Posts by Technixx

    So, es ist soweit!
    Ich möchte mich an dieser Stelle bei allen Mitgliedern des Forums verabschieden.
    Es hat Spaß gemacht!...Leider werden es nicht 10 Jahre im Forum sein.
    @Musashi, kann gelöscht werden.


    Technixx

    Danke, HDR, für die Zusammenfassung.
    Nehmen wir die Grafiken als Beispiel und denken uns die mit hoher Geschwingigkeit vorbei strömende Luft, die hinter dem Geschosskelch einen Unterdruck erzeugt. Nach vorn gerichtet wirkt die kinetische Energie, dem entgegen gesetzt der Sog der vorbei strömenden Pressluft.


    Ist der Geschossabgang nicht symmetrisch, so wirken exzentrische Kräfte verstärkt ein und destabilisieren das Geschoss.
    Richtig?


    Gruß Tx

    @the_playstation:
    was sollten alle Versuche an Erkenntnis bringen, wenn man sie nicht korrekt interprätiert.
    In einem englischen Forum hatten sehr fähige Köpfe sich einst mit der Messung des ballistischen Koeffizienten im Bezug auf unterschiedliche Kopfmaße auseinandergesetzt.
    Gemessen wurden gleichzeitig die Geschossgeschwindigkeiten kurz hinter der Mündung und auf verschiedenen Wegstrecken. (nochmals zum Genießen, simultan!).
    Herausgekommen ist die Feststellung:

    • Der BC ändert/verbessert sich auf den ersten Metern, wenn sich das Geschoss stabilisert.
    • Der BC ist über die Flugbahn hinweg nicht konstant.
    • Der BC verschlechtert sich nicht konstant, sondern verbesssert sich teilweise erheblich.

    Im Klartext bedeutet das nichts anderes als unterschiedliche POIs.
    So, und dann fangen wir an den Lauf zu putzen, was das Zeug hält und messen vielleicht die E0 und einen Streukreis, aber schlauer sind wir nicht geworden.


    Tx

    Gewagte These, aber ein interessanter Blickwinkel.
    Die End-, bzw. Übergangsballistik und deren Vorgänge könnten an dieser Stelle etwas mehr Aufschluss geben.
    @carfanatic hat das Thema zurecht in diese Richtung gelenkt.
    Frage: Was passiert denn eigentlich mit dem Geschoss beim Verlassen des Gewehrlaufs, wie verhält es sich mit dem BC, bleibt er konstant oder verändert er sich im Laufe der Flugbahn - und verändert er sich kontinuierlich zum Negativen hin? (Oder nicht??)
    Spannende Fragen.
    Noch spannendere Antworten.


    Tx

    Vielleicht nur eine kleine Anmerkung:
    Effektiv polieren kann man nur wechselseitig im 90 Grad Winkel zur Riefe. Andernfalls bleibt die Riefe erhalten, nur mit etwas mehr Glanz.
    Das sollte einiges erklären.


    Tx

    Obwohl ich ( sage jetzt mal schon fast "leider") das Lapping-Thema aus einem ganz anderen Grund angestoßen habe, möchte ich an der Stelle anfügen, dass das Lappen nur die "Ultima Ratio" sein sollte, wenn ansonsten alle Mittel ausgeschöpft sind.
    @carfanatic hat die Sache in meinen Augen sehr schön auf den Punkt gebracht.


    Tx

    Ehrlich gesagt: Ich hatte Schweißperlen auf der Stirn, als einige wie Blücher an das Lappen rangegangen sind. Diese Traute hätte ich nicht.
    Die Ausführung von @carfanatic deckt sich mit meinen Erfahrungen, die aus dem damaligen Thread gemacht wurden. "savety is the mother of the china-box" ;)


    Das Problem nur ist die Ergebnisbeurteilung, denn wir können die Voegänge der Innenballistik nur in ihren Auswirkungen der einzelnen Phasen nach dem Geschossabgang beurteilen, anhand der Trefferlage und dem entstandenen Streukreis.
    Gleichzeitig entsteht daraus ein Problem, denn nach dem Abgang befindet sich ein Geschoss in einer Strecke der Stabilisierung, die alles andere als "präzise" ist.
    Misst man in dieser Strecke einen Streukreis, wird man kein aussagekräftigiges Ergebnis erhalten. Ein Problem, wie ich meine, und das ist nur der Anfang!


    Gruß Tx

    Man sagt, dass die letzten 5cm zum Laufende hin entscheidend für die Präzision sein sollen.
    Ganz gleich, wie jeder einzelne darüber denkt; es lohnt sich mit dem Thema zu beschäftigen.


    Es gab einst einen sehr interessanten Thread. Leider ist dieses Thema etwas im Sande verlaufen.
    Sehr zu Unrecht, wie ich meine.
    "Carfanatic" hatte einst dieses Thema angestoßen und ich denke, dass der Thread auch mal von dieser Seite
    beleuchtet werden könnte.


    https://www.co2air.de/thema/87…1060880690#post1060880690


    Das ganze Thema Innenballistik kann man nicht ganz isoliert sehen, denn die Abgangs- und Übergangsballistik ist
    eng mit der Präzision verbunden.
    Was meint ihr dazu?


    Tx.

    Ein Lauf wird aber nach dem Hämmern oder Ziehen geläppt. Vorher macht das keinen Sinn .
    Vergüten ist nicht polieren.
    Bei Lothar Walther wird die Matchbehandlung auch erst nach dem Ziehen gemacht .

