Pistole 9mm: Zoraki 917 PTB 947

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    • Pistole 9mm: Zoraki 917 PTB 947

      Nach nunmehr 2 Jahren hat es die Zoraki 917 mit Veränderungen an der Griffsicherung und der Abzugsicherung nach Deutschland geschafft.
      Erst gab es einen neuen Anlauf bei der PTB wegen dem Durchfallen der Zulassungsmuster, dann noch eine Lieferverzögerung beim Hersteller.
      Umso schöner das es seit dem 10.06.2014 die Zoraki in Schwarz und Titan ausgeliefert wird. :)
      In dem ersten Import sind 1500 Waffen enthalten, bestehend aus 917 schwarz/titan und 906 schwarz/titan.
      Atak Arms stellt monatlich ca. 40.000 Waffe her. Eine wie ich finde, sehr beeindruckende Zahl.

      Somit ist DE sicher nicht ganz ob en auf der Prioritätenliste., aber das nur mal so am Rande.





      Technische Daten zur Zoraki 917 9mm P.A.K.:

      Kaliber: 9 mm P.A.K.
      Magazinkapazität: 17 Schuss
      Länge: 201 mm
      Gewicht: 830 Gramm
      Abzug: Double Action
      System:
      Single/Double Action
      Farbe: schwarz


      Geliefert wird die Waffe im Koffer mit Reinigungsbürste, zugelassenem Signalbecher und Bedienungsanleitung.


      Die Waffe gibt es zur Zeit in Schwarz und Titan.
      Die Haptik der Waffe ist für mich sehr gut. Ich erreiche alle Bedienelemente gut und sind nicht aus Versehen auszulösen.





      Das Design ist an die Glock-Modelle angelehnt. Was mit hier gefällt: der Abzugbügel ist im Gegensatz zur ISSC M22, noch eckig geblieben.



      Die Griffsicherung ist im Zuge der Revision weggelassen worden.
      Schätzungsweise gab es Handhabungsprobleme die dazu führten, Akak-Arms ist daran interessiert die Waffen zu verbessern.



      Unter dem Lauf ist Platz für eine SN im Alu-Blech, wie beim Original. Rail-Schiene mit Arretierungsmöglichkeit:


      Ebenso war ich überrascht das die Abzugsicherung weggelassen wurde.
      Zerlegen: Demontagebügel runtergezogen und Schlitten nach hinten und nach oben abhebeln. Toll auch, das die Waffe über einen Dämpferring verfügt, was eine lange Haltbarkeit verspricht.
      Die Rückholfeder ist gegen falschen Einbau an beiden Seiten geweitet. :D
      Die Federführungsstange ist aus Aluminium und sehr leicht:


      Ich bin überrascht das der Schlitten gefräst wurde. Denke aber das es wegen des hinten geschlossenen Schlittens ist. Der Schitten ist somit sehr passgenau gearbeitet an den Stellen.
      Ich kenne diese Bearbeitung allenfalls bei scharfen Waffen. (Walther PP,PPK, CZ50,70)


      Stossboden ist aus Stahl. Die Wandung des Schlitten ist sehr massiv! Das spricht für eine lange Haltbarkeit und spiegelt das Konzept der 914 wider.
      Den Stossboden kann man bei der Waffe zur Wartung/Reinigung/Ersatz ausbauen, er wird durch einen Bolzen in einer Schiene gehalten:


      Die Auszieherkralle ist so geformt das kein Aussschnitt im Schlitten vorgenommen werden musste.
      Die erste Generation hatte den Auszieher noch seitlich, nach einer weiteren Revision wurde der nach oben verlegt aber mit Ausschnitt im Schlitten.
      Aber so ists nun gut. :rolleyes:
      PTB 947 mit neuestem Beschuss mit CIP Nitro Beschuss BE (2014) Mellrichstadt:


      Blick ins Kartuschenlager:


      SN auf der rechten Seite eingelasert und ohne Lagerschwächung!


      Danke wieder an die PTB für nur eine Kartuschenlagerschwächung:


      Der Guss um die Mündung ist nicht ganz einwandfrei bei einem Exemplar, die andere Waffe ist sauberer an der Mündung umgegossen.
      Der freie Mündungsdurchmesser sieht eng aus. Sicherlich wegen dem Staudruck, da die non-PTB Version eine Madenschraube verbaut hat.
      Es wirkt wie ein eingearbeiteter Ring. Das Laufinnere ist dafür grosszügig weit. Sozusagen ist die Staudruckschraube schon eingearbeitet.


      Das Magazin fasst 17 Kartuschen:


      Das Magazin kann man durch drücken auf das innere Metallteil zerlegen:


      Stahleinlage im Hammer:


      Hinten aufgepilzt damit es auch hält. Die Schlittenführung ist sehr massiv ausgefallen. :thumbsup:


      Hier der Abzug im entspannten Zustand:


      Zuführrampe in einem Teil:


      Waffe unten im vorgespannten Zustand, der Abzug steht dann etwas weiter hinten:


      Die Oberflächen sind mittlerweile sehr viel besser geworden, wie ich finde:


      Hier die Titanoberfläche:


      Aufgelaserte Beschriftung:


      sogar mit Textur:



      Fazit:
      Die Zoraki ist der heissbegehrte Nachbau der Glock 17. Nach der BG17 ist sie qualitativ und preislich interessanter. Nach der Geco Mod. 217, preislich.
      Leider mit 2 neuen Abstrichen (Abzugsicherung, Griffsicherung weggefallen). Die Kompetenz der Waffe ist Silvester und weniger die SV, da sie keinerlei Sicherung hat und sich nicht sicher entspannen lässt.
      Ein Führen mit entspannter Waffe ist nicht möglich. Ausser man hantiert unsicher herum.
      Wie zuverlässig und Haltbar sie ist, wird sie am Silvester zeigen können. Bis dahin ist ein halbes Jahr vergangen. Der 1000-Schuss Test versprich aber Zuversichtlichkeit.


      Verarbeitung:
      Diese ist im Vergleich zur 914 besser geworden, insbesondere die Oberflächen! Es ist ein weiterer Panzer für Silvester geboren. :D
      Der Schlitten ist teilweise gefräst, das kenne ich nur von scharfen Waffen wie AK's oder PPK, PP, CZ50, CZ70...
      Stahl an den richtigen Stellen wie: Schlittenfang (Schlittenseitig und Hebel), Stossboden, Hahn, Laufseele mit Sperre, Magazin, Auszieher, Ausstosser.
      Man kann von Röhmniveau sprechen! Da klappert nichts und die Passungen ist maßhaltig, nichts schief...usw.



      Empfehlung:
      Ich kann die Waffe aufgrund von Vertrauen zu Atak Arms und ESC bedenkenlos empfehlen für Silvester und Salutschiessen und zum Spass am Sammeln.
      Aufgrund des moderaten Preises aktuell von 149,- auch preislich sehr interessant für einen Glocknachbau in dieser Güte.




      Ich hoffe euch hat der Testbericht gefallen. Habe ihn kurz gehalten und die Übersicht zu wahren.

      Gruß, blue1980
      (im Juni 2014)

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