Posts by deichlaeufer

    Hallo,
    ich bin seit einigen Tagen auch Besitzer eines Moving Target von 4komma5. Ist es normal das der Motor so pfeifende Geräusche macht? Ansonsten macht es noch Spaß, aber früher oder später wird er natürlich umgebaut.


    mfG Ed

    Meiner fiept auch. Ist indoor etwas nervig, draußen gehts aber, vor allem wenn das Ding >10 Meter entfernt steht.
    Ist allgemein nicht das leiseste Gerät, macht aber Spaß!

    Der folgende Verkäufer hat sogar schon den Preis reduziert als verkaufsanregende Maßnahme um sein Gewehr endlich loszuwerden. Auf die Idee vielleicht Bilder zu posten ist er jedoch noch nicht gekommen...


    8692547


    Artikel-Nr. ist in Ordnung. Laufende Auktionen zu verlinken (egal, wie fragwürdig oder gar beknackt sie sind) vermeiden wir aufgrund unschöner Erfahrungen besser.


    Magnum Opus

    ja, so machen...- User nach 4 Wochen ohne Login - ausgeblendet + PN


    - User nach 12 Wochen ohne Login + PN Antwort - Konto schlissen

    Inaktive Benutzer nach gewisser Zeit ausblenden finde ich super. Das Konto schon nach 12 Wochen zu schlißen hingegen nicht, aber das ist ein anderes Thema denke ich.

    Aus einem Nachlass habe ich folgende alte Diabolodosen. Ich habe davon 4 original verschlossene und zwei geöffnete. Das Klebeband der verschlossenen Dosen ist inzwischen weich und schmierig wie Wachs. Die Diabolos in den geöffneten Dosen sind ziemlich ausgetrocknet.


    Die Diabolos dürften aus den 50 oder 60er Jahren stammen.

    Ich finde auf jeden Fall, dass so eine Karte echt eine coole Sache wäre um neue Leute mit dem gleichen Hobby in seiner Umgebung zu finden können.


    Ich denke ich bin nicht der einzige der keine Lust auf Scheibenlochen im Verein hat, sondern eher zum spaßígen plinken, aber es ist schwer Bekanntschaften zu finden.



    Vielleicht wäre es auch eine Idee eine Karte aus den angegebenen Wohnorten im Profil zu erstellen, dann kann sich quasi jeder der es möchte direkt über seine Profileinstellungen eintragen.


    Danke für alle Antworten bisher! :thumbsup:

    Moin moin,


    in einigen älteren Beiträgen habe ich von einer Nutzerkarte hier im Forum gelesen. Also eine Karte auf der sich jeder Nutzer, wenn er es möchte, an seinem Wohnort eintragen kann. Ich konnte diese Karte allerdings nirgendwo finden, gibt es sie nicht mehr?


    Ich würde so eine Karte echt super finden um Leute mit gleichem Hobby in seiner Umgebung zu finden. Virtuelle Kontakte sind das eine, aber manchmal sucht man eben auch Leute zum realen Treffen.
    Wenn man, wie ich in keinem Schützenverein aktiv ist, ist es gar nicht leicht Gleichgesinnte zu finden.


    Wenn jemand näheres weiß freue ich mich über eine Antwort! :)


    Grüße,


    Deichläufer

    Die Laufdichtung habe ich bei meiner auch erneuert, den alten Kolbenpuffer habe ich gestern entfernt und heute ersetze ich ihn ebenfalls durch einen neuen. Die Feder ist bei meiner Lady noch wie neu, daher bleibt sie.


    Außerdem habe ich den Schaft frisch geölt, dadurch sieht er wieder ziemlich gut aus. Trotzdem bin ich immer noch am überlegen ihn ggf abzuschleifen.


    Heute baue ich dann erstmal das System wieder zusammen. Ich habe mir dieses spezielle Feinwerkbau Fett gekauft, bin mir allerdings noch nicht sicher wie ich es richtig anwende. In manchen Forenbeiträgen habe ich gelesen, dass der Kolben bei der Fwb garnicht geschmiert werden sollte, da sonst die Vo stark schwanken kann. Weiss dazu jemand näheres?

    Moin moin,


    ich habe vor kurzem eine Feinwerkbau 150 gekauft und bin nun dabei sie wieder etwas schick zu machen.


