Posts by R4GE

    Heute habe ich die neue XCARRY zerlegt, vom überschüssigen Öl befreit und nach eigenen Vorstellungen geschmiert. Bei dieser Gelgenheit wurd das Sig Air Red Dot montiert. (Die Hülsen dienen nur zu Showzwecken für die Fotografie - wie jeder weis handelt es sich ja um eine 6mm Gas Blowback.)

    Wie ist das mit dieser Zimmerflack aus dem Hause Smith & Wesson? Macht die ein ähnlich gutes Trefferbild wie die M29?
    Mein M29 hat zwar den kurzen gezogenen Lauf, aber mein Rhino nur den Glattlauf. Im Großen und Ganzen landet das Blei aber dort, wo es hin soll.
    Die wackelige hohle Trommel ist schon ein starkes Manko! Aber das matte Nickelfinish schaut verdammt gut aus! Zudem der gute Griff.

    In der original VFC Kunststoffkimme ist eine Mutter für die Schraube eingelassen, die von unten durch den Verschluß die Nozzle hält. Original GLOCKs haben ja Kimmen, die einfach nur seitlich in den "Schwalbenschwanz" im Verschluß gepresst werden.
    Die original Kimme passt mit loser Passung in die Aussparung der Airsoft Verschlusses. Ich habe Material entfernt und die Schraube eingepresst. Im Prinzip kein Drama, aber es braucht halt seine Zeit um sich an die gewünschte Passung heran zu arbeiten. Wenn es dich interessiert, kann ich ein Foto zeigen.

    Zwei Aktionen auf einem Bild.
    Linkerhand die GLOCK 19 Gen5. Heute ist mir die Real Steel Stahlkimme günstig rein gelaufen. Nach einem aufwändigerem Bastelprojekt ist sie an Ort und Stelle. Leider verbaut VFC nach wie vor die Variante mit 2 Punkten, weshalb mich das schon länger "gejuckt" hat!

    Rechts ist meine GLOCK 17 Gen5. Diese bekam kürzlich das an die Afterburner & Ramjet Combi angelehnte Lauf/Kompensator Set von GUNDAY.

    Suchst Du eine Flinte mit Hülsenauswurf, wie z. B. die APS CAM870, oder reicht es wenn sie 6mm BBs aus einer Hülsenattrappe verschießt. Dann gibt es noch die Wahl ob mit Federdruck, oder Greengas.

    Sollte dich so etwas interessieren, gibt es Echtholzschaft z. B. bei der Golden Eagle M870 (M8870), oder der Jag Arms Scattergun.
    Da Du Softair schreibst, gehe ich davon aus, dass Du diese Art der Vorderschaft Repetierflinten meinst.
    Denn nahezu alles andere arbeitet mit CO2.

    Beide genannten Flinten basieren auf der Tokyo Marui M870. Gastank befindet sich entweder im Griff, oder im Schaft - je nach Ausführung. Dort wo das angedeutete Hülsen Auswurffenster ist, erkennt man einen kleinen Schalter, der einem die Wahl ermöglicht, ob man pro Schuß 3 oder 6 BBs verschießen möchte.
    Das Handling und schießen dieser Waffen ist sehr zufriedenstellend. Einerseits Aussehen und Haptik, andererseits das Repetieren und schießen. Es reicht schon ein großes Stück Pappe für großen Schießspaß. Leistung ist genug vorhanden um fürs Plinking die üblichen Verdächtigen effektvoll zu zerstören. Kleine mit Asche/Mehl gefüllte Ziertontöpfe, oder Fallscheiben, oder Wasserballons.

    Ziemlich hochwertig fasst sich die Fabarm STF12 an. Das liegt nicht zuletzt am Gewicht von 3,8kg. Auch diese nutzt das Toyko Marui System. Schon länger liebäugelte ich mit einer Flinte und habe mich schließlich die STF12 gegönnt. Wenn Du Fragen dazu hast, kann ich die gerne beantworten. Mit Holzschaft gibt es die jedoch nicht. Dafür aber mit Ghostring Sight und Klappschaft!

    Danke fürs testen. Die French Army steht auf meiner Wunschliste. Wäre schade, wenn hier auch so ein schneller Verschleiß zum Problem geworden wäre.

    Den Boomarms Stahl Verschluß habe ich auch schon durchgespielt. Am Ende leider zu teuer. Noch ärgerlicher ist die aufwändige Internet Zollanmeldung, die ab EUR 150,- anfällt. Das ist mir zu blöd!

    Am Freitag entschied ich mich, den Stahlstift in den Verschluß einzusetzen. Hier orientierte ich mich an meiner 9mm P.A.K. GLOCK 17.
    Vorwerg, hätte ich vorher gewusst aus welchem A*$!*loch Material (verzeiht die rüpelhafte Ausdrucksweise) der Verschluß besteht, hätte ich es bleiben lassen! 3 oder 4 HSS Bohrer gingen über den Jordan. Der erste 0,5mm Bohrer brach direkt ab, obwohl perfekt angekörnert war. Trotz Kühlung und vorsichtigster Vorgehensweise. Da ich als Uhrmacher über eine top ausgestattete Werkstatt verfüge und ich es gewohnt bin, weit aufwändigere "Operationen" in wesentlich kleineren Dimensionen durchzuführen, war ich mal wieder überrascht, welche fiesen Metalle es noch gibt.
    Nur mit einem Hartmetallfräser konnte ich den Verschluß bearbeiten. Dieser ist allerdings nicht zum bohren gedacht. Weshalb die gewünschte Passung nicht erreicht wurde und ich am Ende den Stahlstift noch zusätzlich mit 2K Kleber fixieren musste. (Uhrmachen mögen eigentlich keine Klebstoffe!)
    Am Ende sah das Resultat, das eigentlich beim ersten Bohrversuch schon zum scheitern verurteilt war, ziemlich gut aus. Von Außen sieht man fast gar nix. Nach einem ersten Streßtest von 13 oder 14 Magazinen (weit über 200 Schuß) schnell hintereinander, zeigte sich keine weitere Verschlechterung des Verschleißes. Auch hielt der Stahlstift. Kleiner Nebeneffekt, der rechte Verschlußfang hat die gewünschte Luft.

    Sehr interessant finde ich die Aussage mit dem Eingeständnis bezüglich des Materials. War ich vielleicht zu schnell mit meiner Problemlösung.
    Bei einigen YouTube Videos erkannte ich aber gleich, dass bei den Testmustern auch der Verschleiß bereits zu sehen war.

    Habe jetzt mit meinen GLOCK 17 Gen5, GLOCK 45 und GLOCK 19X verglichen. Der Verschlußfanghebel sieht exakt gleich aus und liegt exakt an der selben Position am Verschluß auf. Lediglich bei der GLOCK 19X ist rechts ein kleiner Spalt. Dennoch kein sichtbarer Verschleiß am Verschluß. Ich bin auch davon überzeugt, dass das Material des Verschlußes ein anderes ist. Das ist sehr ärgerlich!! :cursing:

    Zeigt Deine French Army auch so einen Verschleiß?