Tips und Tricks zur Norconia QB78D

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    • Na da hast du dir aber im Vorfeld schon mal sehr viel mühe gegeben.
      Da ich das Interesse am Basteln gut nachvollziehen kann, schenke ich mir an der Stelle mal die ganzen Rechtliche und Gesetzlichen Hürden
      in unserem so schön freien Land.
      Beim Schaftbau würde ich erstmal mit einer Styrodurplatte (Fassandendämmung) beginnnen.
      Da kannst du schön mit nem Heißdrahtschneider die Platte bearbeiten und hast keine Spähne oder Staub.
      Das geht auch mal abends bequem im Sessel vorm Fernseher.
      Wenn was nicht so passt, klebst du einfach wieder ein Stück Platte ein und weiter gehts.
      Wenn du viel Wert auf Gewichtseinsparung legen solltest, dann formst du den Platz für die Innereien einfach
      etwas großzügiger aus und laminierst dein Model aus der Fassadendämmung einfach mit Epoxidharz und Glasfasermatte
      und fertig ist ein sehr leichter und stabiler Schaft.
      Abschließend bei Bedarf oder Wunsch noch Airbrush oder Wassertransferdruck und fertig ist das gute Stück.


      Ob du mit der mechanischen Abzugslösung glücklich wirst, wage ich leicht anzuzweifeln.
      Der Abzug ist im Original schon reichlich Müll und wird durch das Gestänge nicht besser.
      Da würde ich lieber die in deinem Falle - Hintere Abzugsmechanik umarbeiten und durch den reichlich bemessenen
      Platz den du im Hinterschaft hättest mit einem Elektrischen-Hubmagneten bestücken und einfach ein Kabel nach vorn führen
      und ein Abzugszüngel mit Microtaster verbauen.
      Dadurch wird dein Abzugszüngel sehr gut einstellbar und das Schießen weit besser.
      Da ist beim Abzugsgewicht von 2 Gramm bis 2 Kilo alles drinne, so wie es für dich halt am besten passt.
      Sollte dir die Reaktionsgeschwindigkeit vom Magneten zu müde sein, lasst sich das mit den Innereinen eines
      alten Blitzlichtes, sehr beschleunigen :)

      gruß
      Thomas
    • HaDeS schrieb:

      Beim Schaftbau würde ich erstmal mit einer Styrodurplatte (Fassandendämmung) beginnnen.
      Hat das schon einmal einer gemacht? Das wäre ja mal ein ganz anderer Ansatzpunkt. Kann zufällig jemand Bilder von so einem Selbstbauschaft aus Styrodur einstellen? Das wäre ja eine riesige Arbeitserleichterung. Kann so ein Schaft dann überhaupt halbwegs Belastungen aushalten ? Irgendwie habe ich da anscheinend etwas verpasst. Da würden sich ja ein weites Feld an Vorhaben erschließen lassen ......
    • Man kann das Material mit steiferen Material beplanken. Meine alte Sunflower-Jolle war auch Styropor / Styrodur. Aber mit Kunststoff beschichtet. Im Modelbau gibt es Tragflächen bei großen Segelflugzeugen aus Styro mit Holz beplankt. Das hält dann ziemlich stabil. Nur die Befestigungsschrauben muß man großzügig verstärken. Sonst hält da nix.

      Gruß Play
      Feinwerkbau: (FWB 600, 601,602, 603, 300S, 65, 100, 150), Steyr 110, Anschütz SA 2001, Walther: (LGM2, LG90, LGR, WLA, P88), AR20, 850 Air Magnum, Weihrauch: (HW77, HW40, HW 75), Zoraki: (914, 918, R1), Colt (1911, M45 CQBP, Single Action Army), Umarex: (MP40, C96, HPP, SA177), Smith & Wesson: (586, Chiefs Spezial), GSG: (M11, CP1-M, CR600W, PR900W, P08), Crosman: (2240, 1377), Norconia: (P1, QB78d), Hatsan: (Hercules, Carnivores), Diana: (D75), Excalibur (Exomax, Matrix Mega405, Bulldog400).
    • Das mit der Styrodurplatte ist ne geniale Idee, hab sogar alles da was ich dazu brauch.
      Wobei ich diese nur zur entgültigen Formfindung nuzen würde, und für den eigentlichen Schaft Holz nehmen würde...
      Auch wenn ein 3D-Modell gut aussieht, die Praxis zeigt erst was tauglich ist...

      Zum Abzug meines Umbauvorhabens:

      Der funktioniert eigentlich sehr gut. Bin sehr zufrieden damit, kann nur leider keine Fotos machen, da er wieder demontiert ist...
      Er besteht in meinem Fall (wie eigentliche alle meine Umbaurelevanten Teile) aus Edelstahl (gelasert, gedreht & gefräst) und anschliesend Laserverschweißt...
      Was der Langzeittest dazu sagt, das weis ich logischerweise noch nicht, aber die ersten Tests waren genau so wie der Originalabzug.
      Ich habe im eigentlichen Abzugsgehäuse nix verändert, so dass alle Einstellmöglichkeiten noch vorhanden sind. Dazu kann ich die Abzugsposition in meiner Verlängerung zusätzlich noch verstellen.

