Posts from JMBFan in thread "Next-GUNeration"

    Abschließend sei noch gesagt, dass die Petition dem FWR persönlich überreicht werden soll - wenn von dortiger Seite aus Interesse daran besteht. In diesem Rahmen wird das FWR ganz sicher Gelegenheit zur umfangreichen Stellungnahme erhalten. Ganz egal ob 6000 Unterschriften nun viel oder wenig sind - es ist unbestreitbar ein klarer Beweis dafür, dass eine erhebliche Zahl an Waffenbesitzern mit der Arbeit des FWR nicht zufrieden ist. Nun muss dass FWR ja nicht gleich "zumachen" aufgrund dieser Unzufriedenheit - aber wenn sie GAR NICHT reagieren und einfach genauso weitermachen, dann wäre dies in der Tat eine weitere Enttäuschung.

    Ich denke: Die Negativpropaganda nach dem "Rauswurf" des VDB (aus dem Vorstand) hat nicht nur den verbliebenen Vorstandsmitgliedern nicht gut "geschmeckt", sondern auch zu vielen Austritten geführt. Jetzt gibt man dem Kind einen neuen Namen.

    Könnte der Auftakt zu einem Neuanfang sein - oder einfach nur der Versuch, weitere Austritte zu drosseln.

    Da will ich nicht grundsätzlich widersprechen. Aber leider wollen "Faeser und Co." nicht in einen "rethorischen Zweikampf" mit uns gehen. Das ist ja gerade das Problem. Wir sollen schlucken und uns fügen anstelle zu widersprechen.

    Die einzige Art und Weise, die uns bleibt, die Politik zu einer sachlichen Diskussion zu bringen, ist, ihnen so in den Hintern zu treten, dass sie VON SICH AUS auf uns zugehen und den Diskurs suchen. Dass dann andere Leute übernehmen müssen als die "Frontkämpfer", das ergibt sich automatisch.

    Dies ist die Stunde der rabiaten Angriffe auf die ungehemmten Gesetzesverschärfer. Wenn wir sie der Lächerlichkeit öffentlich preisgegeben haben, wenn wir Siege vor Gericht feiern, wenn wir die Sinnlosigkeit dieser Politik schonungslos an das Tageslicht gezerrt haben, DANN besteht die Chance, ernsthafte und seriöse Verhandlungen zu führen.

    Bis dahin feiere ich jedes erfolgreiche Video, das Faeser ordentlich vor den Karren tritt.

    Naja, in den letzten 50 Jahren hat sich KEINE Bundesregierung besonders interessiert gezeigt, mit den LWBs zu diskutieren. Überfallartige und vollkommen überzogene Gesetzesverschärfungen waren (und sind) die Regel.

    Die "Geheimhaltung" eines BKA-Berichts, auf dessen Basis Millionen von unbescholtenen Bürgern extreme Belastungen zugemutet werden sollen (von MPUs und verfassungrechtlichen Durchleuchtungen bis hin zur Enteignung) spricht doch eine eindeutige Sprache. Mir will KEIN guter Grund einfallen, warum ein solcher Bericht nicht zuerst mal mit den Verbänden der Betroffenen diskutiert wird, bevor man dann einen Gesetzesentwurf auf den Tisch knallt. Schlimmer, man will diesen (steuerfinanzierten) Bericht nicht einmal NACH der Vorlage des Entwurfs offenlegen. Es wird sich noch zeigen, ob der Spruch der Berliner Richter ausreicht, um die Offenlegung nun endlich zu erzwingen. Es würde mich nicht überraschen, wenn Faeser einen weiteren "Joker" aus dem Hut zaubert.

    Ganz klar: An einer Diskussion mit uns ist man NICHT interessiert. Wir sollen alles hinnehmen und die Klappe halten. Das war so, das ist so und das wird auch so bleiben. Es sei denn, die verantwortlichen Politiker spüren so viel scharfen Gegenwind, dass sie von sich aus zukünftig zuerst das Gespräch suchen. Das geht nur mit Mitteln, die den Politikern weh tun. Dazu gehört AUCH ein absolut schonungsloser Umgang mit Ereignissen wie dem jüngsten Urteil. Immerhin legt es nicht nur offen, wie die Regierung "tickt" - sondern eben auch, dass dies in unserem Lande immer noch unrechtmäßig ist.

