Posts from Ingo.M in thread "Next-GUNeration"

    ACHTUNG! ;)

    Die Journalie sieht sich gezwungen die Verkündungen der Polizei wiederzugeben und in denen steht, daß die Polizei bezüglich der Silvesternacht eine weitgehend positive Bilanz zieht.

    Ich bin sehr gespannt mit welcher Rhetorik die übliche Verdächtige jetzt versuchen wird das zu verdrehen :/

    Da wird dann ganz einfach wieder Mal auf Problem Wohngebiete wo hauptsächlich Randgruppen wohnen gezeigt, und schon hat man wieder einen Aufhänger.

    Da ist es dann auch völlig egal ob 99% der Bevölkerung ohne Gefährdung mit Freude und Spaß Silvester gefeiert haben.

    Gibt doch auch schon wieder Stimmen die ein Verbot fordern.

    Stimmt, Attrappen sind nicht verboten, selbst ein leeres Original Lasergehäuse dürfte man zur Optik an eine Waffe bauen, es muss nur garantiert werden dass die Funktion dauerhaft nicht gegeben ist, einfach die Batterie entfernen reicht nicht.

    Es gilt im (heutigen) Schützenwesen die Pflicht, sich "sportlich" zu betätigen und darum an Meisterschaften teilnehmen zu müssen.

    Das mit den Meisterschaften ist mir jetzt neu, ich bin jetzt seit rund 40 Jahren im Schützenverein, klar wurde es immer gerne gesehen wenn man an Meisterschaften teilnimmt, eine Pflicht dazu gab es bei uns aber nie.

    Für den Erwerb einer Waffe bzw. WBK hat eigentlich auch immer die Bestätigung der regelmäßigen Teilnahme am Schießtraining ausgereicht.

    OK, als Antragsbegründung steht meistens zum Training und Teilnahme an Wettbewerben, aber eine Verpflichtung an Wettbewerben teilzunehmen gibt es meines Wissens nicht. Ansonsten sollte die einfache Vereinsmeisterschaft ja ausreichen.

    Vielleicht bin ich da ja nicht mehr auf dem Laufendem, seit wann soll das so sein?

    Bei Beantragung von Überkontingent muss man dieses natürlich begründen, zB. weitere Disziplinen nicht nur DSB sondern auch BDS.

    Wo gibt es die Bindung an Zwangswettbewerben?

    Keiner zwingt dich an Wettbewerben teilzunehmen.

    Und der größte Kostenfaktor von Schützenvereinen ist die Stand-Miete/Instandhaltungskosten (Munition muss der Schütze ja selber kaufen).

    Das ist doch ganz klar die Aufgabe und Pflicht der Erziehungsberechtigten!

    Hat vor 50 Jahren doch auch geklappt, einem 8-jährigen zu zeigen, wie man ein Luftgewehr bedient,

    wie man richtig zielt, usw.

    Um ihm dann mit 12 das Luftgewehr in die Hand zu drücken, darauf hinzuweisen, keinen Mist zu machen (sonst...!) und gut!

    Sind wir wirklich soweit gekommen, dass wir uns das nicht einmal mehr vorstellen können?!

    Hat in den meisten Fällen geklappt, war damals aber auch schon offiziell nicht erlaubt, es haben sich nur viele, weil die Einstellung damals noch eine andere war, nicht dran gehalten.

    Und wenn man Mist gebaut hat, gab es einen auf den Hintern, da wurde nicht lange gefackelt.

    Ob du dich heute daran hältst, ist ja auch deine Sache, hat sich von der Sache also nichts geändert.

    Außer dass wenn der Junior heute in der Schule erzählt dass er mit Papa Gewehr geschossen hat und es der Falsche hört, man ggf. Besuch bekommt.

    Die Grenze des 18. Lebensjahres empfinde als ich ebenso frei hergeholt wie die

    Grenze zu den 7,5 Joule bei freien F-Waffen.

    Na die 7,5J sind klar. Wenn ein Vollidiot jemanden mit einer Pinpong-Knarre (HDR50 & Co.) aus 3m aufs Auge schiesst und der andere es schafft noch die Augen zuzukneifen, dann soll nicht mehr dabei passieren als daß es 1h lang zwickt.

    ?(

    Als die 7,5J als Grenze festgelegt wurden, gab es noch gar keine "HDR50 & Co.", diese wurden auf Grund von Schusstests auf Fleisch/Gewebe mit vorwiegend 4,5mm Diabolos ermittelt, es ging dabei um die Grenze zwischen leichten und schweren Verletzungen, bei einer 4,5mm ist es egal ob du dein Auge bei einem direkten Treffer zukneifst oder nicht, da ist in beiden Fällen die Chance auf dem Auge zu erblinden recht hoch.

    Und die Grenze bei 18 (früher 21) ist nun mal die Volljährigkeit, woran sollte man es sonst fest machen?

    Ich halte die 7,5J Grenze ja auch für überholt, aber die 18 Jahre machen schon einen Sinn, wer früher mit Waffen hantieren möchte, sollte das halt unter Aufsicht eines Erziehungsberechtigten machen/dürfen.

    Ja. Man könnte sogar weiterspinnen und dies auch auf andere Druckluftwaffen bis 7,5J ausweiten.

    Daran habe ich auch schon gedacht, aber bin zu dem Entschluss gekommen das ich da nur zum Teil zustimmen würde.

    Knickluftgewehre mit Federantrieb würde ich dahinterstehen. Aber wenn es dann an Pressluft z.b geht, nein!

    Nicht nur das Pressluft gefährlich sein kann, auch das Potenzial nach oben ist aus meiner Sicht zu Groß und zu einfach zu realisieren das ich das in Minderjährigen Händen sehe. Da kommt tatsächlich meine liberale Einstellung an seine Grenzen.

    Ob Feder oder PCP ist eigentlich egal wenn sowieso bei 7,5J die Grenze bleibt, da haben beide die gleiche erlaubte Maximalleistung.

    Trotzdem würde ich da das Alter bei 18 Jahren lassen und ggf. nur einen Zusatz hinzufügen dass unter Aufsicht eines Erziehungsberechtigten auch Jüngere Zuhause schießen dürfen, der Erziehungsberechtigte dafür aber die volle Verantwortung trägt.

    Waffenschein für Bankangestellte? Mmhhh...

    Was soll das bringen?

    Ich vermute hier geht es weniger um die direkte Tat bei einem tatsächlichen Banküberfall, sondern darum sich als Bankangesteller auch nach der Arbeitsschicht zu schützen.

    Nur wo will man da anfangen bzw. aufhören.

    Das endet dann dass der Kassierer von der Supermarktkasse dann auch eine Waffe auf dem Weg von/zur Arbeit tragen möchte, weil er ja weiß wo der Tresor im Supermarkt steht.

    Irgendwo sollte man bei Sowas schon Grenzen ziehen.

    Bei einem Juwelier oder Waffenhändler kann ich es ja noch verstehen dass diese Personen eingeschränkt eine Waffe tragen dürfen, bei nem normalen Bankangestellten, Kassierer, Tankward usw. halte ich das für übertrieben.

    Und wie schon geschrieben, einen Bankangestellten sehe ich weniger Überfall gefährdet als einen Tankward, Tabakhändler oder auch Kioskbesitzer.

    Waffenschein für Bankangestellte? Mmhhh...

    Was soll das bringen?

    In Banken ist heute doch nichts mehr zu holen, wann gab es den letzten Banküberfall?

    Da werden eher Geldautomaten gesprengt.

    Jede Tankstelle ist da gefährdeter.

    Außerdem können gefärdete Firmen (Wachleute, Geldtransporte, Juweliere) heute schon eine Waffentrageerlaubnis mit entsprechender Befähigung beantragen.

    Bei Magazinen wie auch Tresoren gibt es eine Besitzstandswahrung, da muss erstmal Niemand was Entsorgen bzw. Neu kaufen.

    Erst beim Erben gibt es da Probleme, Magazine mit großer Kapazität bekommt man halt auch nicht mehr verkauft.

    Ja, diese ganzen Regelungen sind dämlich und nicht wirklich nachvollziehbar.

    Wie ich schon mal geschrieben habe, Vorschriften und Gesetze schützen nicht vor Kriminellen, sie schränken nur die ehrlichen Bürger ein.

    Von daher mehr erlauben und bei Verstößen die volle Härte der Justiz walten lassen, nur empfindliche Strafen können vor Straftaten wirkungsvoll abschrecken.

    Beim Tragen von Messern wäre mir die Art egal, eine gewisse Beschränkung würde ich allerdings schon befürworten, wenn Jemand mittelalterlich gekleidet mit einem Schwert am Gürtel über einen Mittelaltermarkt schlendern möchte, beim Wandern ein Fahrtenmesser am den Gürtel tragen oder beim Zelten ein Beil oder auch Machete dabei hat, alles kein Problem, allerdings möchte ich auch nicht dass da Leute wild mit den Samuraischwertern fuchtelnd durch die Innenstadt laufen und Oma und Opa erschrecken.

    Ähnlich sehe ich das bei Schusswaffen, Abschaffung des Bedürfnisses, bis 16J Frei, darüber alles mit Sachkundeprüfung (ggf. auch noch erweitert/verschärft) und in eine WBK eingetragen (Ausnahmen wie zB. Pfeil und Bogen).

    Da hätte man in wenigen Sätzen ein für alle verständliches und eindeutiges Waffengesetz geschrieben.

    In unserer Forderung zum Bedürfnisprinzip erläutern wir auch explizit, warum Schützenvereine selbstverständlich notwendig sind - auch zukünftig!

    Ich bin jetzt selbst seit etwa 40 Jahren in Schützenvereinen aktiv, halte das mit dem Bedürfnis aber für eine riesen Bremse.

    Ich möchte auch auf keinen Fall Schützenvereine abschaffen, trotzdem wäre der Wegfall des Bedürfnisses eine sehr gute Möglichkeit freie Schießstände zu fördern, also nicht wie im Schützenverein zB. Di. 18-22 Uhr ist Training, sondern, man mietet sich eine Bahn wann man möchte und kann so zum Schießen gehen wann man Zeit hat.

    Wer im Schützenverein schießen möchte, ggf. mit dem ganzen Drumherum, Schützenfeste, Vereinsmeierei, Wettbewerbe, kann das ja gerne so tun.

    Der aktuelle Zwang in einem Schützenverein sein zu müssen ist meiner Meinung nach aber falsch.

    Wer ein Auto kaufen will, muss dazu aber nicht zwangsläufig einen FS besitzen.

    Weshalb sollte jemand 1 Jahr auf die WBK warten müssen, nur um sich eine Kat. C Waffe zuzulegen und in den Schrank zu stellen? Vielleicht will derjenige ja gar kein Schütze werden.

    Nach aktuellem Stand ist es aber so.

    Sollte tatsächlich der Bedürfnisnachweis irgendwann wegfallen, braucht der Jenigen ja auch in keinen Verein mehr eintreten.

    Aber ehrlich: wer mich ein halbes Jahr zu Luft verdonnert, der kann mich mal!

    Wer das nicht durchhält, wird auch mit GK nicht länger durchhalten.

    Der wird auch die Unterrichtseinheiten der Sachkundeprüfung nicht bis zum Ende besuchen oder das 1 Jahr auf die WBK warten wollen.

    Wenn ich Autofahren will muss ich vorher halt auch den Führerschein machen.

    So werden auch ganz schnell Personen aussortiert die nur in einen Verein eintreten um eine Waffe zu bekommen, leider gibt es sowas auch.

    Dieses muss dann aber erst lp/LG schießen kann ich nicht mehr hören. Beide Disziplinen sind super und machen mir persönlich auch sehr viel Spaß. Aber lasst die Leute doch mit gk anfangen wenn die wegen gk kommen.

    Macht aber aus Sicherheitsgründen durchaus Sinn.

    Erstmal den Umgang und die Grundkenntnisse mit einer Waffe zu erlernen mit der nicht so viel passieren kann.

    In meinem damaligen Verein wurde damals sogar für die ganz Kleinen ein Licht/Lasergewehr angeschafft, finde ich super für den Einstieg.

    Aber da hat halt jeder seine eigenen Vorstellungen.

    Ich würde einem Fahranfänger ohne Erfahrung/Praxis aber auch kein 800PS Auto in die Hand drücken, auch wenn der das gerne Mal fahren möchte.

    Meine Jugendarbeit ist jetzt schon fast 30 Jahre her (hauptsächlich LG/LP/KK) und auch wenn das eigentlich immer recht gesittet von statten ging, so'n 12, 13 oder 14 Jähriger ist da nicht immer 100% bei der Sache, läßt sich vom Nebenmann auch gerne Mal ablenken, da ist dann auch Mal ne geladene Waffe abgelegt worden oder unbeabsichtigt abgezogen worden, bei Luftgewehr jetzt nicht ganz so schlimm, gibt halt nen kleinen Fleck an Wand/Decke oder Fußboden, hat dann immer 1 Strafmark in die Kaffeekasse gekostet.

    Wenn da aber 5 solcher Hibbelmorse mit KK oder GK Kurzwaffen herumhandtieren, da hätte ich als Aufsicht Bedenken, da müsste man dann schon eine 1-1 Aufsicht stellen, und das schafft kaum ein Verein.

    Eine gewisse Reife sollte schon da sein, das Gleiche sehe ich beim Führerschein, mit ab 16 unter Aufsicht Autofahren hätte ich jetzt kein Problem, bei nem 12 jährigen sehe ich das aber anders.

    Wo ist das Problem?

    Warum kein GK ab 14?

    Da bin ich auch etwas gespaltener Meinung, normalerweise sollte der Werdegang eines Jugendschützen mit dem Luftgewehr/Pistole anfangen, dann über KK zu GK.

    Und da ist es dann auch eine Sache der Aufsicht.

    Besonders bei Kurzwaffen halte ich die Beaufsichtigung des richtigen/sicheren Umgangs von mehreren Teenagern schon für anspruchsvoll.

    Ob es da sein muss dass da zB. fünf 14 Jährige mit nem .357 stehen und üben?

    Zumindest bei Kurzwaffen halte ich da die Grenze von 18 ggf. 16 schon für sinnvoll.

    also ich glaub schon, das es bedeutend mehr Schusswaffendelikte in DE gäbe, wenn sich jeder eine Waffe kaufen könnte.

    Viel zu viele Menschen hier im Lande sind viel zu wütend auf irgendwas, als daß das gut gehen würde... :whistling:

    Es könnte ein paar mehr Dinge mit Schusswaffen geben, dafür würden andere Dinge weniger werden, im Gesamten würde sich glaube ich nicht viel ändern.

    Vor 1972 gab es zB. mehr Selbstmorde mit Schusswaffen, dafür gingen ab 1972 die Selbstmorde durch erhängen deutlich nach oben.

    Ein geistig gesunder und Gesetzestreuer Bürger weiß genau was ihm blüht wenn er eine Schusswaffe einsetzen würde, daher habe ich da weniger Bedenken.

    Und wer heute was anstellen will hat auch genügend alternative Möglichkeiten, Auto, LKW, Messer, Beil, Waffe vom Schwarzmarkt, Gasflasche usw. usw....

    Da braucht es sicherlich keine in einer WBK eingetragenen Waffe, wofür man vorher noch die Sachkundeprüfung machen muss und sich von der Behörde überprüfen lassen hat.

    Ich glaube, dass wir eigentlich gar keine Joule Grenze brauchen. Für ALLE Repetier-Langwaffen lediglich Sachkunde und Zuverlässigkeit, fertig.

    Sehe ich ähnlich, natürlich müssen stärkere Waffen auf ner WBK eingetragen und auch vorschriftsmäßig verwahrt werden.

    Und wer Schei... baut, verliert seine Zuverlässigkeit und damit auch seine Waffen.

    Das Bedürfnis erwirbt man ja schon automatisch bei der Geburt, jedenfalls hier auf dem Land.

    Naja, das ist eher der Bequemlichkeit geschuldet, ich musste früher 10Km zur Schule hin und zurück mit dem Fahrrad fahren, heute werden die Kinder/Jugend für alles was weiter als 500m weg ist mit dem Auto gefahren.

    Und auch als wir älter wurden sind wir mit Mofas teilweise 20Km in die nächste Disco gefahren, das würde sich heute wahrscheinlich auch niemand mehr antun.

    Ich wohne seit ein paar Jahren ja auch eher Städtisch, und wir haben hier ne Schule um die Ecke, da stehen jeden Tag zig Elterntaxis der Helikoptereltern die ihren "kleinen" noch die "Büchertasche" mit dem "schweren" iPad in die Klasse tragen müssen.

    Schade dass die Klassenzimmer noch keinen Drive In besitzen.

    Aber du hast schon Recht, mit 18 war der Führerschein für uns Pflicht.