Posts by troubleman

    Nein, das ist kein Edgun. Das ist die so genannte koaxiale Konstruktion. Bei der befindet sich der Lauf innerhalb des Tanks. Wenn man das Bild vergrößert, dann sieht man es gut (Lauf ist blau, der Tank gelb). Diese Idee ist auch schon einige Jahre alt. Nach diesem Prinzip hat vor über einem Jahr Oleg2100 seine halb Pistole halb Carabin gebaut: http://talks.guns.ru/forummessage/30/131284.html - etwa 50-60 Schuß bei 23J von 200 bis 130 bar. Tankvolumen 200ccm. Mit einem abschraubbaren SD - sieht man auf einigen Bildern.

    Und Edgun ist klassisch aufgebaut. Wird schon etwa seit 2004-2005 hergestellt. Mittlerweile sollten es schon über 500 Stück sein. Und für Herbst ein eine einschüssige Pistole geplannt.

    Was ich noch sage wollte - die Effizienz bzw. Lüftverbrauch ist noch nicht alles. Der Ventil bei LGs mit der klassischen Konstruktion und ohne den Druckminderer hat eine gewisse regulierende Wirkung so, dass im bestimmten Druckbereich die Geschwindigkeit fast konstant ist und nicht wie man manchmal liest ständig fällt. Diesen Bereich nennt man das Plateau. Und das Plateau kann je nach Einstellungen breit und flach oder auch schmal und gekrümmt sein. Das Erste ist natürlich besser. Z.B. im Bericht über die CZ 200 schreibt HaPfco2, dass er im Bereich von 150 bis 100 bar etwa die Konstante Geschwindigkeit hat. Mit anderen Ventil/Schlagstück/Schlagstückgfeder -Einstellungen könnte man vielleicht den Bereich von 160 bis 90 bar nutzen und hätte dann 110 statt 80 Schuss mit der gleichen konstanten Geschwindigkeit. Die Effizienz kann dabei auch gleich bleiben.

    Hier ist ein Beispiel mit dem gekrümmten Plateau wo der nutzbarer Druckbereich eher klein ist: http://talks.guns.ru/forummessage/30/100648.html
    Und hier ist das Plateau deutlich flacher so, dass man den Bereich von 200 bis 140 bar gut nutzen kann: http://talks.guns.ru/forummessage/30/57236-34.html

    P.S. wer nicht nur bilder sehen will könnte vielleicht diesen Onlineübersetzer ausprobieren: http://www.online-translator.com/text.asp#tr_form - vor einiger Zeit hatte sich in dem Forum ein Amerikaner angemeldet und als seine Übersetzungsversuche gescheitert waren hat man ihm diese Adresse empfohlen. Später hat man ihm auf russisch geantwortet und anscheinen hatte er die Antworten auch verstanden. Vielleich würde man besser verstehen wenn man gleichzeitig russisch-deutsche und russisch-englische Übersetzungen macht. Man weiß nie wann ein Übersetzer aus einem Satz Mühl macht besonders wenn da Fachbegriffe benutzt werden. Und mit zwei Sprachen ist die Wahrscheinlichkeit geringer, denke ich.

    Das ist normal, dass mehrere Leute immer wieder dasselbe erfinden. Passiert ständig.

    Z.B. guckst du hier:
    http://talks.guns.ru/forummessage/30/197529.html zweites Bild (von Kitdze) und auf nächsten Seiten noch zwei Bilder von ihm. Oder hier: http://talks.guns.ru/forummessage/30/190491.html hier sind viele Konstruktionen vorgestellt auch ziemlich die gleiche wie deine.

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    Original von tetrahydrofuran
    Man muss zur Stealth natürlich sagen, dass die ami-mäßig mit einem total überdimensionierten Ventil ausgestattet ist. Das gibt natürlich eine sehr hohe Schusskraft, aber die Effizienz sinkt.


    Die Erklärung ist zu vereinfacht und tritt auch nicht wirklich zu. Mit einem gleich dimensioniertem Ventil und prinzipiell der gleichen Konstruktion kann man die gleiche Schußkraft und gleichzeitig mindestens ein Drittel weniger Verbrauch erreichen (also etwa 10ccm/J statt 15-16-18). Dasselbe tritt auch auf alle anderen Konstruktionen - je nach zig Abmessungen, Federstärke, Federvorspannung, Schlagstückgewicht usw. kann man den Verbrauch von 5-6ccm/J bis 12 und mehr erreichen.

