Posts from 2erlei in thread "Next-GUNeration"

    b) im klassischen Schützenverein dürfen Kinder... ...schießen

    c) zuhause gar nicht!

    ...und das ist der springende Punkt.

    Die Pflicht der Bindung an einen Verein.

    Das macht heute fast niemand mehr, da Vereine lahm sind.

    Es sinkt also die "Ausbildung" an/mit der Waffe.

    Gleichzeitig wird die Waffe als das grundlegende Böse dargestellt.

    Das schafft Raum für Verschärfungen, die keiner braucht, als Wahlzugpferd.

    ...was Allem natürlich noch mehr entgegen spielt.

    ...und dann taucht ein 18-jähriger im Forum auf, der die Frage stellt, wie rum

    man eine Knallkartusche in ein Magazin einlädt. Ja, das ist so passiert!!!

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    c) zuhause gar nicht!

    DA! Schon genau DA muß sich etwas ändern.

    Es muß keine frühmilitärische Grundausbildung sein, wie sie schon praktiziert

    wurde, aber wir dürfen den Kindern zeigen, daß Herdplatten heiß sind, daß

    Messer scharf sind, daß einfach alles um sie herum eine Gefahr birgt und wie

    man mit den Gefahren umgeht, aber gerade reale Waffen, die sie sich dann

    später unausgebildet zulegen dürfen, sind davon strickt ausgenommen.

    ...und dann beraten wir sie hier, bei der Entfernung einer Knallkartusche, die

    verkehrt herum im Kartuschenlager steckt.

    Wenn sich also etwas tun soll, muß der Anfang auch am Anfang sein.

    Das ist doch ganz klar die Aufgabe und Pflicht der Erziehungsberechtigten!

    Als Pflicht würde ich das jetzt nicht sehen, aber zur Aufgabe könnte

    man es schon machen, so weit es denn im Rahmen der gegebenen

    Möglichkeiten steht.

    Und wie willst du den kontrollierten Zugang sicherstellen?

    Ich vertrete nur die Meinung, dafür zu sein.

    Ich sagte nicht, daß ich dazu auch eine 250-seitige Ausarbeitung

    verfasst hätte, in der alle Lösungen dieses Problems abgehandelt

    werden.

    Ich spiele diesen Ball aber auch gerne an Dich zurück.

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    Warum ich dafür bin, ging ja aus meinen Worten hervor.

    Die Grenze des 18. Lebensjahres empfinde als ich ebenso frei hergeholt wie die

    Grenze zu den 7,5 Joule bei freien F-Waffen.

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    Wenn man Jugendlichen eine umfängliche Einführung zur Waffe zuteil werden

    läßt, stehen sie in ihren Möglichkeiten einem Älteren in nichts nach.

    Gerade im Alter von 14 Jahren kann Wissen deutlich stärker gefestigt werden

    als in späteren Jahren.

    Warum dann also 18 Jahre und nicht 21 oder 24 Jahre, wenn der Denkapparat

    voll ausgewachsen ist oder das Wesen vollkommen gefestigt ist?

    Wären diese Altersgrenzen dann nicht logischer und vor Allem sicherer?

    Glaube ich nicht.

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    Ein hinkender Vergleich, aber angemessen.

    Wenn ein Fahrzeug neu gebaut wird, dann implementiert man Innovationen in

    der Entstehung und nicht erst nach der Fertigung.

    Manche Hersteller versuchen es zwar, aber Rückruf bleibt Rückruf.

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    Straft mich Lügen, wenn Ihr könnt, aber...

    Je früher man also Wissen an einen Heranwachsenden vermittelt, desto sicherer

    wird dieser damit, desto sicherer wird der Umgang damit.

    Das Bäumchen biegt sich, der Baum nimmer mehr.

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    Meine Lütte war 14 Jahre alt.

    An gänzlich allen Waffen, die mir zu diesem Zeitpunkt zur Verfügung standen, war

    sie ausgebildet und erfahren genug, daß ich sie nicht nur theoretisch hätte alleine

    ihrem Spaß überlassen können. Begonnen hatte sie zwei Jahre vorher.

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    Nicht nur, daß sie diese Waffen sicher bedienen konnte.

    Ebenso konnte sie bei Fehlfunktionen auf den Fehler schließen, und genau so war

    es ihr auch möglich, eine Waffe zu zerlegen und Defekte zu lokalisieren und danach

    auch zu beheben. Ein bemerkenswertes Verständnis zur vorliegenden Technik.

    Manch ein Waffenbesitzer hat das nicht mal bis zum Ende seines Hobbys.

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    Versteht mich jetzt aber bitte nicht falsch.

    Ich würde eine 14-jährige jetzt auch nicht ohne gänzliche Aufsicht mit einer Waffe

    umgehen lassen. Ein gewisses Risiko geht mit dem Umgang an der Waffe immer

    einher und wird sich auch nie vollends vermeiden lassen. Auch nicht bei mir!

    Aber alleine die Gewissheit, daß der Jugendliche sich seiner Handlungen so weit

    bewußt ist, daß man ihn theoretisch selbstständig handeln lassen könnte, macht

    dieses Hobby bei ihm weitaus sicherer als bei einem 18-jährigen, der sich dann an

    seinem Geburtstag vollkommen ungeschult im nächstbesten Online-Handel mit

    den ihm zugedachten Waffen eindeckt.

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    Ich bin für einen früheren aber kontrollierten Zugang zu Waffen.

    Weit vor dem 18. Geburtstag.

    Meinecke und Rudloff haben eine unfassbare Reichweite

    Leider in diesem Fall, ja.

