Posts by Bad.Boy

    Populismus würde ich das nicht einmal nennen.

    Eher Symptompolitik oder Symbolpolitik.

    Lassen sich Symptome einfacher angehen als Ursachen wird sich die Politik immer "komme was wolle" für kurzfristige und einfache, jedoch nicht für nachhaltige Lösungsansätze entscheiden.

    Schon allein, weil schnell präsentierbare Erfolge sich positiver auf das eigene Wahlergebnis auswirken als langwierige und oft unangenehme Prozesse die von der damit wahrscheinlicher werdenden oppositionellen Nachfolgeregierung dann sowieso wieder kassiert werden.

    Für dieses Verhalten gibt es vor allem im Gesundheits- / Sozial- / und Rentensystem unzählige Beispiele.

    Eine Regierung in einer Demokratie wie unserer immer nur so gut, wie das Volk sie sich verdient.

    So lange ein Großteil der Wahlberechtigten sich jedoch weder für Politik, noch für die betreffenden Sachverhalte und Zusammenhänge interessiert bzw. sich sogar ganz ausgeklinkt hat, wird sich an dieser Herangehensweise zum Schaden aller auch nichts ändern.

    Das war / (ist?) bei Gamos häufig der Fall, was die Dinger hierzulande eher schlecht als recht machte.

    Bei Tell / Cometa ist jedoch wohl normalerweise eine andere Feder verbaut.

    Leider bewegen sich die Spanier hierzulande häufig in einem Preissegment in dem man auch eine HW 30 / 50 bekommt, gegen die sie häufig nicht ankommen.

    Das war einmal! April 2020 gab's die HW30 noch für 180,- im Angebot, jetzt kannst fast 100,- mehr drauf legen. Die Tell 220 kriegst jetzt um 110,- bis 150,-Euro.

    Das bezog sich eher auf die Tell / Cometa 400, da sie im Gegensatz zu den kleineren Varianten schon den besseren Abzug hat welcher sie eher mit einer Weihrauch vergleichbar macht als die beiden kleineren Modelle.

    Alternativ erst die neue kaufen, das eigene Traumgewehr zusammenstellen, und dann die zweite als gebrauchte verkaufen.

    Bin auch noch auf der Suche nach einem schönen Schaft für meine HW35 den 60ern.

    Da ist das System fast neuwertig. Nur dem Schaft sieht man sein Alter etwas an und die Maserung ist nicht die Schönste.

    Da dürfte es dann auch ein schön gemaserter Buchenschaft sein.

    Wirklich rechtssicher wird Dir das hier keiner beantworten können.

    Frag doch einfach mal beim deutschen und beim britischen Zoll an, was möglich ist und welche Dokumente für die Ein- / Ausfuhr benötigt werden. Die können sicher sagen welche Unterlagen sie von der jeweiligen Seite brauchen.

    Bez. Paketdienst ist es wichtig in die AGBs zu schauen. Die meisten schließen den internationalen Waffentransport (vor allem in nicht EU Staaten) aus. Inwieweit ein Paketdienst das auch auf eine Anscheinswaffen bezieht, die von der reinen Geschossenergie her noch ein Spielzeug ist bleibt ihm überlassen.

    Billig wird der Transport nach UK aber meist nicht wirklich.

    Ich persönlich habe so etwas mit freien Teilen schon in die andere Richtung gemacht.

    Der (gewerbliche) Verkäufer war bez. der britischen Rechtslage fit und wusste was er tut. Die Formalien auf deutscher Seite lagen bei mir als Käufer.

    Wichtig ist sich vorab zu informieren, mit allen offiziellen Stellen eine schriftliche Korrespondenz zu haben und deren Anforderungen sauber zu erfüllen.

    Ich hatte z.B. die Einfuhr vorab mit dem entsprechenden Fachbereich beim deutschen Zoll abgeklärt und den Verkäufer eine Kopie der Korrespondenz mit in das Paket legen lassen.

    Das ging dann ganz problemlos durch den Zoll weil alles sauber und transparent ablief und im Vorfeld mit den entsprechenden Stellen geklärt war.

    In der Regel bleibt die Ausfuhr am Verkäufer und die Einfuhr am Käufer hängen wobei es auch als Verkäufer ärgerlich sein kann wenn etwas nicht glatt läuft.

    Hab noch eine dritte in der Konfiguration gefunden. 😊

    https://forum.vintageairgunsgallery.com/post-war-diana-air-rifles/diana-model-50/

    Also gegeben hat es die auf jeden Fall so ab Werk, was wie Du schon sagtest auch die Kimme bestätigt.

    Was mir immer wieder auffällt ist, dass es bei der Diana 50M unzählige Schaftvarianten bezüglich der Fischhaut und Schaftbacke gab. 🙂

    Eigentlich wäre das schon allein ein eigenes Sammelgebiet wobei die eben kaum zu bekommen sind.

    Was ist denn eine Diana Mod.50 Rep?

    Das sagt mir wirklich gar nichts.

    Ist sogar die seltenste Schaftform.

    Eigentlich nur eine seltene Fischhaut-Verschneidung, noch nicht so gesehen.

    Die Fischaut im Vorderschaft ist ganz normal horizontal geschnitten.

    Der Diagonale Eindruck kommt durch die schlechte Bildqualität zu stande.