    Was ich sagen wollte ist, dass die prinzipielle Konstruktion alleine noch keine gute Ergebnisse garantiert. Wenn du z.B. deine Konstruktion realisieren würdest, dann würde deine erste Variante mit großer Wahrscheinlichkeit nur durchschnittliche bis unterdurchschnittliche Werte erreichen und wäre so evtl. nicht besser als ein LG mit dem klassischen Ventil. Oder du hast sehr viel Glück.

    @Heinzalmann:
    Die Idee ist nicht schlecht wenn auch nicht neu. Aber so eine Konstruktion gibt keine Garantie, dass das Gewehr auch wirklich sparsamer sein wird als eine klassische Konstruktion, weil es viele Feinheiten gibt, die die Effizienz stark beeinflussen.

    Der beste Beispiel ist Stealth - obwohl nach "deinem" Prinzip konstruiert trotzdem wenig effizient.

    In russisch sprechenden Foren hat sich vor einigen Jahren ein anderes Kriterium für die Effizienz etabliert als die "klassische" Effizienz in "%" - relativer Luftverbrauch in cm^3 pro J Mündungsenergie. Ist viel einfacher zu berechnen und erlaub genauso die Effizienz der LG's in verschiedene Kalibern und mit verschiedenen E0 zu vergleichen.

    Hier eine Beispielrechnung. Z.B. für CZ 200 von hier: https://www.co2air.de/wbb2/thread.php?threadid=25065.
    Also HaPfco2 schreibt, daß er im Bereich 150-100 bar etwa 80 konstante Schuß mir mittlerer Geschwindigkeit von 168m/s hat. D.h. die Kartusche hat insgesamt für diese 80 Schuß (150-100)*0,122 = 6,1L Luft verloren (0,122L ist der Volume der Kartusche). Wenn man von 0,5g Diabolos ausgeht, dann hatten die Dialobos E0 etwa 7J. Also bekommt man 6,1*1000/80/7 = 10,9 ccm/J. Das ist ein durchschnittlicher Wert. Über 12ccm/J Verbrauch ist schlechter Wert, 10 bis 12 durschnittlich, etwa 8 bis 10 gut und unter 8 sehr gut.

    Der Stealth hat (wenigstens in der starken Ausführung um 30J) den Verbrauch von etwa 15ccm/J und mehr im Originalzustand.

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    Original von Erklärbär
    ...Die frage ist nur, was einem die Verbesserung des Wirkungsgrades an dieser Stelle bringen soll. U.U. käme da eine (minimal) besser Schussentwicklungszeit und ein geringerer Gasverbrauch in frage. Eine Leistungssteigerung der Schussenergie bringt einem ja in den meisten Ländern/Disziplinen eher Nach- als Vorteile.


    Man muß nicht gleich die E0 erhöhen, man kann die bessere Effizienz dazu nutzen, um mehr konstante Schüsse pro Füllung zu bekommen. Z.B. wenn die CZ 200 von oben den Verbauch von 8ccm/J hätte, dann könnte man 110 konstante Schuss haben statt 80. Und kleinerer Verbrauch bedeutet auch, dass weniger Lüft dem Diablo hinterher "pustet" und versucht es aus der Bahn zu lenken - also man kann auch bessere Präzision erreichen (wie viel besser ist eine andere Frage). Und weniger Lüft pro Schuss bedeutet auch, dass die Lüft mit kleinerem Druck aus der Mündung austritt und so das Gewehr leiser wird. Und der Schaldämpfer dämpft den Schuss auch besser bzw. bei gleicher Leistung kann man einen kleineren und leichteren SD bauen.

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    Original von gilmore
    ...Das wäre für mich auch der Grund warum sich höhere (theoretische) V0´s (Luft ca. 346 m/s bei 25 Grad, CO2 ca. 258 m/s bei 20 Grad) nur durch Verbrennung (des Öl-Druckluft-Gemisches beim Federdruckluftgewehr) erreichen lassen.

    Für die Powerfreaks ergibt sich die unangenehme Nebenwirkung, das eine höhere E0 nur über ein höheres Geschossgewicht erreichbar ist. Z.B. die Walther 1250 gibt´s in 40 J nur im (doppelt so schweren) 5,5 mm Kaliber.


