Posts from Coyote_Karl in thread "Historische Waffen als CO2-Replika"

    Es gibt ja Gerüchte, daß der HipHop erst ab Entfernungen über 10m wirkt. Das würde ich als letzte Option in Erwägung ziehen, wenn alles andere scheitert.

    Die Alu-BB haben doch 0,30 gr oder ? Da würde ich mal versuchen, eine einzelne Kugel zu laden. Das könnte einen Hinweis geben, ob man mit 0,30er-Kugeln ungefähr ins Ziel kommt. Und falls die 0,30er zu tief schießt, dann kannst Du wieder über Visierung ausgleichen.

    Jo, ich habe da letzte Woche einen glasklaren Erfahrungswert ermittelt :

    Ich schieße mit meinem AK 74 M immer 0,30er-Kugeln und darauf ist auch der RedDot justiert. Ich habe dann mal zwecks der Neugier 0,25er-Kugeln getestet und da lagen die Einschläge ca. 5 bis 6cm höher (auf 8m Entfernung). In Deinem Fall ist die Abweichung schon krass. Also in der Zusammenfassung : höheres Kugel-Gewicht wird in jedem Fall was bringen.

    Wenn ich das richtig sehe, dann ist Deine (offene) Viserung einstellbar. Damit kannst Du dann das Fein-Tuning machen. Oder notfalls auch über den HipHop (falls vorhanden), aber das ist bei Pistolen immer ziemlich lästig, weil meistens zerlegt werden muß.

    eigentlich nicht ... ich würde den Fred weiterhin kugel-übergreifend belassen.

    Der Webley wurde ja hier auch schon thematisiert und der ist ja auch Weichluft-Gschmarre.

    Trotzdem würde mich mal interessieren, was eine Waffe zu einer "historischen" Waffe macht ... bei einigen Modellen ist es ja unbestritten, bei einigen anderen wäre es grenzwertig bzw. individuell definierbar. Western-Waffen sind aus meiner Sicht hier raus (obwohl sie sicher historisch sind), weil die ihren eigenen ausgiebigen Bereich hier im Forum haben.

    Danke des Hinweises ! Anfrage beim SWS läuft bereits.

    Aber : es gab ja früher mal den Webley als Diablo-Waffe und ich vermute mal der Hersteller war direkt Webley&Scott (falls ich mich richtig erinnere, gab es dazu hier auch schon mal einen Beitrag). Ich vermute weiterhin, daß es den jetzt wegen dem Brexit bei uns nicht mehr gibt. Falls sich der Dichtungssatz auf diesen bezieht, dann wird er für den Webley vom Well wahrscheinlich nicht passen. Schau mer mal, was Herr SWS dazu sagt.

    Ist halt eine gesellschaftliche Angelegenheit die wir alle eigentlich kennen, mit dem Wegschmeißen und neu kaufen.

    Ja, leider ... das liegt wohl ursächlich an der Gier der Hersteller und Händler. Aber ich möchte da keine philosophische Grundsatz-Diskussion eröffnen. Das ist halt einfach nur kagge

    Jo, Du sagst es ... die Gewährleistungs-Option werde ich natürlich ziehen, bevor ich selber daran herum-pfusche. Aktuell ist die Waffe noch gebrauchsfähig und man kann noch 100 Schuß rauslassen, wenn man zügig nacheinander verschießt. Wenn man den Revolver mit angestochener Kapsel ein paar Stunden herumliegen läßt, dann ist die Kapsel natürlich leer.

    Der Bengadi hat auf seiner Shop-Seite kund-getan, daß er Ersatzteil-Themen nur für Waffen bedient, die bei ihm gekauft wurden. Also ein service-technischer Totalausfall ... :cursing:

    Direkt-Kontakt zum Chinesen wäre die allerletzte Möglichkeit, falls alle anderen Optionen versagen.

    Soderla, die Diagnose ist dann mal durch : die Kapsel hat 4 Tage lang den vollen Druck gehalten (bei entlastetem Ventilstößel) und anschließend konnte ich damit noch 120 Schuß machen. Es liegt also kein externer Druckverlust vor.

    Damit ist aus meiner Sicht klar erwiesen, daß der offensichtliche Gasverlust dadurch stattfindet, daß der Hahn am Stößel anliegt und ihn ein bißchen drückt. Wahrscheinlich ist dann die Ventilfeder zu labberd, so daß sie das Ventil nicht vollständig schließen kann.

    Die prozedur ist damit abgeschlossen und ich kann dem Revolver das Wasserbad ersparen. Bleibt nur noch abzuwarten, ob der Kotte meine Mail-Anfrage beantwortet ...

    Jo, ich zitiere mich wieder mal selber ... in der Hoffnung, daß es für den einen oder anderen hilfreich ist.

    Fa. Kotte&Zeller hat nach immerhin 7 Wochen meine Anfrage beantwortet. Erwartungsgemäß negativ : man kann dort keine Ersatzteile für den Webley bestellen.:cursing::cursing:

    Inzwischen wird der Gas-Verlust etwas stärker; man hört schon ein leises Zischen im Bereich des Ventils (bei entlastetem Ventilstößel). Falls es zum Total-Ausfall kommt, dann versuche ich mal, das Ventil mit der Reaper-Methode zu insten. Falls das nicht klappt, dann habe ich halt nur noch eine kostengünstige Deko-Waffe .... :cursing::cursing:

    Jo, den Dragunov gibt es als GBB. Aber ich habe mir die Eckdaten mal angesehen: eine Länge von 122 cm möchte ich jetzt eher nicht haben. So ne Springer-Flinte würde ich mir maximal als Wall-Hänger anschaffen, zum Schießen eher nicht.