    Wir haben doch nun wirklich eine laaange Zeit versucht, "sachlich und erwachsen" zu diskutieren. Es wurden "zahme" Lobbyorganisationen gegründet (FWR etc.). Es wurden Reden bei "Anhörungen" gehalten. Es wurden Petitionen gestartet und erfolgreich durchgezogen. Was hat all das gebracht? Rein gar nichts. Weniger als nichts, wir haben es SCHLIMMER gemacht, weil wir uns als willige Opfer gezeigt haben.

    Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es heraus. Und in den "Wald" von uns LWBs haben Regierungen seit vielen Jahren und Jahrzehnten wirklich laut und unerhört übergriffig hineingebrüllt wie Orang Utans auf Crystal Meth. Es ist höchste Zeit, nun zurück zu brüllen. Und zwar so, dass es in den Ohren klingelt.

    Jetzt wird es richtig spannend. Faesers Versuch, SRS-Waffen (und auch Armbrüste) unter WBK-Pflicht zu stellen, fußt nämlich auf genau diesem Bericht, der noch unter Seehofer entstanden ist. Da müssen ein paar richtig heftige interne Dinge enthalten sein, sonst würde das BMI nicht mit aller Macht versuchen, die Herausgabe zu verhindern. Das kommt jetzt alles ans Licht.

    Darüber hinaus hat das Urteil weitreichende Wirkung für die Zukunft - mit dieser Geheimniskrämerei des BMI und der IMK wird jetzt generell Schluss sein. Ein enorm wichtiger Sieg der Waffenbesitzer - weitere Verschärfungen des Waffengesetzes werden in Zukunft extrem erschwert. Man muss sich nämlich auf Sachdiskussionen einlassen und dabei die Fakten offenbaren. Unsinnige Pauschalverbote werden nur noch schwierig durchsetzbar sein.

    Die aggressive Vorgehensweise des VDB ist richtig und der einzig erfolgversprechende Weg. Dieser Sieg ist klarer Beweis dafür. Welcher andere Verband hat sich getraut, gegen die Bundesrepublik Deutschland zu klagen und hat dann auch noch voll umfänglich gewonnen?

    Diese Klage war nur möglich durch die Unterstützung seitens der Fördermitglieder. Wer noch immer nicht dabei ist - JETZT ist der Zeitpunkt spätestens gekommen.

    Ich finde, der VDB macht das genau richtig. Die 20 geforderten Maßnahmen stellen eine Maximalforderung dar, die sicherlich nicht alle konsensfähig sind. Aber wenn es geschafft werden kann einen Expertenrat durchzusetzen, dann WIRD sich dieser mit jeder einzelnen Forderung auseinandersetzen müssen und es kommt Bewegung in die Sache.

    Der VDB kann das Waffengesetz nicht selbständig ändern ;)

    Das muss der VDB auch gar nicht. Wir reden hier von klassischer Lobby-Arbeit.

    Stellt Euch mal vor, der VDB schafft es, die Idee eines "Expertenrats" durchzusetzen - zum Beispiel mit der Vergabe von "Pöstchen" (Vorsitz, Schirmherrschaft, sowas in der Art) an FDP-Politiker. Natürlich mit "Aufwandsentschädigungen", bezahlt durch die Mitgliedsbeiträge der regulären UND Fördermitglieder.
    Ein solcher Expertenrat würde sich zusammensetzen aus Waffensachverständigen, Schützen, Jägern, Waffenherstellern, Händlern, BKA- und LKA-Leuten, Waffenbehördlern, Polizeigewerkschaftlern etc. und würde Empfehlungen mehrheitlich beschließen. Dabei würde ganz zwangsläufig eine Erneuerung des Waffengesetzes hin zu Vereinfachungen und Fokussierungen auf Deliktrelevanz herauskommen - die Experten sind sich da weitgehend einig.
    Würde also etwa die FDP einen Expertenrat vorschlagen, um den "gordischen Knoten" hinsichtlich einer WaffG-Änderung zu durchschlagen, wären SPD und Grüne in einer schwierigen Situation. Einen Expertenrat als "Schlichter" abzulehnen riecht nach Ideologie und Unvernunft. Deshalb hätte so eine Strategie eine gute Chance.

