Posts from Marksman1863 III in thread "M1887 Schrotflinte als Airsoft"

    Wer ich bei Gelegenheit angehen, Danke.

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    Mit klapprig meine ich die Mechanik nicht in Ruheposition, sondern in Bewegung. Aber es ist für mich nachvollziehbar, dass so viele einzelne Bauteile die sich bewegen mehr Platz zueinander benötigen als wenn sie aus Stahl gefertigt wären.

    Sieht nur im "rohen" (Alu)Zustand so aus. Das sind auch gefühlt nicht spürbare Unebenheiten. Aber es bereitet eine Menge Arbeit mit Gefühl zum Detail.

    Quote

    Bei der Beleuchtung sieht es jedenfalls toll aus

    Ansonsten mag das zwar das Laden (usw.) verbessern, nicht aber den ansonsten klapprigen Zustand, auch in Sachen Nachschub und Zufuhr aus dem Magazin ...

    Das hast du für mein dafürhalten sehr gut dargestellt. Leider ist es bei mir schon bei weniger Repetiervorgängen passiert. Insofern Danke für deine detailverliebte Darstellung der Problematik, der ich allerdings noch nicht weiter auf den Grund gegangen bin - wg. Äußerlichkeiten die mich zunächst motivieren -, auch wenn ich sogar schon so einen Hülsenklemmer im System hatte, daß ich dachte das System auseinandernehmen nehmen zu müssen.

    Ich hatte mal eine Norinco Salut mit offenem Magazin und verkleinertem Patronenlager; ich glaube für 9mm (Platz) war das. Man konnte also das Magazin füllen und auch repetieren, aber eben nur zur Hälfte, da in das Patronenlager nur Platzpatronen reinpassten: das ganze aber (Laden und "repetieren") funktionierte wie geschmiert. Aber was wollen wir von einer Airsoft aus Alu auch erwarten, wo erwartungsgemäß mehr Spiel im Mechanismus ist. Ich bin also nach allem dennoch nicht enttäuscht, aber in die Zukunft auf Verbesserung aus.

    Was macht man denn genau bei der Tätowiertechnik, mit Sandpapier drauf herumhauen statt schleifen, oder wie soll man sich das vorstellen?

    An der linken Seite hatte ich angefangen, fast komplett runter zu schleifen bis ich sah wie schrecklich das aussah. Eigentlich hatte ich nur vor dort wo die Finger am meisten sich bewegen etwas abzunehmen. Aber wie man weiß geht das so recht grob und sieht zudem später ziemlich unecht aus.

    Also machte ich mir meine Gedanken wie das so mit der Zeit bei Waffen wirkt. Meist sind es ja kleine Verletzungen in der Oberfläche die dann nach und nach großflächiger werden. I.d.S. half mir dann mein Feilensortiment. Ich nahm eine Spitze in die Hand und "tackerte" diese mit mehr und weniger kraft ins Alu, dort wo m.E. alleine durch Abrieb (etc.) die meiste Verwitterung hat sattfinden müssen, und bin dann mit schachen Sprühdosen (HARK Kaminöfen / Graphit) drübergegangen. Dabei habe ich nur den glatten Teil benebelt, nicht also die weiter blanken Stellen vom Rahmen.

    Auf der anderen (rechte) Seite und auf dem Lauf bloß angefangen - linksseitig saß ich wesentlicher länger beim "Tätowieren".

    Meine Idee dabei - da hier noch nichts final ist ist, dass nach erfolger Narbenbildung ein unterschiedlicher Rosteffekt aufgetragen wird, bevor ein endgültiger "Anstrich" erfolgt.

    Die Linke Seite hatte ich ja noch nicht abgelichtet, nachdem ich dort wie ein wilder zuvor herum geschliffen hatte. Das Resultat kann man jedenfalls meiner nachliegenden Erkenntnis des Tätowierens entnehmen, die mich für Weiteres an der Flinte motiviert: mehr Sticheln als Schleifen.

    Jedenfalls könnte es sogar mit weitaus weniger Mühe respektabler ausschauen, auch wenn mein Handy leider nicht so gute Bilder schießt, und ich etwas nacharbeiten musste ...

    Die Farbe war jeweils an weiten Stellen bis auf das Alu kpl. entfernt, Rostnarben und anderes mehr eingebracht und mit Ofenspray (Graphit) leicht drüber genebelt. Hält, verkratzt nicht, aber schmiert schön den schweiß auf der Oberfläche und ist zudem nicht mal final.

    Die Alterung die man beabsichtigt - sofern man dies tut - findet i.d.R. bei Waffen ja nicht durch einen mutwillig hervorgerufenen Abrieb statt, sondern durch allmäääählich wiederhooooolende Prozesse die meist kleiner sind als man sie tatsächlich beobachten kann. Selbst einem zwar starken Kratzer wird man kaum einen nachträglich aufgebrachten Schliff hervorrufen können, da dieser wiederum mit diesen "Mikroschäden" belasteten Vorgang einhergehen, also sichtlich. Ebenso wenig Rostnarben (u.a.m.) durch bloßes einmaliges schleifen hervorrufen zu können - gleich mit was man da ansetzt.

    Deswegen habe ich mich auch zur Tätowiertechnik entschlossen :)

    Den Füllstopfen (für das Gas) muss ich noch besorgen und dann chronen (mit jeweils einer BB und Green Gas).

    Ansonsten fummel ich auch lieber, oder wie nun angefangen mit neuer Technik eine Alterung herbei zu führen, da mir das matte Einheitsschwarz - auch zum Befummeln - zu eintönig wirkt. Farben für die entstehenden Narben (usw.) kommen später rein und drauf. Aber mir schmerzt jetzt schon das Handgelenk :D

    Insofern: gut Ding will Weile ... übrig bleibt jedenfalls mehr Guss als Originalfarbe.

    Hab das Gerät jetzt. Das problem mit extrem fummeligen und manchmal schmerzhaften laden ist definitiv ein echtes problem. Und wenn nicht gespannt, drücken die Hülsen den Verschluss offen.

    Die Feder vom Zubringer (Laderampe) ist zu schwach und sorgt m.E. für das Problem.

    Ich hatte mal eine Salut von Norinco, da ging die Rampe wesentlich schwerer. Allerdings war dort auch die Klammer - die die Hülse festhält - nicht so scharfkantig. Fummelig jedenfalls scheint das Teil im Original wie im Modell gleich.

    Die versprochenen Bilder dauern leider noch etwas, da ich das Gerät komplett zerlege und ihm einen antiken Touch verpasse, den Schaft bearbeiten werde.

    Schau dir mal das 6. Bild an

    Ansonsten würde das für einen Händler wie K&Z eine unvorstellbare Nachlässigkeit bedeuten. Ich hoffe jedenfalls, daß man nicht kurzfristig auf die Idee kam die Angaben auf den Systemkasten zu platzieren. Wie ich mich erinnern kann, muss das aber ohnehin mit dem Amt abgesprochen werden und dann wird es auch dort bleiben wie man an dem Produktbild von K&Z erkennen kann.