Posts from Floppyk in thread "Zeigt eure "echten" (WBK) Waffen."

    Steiner M7Xi

    Ich wollte auch ein gutes Glas für meine Haenel CR223 haben. Genau dieses Steiner hatten wir dafür bestellt. Es kam, auspacken, durchgucken, einpacken, zurückschicken.

    Ich war mega enttäuscht. Denn das Teil war unscharf. Aber das muss ein Einzelfehler gewesen sein, denn damit hätte es sich nicht in Stückzahlen verkaufen können, zumal Steiner eigentlich einen guten Ruf hat. Gefrustet habe ich mir dann ein S&B PMII bestellt.

    Der selbstgeladene Schuss in .408 CT kostet mit ca. 3,80 € nicht mehr als ne jagdliche Fabrikpatrone in .308 Win.

    Unfairer Vergleich. Eine 308 kann man mit gutem Geschoss unter 1 € bauen. Gute jagdliche Patronen als Fabrikpatrone in 308 gibt es im Mittel 2,50 - 3 €. Aber versuche mal 408 CT als Fabrikpatrone zu kaufen.

    Recknagel Schnellspannmontage.

    Ich habe ne Eratec genommen. Eratec ist die taktische Sparte von Recknagel.

    Ein Cheytac Intervention ist ja erwiesenermaßen ein ziemlich mächtiges Gerät.


    Auch schon größen- und gewichtstechnisch. Der Rückstoss dürfte dennoch ziemlich heftig sein...

    Gibt es echt ein so großes Gewehr

    Die Größe kann ein anderes Problem schaffen - das Gewehr passt nicht mehr in übliche Waffenschränke. Man muss damit rechnen das Gewehr ausschäften zu müssen, sonst ist es zu lang. Das Problem gibt es auch bei Musketen. Oder man flext das oft überflüssige Munitionsfach raus. Auch Koffer und Futterale müssen dann ausgesucht werden.

    Diese Masse setzt dem Rückstoß schon einiges entgegen, kombiniert mit einer vernünftigen Mündungsbremse sind Kaliber wie .408 CT oder auch .50 BMG gut zu handhaben.

    So ist es. Eine leichte Büchse in diesem Kalibern, sagen wir mal deutlich unter 5 Kg, und ohne Mündungsbremse dürfte zur Gefahr für die Schulter werden. Deswegen ist z.B. eine 300 Winmag oder 6,3x62 in jagdlich leichter Ausführung ein gefürchteter Schulterklopfer, zudem Mündungsbremsen bei Jagdbüchsen eher selten anzutreffen sind.

    Ähnlich schlimm dürften Afrikabüchsen sein, insbesondere die relativ leichten Kipplauf- oder Fallblockverschlusswaffen.

    Gerade jagdliche Waffen stellen immer einen Kompromiss zur Führigkeit dar, treten ordentlich und schießen sich meist unangenehm. Wohl auch ein Grund warum kleinere Kaliber in Mode gekommen sind.

    Meine Frage zielte eher auf Komponenten wie Matrizensatz, Zünder, Pulver und Geschossauswahl ab.

    Hier gibts im Netz nur eingeschränkte Infos.

    Naja, das ist ja bei dem exotischem Kaliber auch kein Wunder. Wenn du die Kohle dafür übrig hast und kannst es sinnvoll schießen, mach es. Aber 300 m halte ich für wenig sinnvoll. Die Patrone kann wesentlich mehr.

    Hat jemand Erfahrung mit der .408 CheyTac und den entsprechenden Wiederladerkomponenten?

    Erfahrung nein, aber vielleicht ein paar Gedanken:

    Sehr teure Patrone. Komponenten sicherlich nicht an jeder Ecke verfügbar. Zudem große Presse notwendig, weil Matrizen das "große" Gewinde haben und zudem die Patrone mit 115 mm Gesamtlänge nicht mehr in Standardpressen passen dürfte. Matrizensatz und dicke Presse sind dann schon mal weit über 1000 € weg.

    Dann muss man sich fragen, wo man so etwas schießen kann. Mit rund 11.000 Joule nicht mehr auf Standardbahnen zugelassen. Da muss man auf einer für 50 BMG zugelassener Bahn. Letztlich sind 300 m Bahnen in D. verfügbar, länger wird aber schwierig. 300 m könnten sogar für eine sichere Geschossstablisierung zu wenig sein. Dann muss man damit rechnen, dass eine normale Mittelpatrone präziser schießt und das wahrscheinlich zum 1/10 Preis oder noch weniger.

