Posts from Mitr in thread "Zeigt eure "echten" (WBK) Waffen."

    Vor über 40 Jahren verkaufte ich wegen eines anstehenden längeren Auslandsaufenthalt (Montage im Irak) meinen S&W Centennial. Nach meiner Rückkehr wollte ich wieder so ein Ding, aber plötzlich waren die alle ausverkauft und die Occasionspreise oder aber der Zustand der angebotenen Waffe jenseits von Gut und Böse. Vor drei Monaten wurde ich dann endlich fündig.

    Komplett mit der blau/silbernen Originalschachtel und der Adresse (des verstorbenen) Erstbesitzer.

    Aus alt mach neu!

    Beim letzten FAS beim Beschiessen der Schweinchen machte sich zum xten Male das Ausstosserstangengehàuse davon. Ist einfach eine Krankheit überstarker SA Supermagnumrevolver, es sei denn der Hersteller ist NAA..

    Dagegen gibt es leider nichts von Ratiopharm, dafür aber etwas von Bèchsenmachermeister Timo Zindel aus Mainhausen. Die Waffe wurde komplett zerlegt, der über 30 Jahre alte Revolver bekam eine Überarbeitung der Trommel und ihrer Funktionsorgane sodass jetzt von Hand kein horizontales und laterales Spiel der Trommel mehr feststellbar ist. Eine neue Visierung mit kleineren Verstellschritten wurde montiert, die an Erosionserscheinungen leidende Trommelachse neu angefertigt und statt des originalen 7,5" Laufes wurde einer mit einer Lànge von 8 3/8" montiert der mit einem Mündungsulst versehen ist, mit dem sich das neue lange Ausstossergehäuse von vorne verschrauben lässt. Da gibt es kein Davonfliegen von Funktionsteilen mehr. Abschliessend wurde die ganze Waffe glasperlengestrahlt.

    Am Mittwoch geht es in die Indooranlage zum Einschiessen , dann regelmässiges Training und am 10. 9. lautet dann das Motto FAS wir kommen!

    MfG

    Mitr

    Der lag bei mir vor einer Woche unter dem Hallelujabesen:

    Uberti Cattleman Bisley, 7,5", Kaliber .45 Colt.

    In meinem Hinterkopf kreiste eine Idee herum, dass Ich das Griffstück an meinen Uberti Open Top baue wie er im Buch "Colt - Eine amerikanische Legende" von R. L. Wilson auf Seite 192 abgebildet ist.

    Aber mneine Recherchen waren unvollständig. Da ich im grossen Katalog von GunParts, Numrich, bei den Colt Ersatzteilen keinen zweiten vom P Modell abweichenden Rahmen fand, nahm ich fälschlicherweise an, die seien untereinenander austauschbar, gleich wie bei den Ruger BH und SBH, sowie SS Modellen, bei denen die Rahmen vom Hog Leg und Bisley identisch sind. Will man bei einem dieser Ruger Modelle bspw. einen Ruger Bisley Hammer einbauen, geht das nach ein paar Feilstrichen an der Hammeraussparung ohne grosse Probleme.

    Der Rahmen des Modell P., des altbekannten SAA differiert jedoch am hinteren Rehmenteil wo der Bisley rund 4mm höher baut.

    Hier der Vergleich zwischen einem Modell P und einem Bisley (beides Uberti):


    Zur Vollständigkeit eine Vergleich mit einem Ruger mit Bisleygriff. Ruger baut bei seinen SA Revolvern zwei Rahmengrössen, der kleine Rahmen des Single Six, erhätlich in den RF Kalibern und früher auch in .32H+R Magnum, sowie den Rahmen für die Blackhawks (.30 Carbine, .357 Magmum. 10mm Auto, .41 Magnum und .45 Colt, sowie den Super BH Rahmen für das Kaliber .44 Magnum.

    Hier auf dem Bild ein Custom Ruger SBH Bisley und das Gegenstück von Uberti.

