Was gibt es für Möglichkeiten, starke Kurzsichtigkeit operativ zu korrigieren

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    • Was gibt es für Möglichkeiten, starke Kurzsichtigkeit operativ zu korrigieren

      Moin Leute,
      da ja wohl die meisten hier die 50 Jahre erreicht oder überschritten haben, hier mal ein Bericht, was heutzutage möglich ist.
      Als erstes mal meine alten Brillenglas-Stärken im Bild :
      Ich brauchte mit 6 Jahren meine erste Brille und war schon mit 20 Jahren bei ca. minus 12 Dioptrien.
      Mit 40 kam bei mir schon die Altersweitsichtigkeit dazu, was dazu führte, daß ich zb. einen Zollstock immer schwerer ablesen konnte.
      Ich hätte also eine Gleitsichtbrille benötigt.
      Da ich die Dicke der Brillengläser durch möglichst kleine Glasdurchmesser reduzieren konnte(incl.teures Spezialglas), war eine Gleitsichtbrille für mich nicht vorstellbar, da dadurch der Durchmesser des Glases steigen würde, um noch vernünftig sehen zu können.
      Denn bei Kurzsichtigkeit wächst die Glasdicke aussen mit dem Durchmesser (konvex).
      Laser-OP ist zur Zeit nur bis minus 10 Dioptrien möglich, Probleme durch trockene Hornhaut etc. noch dazu.
      Mein Augenarzt empfahl mir dann den Linsentausch sozusagen, also die Kartarakt-OP, was bei Leuten über 70(?) sehr oft gemacht wird,
      da die eigene Linse sich oft eingetrübt hat. Soll weltweit die häufigste OP sein, also Standart und absolut problemlos, normalerweise.
      Da meine Kurzsichtigkeit seit 10 Jahren stabil war, also nicht mehr anstieg, deshalb auch den Hinweis auf das Alter,
      habe ich mich zur OP entschlossen und kann diese jedem stark kurzsichtigem Brillenträger nur empfehen.
      Das ist nun 10 Jahre her, und ich sehe so gut wie vorher(war gerade wieder zum Check), nämlich 100%links und 90%rechts.
      Was ich brauche ist eine 3 Euro Lesebrille vom Aldi für kleine Details.
      Dafür nicht mehr im Winter beschlagene Brillengläser,
      kein Kontaktlinsengefummel
      und auch keine weiteren Kosten. :D
      Denn wenn ich bedenke, was meine Brillen alle paar Jahre gekostet haben,
      dann sind knapp 3000 Euro geschenkt, alleine für die gesteigerte Lebensqualität, muß man selber bezahlen, leider.
      Wer allerdings grauen Star(Kartarakt) hat, bekommt die OP von der Krankenkasse bezahlt.
      Fand ich recht unschön, da ich die OP brauchte, um als Handwerker weitermachen zu können.
      Tja,
      ich hoffe, jemandem hiermt geholfen zu haben,
      wenn Fragen, nur zu.
    • Bei Stärken in diesem hohen Minusbereich eine der wenigen Optionen von der schweren, unästhätischen Brille wegzukommen. Rein von der Augenoptischen Seite gesehen ist damit auch dein Netzhautbild größer und kann detailreicher aufgelöst werden. Ich verstehe somit deine Begeisterung :)

      Doch deine Operation ist eine Ausnahme, aufgrund deiner hohen Dioptien Zahl und keine Option für Jemanden, der nur eine handvoll an Dioptrien zusammen bekommt und nicht den Einkaufswagen voll hat. Wie Du ja selbst schon geschrieben hast, geht der Verlust der Akkumodation, also die Einstellfähigkeit der Linse, gänzlich verloren. Abgesehem von dem normalen Operationsrisiko im Allgemeinen und am Auge im Besonderen. Denn es wird ja am ersten Sinn des Menschen "rumgebastelt".
      Das Risiko ist zwar klein, sollte trotzdem nicht unterschätzt werden, denn geht was schief ist das Kind in den Brunnen gefallen und man kommt vom Regen in die Traufe, nein, eher in einen Wasserfall im Dunkeln ...
      Sowas kann man man nicht eben zurückgeben, weil man nicht zufrieden ist. Das sollte man gründlich überdenken und sorgsam abwägen und sich mindestens eine 2. Meinung einholen, bevor man begeistert und überschwenglich "Ja" sagt.