    Jagdlich ebenso weitgehend uninteressant, zumindest im europäischen Bereich.

    Letztlich kann man auch überlegen, ob man das wieder los wird, wenn man zu Ende gespielt hat.

    Wenn du aber doch kaufst, hätte ich gern eine Patrone für meine Sammlung :thumbsup: (EWB vorhanden)

    Je gewichtiger die Vorlage, desto mehr Rückschlag in die Schulter. Allerdings wirkt das Waffengewicht dem entgegen. Gewöhnlich werden Waffen auch schwerer, wenn das Kaliber bzw. die Leistung zunimmt. Ob das auch bei Flinten zwischen 12/76 zu 12/89 auch so gilt, kann ich nicht sagen. Aber eine Flinte in 10/89 ist deutlich schwerer.

    Nachtrag: Ich kannte mal einen, der musste zwangsläufig seine Schrotpatronen wiederladen, weil das Zeugs einfach schwer zu beschaffen ist. Das sind Waffen für recht spezielle Zwecke, sportlich ohnehin nicht zugelassen. Momentan fällt mir da nur die Gänsejagd ein, wo das einen gewissen Sinn ergibt. Dann ist da noch der Preis von Waffe und insbesondere die Munition. :/

    Naja, Geschmackssache. Die Rhino hat aber eine technische Besonderheit - sie schießt aus der unten liegenden Kammer und somit kommt der Rückschlag geradlinig(er) in die Schusshand. Das sollte schon ein Vorteil sein, macht aber die Waffe insgesamt klobiger. Letztlich zählen ja die Löcher an der richtigen Stelle.
    Es wäre allerdings zu prüfen, ob diese Waffe mit ihren Abmessungen in die Disziplin des Verbandes passt. Wahrscheinlich wird sie nicht im DSB geschossen, denn da ist ein Holster unzulässig.

    Nachtrag: Die Rhino bzw. diese Konstruktion ist selten anzutreffen. Mich würde da schon der Vorteil interessieren, denn offenbar hat sie sich nicht durchgesetzt oder ist kopiert worden.
    Sind denn die Moon-Clips dort trotz Randhülsen notwendig? Die Clips finden ja hauptsächlich dort Anwendung, wo randlose Hülsen in Trommeln verladen werden, wie 9 Para, 45 ACP usw. - was allerdings im DSB auch wieder Probleme macht.

    Hier sind alle Vereinshäuser aller Art von der Zwangsschließung betroffen. Meines Wissens sogar ohne Ausnahme.
    Das wird auch noch eine ganze Weile andauern. Wenn da in absehbarer Zeit Lockerungen gemacht werden, werden andere, wichtigere Bereiche zuerst geöffnet. Das wird sicherlich auch in Schritten geschehen. Man wird die Infektionszahlen dabei streng im Auge behalten.
    Die Vereine werden sicherlich als letzte wieder geöffnet werden, weil eben nicht systemrelevant bzw. wichtig.

    So ist zumindest meine Einschätzung.

    DIE Regelung hätte ich hier auch gerne.
    Egal was du machen willst, zu zweit gehts!

    Ich nicht. Es muss alles zur Eindämmung getan werden. Mir gehen die Regelungen sogar nicht weit genug. Auch wenn man nur eine weitere Kontaktperson zulässt, die nicht aus einem Haushalt stammt, birgt das Risiken. Das insbesondere, weil Corona zwei Besonderheiten birgt, die ein schnelles Bemerken einer eigenen Infektion verhindern. Man weiß ja über mehrere Wochen gar nicht, ob man selbst infiziert ist oder das Gegenüber.

    ......Magazin ist nicht funktionsfähig. Falsches Kaliber, abgesägte Haltelippen, Feder und Zuführer entfernt , Boden verklebt.....soweit sind wir schon dank der EU.....

    Da schon der Magazinkörper ein verbotener Gegenstand wird, sind innere Abänderungen unerheblich und ändern nichts am Verbot.
    Sehe gerade - AT. Da ist das sicherlich anders.

    Die Hersteller benutzen oft Pulver die dem Wiederlader nicht zur Verfügung stehen, das ist normal.

    Unwahrscheinlich. Vielmehr sind die Fabriklaborierungen nicht öffentlich bekannt. Wir wissen gar nicht, was Munitionshersteller da in ihre Hülsen rein schmeißen. In der Logik wird RWS sicherlich RWS Pulver, wie Norma auch ihr eigenes Norma Pulver verwenden.

