Wollen wir mal wiederbeleben .. ein ZK31, gefertigt für Nicaragua, eigentlich für Israel.
Gruß Georg
Wollen wir mal wiederbeleben .. ein ZK31, gefertigt für Nicaragua, eigentlich für Israel.
Gruß Georg
Hi Klaus, demnächst kommt eh wieder ein Springfield (OK, eigentlich Rock Island Arsenal ...) M1903 Beitrag in der Visier, Artikel und Bilder sind schon bei Matthias - also einfach die Augen offen halten ;-).
Das Diopter ist ein Lyman 103, gab es übrigens auch für den Mauser 98er Verschluss. Der 1A ist die frühere Variante - beide wurden mittels Schwalbenschwanzfräsung befestigt, sieht man in dem angefügten Bild leider nicht sehr gut (dafür aber die Verfärbung, die von der Fräsung rührt). Das 103er wurde auch ab Werk befestigt, wie Brophy in seiner Bibel korrekt beschrieben hat.
Gruß Georg
Mal was anderes ... Springfield Armory M1903 NRA Sporter aus 1925. Da Exemplar hier ist besonders interessant, da es absolut aus der Reihe fällt, weil anstelle des normalen Lyman 48C Dioptervisiers an der Systemhülse ein "Cocking Piece Sight" (Schlagstückvisierung) - ebenfalls von Lyman - verbaut wurde.
Diese Waffen wurden nach dem 2. Weltkrieg für NRA Mitglieder gebaut und besteht aus ausgesuchten Teilen. Das militärische M1903 Gewehr wurde dem populärem Trend des Umbaus zu "Sporter" Gewehren offiziell unterworfen, und das ohne Mühen zu scheuen.
Das gegenständliche Gewehr wurde, wie anhand der Information der SRS (Springfield Research Service) "Serial numbers of U.S. martial arms" Bücher nachvollziehbar ist, am 22. Juni 1926 via DCM Rifle Sales (DCM = Director of Civilan Marksmanship) verkauft. Man könnte eine Kopie des Briefes anfordern, dann wüsste man sogar, wer das Gewehr ursprünglich gekauft hat.
Gruß Georg
Hatte wer bei uns in Österreich .. Seriennummer unter 10, mit A Suffix für die allerersten Prototypen.
Gruß Georg
Ich habe auch mal wieder zur Tupperware gegriffen ... bei der Beschriftung konnte ich auch nicht anders ![]()
Gruß Georg
Bitte mal um ein paar Bilder, ich bin ja jetzt gespannt was ich zu sehen bekomme ![]()
Gruß Georg
Suhler Einhakmontage gab es bei der SS mit halben Ringen, dabei ist die vordere Base mit einem hohen Sockel in der die Platte eingeschoben ist (nicht in der Hülse eingeschlapft!). Gerard ist ein Optikunternehmen, welches im ersten Weltkrieg Zielfernrohre geliefert hat, nicht aber im Zweiten Weltkrieg.
98er original mit ZF um 1500 Euro würde ich sofort jedes kaufen - leider sind aber 99% der angebotenen Waffen gebastelt. Und der Rest wird unbezahlbar.
Gruß Georg
Hallo,
ist nur eine Vermutung, aber nachdem Brünn die ersten Waffen an Israel geliefert hat, haben diese da oft nicht aufgebrauchte Teile genommen. Eventuell wurde da dann die Jahreszahl mit 1945 vervollständigt, wer weiß.
Gruß Georg
S/27 sollte Erma sein, wenn mich nicht alles täuscht.
HAER ist das Heer selbst, gab auch FLY für Flugabwehr, KNM für die Marine, etc. Deshalb auch meine Frage.
Check mal Schaft und Handschutz innen, im Bereich um den Lauf. Da war original noch eine Seriennummer der dazugehörigen Waffe eingestempelt.
Gruß Georg
Hast du den Schaft gewechselt? So braun habe ich den noch nie gesehen. Darf ich nach der Hülsencodierung (sowohl originale deutsche Herstellercodierung als auch welche norwegische Stempelung (HAER, FLY, KNM, ..) er drauf hat) fragen?
Schönes Gewehr, dank der geänderten Visierung auch für Sportschützen super geeignet!
Gruß Georg
Bitte aufpassen bei der Begrifflichtkeit, in Österreich gibt es zwar eine generelle "Kategorie A" was man alles als "Normalsterblicher" nicht besitzen darf, diese wird aber nochmals unterteilt in verbotene Waffen (diese sind im Waffengesetz auch alle aufgezählt, zB Pumpgun und Schalldämpfer) und in Kriegsmaterial (durch die Kriegsmaterialverordnung als solches bestimmt).