      In meinen Augen ist der Originale QB-78 Abzug nich perfekt aber ausreichend, das einzige ein definierter Druckpunkt fehlt, aber was will man für 100,-€ erwarten... Die Elektronische Lösung wär zwar das i-Tüpfelchen und eine sehr gute Idee, aber in meinem Fall zu viel des guten.

      Zum Rechtlichen Standpunkt: gut, das ich mich mit dem gekürzten Lauf aufs Glatteis begeben "kann", ja, das ist mir bewusst.
      Nach dem Kürzen hab ich nen Eindrintest in Knete gemacht, ist zwar nix genaues, aber Leistungsmäsig eventuell ein Anhaltpunkt.
      Im Originalzustand waren die Einschusskanäle ca. 5cm +/-2mm tief, nach dem kürzen nur noch 4,3cm +/-3mm.

      Allerdings denk ich mal das auf meinem nicht einzusehenden Grundstück, welches das Gewehr garantiert nie verlassen würde (wozu auch?) das von untergeordneter Rolle ist.
      Alle anderen Umbauten sind rein Optischer Natur, und laut meines Kenntnisstandes legitim. Keinerlei Eingriffe ins eigentliche System.

      Zu mal bin Gelegenheitsplinker, soll heisen: wenn ich vier mal im Jahr ne Kartusche CO2 durch baller, ist das schon viel...
      Der Umbau ist in meinem Fall eher für mein Gewissen, das ich es schaffe was Ordentliches auf die Beine zu Stellen... (und da war ja noch was mit der Bullpup-Edgun Leyla)
    • Eben, dass mit der Styrodurplatte war ja auch so gesehen nur zur Formfindung gedacht.
      Allerdings hält das mit einer Laminierung aus Harz und Faser schon richtig super.
      Über die Möglichkeit diese Platte mit einem Heißdraht-Schneider zu bearbeiten,
      ergeben sich natürlich sehr viele Möglichkeiten.
      Der Draht lässt sich ja auch passend in ein benötigtes Prfil biegen und somit lassen sich
      da auch richtig gute Profilschnitte in der Platte machen.
      Gibt ja auch Bastler unter uns, die halt nicht die Möglichkeiten einer Kopierfräse oder
      ähnlichem haben, um die Systembettung und ähnliches sauber ausfräsen zu können.
      Da ist dann halt der Heißdrahtschneider aus dem Tschibo-Shop eine super Möglichkeit.
      Harz und Gewebematte bekommt man bei Ebay für knappe 10€.
      Einen kleinen aber brauchbaren Heißdrahtschneider sicher auch, oder halt im Tschibo-Shop oder bei Rossmann.

      gruß
      Thomas
    • Hier mal n kleines Update zum Stand der Umbaumaßnahme meiner QB78 zur BullPup.

      Technisch ist sie fertig und funktioniert einwandfrei...
      Jetzt fehlt nur noch die Beschichtung der gebauten Teile und der Schaft, dieser wird aber voraussichtlich noch eine weile auf sich warten lassen.
      Leider hab ich versäumt zu den einzelnen Bauabschnitten Fotos zu machen, nur beim bau der "Laufhülse" hab ich dran gedacht...







    • Moin Leute,

      da ich auch ein QB78 mein Eigen nenne, füge ich meine Frage, oder mein Problem hier ein: Ich würde mit dem QB78 gerne 4,4 oder besser 4,43mm Bleikugeln verschießen. (Mit 4,4er Kugeln habe ich das schon probiert. Funktioniert soweit, Präzision ist halt schlechter, als bei 4,5er Dias).
      Nun kommt aber der Spassfaktor erst richtig ins Spiel, wenn man ne Art Magazin hätte, wo man dann einfach repetiert und schiesst, so a´la Haenel. Ich besitze zwar dieses Trommelmagazin für 4,5mm Diabolos, bin aber damit nicht richtig zufrieden. Mein momentanes ZF könnte ich nicht montieren,(nur so einen irren Aufbau, das möchte ich nicht haben). Ausserdem finde ich das Laden hakelig, nervig und z.T. unzuverlässig.
      Daher suche ich eine Möglichkeit, womit auch immer, mehrere Bleikugeln per Magazin zu verschießen, völlig egal ob Umbau, Eigenbau oder was auch immer. Es gab wohl einen polnischen Anbieter, noch zu sehen bei YT, aber der Firmenlink scheint tot zu sein. Ferner gibt es eine Konstruktion von Archer Airguns, aber für diesen Preis bekomme ich ein komplettes Hämmerli Airmagnum. Das wäre also idiotisch.
      Hat von Euch Jemand evtl. noch eine Idee, oder einen Bauplan, oder link, den ich nicht kenne? (Evtl. ein umgebautes Heanel Magazin oder so?)

      Freue mich schon auf Tips!