    Ich denke wegen zwei Videos

    ...und da möchte ich Dir sagen, daß es gut ein Dutzend Videos waren,

    die auch bei entsprechender Stelle gesehen wurden.

    Dazu auch Videos von "Ihr-wisst-schon-wer", was unserem Sport im

    letzten Ende nicht wirklich geholfen hat.

    Ich glaube doch, daß wir jene Herren nicht mehr nennen müssen.

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    Lachen geht immer noch nicht, jedoch fühle ich schon das Kinn und die Nasenspitze.

    Ich bitte um Geduld.

    Schwergewichte wie Fritz Meinecke, Survival Mattin

    Fritz Meinecke und Martin Rudloff, die der Welt so eindrucksvoll zeigen können,

    wie weit ein Armbrustpfeil durch ein Polizeischild fliegt oder wie weit ein Diabolo

    in ballistisches Gel eindringen kann?

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    In meinem jetzigen Zustand fällt mir das Lachen gerade schwer.

    Ich versuche es aber sehr gerne noch mal, wenn die Betäubung raus ist.

    Sei bitte so gut, und warte bis dahin. Danke schön.

    Ich meine wissen wir ja auch, dass jemand mit 20 Luftgewehren, Armbrüsten oder Gaspistolen nicht gefährlicher ist,

    Dieser erscheint dann aber mit einem Bild seiner Waffen in der Zeitung.

    "Riesiges Arsenal eines Waffennarrs ausgehoben - Ermittlungen laufen noch."

    "Ist unser Waffengesetz zu lasch?" "Anwohner berichteten von Schüssen im Garten."

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    Was ich damit zum Ausdruck bringen möchte, ist...

    Nicht nur das Gesetz braucht diese Veränderung, sondern auch die öffentliche Erscheinung dazu.

    Nicht mehr Panik verbreiten und damit das Bild der Waffe als schreckliche Sache darstellen,

    sondern die Waffe als genau das sehen, was sie ist.

    Als immer gerade das, was Ihr Zweck ist.

    Dann ist es auch nicht mehr der Waffennarr, sondern ein Sportler, dessen Sportgeräte überprüft wurden.

    Ob man jetzt auf der Ebene argumentieren sollte

    Ja, genau das sollte man, da es ein valides Argument ist.

    Menschen mit nur einer Hand steht es vom Gesetz her zu,

    das Leben mit möglichst wenigen Einbußen leben zu können.

    Es werden hierfür sogar Fahrzeuge mit Einhandbedienung gebaut.

    Nun sind Einhandmesser zwar nicht für diesen Zweck gebaut,

    aber sie erleichtern den Umgang.

    Mindestens also für diesen Zweck sollten sie Verwendbar sein.

    Ein Gesetz darf nicht gegen ein anderes Gesetz stehen.

    Grundrechte?

    Schauen wir doch mal ins Grundgesetz.

    Artikel 3 sagt es ganz klar.

    Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden.

    Jetzt nimmt man einem einarmigen Mitbürger sein Einhandmesser weg...

    Zumindest benachteiligt man ihn in den Rechten, im Vergleich zu einem

    Zweihandmesser.

    Wo endet das Recht und beginnt der Beschiss?

    Man findet sicher noch mehr vernünftige Gründe.

    Natürlich.

    An vernünftigen Gründen fehlt es hier auf gar keinen Fall.

    Aber erst das Missachten jener Vernunft, brachte das Gesetz in diese Lage.

    Wie kann man also den Gesetzgeber zum Reset bewegen, so daß er es auch machen will?

    Er muß ja letztendlich nicht. Oder doch?

    Wie kommt Ihr eigentlich auf den Trichter, daß die Regierung das Gesetz ändert?

    Bisher verbieten sie alles scheibchenweise, damit sie in ihren Wahlversprechen

    Deutschland "sicherer" machen können.

    Also warum dann jetzt Tür und Tor öffnen und Deutschland bewaffnen.

    Okay, danach wäre wieder mehr vorhanden, zum Verbieten.

    Also, warum sollten sie und mit welchem Eigenvorteil?

    Der VDB fordert im Grunde ja nur, dass man KEINEN GRUND mehr angeben muss, um eine Waffe der Kategorie C zu erwerben.

    Klingt vernünftig.

    Warum darf der Jungjäger mit 16 Jahren eine großkalibrige Waffe besitzen...

    ...einem 16-jährigen Sportschützen nicht einmal das Schießen auf einem Stand

    Ja, da muß Gleichheit her.

    Entweder bei den Jägern rauf setzen (auch Erwerb),

    oder bei Sportschützen runter setzen.

    Das wird so Manchem nicht schmecken.

    Ich sehe eine Waffe nicht als Mittel zum Selbstschutz.

    Ich sehe eine Waffe als Sportgerät.

    Natürlich könnte man sich mit ihr verteidigen, aber

    das kann ich auch mit einem Hammer.

    Meine Armbrust ist eher eine Art Geschicklichkeitsspiel,

    wie das Kugel/Loch-Spiel auf Seifenblasendosen.

    Das jedoch sehr viel präziser und eindrucksvoller.

    Wer sich Waffen zulegt, die durchaus eine lethale Wirkung

    haben können, schon zum Zweck der Verteidigung gegen

    Menschen, der nimmt auch die mögliche, maximale und

    endgültige Verletzung dieses Menschen mit in seinen

    Plan auf. Den sehe ich nicht als Sportkameraden an.

    Mehr Waffen, mehr Delikte? Dit glob ick nich, Keule.

    Habe ich schon von den Banden-, und Drogenkriegen in der Schweiz berichtet?

    Nope. Warum wohl nicht? Zivilisiertes Land.

    Der berüchtigte "Drive by" würde dort "verbiifahre" heißen, und das will keiner.