    Ganz richtig!
    Nur im Groben beschrieben:
    Es gibt verschiedene Verfahren, z. B. der Vergütung durch Wärmebehandlung, was Tempern genannt wird und eher das Gegenteil des Weichglühens bewirkt.
    Eine andere Methode wäre das Walzen und/oder Hämmern. Hierbei wird neben dem Aufbau einer elastischen Metallgitterstruktur eine zusätzliche Verdichtung des Metallgefüges herbeigeführt, um Risse und Lunker durch Kaltverformung zu beseitigen.
    Das Hohnen bewirkt eine Glättung der Metalloberfläche bei minimalstem Metallabtrag.
    Letztlich bewirkt der Poliervorgang eine Oberflächenverdichtung durch Einebnung im Nanobereich.
    Dabei gehen die Definitionsgrenzen zwischen diesen Verfahren mitunter ineinander über.
    Metallurgie ist ein hoch spannendes Thema.


    Gruß Tx

    Gute Frage, nächste Frage, Heiko!


    Ein '' Gehämmerter Lauf'' ist jedes Mal ein handgefertgtes Einzelstück. Wenn auch zum Teil maschinell gefertigt, so hat die herstellende Hand mit all ihrer Erfahrung einen ganz erheblichen Einfluss auf Qualität und Güte.
    Persönlich würde ich immer einen alten gehämmerten Lauf vorziehen, selbst wenn er immer kleine Materialfehler beinhaltet, weil diese in der Regel bei weitem nicht so munitionsfühlig sind, wie die CNC-Läufe.
    Gleichwohl hat meine Steyr solch einen hochmodernen Lauf und der ist eine einzige Wucht! Allerdings ist dieser auch nicht so aus derMaschine gefallen, sondern wurde nachher von einem Waffenmeister ordentlich nachbearbeitet. Sichtbar ist das unter anderem außen ander Vernickelung durch kleinste Verfärbungen durch die Richtbank. Was ein Laie vielleicht als Reklamationsgrund ansehen würde, ist in meinen Augen allerbeste Qualität.


    Gruß Volker

    Man redet oftmals von einer '' Munitionsfühligkeit'' der Läufe.
    Und in der Tat ist es so, dass man nicht zu einer endgültigen Schlussfolgerung kommt.
    Was für den kurzen Carbine-Lauf Gültigkeit hat, muss in der Langversion nicht unbedingt zutreffen, so meine Erfahrung. Ein gehämmerter Lauf funktioniert anders, als ein CNC-Gefräster Lauf und erst recht mit Choke oder Smooth-Twist.
    Aber als Faustregel gilt für mich:
    Ein neuer LG-Lauf benötigt eine Zeit, bis er präzise Schussergebnisse abliefert. Bis dahin bringt zu viel Reinigen nichts, ist sogar kontraproduktiv.
    Nach einer Zeit wird man merken, wie sich die Abgangsballistik verändert - meist positiv.


    Tx

    Gut 45% bis 50% der Bevölkerung haben aktuell in den USA eine Erstimpfung erhalten. Ca. 4 Wochen später sind sie durchgeimpft.
    Johnson&Johnson benötigt nur eine Impfung und wird in den USA produziert. Da sollten die nächsten 3 Monate mehr als ausreichend für eine Herdenimmunität sein.
    Meine Einladung steht jedenfalls und ist fest eingeplant.


    Gruß Tx

    Wird daran liegen das diese ggf. RWS Superfield sind. Was die Konztanz beim Gewicht angeht waren die Top.Wenn jemand "bessere" JSB haben will ungefähr so wie die Alten mit grauen Label -> Air Arms versuchen

    Diese Scheibe ist mit den "Alten mit grauem Label" beschossen worden.


    5 Schuss auf die Mitte. Links noch zwei zum Abheften auf den Rand. ( Oben ist der Pin )


    Entfernung: 20m / stehend aufgelegt mit JSB Exact Heavy / Steyr Challenge 110 / Big Nikko Stirling 10-50x60


    Streukreis: 5,5mm umschlossen.


    Wenn ich die PCP so fest im Anschlag halten würde wie meine KK, dann sähe das Schussbild miserabel aus.
    Ebenso, wenn das LG nach einem KK-Wettkampf geschossen wird, hat man keine Freude damit.


    Die Franzosen schossen mit .177 und der Viet-Minh wurde fiel auf der Stelle.
    Bei den Amis kämpfte er getroffen noch munter weiter.


    Tx

    KK mit Luftgewehren zu vergleichen ist rein vom unterschiedlichen Anschlag her sehr schwer zu vergleichen.
    Das hinkt immer!
    Zur Energie:
    Wie sagt man so schön - 'Energie ist nicht alles, aber ohne Energie ist alles nichts'.
    In der Zielballistik gibt es den Effekt der 'Overpenetration', was nichts anderes bedeutet, das ein energiereiches Geschoss das Ziel zwar imposant durchschlägt, jedoch kaum Wirkung im Ziel hinterlässt, außer eben mal ein Loch zu hinterlassen.
    Bedeutet, das eine gewünschte Zielwirkung nur mit der korrekten Geschossart und - form, verbunden mit der richtigen Energiemenge erzielt werden kann.
    Im ersten Indochina-Krieg mussten die Amerikaner als Nachfolgemacht aus dieser praktischen Erfahrung heraus eine bittere Lektion zur Kenntnis nehmen.


    Tx.

    Der Peter Loch hatte in einem Thread das Schießen mit KK auf 300 m in Wiesbaden angeboten. Leider ist der Lock-Down dazwischen gekommen. Das wäre doch mal was. Peter hat mit SK Long-Range sehr gute Erfahrungen gemacht.


    Tx

    Die Mun. von SK Schönebeck wäre auch so ein Hersteller von Premium-Munition.
    SK ist Lapua. Auch in Cal. 22 ist die SK Long-Range eine hoch präzise Munition auf 300m.


    Tx