    Die Schallgeschwindigkeit stellt kein unüberwindbares Problem dar. Siehe z.B. hier http://de.wikipedia.org/wiki/Lavald%C3%BCse . In der Praxis können die Presslüftgewehre die V0 von 380 bis 420 m/s erreichen. Vielleicht auch mehr. Das ist aber nicht der Punkt. Der Punkt ist, dass die verfügbaren Diabolos für die Überschallgeschwindigkeit nicht entwickelt sind und deshalb schlechte Präzision zeigen. Außerdem verliert das Projektil die Geschwindigkeit und würde in einiger Entfernung wieder auf die Unterschallgeschwindigkeit fallen und dieser Übergang von Über- auf Unterschall hat negative Auswirkung auf die Präzision. Also wenn man bisschen was davon versteht, dann stellt man die Geschwindigkeit nicht mehr als etwa 310m/s damit man nicht nah an die Schallgrenze kommt.

    P.S. Habe Schreibfehler korrigiert.

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    Original von Gulliver
    In Knetmasse verformt sich der Dia. Siehe Beschusstest hier im Forum.
    Gruß Gulliver


    Wenn man die Knetmasse erst einige Minuten in den Händen kneten wird sie warm und weich. Dann verformen sich die Dias kaum (es fällt nicht auf) dringen aber auch tiefer ein. Man brauch schon um 1 Kg Knete um die nötige Dicke zu erreichen (je nach E0 und Temperatur der Knetmasse ist die Eindringtiefe bei F-LGs bis etwa 10cm).

    Übrigens wenn der Trommel nicht richtig zentriert ist, dann bleiben deutliche Abdrücke auf dem Kelch. Leichte Deformationen des Kopfes beim Auffangen der Geschosse spielen da keine Rolle.

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    Original von Regnorts
    ...Sieht man da wirklich Spuren vom Lauf auf den Diablos ?

    Regnorts


    Ja, die sieht man deutlich. Hab gerade heute einen Thread gesehen:
    http://talks.guns.ru/forummessage/30/238518.html . Da gibt es auch ein Foto mit dem Zugabdruck auf dem Kopf eines Dias. Steht leider nicht welche Vergrößerung benutzt wurde.


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    Original von GPB
    Die Mikroskopaufnahmen *lol* von den Diabolos kann ich auch liefern. Wird aber erst gegen Nachmittag.

    Obba Gerrit


    Kannst du dann bitte auch schreiben mit welchem Mikroskop die Bilder gemacht werden und mit welcher Vergrößerung?

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    Original von Promo
    ...
    Das lauteste am Dominator ist aber sowieso gegebenenfalls der Überschallknall. Und wem das Systemgeräusch eines Presslüfters zu laut ist, dem kann man sowieso nurmehr zu Laserguns verweisen ;-).

    Gruß Georg


    Die starken Presslüft-LG's sind aber ziemlich laut. Durchaus auch lauter als KK-Gewehre. Gut, im Freien hört man es nicht so, aber in einem Raum zu schießen geht ohne Gehörschutz (oder eben einen SD) eigentlich gar nicht ohne dass es dann noch ein Paar Minuten in den Ohren klingelt.

    Und mit LG's schießt man normalerweise nicht mit Überschall. OK, mit leichten Diabolos kommt man schon zu Überschallgeschwindigkeiten, aber dann ist die Präzision weg. Deshalb nimmt man dann die schwereren Diabolos und hat keine Probleme mit dem Überschallknall.

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    Original von otys
    Aber wenn ich 850 mit nach Ukraine nehm,kann ich doch diese export ventil in Ukraine einbauen.In Ukraine das ist nich verboten.


    Wenn du das Gewehr in die Ukraine mitnimmst, dann kannst du vielleicht hier nachsehen:
    http://talks.guns.ru/forummessage/30/230856.html
    http://talks.guns.ru/forummessage/30/145350.html
    http://talks.guns.ru/forummessage/30/212230.html
    http://talks.guns.ru/forummessage/30/196062.html
    Da kannst du wahrscheinlich jemanden finden, der in der Ukraine das Gewehr für dich auf eine höhere V0 einstellt und/oder auf Pressluft umbaut.

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    Original von grey
    Das mit der "Selbstbeschränkung" finde ich sehr löblich!
    Wäre schön wenn dies alle (auch Händler etc.) so handhaben würden, schon allein um niemanden auf irgendwelche Ideen zu bringen die dann zu einem Konflikt mit Vater Staat führen könnten...


