Aussagekraft von Testergebnissen

    • Die Lauflänge bzw. dessen Schwingungen, kann man bei LPs sicher vernachlässigen. Zumal die ja neuerdings noch kürzer sind als offiziell angegeben. Aus diesen Grund teste ich dies auch nicht.

      Aufgrund der geringen Distanz (7m) die ich hier privat habe, lohnt sich ein vergleichen und testen nach Präzision kaum. Daher entwickelt sich bei mir auch keine große Freude am Scheibenschießen und kleinsten Schusskreisen. Plinken aber geht immer. Und hier gibts Überraschungen der anderen Art. Eine hohle Paprika wird sicher voll durchschlagen. Die Blechdose wohl eher nicht. Ein Spülschwamm schon mal gar nicht. Weit gefehlt! Alle Annahmen sind falsch...

      Bei Stahl-BBs ist nur der Druck des CO2 entscheidend, bei Dias spielt das Projektil selbst eine Rolle. Dieses verformt sich im Ziel, nimmt also Energie auf anstatt sie weiter zu geben. Dias gibt es allerdings in allen möglichen Varianten. Wie kann man nun herausfinden, mit welchem Dia man die meiste Energie ins Ziel bringt?
      Den Druck kann man mit dem Chrony messen. Das sagt etwas darüber aus, mit welcher Energie der Dia aus dem Lauf kommt. Nun braucht man ein Ziel, dass den Dia möglichst beschädigungsfrei aufnimmt. Daher die Knete. Die Eindringtiefe ist schon mal eine messbare Aussage. Oder alternativ die Stahlplatte und die max. Verformung.
      Direkt davor noch die Scheibe, so kann man den Treffer in der Präzision lokalisieren. Drei Ergebnisse in einem sind natürlich voll doof! Co2 und gute Dias kosten nix und die Plempen halten ja ewig. Dann kauft man ne neue und plötzlich hat die nen kürzeren Lauf, hoppla! Auch voll doof das.

      Wie gesagt, wird so was erst interessant, wenn man viele verschiedene Waffen hat und damit auch verschiedene Dias testen möchte. Präzision ist hier ja nicht alles, es nützt ja nichts, ein Projektil ins Ziel zu bringen, allerdings ohne Wirkung. Jedenfalls nicht auf kurze Distanzen, wie sie beim plinken üblich sind.

      Vielleicht habe ich zu wenig darauf aufmerksam gemacht, dass ich mich auf LP mit Co2-Antrieb auf kurze Distanz und das plinken beziehe. Wenn man damit nix anne Mütz hat, kann einem das durchaus als Unfug höchsten Grades vorkommen. Die Intention hätte man aber auch spätestens im Verlauf noch erkennen können. Aber da hat man sich ja schon fest eingespannt eingeschossen ;)

      Vielleicht kann man sich darauf einigen, dass das private schießen unterschiedliche Intentionen verfolgt und es nicht jeder spannend findet, Ringe zu schießen oder überhaupt was zu treffen. Meine Art sich mit dieser Materie zu befassen mag nicht jedermanns Sache sein, es macht mir aber Spaß und von mir aus ist es Unfug. Ich verstehe auch so oft nicht, warum und womit und wieso und weshalb andere ballern oder ihre ganz eigene Wissenschaft draus machen. Ich muss es auch nicht verstehen. An einem guten Tag frage ich, wofür das gut ist. An einem schlechten Tag tue ich das als Unfug ab. Also alles gut.

      Aber ich habe verstanden, dass solche Tests hier kaum Anklang finden. Dat Ding muss treffen, sonst nix. Was soll man da noch großartig messen oder herausfinden? Ausserdem ist alles schon seit dem Aufkommen von Co2-Geraffel zigmal durchgekaut worden. Das muss ich jetzt ja nicht weiter führen. Irgendwelche Erkenntnisse behalte ich besser für mich und kann demnächst auf großspurig tun. Kein Thema, mach ich wohl so.

      :)
      Der Hinterlader ist der CD-Player unter den Waffen. Der Vorderlader das Vinyl!
    • Schiesser wrote:

      Aber ich habe verstanden, dass solche Tests hier kaum Anklang finden. Dat Ding muss treffen, sonst nix. Was soll man da noch großartig messen oder herausfinden? Ausserdem ist alles schon seit dem Aufkommen von Co2-Geraffel zigmal durchgekaut worden. Das muss ich jetzt ja nicht weiter führen. Irgendwelche Erkenntnisse behalte ich besser für mich und kann demnächst auf großspurig tun. Kein Thema, mach ich wohl so.

      Natürlich finden solche Tests hier Anklang. Ich würde das interessant finden. Also führe sie durch und stelle deine Ergebnisse hier vor.
      Es geht um Fakten und nicht ums drumherumreden oder um simpelste Versuchsaufbauten.

      Also, nimm ne Knarre teste verschiedene Diabolos mit deiner Messkette.
      Dann nimm verschiedene Knarren mit einer Diabolosorte.
      Denke dir eine Kombination aus, die auch noch interessante Erkenntnisse bringen könnte.
      Mach Tabellen und Fotos und stelle das ganze hier rein.
      Dann wird das hier noch ein schöner Thread, der echte Erkenntnisse bringt.

      Gruß Udo
      Stolz ist die Bildung der Dummen.


      Field Target im 1. DFTC 2000 e.V
    • Meinem Vorposter kann ich mich nur anschliessen, ich lese solche Tests auch sehr gerne und mit grossem Interesse.
      Ich kam , sah und schoss vorbei :cry:
      Carpe Diem
      Si vis pacem para bellum
    • Absolut. Hau rein und schieß. Auch ein Test in die Knete z.B. :)
      Super wäre die Nutzung von hier üblichen Diabolos (wegen dem Vergleich).
      Z.B. die H&N Trophy oder die JSB Exact, die hier oft genutzt werden.

      Gruß Play.
      Feinwerkbau: (FWB 600, 2x FWB 601,FWB 602, 2x FWB 300S), 2x Anschütz SA 2001, Walther: (1x LGM2, 2x LG90, 3x LGR, P88), 2x Hämmerli 850 Air Magnum, Weihrauch: (2x HW77, HW40, HW 75), Zoraki: (914, 918, R1), Colt 1911, Colt M45 CQBP, Colt Single Action Army, Umarex: (HPP, SA 177), Smith & Wesson: (586, Chiefs Spezial), GSG: (M11, 2x CP1-M, CR600W, PR900W, P08), Crosman: (2240, 1377), Norconia: (P1, qb78d), Hatsan: (Hercules, Carnivores), Diana: (75), Excalibur (Exomax, Matrix Mega 405).
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