    An der Brünierung sind ganz feine Rostpickelchen, die ohne direkten Lichteinfall kaum zu sehen sind. Diese werde ich mit feiner Stahlwolle und Ballistol versuchen wegzupolieren, da ich diesen Tipp mehrfach im Netz gelesen habe. Falls ihr weitere Tipps habt bin ich sehr dankbar :thumbsup:


    Mein größeres Problem ist allerdings der Kolben, dieser ist genau in dem Bereich der Lademulde dunkel angelaufen. Warscheinlich durch Feuchtigkeit o.ä.. Hat jemand eine Idee wie ich den wieder blank bekomme? Mit 00Stahlwolle habe ich es bereits erfolglos probiert.
    Wenn man mit dem Fingernagel drüber fährt fühlt man keine Erhebungen, es wirkt als wäre das Material an sich verfärbt.



    Bin für alle Tipps dankbar!

    Moin moin,


    durch eine Erbschaft bin ich an eine wunderschöne Walther Lp53 gekommen. Da die Schussleistung zu wünschen übrig ließ habe ich mich entschlossen sie zu zerlegen um die Federn und die Kolbendichtung zu überprüfen. Im Internet habe ich dazu leider keine vernünftige Anleitung gefunden und hatte daher einige Schwierigkeiten. Die Lp53 hält einige Stolpersteine für den ambitionierten Hobbyschrauber bereit.
    In dieser Anleitung zeige ich euch wie ihr die Lp53 zerlegt und auch wieder zusammenbaut. Als ich mich entschieden habe diese Anleitung zu schreiben hatte ich meine Walther bereits wieder zusammengebaut, daher habe ich leider nur wenige Bilder.



    Allgemein lässt sich sagen, dass der Wechsel der Federn bei der Lp53 ziemlich einfach, der Aus- und Einbau des Kolbens allerdings umso schwieriger ist.
    Meine Lp53 trägt die Seriennummer 38xxx und stammt demnach aus dem Baujahr 1960, nach meinen Informationen ist die Mechanik allerdings bei allen Versionen identisch, daher sollte diese Anleitung auf alle Baujahre übertragbar sein.


    Wenn ihr in dieser Anleitung Zahlen hinter einigen Begriffen entdeckt, dann ist damit die Teilenummer gemäß dieses Schnittes gemeint.



    1.) Ausbau der Federn


    Der erste Schritt beim Zerlegen der Lp53 ist der Ausbau der Kolbenfedern. Bei dieser Luftpistole hat Walther zwei Kolbenfedern eingebaut um auf die gewünschte Leistung zu kommen. Beide Federn befinden sich im Handgriff der Waffe. Um an sie heranzukommen muss man "nur" den Deckel an der Unterseite des Handgriffs aufdrehen.



    Dieser Deckel sitzt bei den meisten Pistolen extrem fest, um ihn zu lösen habe ich ihn mit einem alten Handwerkerhandschuh eingewickelt und dann in den Schraubstock eingespannt. Durch drehen der Waffe konnte ich den Deckel mit dieser Methode lösen. Optimal ist dies allerdings nicht, da durch den hohen Druck des Schraubstocks Spuren an der Platikkappe entstanden sind. Besser wird es sein, ein Stück Leder zu verwenden, da man den Deckel wirklich sehr fest einspannen muss. In einem anderen Thread bei co2air hat ein Mitglied eine Holzkonstruktion gebaut und den Deckel damit in den Schraubstock gespannt.


    Wenn ihr es dann geschafft habt den Deckel zu lösen könnt ihr in vorsichtig unter ständigem Gegendruck abschrauben. Wenn die Federn in eurer Pistole noch Kraft haben kann es passieren, dass euch das Gewinde ausreißt wenn ihr nicht dagegen drückt.


    Sobald der Deckel abgeschraubt ist könnt ihr ihn mitsamt der Federführungsstange und den beiden Kolbenfedern entnehmen.
    Wenn ihr nur die Federn wechseln oder überprüfen wollt seid ihr an dieser Stelle fertig. Ihr könnt die Federn wechseln und in umgekehrter Reihenfolge alles wieder zusammenbauen. Wenn ihr auch den Kolben ausbauen wollt, könnt ihr bei Schritt Zwei weitermachen.