Grundsätzlich ist alles was militärischen Ursprunges ist und ein Selbstlader ist, Kriegsmaterial. Das gleiche gilt für zivile Nachbauten, wenn diese gänzlich oder teilweise kompatibel mit zuvor angeführten Waffen sind. Daher baut Steyr-Mannlicher das AUG-Z so, dass es mit fast gar keinem Teil des AUG-A1(..) nicht kompatibel ist, so auch der Schaft. Und das ist auch der Grund wieso das OA15 Austria einen geänderten Verschluss hat, damit kein "echter" AR15 Verschluss aus Militärfertigung reinpasst.
Ich hatte selber ein OA15, habe es dann zweimal geschossen und nachdem es dann über ein Jahr sinnlos rumstand wieder verkauft. Repetierer machen einfach mehr Spaß, und man hat nicht so das Gefühl (und den Zwang
) Munition sinnlos zu verprassen.
Gruß Georg
Ist der nicht schon so schwer dass der Verschluss von selbst zufällt? ![]()
Gruß Georg
Nein, wieder verkauft. Platzmangel ![]()
Gruß Georg
In den Anfängen wurde die SS als nicht-staatliche Einheit nicht mit Karabiner 98 Kurz Gewehren aus regulärer Wehrmacht-Produktion beliefert. Man war daher auf eigene Umbauten und Quellen angewiesen.
Wurden anfänglich noch Gewehr 98 zu Karabinern 98 umgearbeitet und dabei die Hülsenbeschriftung ausgeschliffen und die Laufwurzel mit Totenköpfen bestempelt, so ging man ab 1942 dazu über in den Arbeitslagern der SS aus Teilen von regulären Produktionen sich eigene Waffen zusammenzubauen.
Vornehmlich wurden diese Waffen in augelagerten Teilen des KZ Mauthausen, konkret im Arbeitslager Gusen II gefertigt. Während in Gusen selbst Teile gebaut wurden (bis hin zu Flugzeugteilen), so befand sich die Endmontage und Produktion von (unter anderem) K98k Gewehren in Molln.
Man verwendete dazu Teile aus Produktion der "befreundeten" Fabriken Brünn und Steyr die entweder abgezweigt oder aufgrund von geringfügigen Fehlern die sicherheitstechnisch keine Auswirkungen hatten, aber von der Wehrmacht abgelehnt wurde, gebaut. Bei der gezeigten Waffe ist es vermutlich ein Härtefehler der dazu geführt hat, dass die Hülse von der Wehrmacht nicht akzeptiert wurde.
Diese Waffen wurden auch nicht von der Wehrmacht abgenommen, demnach ist die einzige Abnahme der Lauf der von Steyr stammte und mit WaA623 abgenommen ist. Die Waffen selbst wurden dann von der SS abgenommen. Frühe Gewehre haben die SSZZA4 Abnahme des SS Zentralzeugamtes. Anfänglich waren die Abnahmen an der Laufwurzel unterhalb des Schaftes (wie oft auch bei den Totenkopf-gestempelten Gewehren), während später der Stempel von der rechten Seite der Laufwurzel auf die Linke wanderte. Von den SSZZA4 abgenommenen Gewehren wurden nur sehr wenige gebaut, vermutlich weniger als 2500.
Spätere Gewehre wurden oftmals auch zu Scharfschützengewehren mit dem tschechischen DOW+ Zielfernrohr aus Optikotechna-Produktion (heute Meopta) umgebaut, und haben daher zwei Abnahmen (SSZZA4 und SSZZA2).
Charakteristisch ist bei SSZZA abgenommenen K98k ebenso wie bei den späteren K98k mit Einzelrune dass diese keinen Suffix (also Buchstaben) bei der Seriennummer haben. Daran lässt sich oft relativ einfach schon die "Spreu vom Weizen" trennen, und eine Fälschung vom Original unterscheiden.
Und wer bis hierher die Geschichtestunde durchgehalten hat, im Anhang ein paar Bilder ![]()
Gruß Georg
Sorry, hab auch schon ewig nix mehr gepostet ... Anbei mal was Exotisches. Ein M.95 Stutzen aber noch im 8x50R Originalkaliber (und der ist - was ich sonst noch nie bei einem 95er in dem Kaliber gesehen habe - spiegelblank von vorne bis hinten!), und weil es so schön ist ist er auch noch ein echtes Scharfschützengewehr der Heeresverwaltung ;-). Deshalb auch der grüne Textilbehälter.
Gruß Georg
Ich hab eine nahezu gleiche Baikal Querflöte aus erst kürzlicher Produktion die ebenfalls so kurz ist - und die kam aus der Fabrik mit diesen Läufen.
Vielleicht hab ich das Bild ja schonmal gepostet, aber damit es zumindest on-topic bleibt: Enfield L42A1 Scharfschützengewehr. Aus originalen No. 4 T Scharfschützen des 2. Weltkrieg hergestelltes SSG im 7.62x51er Kaliber mit dickem, gehämmerten Lauf.
Und das "Vorprodukt", also der No. 4 T aus dem 2. Weltkrieg ist am 2. Bild zu sehen. Einer aus BSA Fertigung 1943, der nach dem Krieg seinen Dienst in Indien verrichten durfte.