    Ruger hat die Kontur des Bisley ein bisschen vereinfacht. Ich schiesse gerne und häufig mit meinen drei Bisley Ruger mit dem langen Griff. Wie sich der Colt, bzw. sein italienischer Clon im Schuss anfühlt, werde ich diese Woche erfahren. Am Donnerstag Abend werden einige SA und in .45Colt und die dazupassende Lightning ausgeführt.

    MfG
    Mitr

    21 nicht Bilderbeträge in einem Bilderthread. Das hat was von Quasselthread...

    Dann versuch ich dem abzuhelfen:

    Silhouettenrevolver USA (United Sport Arms) im Kaliber .375 Super Magnum. Sechsschüssig.

    Diese Waffe war die Antwort auf Rugeres Maximum, den Blackhawk mit Stretchrahmen im Kaliber .357 Maximum. Diese Waffe hatte extrem mit Erosionsproblemen an Rahmenbrücke und Übergangskegel zu kämpfen. Silhouettenschützen sind in der Regel Wiederlader und da vergassen viele Hobbyballistiker den Rat von Ruger, nur mit Geschossen jenseite der 158grs Grenze zu laborieren und versuchten durch den Einsatz von 110 und 125grs Geschossen eine noch flachere Geschossflugbahn zu erreichen - dies mit den Erosionsfolgen an der Waffe. Ruger stellte die Produktion des langen Blackhawks nach nur 16'315 Stück leider ein. Diese Waffen sind heute überaus begehrt, dienen sie doch als Basis für diverseste Umbauten bis zum Kaliber .500 Linebaugh Maximum.

    Um die Probleme der .357 Maximum zu minimieren wurde die .375 Super Magnum entwickelt. Wie die .357 Maximum basiert die leicht dickere

    Schwester auf einer Hülse von 1,6" Länge (40.1mm). Laboriert mit Flachkopf Mantelgeschossen von 220grs Gewicht erreichte man aus dem 10.5" Lauf Geschwindigkeiten von knapp über 500m/sek, was eine Energie von knapp 1'800J bringt, genug um den Ram auf 200 Mater sicher umzuschmeissen, aber bei flacherer Flugbahn und weniger Rückstoss als die beliebte .44 Magnum. Winchester baute eine kleine Anzahl Hülsen mit der Bezeichnung .375 SM IHMSA. Hülsen lassen sich aber leicht herstellen durch das Kürzen der Winchesterhülsen im Kaliber .376 Big Bore oder das Feuerformen und Abkürzen der .30-30WCF.

    Der deutschstämmig Büchsenmacher Sig Himmelmann baute in den frühen 70ern bis in die späten 80er Jahren an verschiedensten Standorten seine SA Revolver. Leider war er ein besserer Handwerker und Konstrukteur als Kaufmann und so verwundert es nicht, dass seine Revolver an mindestens zehn verschiedebnen Standorten gebaut wurden.

    MfG
    Mitr

    Die beliebte Randpatrone für solche XXL Revolver , die 45/70 braucht dafür Lauflängen um 60cm.

    Auch die 450 Marlin in der Lauflänge 4000 J ...... 😄

    Hier ein Bild es Revolvers mit seinem Futter. Vielleicht fällt Dir etwas auf.


    Gabs nicht mal so einen Verrückten, der einen Revolver für .458 WinMag gebaut hatte? :/

    Das war kein Verrückter, sondern ein Hobbyist der seine Leidenschaft liebte und bereit war ,dafür ein bisschen mehr Geld zu investieren als der Rest. Dieser leider vor drei Jahren verstorbeneb Mann war ein Schützenvereinskamerad und guter Freund. Sein Name ist Adolf Zeliska, wohnte im österreichischen Feldkirch und war unter anderem Mitglied im schweizer Pistolenverein Wartau.

