Posts by Langschwert

    Ich lasse gerne interessante Artikel über die KI laufen, einfach weil ich den Hintergrund, Modellnamen, Waffengeschichte usw. gerne nachforsche. Bei diesem LG kam da stattdessen etwas völlig anderes, nämlich eine Betrungswarnung.

    Die KI sagt:

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    Das Angebot selbst wäre vom Gegenstand her interessant – ein Walther LG300 XT Alutec für 400 € wäre ausgesprochen günstig. Aber genau deshalb würde ich hier keinen Cent außerhalb des normalen eGun-Ablaufs überweisen.

    Der entscheidende Punkt: Ich habe mehrere praktisch identische LG300-Angebote gefunden, jeweils von frisch angelegten 0-Bewertungen-Konten, mit unterschiedlichen Standorten und unterschiedlichen GMX-Adressen. Der Beschreibungstext ist nahezu wortgleich und immer wird ein auffällig günstiger „vorzeitiger Erwerb“ per direkter E-Mail angeboten. Beispielsweise wurde dasselbe Modell gerade für 400 € über xxxxxx angeboten und ein weiteres für 370 € über xxxxxxx.

    Dein konkreter Verkäufer xxxxxxx ist ebenfalls 2026 neu angemeldet, hat 0 Bewertungen und gleich 10 hochwertige bzw. interessante Artikel gleichzeitig eingestellt: unter anderem Uberti, Billinghurst, Anschütz 8002, Feinwerkbau History No. 1, Steiner Ranger 6, FWB 700 und FWB 800 Junior. Fast alles ab 1 €.

    Und beim LG300 steht dann ausdrücklich:

    „Festpreis 400 € … Kaufwunsch senden xxxxxx“

    also gezielte Abwicklung außerhalb des normalen eGun-Kaufs.

    Das Muster ist deshalb für mich extrem auffällig und sehr wahrscheinlich ein Betrugs-/Account-Muster. Besonders stark ist der Befund, weil ein anderes Konto dasselbe LG300 mit praktisch demselben Text, gleicher Ausstattung, gleicher „abgelaufener Kartusche“ und demselben angeblichen Verkaufsgrund „Disziplinwechsel“ anbietet.

    Zum Preisvergleich: Ein anderes, wesentlich normaler wirkendes LG300 XT Alutec steht aktuell bereits bei 555,55 €, trotz ebenfalls abgelaufener Kartusche.

    Das Gewehr: durchaus gut. Das LG300 XT ist ein ausgewachsenes Match-Pressluftgewehr mit 300-bar-System, Aluschaft, XT-Absorber und hervorragendem Matchabzug. Die einzige echte Kostenfalle wäre hier die abgelaufene Kartusche. Für 400 € inklusive Diopter, MEC-Kappe und Koffer wäre das Paket trotzdem sehr attraktiv.

    Aber dieses konkrete 400-€-„Sofortangebot“ würde ich nicht machen. Wenn du willst, können wir vielmehr mal die zehn Angebote dieses Verkäufers gegeneinander prüfen. Ich vermute, dass wir dort bei mehreren Artikeln dieselben Kopien unter anderen frisch angelegten Accounts finden werden.

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    Ich gebe das so auch mal an eGun weiter.

    Also ich wohne ja quasi um die Ecke, und ich habe zwar meine eigene 10 m Bahn im Haus, es es geht mir tierisch auf den Zeiger, nix zu haben, wo ich meine Püsteriche auch mal weiter als das schießen kann.

    Wenn es irgendwann so eine Art Plinkingtermin ohne Wettkampfgeschehen gäbe, wäre ich durchaus gewillt, das mal anzutesten.

    Ich fürchte allerdings, daß ich für geregeltes Vereinsleben zu verdorben bin. ;)

    Die Jägerausbildung kann das eigene Leben enorm bereichern, ohne jeden Bezug zu Waffen.

    Amen! Bei mir ist das jedenfalls so. Auch, wenn ich Waffen habe und auch schon auf der Jagd war, war alleine die Ausbildung ein lebenslanger Mehrwert für mich.

    In meinem Video zum Thema Kosten habe ich übrigens spaßeshalber auch mal angedeutet, wie viel man sparen kann, wenn man gar nicht jagen will. Man braucht keine 350€ für die Prüfung zu bezahlen, die ca. 800€ für Schießausbildung und Munition fallen weg, und ein guter Tausender für einen Waffenschrank wird auch nicht fällig, von dem ganzen restlichen Ausrüstungsgelumpe mal zu schweigen. Eigentlich bleiben dann nur noch die 1400€ für den Kurs übrig - und ein paar Monate anstrengenden Lernens - aber dann kann man auch gleich das volle Paket mitnehmen und es korrekt zu ende bringen. ;)

    .22 lfb ist fangschusstauglich , siehe Bau- und Fallenjagd. Des Weiteren ist das Kaliber .22 nicht vorgeschrieben bei der DJV Kurzwaffendisziplin.