Gruß Georg
Tolle Norinco! Ich bin ebenfalls schon lange auf der Suche nach einem Original, aber nie erfolgreich gewesen. Die Preisklasse die da manchmal bezahlt wird, will ich einfach nicht mitspielen. Und die Norinco ist natürlich auch toll wenn man das Gewehr auch verwenden will! Hast du sie viel im Einsatz?
Meine einzige militärische Pumpgun habe ich glaube ich schonmal gepostet, ist eine Ithaca M37 vom 2. Weltkrieg, das arme Ding musste aber auch in Vietnam "nochmal ran", bevor es 1994 nach Österreich gekommen ist. Bitte nicht köpfen wenn das angefügte Bild tatsächlich zum zweiten Mal hier hochgeladen wurde! Bajonett passt übrigens das des US Model of 1917 rauf.
Wenn ich gewusst hätte dass du auch zivile (und originale) 1897er suchst, habe erst heuer für Bekannten drei Stück nach Deutschland zum Verkaufen exportiert .. Naja, nachher ist man immer klüger.
Im Anhang noch was anderes: sieht auf dem ersten Blick nach einem gewöhnlichen Springfield M1903 aus, und ist es grundsätzlich auch. Das was dieses Gewehr besonders macht, ist die Stempelung am Magazinkasten. Der NRA Stempel bedeutet dass das Gewehr via der einzigen Möglichkeit für Zivilisten damals eine Waffe zu erwerben, über die NRA gekauft wurde. Und um militärische von privaten Gewehren auseinanderhalten zu können, wurden diese Waffen damals mit diesem Stempel versehen. Was die Waffe für mich persönlich ganz besonders macht ist nicht der herausragende originale Zustand (immerhin vom Jänner 1916 und praktisch fabriksneu), sondern die Tatsache dass ich der Zweitbesitzer dieser Waffe bin - inklusive unterschriebener Bestätigung des Vorbesitzers mit Geschichte der Waffe, wann und wo sie sein Großvater gekauft hat. Und damit meine einzige Waffe wo ich lückenlos das Leben dokumentieren kann.
Gruß Georg
Alteisen: sehr schöne Waffen, insbesondere die C96! Wurde die mal neu brüniert? Sieht ja wie abgeleckt aus ![]()
Incite: Nur die mittlere Waffe ist eine hohe Turmmontage, die beiden anderen sind niedrige Turmmontagen. Der zweite von hinten ist übrigens eine lange Seitenmontage und keine kurze, erkennt man am leichtesten am Hebel.
Ganz hinten Baujahr 1941, davor dann 1944, nochmal davor 1943, die Einhakmontage (übrigens die von Steyr) ebenfalls 1943, und der ganz vorne hab ich mich noch nie so genau auseinandergesetzt, wahrscheinlich aber ebenfalls 1941-42. Und Zielfernrohre raten, versuch es mal
.
Und damit das ganze nicht gar so sinnlos wird, anbei noch zwei KK-Trainer die beide mit US Property abgenommen sind. Oben ein Remington 416 (oder war es 513 ... ?), darunter ein Springfield M1922MII. Interessanterweise beide Waffen aus Beständen des österreichischen Bundesheeres.
Gruß Georg
Meine KO-Checkliste für Mosin-Nagant PU-Scharfschützen, ob sie echt sind...
SA-Stempel -> Fake
Baujahr vor 1942 -> Fake
Wenn ein Stern auf der Hülse ist -> ein CH Stempel muss über dem Stern sein
Wenn Hammer mit Sichel auf der Hülse ist (Ishevsk-Fertigung) -> Seriennummer des Zielfernrohres muss links am Lauf sein, kann bei Arsenalsüberholung weggeschliffen und durchgestrichen worden sein und ggf. neu geschlagen worden sein
Montage sollte Stern oder Dreiecksstempel haben, ggf. Waffen- und/oder Zielfernrohrnummer
Ausschnitt im Holz sollte dem Zustand von dem Schaft rundum entsprechen
Möglichst Beschuss vor 2000, da damals noch kaum Fälschungen am Markt waren
Also, wie sieht es bei deiner Waffe aus?
Gruß Georg
Nun, hätte noch ein paar deutsche Prügel anzubieten, mal sehen wer die unterschiedlichen Montagen am Bild erkennt..
flo: ist das einer von den gerade importierten, mit der überdimensionalen Lasergravur die das ganze Gewehr versaut? Wenn ja, was hast du dafür bezahlt?
Bishop: Nö, weil ich sicherheitshalber damit nicht mehr schießen gehe. Die haben für den Volkssturm alles mögliche an Ausschussteilen verwendet ..
Jägermeister17: Du hast auch einen VG1? Wenn ja, her mit Bildern davon!
Alteisen: um die so alten Prügel hab ich meistens nen Bogen gemacht: meine älteste Waffe (mit Pulver) ist momentan ein Steyr 90 Geradezugrepetierer von 1892. Aber toller Enfield, schießt du auch damit?
Gruß Georg
