Posts from flupp... in thread "Walther Lever Action Erfahrungen, Tips und Tricks hier rein ;-)"

    Tja, das schreit ja praktisch nach einer Vereinigung der beiden WLAs, zumindest ihrer guten Eigenschaften. (geht das, alt+neu kompatibel?) Der Sündenfresser mag dann in den Schrank oder weg.

    Hier hat Johnny B Goode das zwanglose Repetieren mit dem Big Loop beschrieben, was bei der CLA funktioniert. sollte bei der butterweichen WLA erst recht billig sein.


    Wenn der Schaft nur wenig seitliches Spiel hat, kann auch Malerkrepp im Spalt eine dauerhafte Lösung sein.

    Hallo, weiß jemand von euch von wann bis wann die alte Version der walther lever action mit 2x12g Kapseln Version produziert wurde ?

    Muzzle schreibt hier von Mai 2010, ist eine gute zeitgenössische Gegenüberstellung von neu und alt

    Walther Lever Action - 88g CO2

    In der alten Serie gab es die Übergangsmodelle, bei denen schon die Abzugssicherung über den Levertaster und das Loch unten im Magazinschacht unabhängig voneinander eingeführt wurden.

    Mein altes Wells Fargo hat schon das Loch, aber wenigstens noch keine Abzugssicherung.

    Also doch so rum, hinten direkt, vorne mit Zwischenhülse.

    5mm roh gebohrt könnte schon das Dia ablenken, wenn die Luft dazwischen ungleichmäßig vorbeistreicht, denke ich (nur Vermutung).

    Der Innenlauf wird von der Mutter gespannt (gezogen) nicht gedrückt, er kann also nur gerade werden davon (vorausgesetzt, die Gewinde sind gerade). Wenn ich das richtig verstanden habe, ist vorn auf den Innenlauf eine Hülse geschraubt, und auf diese dann die Mündungsmutter. Also hat die Hülse Gewinde an beiden Enden, ein Innen- und ein Außengewinde, die müssen zueinander "laufen". Wurde die bei der Fertigung mit Spannzangen aufgenommen, oder nur mit einem Backenfutter? Bei letzterem kommt es oft zu ein paar 1/10 mm Toleranz im Rundlauf.

    Sitzt der Lauf gerade zum Systemkasten? Blöde Frage, ich weiß, aber mancher mißt das gar nicht genau nach und weiß nicht mal, daß er eine krumme Barra hat z.B.

    Glasplatte ist gar nicht notwendig, es reicht eine ebene Tischpaltte, da sieht man auch besser das Licht durch den Spalt, sollte der Lauf krumm sein. Dann auch mal mit der aufgeschraubten Hülse rollen.

    Nein, um diese Sicherung unnötig zu machen, wird die Trommel mit 5 statt 6 Schuß geladen und die leere Kammer in Laufachse gestellt.

    Das wollen wir bei der WLA vermeiden, und alle 8 Schuß laden, was mMn. eine effektive Sicherung erfordert. Sonst wäre die WLA genauso unsicher wie ein mit 6 Kammern geladener Sechsschüsser.

    Der Sicherungsschieber der Kurzwaffen blockiert nur den Abzug, die einzige Sicherungsmaßnahme bleibt dann trotzdem nur die Raste im Hahn, die bei einem direkten Aufschlag beim Runterfallen brechen kann. Die Querstiftsicherung der WLA dagegen verhindert zuverlässig auch ein gewaltsames Durchschlagen des Hahns, sollte die Raste bei einem Aufprall nachgeben. Dann kann man die Trommel auch mit gutem Gewissen voll machen.

    Die Leversicherung der späteren WLA-Generationen blockiert auch nur den Abzug, ist also auch kein Sicherungsgewinn bei Schlag auf den Hahn.


    Die Hülse an Rudis WLA ist an der Mündung. Ich denke mal, daß er die Bohrung, Auflagebund und das Gewinde rotationssymmetrisch hergestellt hat (Gewinde gestrehlt?), ebenso den Sitz vorne im Lauf.

    Dann ist Dein SAA aber defekt und gehört laut Produktbeschreibung entweder repariert oder auf den Müll (Gott behüte!).

    Der ist so konstruiert, daß er nach jedem Schuß automatisch in die Sicherungsrast fällt und ein (moderater) Stoß auf den Hahn nichts weiter bewirkt. Bei größerer Gewalt kann die Raste natürlich wegbrechen, genau wie die der WLA.