    Probiert an dieser Stelle auf keinen Fall den Kolben aus der Waffe zu ziehen, dieser rastet auf halbem Weg nach draußen in den Abzugstollen (15) und lässt sich dann weder vor noch zurück bewegen. Sollte euer Kolben in dieser Sicherungsposition eingerastet sein, müsst ihr den Abzugstollen ausbauen um den Kolben wieder in seine "Ruheposition" schieben zu können. Folgt dann einfach den nächsten Schritten dieser Anleitung.



    2.) Ausbau des Kolbens/Wechsel der Kolbendichtung

    Um den Kolben auszubauen müsst ihr zunächst die Griffschalen eurer Pistole entfernen, diese sind mit zwei Schrauben befestigt.


    Nachdem die Griffschalen demontiert sind entfernt ihr als nächstes den Lauf mitsamt der Spannstange (13).
    Dafür müsst ihr als erstes die kleine Laufschraube herausschrauben.



    Im zweiten Schritt könnt ihr dann die große Laufschraube auf der anderen Seite herausschrauben.



    Nachdem beide Schrauben entfernt sind lässt sich der Lauf problemlos entnehmen. Achtet dabei auf die dünnen Gleitscheiben, bei meiner Pistole waren auf der einen Seite zwei und auf der anderen eine Gleitscheibe zwischen Lauf und System.


    Um den Lauf vollends von der Waffe zu trennen müsste ihr nun den Spannbügel (13) aushaken. Ihr müsst ihn dafür nach unten aus dem Griff "herausschieben", bei meiner Pistole war dies ein bisschen fummelig.


    Damit ihr den Kolben nun endlich aus der Waffe ziehen könnt müsst ihr den richtigen Splint aus dem Griffstück treiben, um den Abzugsstollen (15) zu lösen. Ich habe ihn auf diesem Bild mit "A" gekennzeichnet. Entfernt auf keinen Fall den Split "B", denn die damit verbundene Verschlußklinke (16) lässt sich nur extrem schwer wieder einbauen!



    Wenn ihr den Splint rausgetrieben habt könnt ihr den Abzugstollen entnehmen. In den meisten Fällen dürfte dieser sich allerdings von alleine lösen und in hohem Bogen herausfliegen, da sich hinter dem Stollen eine sehr starke Feder befindet. Achtet an dieser Stelle auf eure Sicherheit und tragt am besten eine Schutzbrille!

    Nachdem der Abzugstollen entnommen ist lässt sich der Kolben mitsamt der Kolbendichtung einfach aus dem Griffstück herausziehen. In meinem Fall war die alte Lederdichtung komplett zerfranst und einzelne Fasern davon waren überall im inneren zu finden. Daher musste ich die Dichtung ersetzen. Das Ersatzteil habe ich beim Waffencenter Gotha gekauft, dort haben sie die Originaldichtung aus Leder nachgebaut, diese lässt sich 1 zu 1 tauschen.


    Um die Dichtung vom Kolben zu nehmen müsst ihr sie nur zur Seite schieben, da sie eingehakt und nicht festgeschraubt ist.

    Es empfiehlt sich auf jeden Fall alle Teile vor dem Zusammenbau zu reinigen, von dem alten Fett zu befreien und wieder frisch einzufetten. Ich habe dafür Lupus Waffenfett verwendet.



    3.) Der Zusammenbau

    Als erstes solltet ihr die Kolbendichtung wieder auf dem Kolben befestigen und beides wieder komplett in die Systemhülse schieben.


    Im Anschluss daran kommt der fummeligste Teil des Zusammenbaus, denn ihr müsst den Abzugstollen (15) wieder montieren. Versucht dafür zunächst die Feder in der richtigen Position in das Griffstück zu bringen und dann den Abzugstollen an die richtige Stelle zu drücken, damit ihr den Splint wieder einschlagen könnt. Ich habe die Federführungsstange verwendet um den Abzugstollen an die richtige Stelle zu drücken und dann den Splint wieder reingetrieben. Es hilft beim Einbau, wenn ihr den Abzug gedrückt haltet, dafür müsst ihr ihn allerdings zunächst "entsichern", es befindet sich eine kleine Verriegelung dort wo normalerweise der Lauf einrastet.


