Posts from flupp... in thread "M1887 Schrotflinte als Airsoft"

    Weiß jetzt nicht, was da in Stahl anders wäre. Meine AK47 bei der Asche war auch aus Stahl und soeine zusammengenietete und -gesteckte Klapperkiste aus Blech... Angeblich, damit sie noch schießt, wenn aus dem Schlamm nur noch die Mündung rausguckt. ;)

    Eine echte 1887 hatte ich noch nie in der Hand, aber vielleicht ist die wirklich straffer, wie eine 1873 von Uberti. Die ist aber vom Schloß her relativ simpel, da kann gut gefettet nix klappern.


    Ja, mach das bald, bevor sie noch mehr ausleiert :thumbup:

    Irgendwie tut das bei jedem Repetieren weh...

    Das klappert und läd bei jeder Beleuchtung, abgesehen von der Wärme sind die Lichtwellen erstmal schnuppe ^^

    Offengestanden finde ich die meine 1887 kein bißchen klapprig, die Feder hört man schlackern und den Abzug, aber ansonsten ist eigentlich Ruhe. Sogar der Zubringer in der Röhre hat seitlich 2 Federklötze, damit nichts klappert.


    Ich hab es jetzt eingestellt bekommen.

    In dem ganzen Gedöhns hinten am Lauf sind 2 O-Ringe, der 0-10x2 in der Explo, über den anderen schweigt sich die Zeichnung aus, er ist dort nicht vorhanden. Aber am Gewehr schon. Schätzungsweise 8x1,2 wird der sein, also etwas dünner als der 10x2 zwischen 18870304 und 18870305. Der bewirkt eine etwas softige Bremse zwischen dem Hopupträger(~305) und dem Verstellring (~304), damit sich das nicht von selbst wieder verdreht.

    Es geht ja drum, die Länge genau dieser beiden Bauteile zu reduzieren, damit die Patrone mehr Platz im Lager hat. Wenn man den 10x2 wegläßt, klappert die Hülse wirklich axial im Lager, aber wenn man den dünneren 8x1,2 dazwischen einbaut, der in der Laufnut vor dem Patronenlager 18870402 eingebaut war, dann paßt es, bleibt etwas elastisch, und die Rampe geht beim Leverschließen wieder ganz nach unten und steht in dem Fenster vor dem Lever wieder etwas heraus. Die nächste Hülse rutscht dann wieder ungehindert auf die Rampe, wenn der Lever geschlossen ist. So soll es sein.

    Was es mit dem inkognito-O-Ring auf sich hat... keine Ahnung. Kein Mensch braucht den wirklich, maximal als Montagehilfe als Anschlag. Aber der dicke 10x2 rastet vor dem Patronenlager genauso gut in die vordere Nut vom Lauf ein, nur, damit er nicht wegkommt 8o

    Eigentlich reicht es ja, das Teil 18870305 (Laufwurzel/Hopupträger) hinten etwas abzufeilen(abzudrehen. Wie ich jetzt weiß, ist es ja ein Teil, was man problemlos mit einer kleinen Made lösen und ausbauen kann. Man muß also nichts im Patronenlager (18870402) herumbohren, aber sollte die Störquelle beizeiten beseitigen, dann flutscht das auch wieder. Der Rest der Mechanik ist doch okay so und hält wohl recht lange, obwohl mich die Plasteklemmen der Laderampe etwas stören. (wie lange soll denn das halten?) Eine Ersatzteilquelle tut not bei dem Ding.


    Ahja, danke für die Erläuterung. Wird das nicht etwas rauh, da mit spitzem scharfkantigem Zeug drauf herumzustippeln? Den Ofenlack müßte ich mal ausprobieren.

    Was macht man denn genau bei der Tätowiertechnik, mit Sandpapier drauf herumhauen statt schleifen, oder wie soll man sich das vorstellen?

