Posts by kurvenfreak

    Ich vergleiche jetzt einfach mal die Outlaw und die Rotex da ich beide besitze und auch regelmäßig schieße.

    Die Schussausbeute ist bei beiden riesig. Von der Präzision beim Plinken schenken sie sich auch nichts. Kronkorken aufgelegt auf 35m haut man damit zu fast 100% weg.


    Das repetieren geht bei der Outlaw leichter von der Hand. Einfacher Bewegungsablauf und weniger Kraftaufwand.


    Nachfüllen geht ebenfalls in ein Unentschieden da sehr bequem über Quickfill.


    Das Magazin der Outlaw ist eine Plage zum Laden. Fummeilg und ohne zusätzliches Werkzeug nicht zu bewerkstelligen. Bei der Rotex hingegen ein Traum. Handlich, durchdacht und präzise.


    Der Abzug der Outlaw ist dem der Rotex um Welten überlegen! Er ist voll einstellbar und sehr gut zu bedienen.

    Im Werkszustand funktionierte die Rotex astrein, an der Outlaw musste ich erst Hand anlegen. In Sachen Qualität und vor allem Verarbeitung hat die Rotex die Nase vorn.


    Ich habe beide überarbeitet, allerdings noch nicht komplett da mir im Moment einfach die Zeit dazu fehlt. Müsste ich mich entscheiden würde ich immer wieder beide nehmen und auch behalten. Wer basteln kann und die jeweiligen Schwachstellen ausmerzen kann das es für ihn passt macht in dieser Preisklasse denke ich bei beiden nichts verkehrt.

    Eine schwache weiche Feder schwingt sich einfacher auf als eine stärkere kürzere. Ich habe mein Schlagstück nicht ohne Grund und Versuche über 1 cm verlängert.


    Ich finde es faszinierend das ein Profi wie Robert Lane die selben Dinge empfiehlt die ich bei meiner Stormrider gemacht habe. Teils durch überlegen und versuchen, teils durch Goldwerte Tips und Erfahrungen von Usern hier im Forum.

    Ich bin halt der Meinung das wenn sich das Ventil beim Schuss nur sagen wir mal zur Hälfte öffnet, die Kraft des wiederholten Einschlages nicht mehr reicht das Ventil nochmals groß zu öffnen.

    Wenn Du bei 30 Bar unten bist und mit nem Schlagstück arbeitest das vom Gewicht her auf 200 Bar ausgelegt ist dann haut es das voll durch. Und das wohl gleich mehrmals (Stichwort bouncen). Das braucht natürlich viel Luft.

    Die Frage ist was einfacher geht, den Druck erhöhen oder mit vielen Federn im Ventil versuchen die Vorspannung der Nadel zu erhöhen um einen höheren Druck zu imitieren.


    Der Vorteil könnte eine konstantere V0 sein. NC9210 hat mal gesagt das der Regulator exakter arbeiten kann wenn der Druckabfall in der Vorkammer größer ist.

    Wenn der Regulatordruck höher ist generiert die stärkere Feder mehr Leistung da das Ventil weiter geöffnet wird. Bei niederen Drücken unter 50-60 Bar schaffen es mehrere Federn das Ventil ganz zu öffnen. Nimmst Du hier ne zu starke Feder knallt das Schlagstück sehr hart auf das Ventil und springt dir auch genau so schnell wieder zurück.

    Eine schwächere Feder lässt das Schlagstück langsamer aufschlagen, öffnet es aber auch ganz. Es ist aber dadurch länger offen, was mehr Leistung bringt.

    Ich würde wirklich vorne zentrisch im Schlagstück ein Gewinde setzen und ne Schraube rein machen. Damit verkürzt sich der Arbeitsweg, wodurch sich auch weniger aufschwingen kann und du kannst auch kürzere Federn verwenden.


    Wenn Du da verschiedene hast dürfte Dein Problem schnell gelöst sein ;)

    Ich würde die Zugstrebe wieder richten. Um die Bruchkante eine saubere Phase machen und die Spannklinke wieder anschweißen. WIG dürfte hier optimal sein. Da kann man eine schöne Wurzel ausbilden. Anschließend wieder härten, anlassen und neu brünieren.

    Härten muss nicht zwingend sein. Aber dieses Gewehr ist für die Ewigkeit gebaut, da sollte man auch in gleichem Maße reparieren um die Qualität zu erhalten.



    Ein Gussteil ist das nicht. Die Eigenschaften passen nicht zu dem Verwendungszweck. Die glatte Bruchkante kommt von der Härte des Stahls. Wenn Dir eine Feile runter fällt bricht sie auch so.

    Lies mal die weiteren 64 Seiten durch und Du wirst all deine Fragen beantwortet bekommen.
    Das zieht sich zwar aber es lohnt sich . :thumbsup: definitiv.


    Ich schieße mit meiner sehr gerne. Sie ist einfach sehr leicht und sehr handlich. Und nun, da sie auch präzise genug für meine Ansprüche ist macht sie umso mehr Spaß.

    Wenn ein Schutz vorhanden ist sollte man ihn auch nutzen. Bei all meinen Gewehren ist irgend eine Schutzvorrichtung dabei um die Fülleinrichtung vor Fremdkörpern zu schützen. Außer an der Rotex. da geht man wohl davon aus das da nichts rein kommt da der Anschluss von unten und sehr weit versenkt ist.

    Ich würde mich ehrlich gesagt von dem ganzen Gewehr verabschieden.
    Die Stormrider ist out of the Box definitiv weit entfernt davon den Präzisionsansprüchen von 10-15mm auf 20m gerecht zu werden!
    Selbst mit viel Bastelei und Optimierungsarbeit braucht man Glück und muss einen guten Lauf zu erwischen.


    Thiel war schneller :D
    Die Rotex ist ein tolles Gewehr und erfüllt Deine Anforderungen im Bereich Präzision. Einzig der Abzug der Rotex kann dem der Stormrider nicht im Ansatz das Wasser reichen! Der ist aber recht einfach zu modifizieren das er taugt.