    Erklärung: die 200 Joule Minimum gelten nur für den Fangschuss mit Kurzwaffen (Bundesjagdgesetz, § 19 Abs. 1 Nr. 2), mit Langwaffe reichen auch z.B. 80 J. ;)

    .22 lfB ist für die Disziplinen lediglich als Mindestkaliber vorgeschrieben, nach oben ist alles offen. Wer allerdings was reißen will, kommt auch dort an Wettkampfpistolen in .22 lfB nicht vorbei. Alte GSP sind da beispielsweise sehr beliebt.

    Lediglich beim Fertigkeitsschießen, bei dem man die Waffe ziehen muß, sind meinen Informationen nach eher Hämmerli 208, High Standard und Ähnliche beliebt.

    Interessante Idee, nur den Pulverschein zu machen. :thumbup:

    Ich habe alles durch, von Sportschütze, Wiederlader, Händler, und nun nach 20 Jahren Abstinenz stattdessen Jagdschein. Jagdschein machen ist brutal viel Aufwand, aber eine echte Erweiterung des Einblicks auf Natur und Umwelt - und hat den netten Nebeneffekt, daß Langwaffen kein Problem mehr sind. Kurzwaffen werden mit zunehmendem Alter sowieso schwieriger, Kimme und Korn werden nämlich immer unschärfer. ;) Außerdem wurde mein Wissen über Waffentechnik gewaltig erweitert, obwohl ich ja glaubte, schon alles zu wissen.

    Wer "noch nix" an Scheinen hat, dem empfehle ich den teuersten und schwierigsten Weg, nämlich den Jagdschein, weil er meiner Meinung nach unabhängig vom freien Zugang zu Langwaffen ein Mehrwert für das ganze Leben ist. Ist aber natürlich abhängig von den eigenen Interessen und so.

    Ich hatte nach meiner Prüfung das eine oder andere Video dazu gemacht, über Kosten, Durchfallmöglichkeiten und Durchführung der Jägerprüfung gemacht, die aber wegen der unterschiedlichen Regeln der Bundesländer nur für Niedersachsen gelten.

    die Eindringtiefe mit einem Perfecta 32 verglichen

    Statt so zu messen kann man heute auch für kleines Geld Geschossgeschwindigkeitsmessgeräte (was für ein Wort) aus Chinesien beziehen - trotz der neuen Zölle.

    Kann ich bestätigen, jeder Lauf sieht alles anders. Der eine verdaut alles, der andere Streut wie eine Gießkanne. Irgendwann, wenn ich mal nicht weiß, wohin mit meiner Zeit, mache ich mal eine Versuchsserie.

    Die Treffpunktverlagerung ist übrigens wurscht, das kann man einstellen, die Streuung hingegen nicht.

    So sieht das WaffG noch schlimmer aus als sowieso schon. ;)

    Ich bin verwirrt, was die Spalte Umbau zum Vollautomaten angeht - ist das nicht (außer bei den Spielzeugen) sowieso immer illegal? Waffenherstellung/-bearbeitung, Besitz einer verbotenen Waffe? Oder soll das im Ausland geschehen?

    Außerdem würde ich noch mal nachhaken wollen, ob das mit dem F-Zeichen wirklich so egal ist. Nicht, daß ein F-Zeichen aus einem Spielzeug eine Waffe macht. Bei Kontrollen macht es zumindest das Leben nicht einfacher.

    Und Du hast vergessen zu erwähnen, daß man Anscheinswaffen (im Zweifel Softair) nicht mit Zustimmung des Hausrechtsinhabers auf dessen umfriedetem Besitztum führen darf, weil sie diese Ausnahme im §42a schlicht vergessen haben. :D

    Im Ausland ist das F-Zeichen keine Kennzeichnung, sondern nur ein dekoratives Element, von daher dürfen die da drauflasern, was immer sie wollen.

    Händler wie z.B. Ballistas.de weisen nicht gerne darauf hin, daß sie gar nicht in Deutschland sitzen, in diesem Falle in Hlučín in Tschechien. Denen können daher die komplizierten Fallstricke des deutschen Waffenrechts wumpe sein.

    Vollautomatische Waffen sind in D immer verboten, egal was da wer drauflasert. (Anlage 2 Abschnitt 1 Nr. 1.2.1 WaffG)

    Vollautomatisch schießen dürfen z.B. nur Softair unter 0,5 Joule, weil sie hochoffiziell Spielzeug sind und damit nicht unter dieses Verbot fallen - aber je nach Aussehen meist nach §42a als Anscheinswaffen immerhin dem Führverbot im WaffG unterliegen.

    Alles weitere ist dermaßen auslegungsbedürftig, daß ich da lieber gebannt den Ausführungen der anwesenden Fachleute folge und stets auf Nummer sicher gehe.