      Freue mich aber für Dich, dass alles geklappt hat und Du von deiner Fernbrille befreit bist. Allerdings glaube ich, dass eine handwerklich, ordentlich ausgemessene und gefertigte Nahbrille, der Aldi Brille um Längen überlegen ist, denn die ist präzise auf deinen Augenabstand gearbeitet und kann auch Hornhautverkrümmung und Unterschiede Rechts/Links berücksichtigen.
      Nach Beruhigung der jetzt ernsten Lage, lohnt sich bestimmt mal ein Besuch bei deinem Optiker.

      Gruß Jürgen
    • Hallo j_o_e ,
      (jetzt ernste Lage ?)
      genau das habe ich gemacht, nach der OP zum Optiker zu Gehen wegen der Lesebrille.

      War auch nicht soo teuer, Fielmann,
      aber merkwürdigerweise hatte die Fachkraft dort, wie so oft auch anderswo, keine Ahnung.
      Es verhällt sich nämlich so :
      bei wenig Licht brauche ich, um Kleines zu sehen, Brillenstärken von 1 bis 3 Dioptrien Plus.
      EINE Brille nützt mir also überhaupt nichts,
      wenn ich Lesen will, dann nutze ich tatsächlich die Optikerbrille. Davon von der Fachkraft kein Wort.
      Die 3 Euro Dinger liegen bei mir überall in der Wohnung rum, vor allem deshalb, weil ich sie nur mal 3 Sekunden brauche, weglege, beschäftigt bin und natürlich vergessen habe, wo ich das Ding denn blos hingelegt haben könnte.
      Ich brauche also zb. für das Finden eines Splitters in der Haut +3, für kleine Artikelbeschreibungen beim Einkaufen ca.1+.
      Wenn allerdings die Sonne auf ein Blatt Papier scheint,
      kann ich auch ohne Lesehilfe kleine Schriften lesen.
      Denn:
      die Pupille verkleinert sich, das ist so ähnlich wie mit scharf-Sehen durch ein kleines Loch.
      Also alles bestens, keine Probleme :thumbsup:
    • Ernste Lage = die jetzige Pandemie

      Ich wollte Dich auch nicht angreifen, aber für einen Laien, der das liest, hört es sich an als wäre es "DIE" Lösung, was sie eben nicht ist. Sie ist NUR in deinem Fall eine Lösung für Dich.

      Und, ja verstehe ja die günstigen Lesebrillen für solche Aktionen. Es gibt aber auch Brillen, die den erweiterten Arbeistand, eben von Splitter entfernen, bis zum weiteren Monitorabstand alles scharf abbilden. Die erhöte Tiefenschärfe bei hoher Beleuchtungsstärke und kleiner Pupille ist nichts Neues und immer wieder gern hervorgekramt, nützt aber nix wenn man im Stübchen genau hinsehen muss.

      Wie gesagt, freue mich für Dich, allerdings scheinst Du auf einen Kollegen oder Kollegin getroffen zu sein, die eben, wie Du schon geschriben hast, keine Ahnung hat. Das passiert wenn man bei Fielman auf einen Brillenverkäufer und nicht auf einen ausgebildete/n Augenoptikermeister/in trifft. Da hilft vielleicht ein traditionell geführtes Unternehmen und eben nicht die Billig-Kette. Wie überall gibt es eben Licht und Schatten ;)
    • Ich bleibe bei obigen Nachrichten,
      ist meine ehrliche Meinung,
      nach Jahrzehnten als Kunde bei verschiedenen Optikern glaube ich,
      vor allem durch den IST- Zustand, etwas sagen zu können.

      Gruß

      P.S. :
      ich möchte hier auch nicht die Optikerzunft unterstützen,
      das hatte ich in -zig Jahren ausreichend getan.
    • Mit Kollege meinst Du ja mal wieder wohl einen Optiker, nicht war ?
      Wie oben steht:
      ich bin von alldem befreit, ein neues Leben ohne Brille
      und OHNE
      Optiker,
      alles klar, jetzt mal ?

      Wenn ich Hilfe benötige,
      dann gehe ich zum Augenarzt, ganz einfach.
    • Mit meinen werten kann man grade noch alles lesen wenn man 20cm davon entfernt ist ,alles was weiter weg ist verschwimmt zu Suppe :D .

      Ich finde es jetzt aber noch nicht so schlimm,ich hab eine Brille seit der 5 Klasse auf .

      Ist morgends die erste Amtshandlung *lol*
    • j-o-e wrote:

      Ich weiss gar nicht warum Du Dich so aufregst und so feindseelig drauf bist ... und bei mir war nie was unklar .... :P :D
      Ich bin nicht feindseelig,
      ich brauche nur einfach KEINE teure
      Brille im Alltagsleben mehr.
      Ich brauche nur etwas, um mal eben schnell was gucken zu können.
      Comprende ??
      Grüsschen