    Coyote_Karl , du meinst sicher den 44 Minuten Film in dem fast eine Stunde nur rumgeballert wird :S
    die DVD habe ich noch, cooler Film mit "historischem" Shoot out, ist schließlich auch schon über zwei Dekaden her ;)

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    Ja, diesen Film meinte ich. Der Shoot out war schon fulminant, aber die Kommentare von diesem Hintergrundsprecher waren eher unqualifiziert ("das AK-47 wurde in China speziell für den Häuserkampf entwickelt" ... am A*sch Herr Pfarrer).

    Jo, nochmal kurz zu Gas-Ausbeutung des M1: ich würde mich der Theorie anschließen, daß eine höhere Schußleistung auch einen höheren Gasbedarf zur Folge hat. Der Vergleich ist vielleicht ungeeignet (weil Diablo), aber mit dem 850 Airmagnum macht man 80 Schuß mit 2 Kapseln. Das hat zwar keinen Blowback, aber ordentliche 7,5 Joule.

    Jo, dieser Dragunov gefällt mir auch sehr gut. Aber S-AEG fällt bei mir völlig durch ....

    Was mich sehr krass fläschen würde, das wäre ein AK-47 mit Trommel-Magazin als GBB. Dazu fällt mir die North-Hollywood-Schießerei wieder ein.

    Wie ist überhaupt die Quali bei den Wei-ETech-Waffen ?

    Jo, ich bin ja bekanntlich kein M1-Owner; aber ich involviere mich aus Gründen des technischen Interesses.

    Also 35 Schuß pro Kapsel, das ist schon unterhalb jeglicher Akzeptanzgrenze. Meine Blowback-Waffen machen so 60 bis 70 Schuß pro Kapsel (bei den Gaswaffen ist es ja nicht so gut quantifizierbar).

    Zuerstmal würde ich auf Konstruktions-Defizite beim Verschluß tippen : entweder zu schwer oder zu viel mechanische Reibung d.h. schwergängig. Oder Schließfeder zu straff oder Schlagstück straff oder schwergängig. Mit dem Blowback bin ich jetzt nicht ganz im Bild, ob beim M1 der Verschluß die Kugeln in den Lauf repetiert oder ob es nur ein Pseudo-Blowback ist, wo der Gasdruck nur ein nichtsnutziges Klötzle im Gehäuse verschiebt (wie bei der Umarex MP5 z.B.)

    Cooldown findet nach meiner Einschätzung dann statt, wenn viel Gas schnell entweicht. D.h. Durchflußquerschnitt kann zu groß sein oder Ventilöffnungszeit zu lang. Ich stelle es mir schwierig vor, da ein geometrisch passendes Alternativ-Ventil zu beschaffen und zu testen.

    Soderla, die Diagnose ist dann mal durch : die Kapsel hat 4 Tage lang den vollen Druck gehalten (bei entlastetem Ventilstößel) und anschließend konnte ich damit noch 120 Schuß machen. Es liegt also kein externer Druckverlust vor.

    Damit ist aus meiner Sicht klar erwiesen, daß der offensichtliche Gasverlust dadurch stattfindet, daß der Hahn am Stößel anliegt und ihn ein bißchen drückt. Wahrscheinlich ist dann die Ventilfeder zu labberd, so daß sie das Ventil nicht vollständig schließen kann.

    Die prozedur ist damit abgeschlossen und ich kann dem Revolver das Wasserbad ersparen. Bleibt nur noch abzuwarten, ob der Kotte meine Mail-Anfrage beantwortet ...

    Mmh, ich lasse nie lange Druck auf dem Ventil. Kapsel schiesse ich immer leer. Ist glaub ist besser für die Dichtungen. So ne Kapsel kostet ca. 35 Cent, das kann man verschmerzen ;)

    Jo, bei der aktuellen Problemstellung geht es mir nicht darum, die Kapsel so lange wie möglich in der Waffe zu lassen. Ich mache meine Sessions immer so, daß die Kapsel vollständig leergeschossen wird und dann herausgenommen.

    Ich möchte nur den ganz offensichtlichen Gasverlust identifizieren, auch wenn man aktuell noch damit leben kann.

    Kleiner Zwischenstand :

    Die Leckage-Prüfung mit Luftblasen hat nix gebracht; ich hatte an allen relevanten Stellen (Ventil beidseitig plus Kapseldichtung) Silikonöl drauf, aber keinerlei Luftblasen.

    Jetzt liegt der Revolver mal rum mit entlastetem Ventilstößel. Nach (bisher) ca. 40 Stunden ist immer noch Druck drauf. :thumbup:Wenn nach 4 Tagen immer noch Druck drauf ist, dann schieße ich die Kapsel leer und bewerte die restliche Gas-Ausbeutung. Vor einem Unterwasser-Test schrecke ich noch zurück. Wenn das Ding nicht gescheit trocken wird, dann rostet alles zamm.

    Den Bengadi kann man knicken. Da bekommt man nur Ersatzteile, wenn man die Waffe da gekauft hat (sehr geile Philosophie ....) :cursing: Und ja : vom Kotte kam bisher (3 Tage) noch keine Antwort auf meine Anfrage.