    SO geht Lobbyarbeit - Einflussnahme auf die Entscheidungsprozesse, auch unter Zuhilfenahme von Geld.

    Sehr interessant: Das FWR versucht nun, "aus den Puschen" zu kommen und zeigt zum ersten Mal seit ewigen Zeiten wieder Aktivität - wenn auch nur in Form eines Gespräches auf der Messe. Immerhin. Da scheint es dann doch viele Austritte und Briefe gegeben zu haben.

    Interessant: Nun macht man sich die VDB-Forderung nach einem Expertenrat zu eigen - ich jedenfalls habe zuvor nie gehört, dass das FWR dies gefordert hätte.

    https://www.fwr.de/news/newsdetai…2b0010f6ccbbd25

    Fakt ist: Das FWR hat seine Aufgabe zu keinem Zeitpunkt erfüllt und der VDB hat dies in aller Deutlichkeit jahrelang kritisiert. Ohne Erfolg.

    Irgendwann hat der VDB dann selbst die Initiative ergriffen, was das FWR sehr ärgert. Deshalb der Rauswurf.

    Aus welchem Grund sollte der VDB jetzt noch beim FWR Mitglied bleiben? Das ergibt überhaupt keinen Sinn.

    Wenn man die NRA-Mitglieder fragen würde, ob man Wayne LaPierre nun verurteilen oder heiligsprechen sollte - die Antwort wäre klar.

    Wenn es in Deutschland einen Lobby-Anführer geben würde, der seit über 30 Jahren im Amt wäre und seither nicht nur JEDE EINZELNE Waffenrechtsverschärfung verhindert, sondern darüber hinaus etliche Erleichterungen herbeigeführt hätte - der Mann dürfte von mir aus jeden Abend im Playboy Mansion undefinierbares Pulver aus dem Bauchnabel seiner bevorzugten Partner:Innen konsumieren und sich den Bauch von karibischer Sonne bräunen lassen.

    Der Mann hat alles umgesetzt, was seine Mitglieder sich erhofft haben. Das ist, was zählt. In meinen Augen.

    Unsere Schlaffis haben vielleicht brav gelebt und nicht über die Stränge geschlagen - aber sie haben uns dafür wie die Schafe zur Schlachtbank geführt.

    Wir brauchen einen Wayne LaPierre in Deutschland. Ingo Meinhard, mach Dich gerade!

    Hier das aktuelle Statement auf "Tactical Dads" YouTube Community:

    https://www.youtube.com/@tactical-dad/community

    Quote

    Tactical-Dad

    12 hours ago

    Danke Euch für die vielen Zuschriften. Die Nachricht, dass das "Forum-Waffenrecht" den VDB aus dem Vorstand geworfen hat habe ich natürlich mitbekommen. Da ich über diverse Insiderinformationen verfüge kann ich Euch sagen, dass das eine von langer Hand geplante Verschwörung war und keine spontane Abstimmung. Ich bin derzeit leider anderweitig beschäftigt und dazu auch noch ziemlich erkältet. @ironsight89 hat sofort gestern ein Video dazu gemacht (danke). Und beim Forum Waffen-Online findet Ihr bereits viele Informationen dazu:

    https://forum.waffen-online.de/topic/...

    Ich werde natürlich auch noch ein Video dazu machen, das wird aber notgedrungen und leider noch etwas dauern. Es ist an der Zeit nicht nur alle Mitgliedschaften in der Geldvernichtungsmaschine "Forum-Waffenrecht" zu kündigen, jetzt ist auch Zeit für etwas Weiteres: Fordert Eure Verbände auf, aus dem FWR auszutreten und beantragt die Absetzung der verantwortlichen Personen. Oder haben sie mit dem Rauswurf des VDB etwa mit Deiner Stimme gesprochen und in Deinem Sinne gehandelt?