      Schönen Gruß,

      Steffen
    • Tach Forum,
      der bereits vor einigen Seiten veränderte Druckrohr Verschluss mit zwei Löchern war zwar funktionsfähig aber nicht der Weisheit letzter Schluss. Die damals schon angedachte Sechskant- Lösung:


      Eine M 12 Mutter, etwas schmäler gedreht, entgewindet und mit Silberlot hart verlötet. Jetzt geht's. Bequemes Öffnen mit 19 er Schlüssel, kein Abrutschen mehr, Keine Kratzer....

      Nächste Woche versuch ich mal die Systemmutter zu versenken...

      Greetz
      Leinöl- Was sonst..... :love:
    • Das Ding gibts schon lange.
      Ich finds auch recht sinnentleert. Wenn ich eh nach jedem Schuss da hin greifen muss um es zu drehen, kann ich die Dias auch gleich selbst einlegen.
      Gruß Patrick


      Ich bin nicht sicher, mit welchen Waffen der dritte Weltkrieg ausgetragen wird, aber im vierten Weltkrieg werden sie mit Stöcken und Steinen kämpfen.
      - Albert Einstein -
    • das ginge ja noch ... ich muss das Dingens abnehmen einzeln mit Diabolos bestücken, aufschrauben, dann jeden Schuss weiterdrehen ... Dingens wieder abschrauben ... da schieb ich die Mumpeln lieber einzeln ins Rohr ...
    • Soooo...

      Hatte die Woche endlich mal wieder bischen Zeit an meinem BullPup-Umbau zu werkeln...
      Beim Thema Schaft bin ich ungefähr bei der Halbzeit...
      Den Rohzuschnitt, also einfach nen Klotz von 450x130x42mm, und die Systemfräsung hab ich vom Tischler meines Vertrauens machen lassen. Ein Stück Wallnuss hatte ich noch rum liegen, dies war schon vor Jahren mal dazu geplant gewesen, mir einen Schaft für meine damalige Hämmerli CR-20s zu bauen. Allerdings ist nie was draus geworden, hab auch das Gewehr schon vor paar Jahren verkauft...
      Anschliesend hab ich alle Radien/Löcher mit Forstnerbohrer vorgebohrt, und die Außenkontur mit ner Bandsäge grob, und nem Frässtift+Akkuschrauber und Schleifpapier fein nachgearbeitet... Die Innenausschnitte hab ich dann ganz normal mit der Einfachen Stichsäge hergestellt...

      Denke mal, so langsam sieht man in welche Richtung die Reise gehen soll...

      Als nächstes muss ich (wenn ich mal dazu komme) die Oberfräse zünden um die Konturen zu Fräsen, Schablonen hab ich mir zumindest schon mal dafür gebaut...







    • Achso, zum Thema nachladen und Diaboloaufbewahrung hatte ich mir auch schon Gedanken gemacht...
      Hatte mal irgendwo was mit Schaumstoff, in dem die Diabolos gesteckt werden, gesehen... Allerdings sah das immer hässlich aus wenn so ne Wulst um das Ziehlfernrohr ist...
      Hatte wie gesagt nen Gedankenfurtz dazu, und werde es mal so versuchen...
      Ist zwar auch mit Schaumstoff, aber soll ordentlich im Schaft eingelassen sein...





    • Das wird eindeutig die krasseste QB die ich je gesehen hab. :thumbup:


      Waldgetier schrieb:

      Hatte mal irgendwo was mit Schaumstoff, in dem die Diabolos gesteckt werden, gesehen... Allerdings sah das immer hässlich aus wenn so ne Wulst um das Ziehlfernrohr ist...
      Hatte wie gesagt nen Gedankenfurtz dazu, und werde es mal so versuchen...
      Ist zwar auch mit Schaumstoff, aber soll ordentlich im Schaft eingelassen sein...
      Dann ist das hier vielleicht interessant für dich: airrifle.co.za/threads/24452-C…709&viewfull=1#post372709


      Könnte man so auch seitlich am Schaft machen.
      Gruß Patrick


      Ich bin nicht sicher, mit welchen Waffen der dritte Weltkrieg ausgetragen wird, aber im vierten Weltkrieg werden sie mit Stöcken und Steinen kämpfen.
      - Albert Einstein -
    • Ja, genau so hab ichs auch geplant...
      Allerdings nicht aus Silikon, sondern auch aus Schaumstoff... In den Schachteln worin ein messschieber verkauft wird, ist guter Schaumstoff drin... Er ist nicht zu hart und nicht zu weich... Genau richtig für diese anwendungsform...
      Werde (mit Hilfe einer Schablone) da mit nem 3,2mm stärken Draht und ner heisluftpistole Löcher vor Stanzen...
      Hans schon getestet... Halten super, gehen aber trotzdem leicht zu entnehmen...
      Position soll wie auf den Bilder zu erkennen zwischen Abzug und Repetierhebel sein...
      Da kann man das Gewehr beim Laden im Anschlag halten...

      Zumindest so die Theorie...