Ich weiß aus zuverlässiger Quelle, das bei einigen Herstellern noch ein Zusatz zum Pulver in der Hülse eingebracht ist. Dieser unterscheidet sich schon optisch von dem verwendeten Pulver.
Bei in Massen hergestellter Munition ist so etwas unüblich. Manche Wiederlader verwenden Füllstoffe bei Ladungen, die einen zu kleinen Teil der Hülse auffüllen (wegen kritischer Unterladungen).
Dazu muss man wissen, das Nitrozelluose Pulver stark Druckabhängig verbrennen also expotentiell zum Druck.
Das ist ein wichtiger Punkt. Für Patronen mit Geschossen gibt es Simulationsprogramme, mit denen man zumindestens ungefähr abschätzen kann, ob man druckmäßig in einem sicheren Bereich liegt. Zur Sicherheit kommt man oft nicht drum herum, Patronen zur Druckmessung zu schicken. Bei Platzpatronen ließe sich das schwer simulieren. Deswegen käme hier nur Schwarzpulver in Frage.
Wenn ich dann einen Waffensachverständigen bei Youtube sehe, der Hiltikartuschen als Pulverquelle nennt, und ja, er warnt ausdrücklich davor!
Zu diesem gefährlichen Mist sage ich lieber nichts. Zumal er in dem Video auch den Beweis schuldig bleibt, dass das verwendete Pulver wirklich vergleichbar mit dem in den Kartuschen ist. Die Chancen, auf diese Art und Weise Extremitäten oder ein Auge zu verlieren sind hoch!