    Und ich finde es sehr schlecht. Es reicht schon, dass wir durch die Gesetze teilweise grundlos eingeschränkt sind. Und wenn sich wirklich alle Händler an diese "Selbstbeschränkung" halten würden, würde man kaum wo ein SD auch für die Modelle bekommen, die es nur in der F-Ausführung gibt. Denn bei den nicht so vielfältigen Montagevarianten könnte man den auch an ein anderes WBK-pflichtiges Model draufschrauben/draufklemmen. Die Auswahl würde kleiner werden, die Qualität könnte abnehmen und Preise könnte steigen. Und das kann ich alles nicht gebrauchen.

    Und wegen dem Konflikt mit Vater Staat - man sollte meinen, dass die Leute, die über 18 sind und ein LG kaufen dürfen auch erwachsen genug sind um für sich selbst die Verantwortung zu übernehmen. Und wenn jemand was illegales machen will, dann ist es sein gutes Recht. In jedem Fall brauche ich keine Aufpasser, die dafür sorgen, dass ich nicht auf dumme Gedanken komme.

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    Original von Rifleman65
    Damit ist sicher das hier gemeint. Baikal hat das in den letzten Jahren immer wieder in unterschiedlichen Designs ausgestellt, aber bis heute nicht auf den Markt gebracht.

    Schade, daß die Gelegenheit ungenutzt blieb, herauszufinden ob es denn jetzt zu den Händlern kommt.

    Es ist übrigens ein Federdruckgewehr.


    Das Gewehr wird schon hergestellt. Hier gab es schon ein Paar Threads, in einem war ein Link auf eine russische Seite mit einem Erfahrungsbericht. Der Autor des Berichts hatte sein Exemplar im September 2005 gekauft (wenn ich mich nicht irre). Und hergestellt wird es vielleicht schon seit Frühling 2005. Jetzt müsste "nur" jemand das Gewehr importieren.

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    Original von Surfjunk
    ...
    Du wirst zurzeit kein Deutsches LG finden wo der Serien-Regulator besser ist.


    Wahrscheinlich deswegen hatte das Testexemplar im Visier-Test im Heft 1/2006 deswegen einen Ausreißer mit +10m/s und einige mit 3-5m/s ;-).

    Und das mit Qualitätsproblemen ist gar nicht so undenkbar. Die Erklärung, daß sie seit 2 Monaten auf die Lieferung der Laufrohlinge warten (wie man mir am Telephone schon mehrmals gesagt hatte) erscheint mir relativ märchenhaft zu sein. Welcher Hersteller würde Qualitätsprobleme gerne zugeben? Und von verspätungen bei Zulieferer kann man viel erzählen ohne eigenem Ruf zu schaden.

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    Original von MOA
    ...
    Schwere Diabolos werden bei gleicher Enull und gleichem BC stärker vom Wind abgelenkt als leichte Diabolos. Dabei ist es egal, ob leichte Diabolos durch die höhere Vnull und den damit verbundenen höheren Luftwiederstand schneller an Geschwindigkeit verlieren, oder nicht.
    Auch ist egal, ob ein schwerer Diabolo im Ziel mehr Energie liefert, oder nicht.

    Wichtig ist, dass ein leichter Diabolo mit gleicher Enull und gleichem BC abgeschossen weniger vom Wind abgelenkt wird, eine flachere Flugbahn aufweist und somit dem Schützen die Arbeit erleichtert. Die Zeitspanne, die er braucht um das Rohr zu verlassen dürfte ebenfalls bei den von uns gebräuchlichen Rohrlängen keinen Einfluss haben.
    ...
    Gruß MOA


    Das ist gerade der Punkt. Das stimmt so wenn der leichere Diablo den gleichen BC hat. Und das ist im Allgemeinen nicht der Fall. Ein leichteres Geschoß mit der gleichen Form wird einen kleineren BC haben. Den gleichen BC hätte man nur wenn weniger Masse wieder durch bessere Aerodynamic ausgeglichen wäre. Wenn man aber eine bessere Geschoßform hätte, warum hhat man dann nicht auch die schwerere Sorte mit dieser Form gebaut? Dan hätte die schwerere Sorte einen noch besseren BC.

    D.h. bevor man keine Messungen gemacht hat, wurde ich nicht vom gleichen BC ausgehen. Bei der exakt gleichen Form ist der BC proportional zum Gewicht. D.h 10% weniger Gewicht ergibt 10% kleineren BC. Und dann stimmt alles wieder - leichteres Geschoß hat einen schlechteren BC, verliert dadurch schneller an Geschwindigkeit, wird mehr vom Wind beeinflüßt und hat auf weite Distanzen sogar eine kleinere Geschwindigkeit als ein schwereres Geschoß.