    Sein Monsterrevolver in .458 Win. Mag wurde von der Büchsenmacherei Pfeifer in Feldkirch nach Adolfs Plänen gebaut. Seine Hammerladungen für den Revolver baute er unter Mithilfe eines pensionietrten Munitionsentwicklungsingenieurs der Firma HP. Seine Hammerladung beschleunigte ein 300grs Mantelgeschoss auf 792m/sek was einem Energiewert von 6'110J entspricht.


    4711

    Auch Adolfs Revolver hatte kein 60cm Lauflänge, sondern "nur" 260.

    Wenn ein Mensch der den Umgang mit freien Druckluftwaffen und Airsoftgeräten gewohnt ist, und das erste Mal in seiner unmittelbaren Nähe eine .308 abgeschossen wird, ist ein bisschen Fracksausen ganz normal.

    Ist in etwa dasselbe wenn eine lebennslager .308 Schütze neber einer .50BMG Büchse steht und ihm der uückdruck aus der Mündungsbremse die Hosenbeine flattern lässt

    Präzision ist nicht von der Lauflänge abhängig.

    Anlässlich des Barabararevolverschiessens in Wartau (SG / CH) starteten einige Revolverfans einen Snubby Cup. Zugelassen sind Revolver mit 2,5" Läufen und kürzer. Distanz 50 Meter, Zehnschussprogramm, Scheibe mit Zehnerwertung, Ringfurchnmesse 10cm.

    Ich bin dort (immer noch seit 12 Jahren) Rekordhalter mit 89 Punkten, Waffe S&W M60 Chiefs Special mit 1 7/8" Lauf (47mm).

    FN Five-Seven


    Die Gerüchte über die angebliche Durchschlagskraft der Waffe sind total übertrieben.

    Man kann die 5,7x28 am ehesten mit der 22wmr vergleichen was die Leistung angeht.

    Behauptungen die sie mit 223 Rem gleichsetzen stimmen nicht.

    Ich habe die Ruger 57. Mein Kumpel Rolf hat die FN. Grösster Fehler dieser Waffe, das Kunststoffmagazin. Die Halterasten leiern in kürzester Zeit aus, der Patronenbehälter steht dann zu tief und es kommt zu Ladestörungen.

    Es gibt schon einen gewaltigen Unterschied zwischen der .22WMR und der 5,7 x 28. Die kleine Zentralfeuerpatrone erreicht fast die Energiewerte der WMR aus dem Pistolenlauf. Ich kriege nächstens 28grs Geschosse. Ich schätze mit diesen werde ich die Energiewerte der WMR übertreffen könnenj.

    Das sind die spacigsten Revolver ever.

    Und deshalb stehe ich da total drauf.

    Der einzig vernünftig funktionierende Autorevolver stammt aus Grussbritannien! Mateba hätte es wahrscheinlich besser dabei belassen, die Waffe in einem Nichtmagnumkaliber zu bauen, beispielsweise einer .38SPecial +P.. Der .454C war ein totaler Schuss in den Ofen! Sieht geil aus, aber pro Trommel waren zwei Störungen die Regel und eine Lebensdauer von 100 Schuss, dann stand die nächste Reparatur an, und das mit mild geladenen Patronen mit knappen 2'000J.
    tte

    Der Rhino stammt doch in einer Linie vom MATEBA ab. Einer meiner Freunde hatte den MATEBA Autorevolver in .357. Ich versuchte damals mit aller Kraft den Autorevolver in .454 Casull zu bekommen. Glücklicherweise misslang mir das!
    Aber einen Rhino um bei Gelegenheit einen WES zu füllen, kann ich mir gut vorstellen-

    Darum dünkt mich das so komisch. In meinem grossen FAs (Kaliber .44 Magnum, .454 Casull und .500 Wyoming Express) sind Hülsenreisser nach 10 Wiederladezyklen eine Seltenheit, nur diese komischen Samson Geschosse. Ob das von seinem bilblischen Namensvetter herrührt?