LED Taschenlampe Sofirn SP31

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    • LED Taschenlampe Sofirn SP31

      Die Sofirn SP31 kommt in einem schlichten Karton daher, der aber gut gepolstert ist. Der Lieferumfang: Taschenlampe, Akku mit 2800mAh, Ladegerät und Micro-USB Kabel, Ersatzdichtungen und Anleitung in deutsch und englisch.



      Die SP31 besteht komplett aus Aluminium. An der Verarbeitung gibt es nichts zu meckern. Nichts klappert, die Gewinde sind ordentlich geschnitten und auch im Inneren ist alles gut befestigt und wirkt hochwertig. Die Maße stimmen weitestgehend mit den Herstellerangaben überein, es gibt nur geringe Abweichungen, nicht der Rede wert. Das Design erinnert stark an Modelle von Fenix, Nitecore oder Thrunite. Diese kosten natürlich etwas mehr.

      Ein für mich sehr wichtiges Merkmal ist der zweite Schalter für die Leuchtmodi. Meine bisherigen Taschenlampen wechselten die Modi über den Ein/Ausschalter. Dadurch hat man beim Einschalten jedes Mal einen anderen Modus und muss erst wieder den gewünschten suchen. Ich finde das schlicht nervig. Da ist der zweite Schalter der SP31 die bessere Lösung.
      Es gibt insgesamt 6 Leuchtmodi, davon 4 Helligkeitsstufen und 2 Blinkmodi. Während man die normalen Leuchtstufen mit jeweils einen Druck auf den Knopf durchschaltet, sind die Blinkmodi mit einem Doppeldruck oder gedrückt halten zu aktivieren. Mit einem einzelnen Druck gelangt man dann wieder zurück zu den normalen Modi. Diese werden nicht numerisch sondern zyklisch durchgeschaltet. Nach 4 kommt also nicht wieder 1 sondern 3, 2, 1 und dann wieder aufsteigend.

      Die Größe dieser Taschenlampe ist für den alltäglichen Gebrauch optimal. Eine vernünftige, mittlere Größe. Ob an Gürtel, Jacke oder Arbeitsbekleidung, sie lässt sich dank des strammen Clips, welcher auch abnehmbar ist, überall sicher befestigen. Als Beispiel dafür hänge ich noch Bilder an.

      Am hinteren Ende befindet sich auch noch eine Doppelöse. Dort könnte man Lanyards, Fangbänder, Ketten oder ähnliches befestigen.



      Auch mit Handschuhen lässt sie sich gut bedienen. Mit sehr dicken Handschuhen ist es schwierig den Schalter für die Modi zu ertasten, aber einschalten funktioniert problemlos.

      Der Akku ist nach 3 Stunden und 35 Minuten voll geladen, die LED des Ladegerätes wechselt dann von rot zu grün. Direkt nach dem Laden habe ich eine Spannung von 3,96V am Akku gemessen. Ich glaube das könnte mehr sein und bei 2800mAh und 750mA Ladestrom ergibt sich rein rechnerisch auch eine Ladezeit von 4 Stunden und 50 Minuten. Man sollte ohnehin ein höherwertiges Ladegerät verwenden wenn der Akku lange halten soll.



      Die SP 31 hat einen Schutz vor Überhitzung. Betreibt man sie im höchsten Modus, wechselt sie nach exakt 3 Minuten in den mittleren Modus. In diesem Moment habe ich 41,5°C an der Außenhülle gemessen. In diesem Fall traue ich meinem Messgerät allerdings nicht so ganz, denn es hat sich wesentlich heißer angefühlt. Ich würde eher sagen so um die 50-55°C. Lässt man sie nun im mittleren Modus weiter laufen, kühlt sie sich etwas ab und bleibt dann handwarm bei 28-31°C.





      Nun der Ausdauertest auf mittlerer Stufe.
      Nach einer Stunde und 37 Minuten hat sie selbstständig in den Low-Modus geschaltet. Die Spannung lag in diesem Moment bei 3,53V. Ich nehme an das ist so was wie ein Energiesparmodus. In dieser Zeit lief sie ausschließlich im Mid-Modus und davon 9 Minuten auf High.

      Nach 2 Stunden und 52 Minuten hat sich die SP31 kurz bemerkbar gemacht, drei mal geblinkt und dann normal weiter geleuchtet. Die Akkuspannung lag in diesem Moment bei 3,2V. Im weiteren Verlauf macht sie nun immer beim Einschalten mit diesem Blinkmuster auf sich aufmerksam. Die mittlerweile 3 Stunden im Mid-Modus und davon 5 mal jeweils 3 Minuten auf High machen sich nun wohl bemerkbar. Wenn dieses Blinken die Meldung sein soll dass der Akku noch halb voll ist, liegen wir sogar gut in der Zeit. Der Mid-Modus soll ja laut Hersteller 6 Stunden und 12 Minuten laufen.

      Die Leuchtkraft hat etwas nachgelassen, ist aber noch mehr als ausreichend. Man muss dazu sagen, dass die LED mit vollem Akku im High-Modus wirklich sehr hell ist, sogar etwas heller als die angegebenen 957 Lumen. Wie schon andere bin auch ich der Meinung dass hier 1000 Lumen leicht überschritten werden.

      Die meisten LED Taschenlampen produzieren ein sehr weißes Licht, das meist einen leichten Blaustich hat. Das Licht der SP31 wirkt dagegen eher leicht gelblich, aber dennoch weiß. Ob man das nun als Vor- oder Nachteil betrachtet ist wohl Geschmackssache.

      Mittlerweile sind fast 4 Stunden vergangen. Die Leuchtkraft hat nun merklich nachgelassen. Auf High hat man nun gerade noch so viel Helligkeit wie auf Mid mit vollem Akku. Immer noch genug um seine nähere Umgebung auszuleuchten. Den Ausdauertest breche ich hier ab. Mit dem Betrieb im Mid-Modus und zwischenzeitlich 6 mal für je 3 Minuten High, habe ich ja quasi einen durchschnittlichen Feldeinsatz simuliert. Da kann man mit der Ausdauer zufrieden sein denke ich. Die Angaben des Herstellers halte ich für plausibel.
      (Ich ließ sie dann doch noch etwas weiter laufen und selbst nach 5 Stunden leuchtete sie noch, wenn auch nicht mehr sonderlich hell.)

      Während des Tests lag die SP31 auch zwischenzeitlich 30 Minuten im Wasser, ohne Probleme.

      Von einer anderen Taschenlampe die auch einen 18650 Akku nutzt, habe ich noch einen Adapter für drei AAA-Batterien. Dieser passt leider nicht in die SP31. Alternativ kann man noch Akkus/Batterien vom Typ CR123A verwenden.

      Letztlich bekommt man hier für 30€ eine recht gute Taschenlampe die für ihren Preis top verarbeitet ist. Der Lieferumfang ist in Ordnung, ein kleines Fangband hätte ruhig noch dabei sein können. Das Ladegerät fungiert gelegentlich als Katapult. Denn der Akku, welcher unter Federspannung eingelegt wird, hat dort keine feste Rast. Rutscht er vom Pluspol, wird er durch die Feder manchmal weg geschleudert.
      Aber mehr fand ich nicht zum meckern, die Lampe selbst ist ziemlich gut für den Preis.

      Ich persönlich werde da noch weitere von ordern.

      Gruß, Patrick.
      Gruß Patrick


      Ich bin nicht sicher, mit welchen Waffen der dritte Weltkrieg ausgetragen wird, aber im vierten Weltkrieg werden sie mit Stöcken und Steinen kämpfen.
      - Albert Einstein -

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