    2helmut1951:
    Du muss aber noch beachten, dass man auf einer 50% verkleinerten Scheibe auf 5m mehr Ringe bekommt als man auf 10m mit normalen Scheiben bekommen hätte. Ein kleines Beispiel mit einer LG-Scheibe (mit LP sieht es genauso aus, nur da sind die Abmessungen anders - habe ich jetzt nicht im Kopf) - angenommen du triffst auf 10m genau 4mm seitlich vom Zentrum der Scheibe. Dann hast du eine 9. Auf 5m wäre die Abweichung vom Zentrum nur 2mm und damit wäre der Zentrum der Scheibe getroffen und du hättest eine 10.

    Nicht dass du dich so ungewollt belügst und dann später auf normalen Scheiben auf 10m niedrigere Ergebnisse bekommst und dich wunderst.

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    Original von Leuchtturm
    In der neuesten Ausgabe von VISIER(7/2004) gibt es einen schönen Bericht über die M16,AR15 und co. mit allen Höhen und Tiefen dieses Waffentyp's.

    Der Artikel ist in diesem Kontext nicht so gut. Ich würde ihn eigentlich nicht empfehlen, weil der Artikel zu einseitig ist, um eine objektive Meinung über M16 zu bekommen - da werden praktisch nur die Sport-Versionen der M16-Reihe betrachtet , für die natürlich ganz andere Anforderungen gelten als für die militär-Versionen. Man liest z.B. mehrmals: "wegen diesen konstruktiven Merkmals ist das System gut fürs Präzisionschiessen geeignet" und "dass der Lauf freischwingend gelagert werden kann verbessert zusätzlich die Präzision" und "seit 19xx dominiert bei Wettbewerben so-und-so der Kaliber .223 (im Gegenzatz zu früheren Zeiten,wo überwiegend mit M14 in .308 geschossen wurde)" und "während ... gingen erstmals X Schützen mit M16 (oder auch AR15) an den Start... und seitdem beginnt der Siegeszug..." Ich habe mich jetzt nicht genau an den Inhalt des Artikels gehalten, weil ich den nicht vor mir liegen habe, aber da sind mehrere Aussagen drin, dennen meine ähnlich sind. Auf die Schwächen und Problemme der militärischen Versionen von M16 wird in dem Artikel nicht eingegangen. Z.B. darüber, dass der Sportschütze es sich leisten kann nach einem (zwei oder drei - die konkrete Zahl kenne ich nicht und sie ist auch nicht so wichtig an dieser Stelle) Magazinen das Gewehr zu reinigen und der Soldat, der mit einer M16 bewaffnet ist, kann es nicht, wird in dem Artikel nich mal erwähnt. Oder dass die Sportschützen ihre Gewehre nicht den ganzen Tag mit sich schleppen und deshalb sie auch nicht 2-3 mal täglich reinigen müssen die Soldaten aber schon. Wenn man nur dieses Artikel liest. und die andere Seite der Medalie aus anderen Quellen nicht kennt, dann kommt man schnell zu der Meinung, dass M16 ein super Sturmgewehr ist. Das steht zwar nirgendswo so im Artikel drin, aber da im Artikel auch nichts (oder sehr wenig) gegenteiliges behauptet wird kann es schnell passieren, dass der Leser alle Aussagen (die auf zivile Sportversionen AR15 etc. zutreffen) auch auf M16 überträgt.

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    Original von Howkins


    ... ist noch hinzuzufügen, dass es die von dir aufgelisteten Läufe als Matchlauf und als "standard" Lauf gibt. Hinzu kommen noch spezialläufe auf Kundenwunsch.
    So ist mir bekannt, dass z.B die Air Arms S400/410 einen Standardlauf hat, die EV2 wenn sie mal kommt :)) soll einen Matchlauf haben :ngrins:

    Ist es genaue Information? Ich hatte nähmlich auch mal bei Lothar Walther wegen der LG-Rohlinge angerufen und mir sagte man, daß es keine unterschiedlichen Qualitätsstufen gibt. Ich hatte extra gefragt, ob es "normale" und "match" Rohlinge gibt und die Antwort war, daß es nur eine Qualität gibt.

    P.S. die Rohlinge mit Choke kosten etwa 85€ und es gibt sie auch mit dem normalen Profil (aus dem Posting von ElmarFudd könnte man denken es gibt nur Polygonläufe mit Choke).