    Sie hat jedoch einige Ausstattungsmerkmale welche sie von den meisten Mod. 50 mit Fischhaut unterscheidet.

    Zum Einen ist die eckige Schaftbacke beim Fischhautschaft selten zu finden.

    Zum Anderen ist bei nahezu allen Mod. 50 mit Fischhautschaft ein Sternkorn verbaut, was andernorts schon zum Gedanken geführt hatte, dass das so nicht original sein kann

    Es gibt jedoch einen passenden Katalogauszug von Diana, welcher die Existenz der Ausstattungsvariante mit Fischhaut und Korntunnel belegt sowie ein weiteres Exemplar mit Fischhautschaft und runder Schaftbacke ohne Sternkorn im englischsprachigen Raum.

    Andernorts habe ich diese Variante jedoch bisher noch nicht wieder gesehen. 🙂

    Du wirst lachen, das hör ich nicht zum ersten Mal. 😂

    Nur, weil das schon so eine Art "Heiliger Gral" unter den freien Luftgewehren ist, konnte mir noch keiner was anbieten für das ich schwach geworden wäre. 😂

    Ja, war ein Glücksgriff, der noch nach etwas Pflege schreit. 😉

    Ist sogar die seltenste Schaftform.

    Leider war eher darauf bezogen, dass ich keine Mod. 35 mein Eigen nenne und auch wenig Vergleichswerte zu anderen alten Dianas habe.

    Hab eine leider nur eine Diana 50, die ja eine 35er mit Starrlauf ist.

    Meine verdaut sowohl die JSB Exact als auch die H&N Field Target Tropy in 4,52 ganz gut.

    Ausgiebig getestet habe ich allerdings nicht, da ich keine Anderen da habe und beide zumindest auf 15m (für mehr habe ich keine Möglichkeit) im Gegensatz zu irgendwelchen Billigdiabolos keine grottenschlechten Ergebnisse liefern.

    Angelehnt an einen chinesischen Typ 56.

    Alte Modelle hatten noch gebrauchte und beschriftete Typ 56 Gehäuse. Seit einigen Jahren sind das Neufertigungen ohne Originalbeschriftung.

    Das Gasrohr, die Gasabnahme und die Befestigung des Handschutzes sind mit Imbusschrauben befestigt und komplett anders konstruiert.

    Das Kunsthoffmagazin passt optisch nicht an einen AK47 / Typ56 Nachbau.

    Da bin ich anderer Meinung.

    Ein "Standardfall", der möglichst sicher zu einem positiven Ergebnis führt, schafft einen Präzedenzfall mit einer Signalwirkung für die weitere Rechtspraxis bei dem Thema.

    Ein "Spezialfall" welcher zu viele offene Fragen aufwirft und damit von vorn herein leicht angreifbar ist, führt schnell zu einen Präzedenzfall in genau die entgegen gesetzte Richtung welcher argumentativ einem neuen Versuch im Wege stehen kann.

    Doch, als "Erwerber" bist Du antragsberechtigt. Wenn Du also vorträgst, eine solche Waffe erwerben zu wollen, um sie in Deine Sammlung einzustellen, dann liegt ein berechtigtes Interesse vor und Deinem Antrag steht nichts im Wege.

    Bezüglich der Erfolgsaussichten wäre es dann jedoch sicherlich sinnvoll dies erst einmal mit "Standardware" zu versuchen und nicht mit einem maximal undurchsichtigen "Spezialfall" wie einem ehemals scharfen Umbau für den selbst im Herkunftsland nur noch Bestandsschutz gilt.

    Bei der Einstufung einzelner Messer als Einhand / Zweihandmesser wurden zumindest schon einige Feststellungsbescheide erstellt.

    So lange es um ein einzelnes Modell und keine generelle Feststellung zu einer Produktgruppe geht scheint §2 Absatz 5 hier zumindest bisher kein Hinderungsgrund gewesen zu sein.

    Jedoch wird damit natürlich immer eine Richtung der Auslegung für ähnlich geartete Gegenstände signalisiert.

    Leider gibt es als Privatperson jedoch keine Möglichkeit einen derartigen Bescheid im Vorfeld zu erwirken.

    Fakt ist leider, dass jede der beteiligten Behörden in Deutschland sich bisher um eine konkrete Aussage herumdrückt und keiner gewillt sein wird ein Verfahren (wahrscheinlich durch viele Instanzen) zu führen um am Ende (durch ähnlich viele Instanzen) zu versuchen seine waffenrechtliche Zuverlässigkeit wieder zu erlangen.

    Das Einzige, was meiner (unqualifizierten) Meinung etwas Klarheit schaffen könnte wäre ein entsprechender BKA Feststellungsbescheid um den sich wahrscheinlich auch wieder jeder der Beteiligten versuchen wird drücken.

    Alles in allem eine verzwickte Situation.

    Schön von Dir zu hören.

    Es ist schade wie viel Fachkompetenz über die Jahre verloren gegangen ist.

    Andererseits liegt es auch an jedem Einzelnen von uns das Forum wieder mit mehr gutem Input zu füllen.

    Wenn's um den zeitlichen Faktor geht die Rente zu verbraten kann ich Dir gerne behilflich sein. 😉 😂