    Der Deutsche Jagdverband hat eine Schießvorschrift, in der das jagdliche Wettkampfschiessen geregelt ist.
    Büchsen- und Flintenschiessen gehören immer dazu, Kurzwaffe kann man zusätzlich schiessen.
    Falls es dich interessiert, gibt es hier das ganze zum nachlesen.

    Genau dort kann man auch nachlesen, dass die obige Waffe nicht zugelassen ist. Siehe Pkt 10.13 dieser Vorschrift. Der Matchgriff mit der Handballenbauflage ist das Problem. Es müsste der Griff getauscht werden. Zusätzlich darf der Lauf einschließlich Patronenlager max. 152 mm betragen. Lt. Datenblatt hat die Erma aber 153 mm, wobei ich nun nicht sicher bin, ob das ein Maß ohne Patronenlager ist. Sollte das so sein, ist sie auch deswegen draußen.

    Als Fallenschusswaffe taugt so etwas überhaupt nicht. Es hat den Sinn, dass man Raubzeug mit einen Nahschuss erlegen kann ohne die Falle zu beschädigen. Daher werden (schwache) KK Patronen oder die CCI Kleinschrot verwendet. Aber mit dieser Munition repetieren die Selbstlader nicht. Zudem legt der Fallenjägerauf eine möglichst kleine und handliche Waffe wert, weil große Waffen ihn eher stören, insbesondere wenn die Fallen an Uferböschungen und andere unwegsame Verstecke ausgelegt sind. Oft wird auch einfach eine .38/357 Stubsnase benutzt, der eine kleine Einsteckpatrone für KK in der Trommel enthält. Mangels Geschossführung nur bei fast aufgesetzten Schüssen brauchbar. Spart aber ein wertvolles Bedürfnis ein.

    Danke für den Hinweis.
    Ich habe schon lange nichts mehr von der .17 Mach2 gehört. Ich denke, die ist von der .17 HMR verdrängt worden. Letztere ist deutlich leistungsfähiger. Die HMR hat in 100 m noch mehr Energie, als eine Standard KK an der Mündung.
    https://en.wikipedia.org/wiki/.17_HM2

    Übrigens - so langsam verschwindet auch die .22 Magnum. Sie galt ohnehin als nicht besonders präzise. Mir ist mal aufgefallen, dass es nicht mehr so viele Neuwaffen in diesem Kaliber gibt und die Munition wird auch nicht mehr überall angeboten.

    Ich habe diese noch mit der alten Bezeichnung. Diese Patrone ist die kräftigste KK auf dem Markt und übertrifft m.W. jede andere HV-Patrone.
    Allerdings merkt man das in einer gewöhnlichen KK-Büchse nicht so. Ich habe die Werte nun nicht nachgeschaut, aber die Stinger macht zur gewöhnlichen KK vielleicht gute 50 J mehr. Allenfalls Selbstlader repetieren knackig. Wenn überhaupt, hat sie jagdliche Vorteile, weil die Flugbahn etwas gestreckter ist und mehr Energie ins Ziel kommt. Auf normalen KK-Schießständen sind alle HV Patronen verboten.
    Mich hat es etwas gewundert, warum CCI an dieser Patrone festhält. Jagdlich ist .22 lr mit ihren Abkömmlingen mit erscheinen der .17 HMR eigentlich uninteressant geworden, insbesondere deswegen, weil man die .22 EX nun offiziell nicht mehr aus .22lr Büchsen verschießen darf. Und wenn man sich eine neue Büchse für Kleinwild zulegen möchte, ist die .17 HMR eindeutig die bessere Wahl, zumal die Waffe selbst nichts mehr kostet.
    Nur sportlich ist die .17 HMR als Patrone wegen ihres besonderen Geschosses zu teuer.

    Meine Frage war nicht gegen den User Brecht gedacht, sondern einfach die Frage, wi man diese recht spezielle .22 EX verschießen kann.
    Diese Patrone wurde früher als .22LR Stinger verkauft. Dann hat irgendwer gemerkt, dass diese wegen der längeren Hülse nicht CIP konform zur .22 LR ist. Deswegen wird diese in D. nur an Jäger abgegeben und dürfte nur aus Waffen verschossen werden, die eben diese Bezeichnung tragen. Nur gesehen habe ich noch nie eine passende Waffe.