    Sobald der Abzugstollen an richtiger Stelle sitzt schiebt ihr den Spannbügel (13) von unten wieder in den Griff und schraubt im Anschluss den Lauf wieder fest. Achtet darauf, dass der Spannbügel in korrekter Position in den Kolben einhakt, damit er diesen nach unten drücken kann. Denkt außerdem daran die Gleitscheiben ebenfalls etwas einzufetten und wieder an ihre ursprüngliche Stelle zu platzieren. Schraubt zunächst die große, dann die kleine Laufschraube wieder rein.


    Im Anschluss müsst ihr die Federn einsetzen und den Deckel mit der Führungsstange wieder festschrauben. Ich habe dafür den Deckel auf der Werkbank platziert und die Kimme der Pistole abgeschraubt um von oben Druck ausüben zu können. Auf dem Weg war es recht einfach die Federn wieder reinzudrücken und den Deckel wieder fest zuzuschrauben. Vergesst nicht die Metallblende die zwischen Deckel und Kolben platziert werden muss.


    Nun müsst ihr nur noch die Griffschalen wieder festschrauben!


    4.) Abschluss

    Ich hoffe diese Anleitung war hilfreich für euch. Sollte dem so sein freue ich mich über ein "gefällt mir". Wenn ihr weitere Fragen oder Verbesserungsvorschläge haben wendet euch gerne an mich.


    Ich hänge hier zur Dokumentation noch eine Explosionszeichnung der Lp53 an.


    Am Wochenende habe ich alles gereinigt und vom alten Fett befreit. Die Lederdichtung habe ich etwas geölt und heute alle beweglichen Teile frisch eingefettet und wieder zusammengebaut.
    Vielen Dank nochmal an alle für die hilfreichen Tipps! Ich freue mich schon auf den erste Schusstest, der wird allerdings noch etwas auf sich warten lassen.
    Das nächste Projekt ist dann die Walther Lp53 :thumbsup:

    Es gab Federn mit 205 und 230 mm länge zu der Zeit, warum das so ist kann ich dir nicht beantworten da es in den Sechzigern ja noch kein F gab. Es kann aber sein das die 205er Feder in den 70er jahren eingebaut wurde. Wenn die Ferder nicht krumm ist ist sie noch in Ordnung und kann bedenkenlos weiterverwendet werden.

    Also sie hat schon einen ganz leichten Schwung, richtig krumm ist sie allerdings nicht.

    Zunächst möchte ich erstmal allen Schreibern für ihre Beiträge und Tipps danken!
    Heute hatte ich dann endlich genug Zeit die gute Burgo zu zerlegen. Ich habe von den Einzelteilen Bilder angefertigt und hoffe ihr könnt mir dazu eine Einschätzung abgeben. Ich habe die Teile alle so fotografiert wie ich sie ausgebaut habe, bisher habe ich nichts gereinigt oder verändert.


    Der Schaft der von außen wie neu aussieht hat von innen nur ein paar Flecken vom überschüssigen Fett der Systemhülse abbekommen, ansonsten macht er von innen ebenfalls einen super Eindruck.




    Der Abzug ist sehr stark geschmiert, das Fett ist allerdings nicht klebrig sondern scheint nach wie vor in gutem Zustand zu sein.


    Beim demontieren vom Lauf ist mir aufgefallen, dass bei meinem Gewehr keine Unterlegscheiben zwischen der Systemhülse und dem verschraubten Teil vom Lauf sind. Bei den Anleitungen und Videos die ich bisher gesehen habe waren dort immer welche.



    Die Systemhülse habe ich auf den Boden gedrückt und dann vorsichtig aufgeschraubt.


    Der kleinere Teil der Systemhülse, in der der Abzug saß, inkl. der Federführung.



    Die Feder ist wie alles andere auch gut gefettet. Das Schmiermittel ist nicht angetrocknet o.ä.. Es ist nach wie vor sehr schmierig. Die Gesamtlänge der Feder beträgt 20,5cm und der Durchmesser ca 2,5cm. Könnt ihr mir anhand der Werte sagen ob die Feder bereits gestaucht ist?



    Und zu guter letzt der Schlitten mitsamt der Dichtung. Die Dichtung ist nicht spröde sondern fühlt sich sehr glatt an, allerdings ist sie sehr fest und kaum mehr elastisch.



    Ich hoffe ihr könnt euch anhand der Bilder einen guten Eindruck verschaffen und mir eure Einschätzung mitteilen. Ich kann gerne noch Detailaufnahmen anfertigen, wenn ihr bestimmte Teile nochmal genauer betrachten möchtet.