    Jedenfalls ist das bei meinen Revolvern so, die sind allerdings auch wenig benutzt und beinahe neuwertig. Mag sein, daß sich da im Dauergebrauch was abnutzt, oder, wenn der Hahn absichtlich näher an den Rahmen gebracht wird.

    Um Sicherheit geht es dabei doch gar nicht.

    Das glaube ich jetzt beinahe auch.

    Ich berachte die Waffen (und den Umgang damit beim Match) eher abstrakt und technikbezogen, deshalb sehe ich in der WLA auch bedingungslos einen Revolver im UHR-Design und keinen Röhrenrepetierer, den sie darstellt. Ich konnte mir eine andere Betrachtungsweise schwer vorstellen. Inzwischen schwant mir aber, daß Ihr eher den Ablauf des SASS bzw. BDS Westernschießen im Vordergrund seht, und "spielt" sozusagen das Großkaliber-CAS nach (ohne das jetzt irgendwie negativ zu werten). Ist eine andere Sichtweise, deswegen gab es wohl auch die Verstimmung.

    Damit entfernen wir uns aber wieder vom sonst propagierten Sicherheitsgedanken, wenn es um die Verteidigung des Cowboy-Load geht, und macht das Argument eher absurd. Das bitte ich zu bedenken.

    Soein Unsinn, ich habe wie gesagt nichts gegen die WLA beim CAS. Ich möchte nur, daß ein Revolver wie ein Revolver behandelt wird, auch wenn er sich in einem Gehäuse versteckt, bleibt es ein Revolver. Die Sicherheitsregel mit der freien Kammer bezieht sich ganz abstrakt darauf, daß kein Schuß ausgelöst werden kann, sollte das Ventil irgendwie unabsichtlich betätigt werden.

    Da wir alle keine weitere Beschneidung der Kapazität der WLA haben möchten, bitte ich nur als logische Konsequenz bei dieser zumindest die Sicherung reinzudrücken, und alles ist auch mit 8 Schuß safe. Das ist doch nicht zuviel verlangt bei soviel sicherheitsaffiner Kompetenz beim CAS.

    Das war kein persönlicher Angriff von mir, Socks, tut mir leid, wenn das in meiner schnoddrigen Ausdrucksweise so rüberkam, manchmal geht die "Prosa" einfach mit mir durch, und dann muß das eben grade so dastehen... :pinch:

    Wie schon geschrieben geht es mir nur um die Gleichbehandlung der Waffen bzgl. der Sicherheit, wenn wir sowas schon mal anfangen, dann bitte konsistent und ohne absichtlich irgendwas rauszukegeln.

    Ich weiß, Flupp, du magst die WLA nicht. Sie ist aber eine gut funktionierende Rifle und ich komme mit ihr super zurecht. Und was soll das mit den sieben Schuss? Verstehe ich echt nicht.

    Das verstehst Du völlig falsch, ich habe nichts gegen die WLA, aber ich habe ganz extrem was dagegen, wenn mit zweierlei Maß gemessen wird.

    Wir laden die SA-Revolver mit 5 statt 6 Schuß, damit sich durch die leergelassene Kammer niemals durch einen blöden (Zu)Fall ein Schuß lösen kann.

    Wir laden die WLA (ebenfalls ein Revolver!) mit 8 statt 8 Schuß, damit sich... äh... wie war das gleich mit dem Cowboy-Load und der Sicherheit bei Revolvern, warum machen wir das ???

    Wenn es jetzt nicht klickt, kann ich Dir auch nicht mehr helfen, oder es ist einfach böse Ignoranz.

    Ganz genau wie beim SAA. Wenn der Schütze nicht so blöd ist, am Abzug rumzufummeln, wird hier auch kein Schuß ausgelöst, ist genau wie bei der WLA und nicht anders.

    Die CLA hat übrigens eine Lösung für den Sattelring (obwohl sie die gar nicht braucht, eben so wie eine extra Stiftsicherung). Dessen Augschraube ist so gefräst, daß der Sattelring gar nicht auf dem Systemkasten schleifen kann.

    Die Sicherung der WLA sollte im Match immer eingedrückt sein, gewöhnt Euch einfach dran, so wie ich an den bescheuerten Cowboy-Load. Oder ladet das Ding mit 7 Schuß, sonst bekomme ich einen Horror. Ist auch ein schöner Ausgleich für die angeblich viel schnellere WLA (wem das so wichtig ist).