    Bei der Beleuchtung sieht es jedenfalls toll aus :):thumbup:

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    Ein anderes Problem, die Golden Eagle 1887 ist ein tolles Ding, gar keine Frage, aber mit einigen Schatten...


    Mal abgesehen von der beschämenden Energie und dem hakeligen Laden, habt Ihr nie Probleme beim Repetieren selbst?

    Eigentlich ist der Vorgang bei dem Ding ein Genuß, geht butterweich, die Hülsen purzeln raus wie geölt, ein Traum. Aber den Lever ganz schließen geht nicht, die Hülse ist etwas zu lang, bzw. der Laufdom innen im Patronenlager steht etwas zu weit nach hinten raus, und so kann der Verschluß die Hülse nicht ganz in das Lager drücken und prallt praktisch bereits 5 vor 12 auf den eingeparkten Hülsenboden. Der Lever kann deshalb unten auch nicht ganz geschlossen werden, man sieht das am größeren Spalt zum Kolbenhals. Wenn keine Hülse im Lauf ist, geht der Verschluß noch ein Stück weiter vor und der Lever näher an den Schaft.

    Aber, nach mehr als ein paar Schuß, wenn sich die Mechanik eingelaufen hat, passiert noch was anderes: Die Laderampe sperrt ja das Röhrenmagazin, solange sie nicht ganz nach unten gedrückt wird. Das geschieht eigentlich, bis der Lever geschlossen ist, dann wird die Rampe ganz nach unten gedrückt und gibt das Magazin frei, und eine neue Hülse rutscht in Bereitschaft an den Anschlag unter dem Verschluß. Beim Öffnen des Verschlusses (Lever nach vorn) wird die alte Hülse ausgezogen, und wenn die rausgepurzelt ist, klappt die Rampe nach oben und bringt so den Hülsenmund der neuen vor das Patronenlager, wo sie dann beim Schließen des Levers vom Verschluß reingeschoben wird.

    Nun haben wir aber dieses zu kurze Patronenlager, und den Verschluß, der da auf Spannung auf dem Hülsenboden aufschlägt. Das geht ein paarmal gut, dann beginnt sich die Mechanik dieser Überlastung anzupassen und klappert aus, verliert an Präzision.

    Bei meiner ist jetzt nach ca. 100 Schuß der Moment gekommen, wo das ausgeschlagene System nicht mehr knackig genug ist, die Rampe bis nach unten zu drücken, was anfangs noch funktionierte. Das geht nur noch mit viel Schwung (brutal:fluch:), oder eben mit einem Leertakt, das heißt 1x leer durchrepetieren weil eh nix aus dem Magazin kommt, dann wird die Rampe wieder weit genug nach unten gedrückt, weil ja oben keine Hülse im Patronenlager ist und den 100%igen Verschlußweg verhindert.

    Meine 2. hat das Problem genauso mit dem zu langen Dom im Patronenlager, aber die habe ich nur testweise mal mit höchstens 10 Schuß ganz sachte bewegt. Die soll ja weiter als Referenz dienen.


    Hat jemand ein ähnliches Problem bei seinem Exemplar? Ich kann mir nicht vorstellen, was da anders sein sollte, es gibt bei der Montage da absolut keine Spielräume, alles auf Anschlag ???

    Lösung wäre, entweder alle Hülsen zu kürzen, oder besser den Dom im Patronenlager, wo man außer mit einem Zapfensenker schlecht rankommt.

    Ich sehe das wie Leoncito , geiles Gerät eigentlich, aber von der Energie her völlig verrissen. Ist der Cooldown so extrem wegen dem kleinen Tank? Und künftig wird das Ding sogar WBK-pflichtig :wogaga:, zumindest, falls die doch noch mitkriegen, was sie in der Gesetzesformulierung völlig verkehrt geschrieben haben (im Gegensatz zum Kommentar). Sonst natürlich nicht :saint:

    Allerdings wäre die Flüsterflinte doch genau richtig für Deinen Ruheraum, genau wie der Marui-Navy :thumbsup: