Posts from Knallcharge in thread "Stahlverschluss für Schreckschusswaffen"

    Also, wenn man eine hochwertige, aus Stahl hergestellte und nicht "zugebaute" freie Waffe möchte, dann ist es viel einfacher, sich eine "geborene" LEP-Waffe machen zu lassen.

    Hmm ja, das wär' intressant...

    Wär's da nich an der Zeit --für einen gewissen Jemand (Stichwort '9mm GoGun-Patrone')-- endlich mal ein neues LEP-Kaliber zu entwickel/entwickeln zu lassen?

    Denn im Gegensatz zur erwähnten GoGun-Patrone (die, in ihrer Theorie, heiße Gase <7,5J nutzen wollte (nur-Zündhütchen)), hätte ein neues, GROßES LEP-Kaliber (bzw. die dafür hergestellten, 'geborenen' Waffen) echte Chancen für den deutschen Markt frei ab 18 zugelassen zu werden.

    Also, hopp, Herr S. -- wir alle warten auf eine neue <7,5J cal. 50 Luftenergiepatrone, bzw. auf die dafür gedachten Waffen (natürlich schön in Ganzstahl, DA wär' ich dabei ;)...

    Außerdem sind diese Stahlverschlüsse eh in einer anderen Legierung hergestellt, als die von den richtigen Waffen.

    Woher weiß man das?

    Ich bin bei Schreckschuss seit ein paar (wenigen) Jahren 'draussen', aber das Letzte, was mich damals noch intressierte, war die PK 380 (eben wegen ihrem beworbenen 'Stahlschlitten')...

    Da (PK380) hab ich damals noch irgendwo --und zwar herstellerseitig-- gelesen, dass der Stahlschlitten in SINTER-Bauweise ist (und mein Kaufinteresse verpuffte wieder ;)

    Dabei wird ein Stahlpulver entweder unter großer Hitze, oder mit 'niedrigschmelzenden' Zusätzen (dann bei nich mehr ganz so großer Hitze) in Form gepresst/'gebacken'...

    Wie gesagt, das war damals bei der PK 380 so -- weiß net, wie das (mit Stahlschlitten) bei anderen SRS-Modellen gehandhabt wurde/wird (ausnahme natürlich 'Steel Cop', der aus dem gleichen Stahl besteht, wie das scharfe 'Schwestermodell' ;)

    Jedenfalls: ein Waffenteil aus Sinterstahl ist natürlich einem Teil aus 'gescheitem' Stahl immernoch deutlich unterlegen, was Belastbarkeit angeht. Sprich: (heiß)formgepresstes Stahlpulver vs. 'aus-dem-Ganzen' herhausgefräßtem Werkstück (bzw., bei diversen Kriegswaffen, aus gesenkgeschmiedeten Stahlblechen)...

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    Und noch zu der Idee, beim Büchser sich sowas --für SSW-- in Einzelanfertigung machen zu lassen:

    Ganz realistisch schätz' ich das auf iwas zw. 1500-2000€. Denn es geht um die ZEIT; beim Büchser (in seiner Arbeit) is Zeit das Wertvollste (und obligatorisch Knappste).

    Der Schlitten der SSW unterscheidet sich --INNEN-- erheblich von dem eines Orginals -- der Büchser hätte hierfür also keine Baupläne in seinem 'Archiv', und müsste erstmal mühselig alles genau am/im SSW-Schlitten vermessen & sich Skizzen/CAD-Modelle anfertigen, mega-Aufwand...

    Und es wär dabei ja garnicht sicher, ob dieser 'individual-Stahlschlitten' dann am ENDE der Prozedur auch die Einzelfall-PTB-Abnahme bekäme. Wenn nicht, könnte der Büchser das Ding dann 'in die Tonne kloppen', oder darauf hoffen & warten, dass Du irgendeine WBK oder sonstige Sondergenehmigung für den Besitz dieses 'Hybriden' bekämst, um es ihm dann endlich abnehmen zu dürfen.

    Sprich: KEIN 'normaler' Büchsenmacher würde solch einen Vorschlag/Auftrag annehmen wollen ;)