    Und mir hat ein Bekannter aus Moskow gesagt, dass jetzige Modelle (im Gespräch ging es konkrett um MP651k und IZH-46M) alle ein F-Zeichen gleich vom Werk haben. Und auch wenn es nicht so wäre, dann müsste man trotzdem nicht gleich eine WBK haben - nach dem Import kann man die Waffe prüfen lassen und wenn sie weniger als 7,5J hat (und im Text stand, dass es zwei Versionen geben wird - eine unter 7,5J und eine über), dann bekommt sie ein "F" und du brauchst keine WBK.

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    Original von Ulrich Eichstädt
    Auch ne Methode, seinem Nickname alle Ehre zu machen: zwar nichts darüber wissen, aber mal sicherheitshalber das Schlimmste vermuten.

    Bevor ich die Ausgabe 5/95 nachbestelle, wollte ich wissen, ob es sich lohnt. Die Antwort von GPB mit dem Bild hat alles geklärt und war genau die Reaktion, die ich bezwecken wollte - eine Sachliche und informative Auskunft. Eure Antwort dagegen enthält außer Ironie wenig relevante Information.

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    a) wie die von Gerrit gepostete Tabelle (Copyright hiermit erteilt...) zeigt, gab es auch anno dunnemals 1995 schon mehr Diabolosorten als nur Flachkopf.

    Das konnte ich mir denken, nur dass sie auch getestet wurden, obwohl es damals dafür in DE keine Disziplinen gab (wenigstent kein FT, wo Rundkopf-dias benutzt werden), war für mich nicht selbstverständlich.

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    Sogar Schulz-Sorten (JSB) waren dabei, auch wenn er damals noch keine FT-Sorten gefertigt hat (das waren zuerst Auftragsfertigungen der Briten ab etwa 1997)

    Dass Schulz-Sorten dabei waren ist in jetzigem Zusammenhang nicht interessant, da beide Sorten Flachkopfdias sind.


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    b) FT war damals durchaus schon in Sicht, nur nicht unbedingt hier in Deutschland. Ich habe meinen ersten Artikel über FT im Jahr 1991 geschrieben, und da war die Disziplin bereits zehn Jahre alt (zumindest in England)


    Das ist es ja! Es ist nicht offensichtlich, dass in der besagten Ausgabe die für FT interessanten Diablo-Sorten getestet wurden, nur weil FT in England damals schon 10 Jahre alt war. Oder schreiben Sie über Power-Tuning von LGs oder über Crowhunting nur weil es in ... jeder zweiter LG-Besitzer tut?


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    Die Daumenregel "Faktor 2" ist durchaus richtig, Match-Diabolos liegen bei 0,010 bis 0,012, "Langstrecken-Diabolos" wie Crosman Premier (huch, gab's die damals etwa auch schon??), H & N FTT oder die leider nicht mehr gebauten H & N Rabbit Magnum zwischen 0,022 und 0,027 (naja, die 0,049 der Rabbit Magnum sind schon legendär - etwas weniger Gegenwind und die Dinger wären um die Erdkugel geflogen...)

    Das wußte ich schon (abgesehen von Rabbit Magnum), deshalb hatte ich auch von Faktor 2 geschrieben. Ich hatte schon früher für viele Sorten, die in den Geschwindigkeitsmessungen bei straightshooters benutzt werden, wie BCs ausgerechnet. Eure Aussage "zwar nichts darüber wissen" stimmt also auch nicht so richtig.

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    Original von Ulrich Eichstädt
    Noch einfacher wäre es, die von VISIER im praktischen Versuch gemeinsam mit H & N ermittelten BC's als Anhaltspunkt zu nehmen, um die Gültigkeit der anderen Daten zu checken. Wir haben mit zwei v0-Geräten jeweils denselben Schuß auf einen und auf 50 m gemessen und so einen gemessenen Geschwindigkeitsverlust erhalten, das ganze für ausgewählte Diabolos in 4,5/5,05/5,5 und 6,3 mm.

    Aber ihr wollt es ja liber so kompliziert haben...

    (für die anderen: VISIER 10/95)

    Wenn ich das Datum der Ausgabe ansehe (Jahr 1995) dann frage ich mich welche Diabolosorten da getestet wurden. Wenn nur Flachkopf-dias getestet wurden (FT war damals noch nicht in Sicht) dann sind diese Daten jetzt ziemlich unnützlich - BC von Rundkopf- und Flachkopfdiablo können sich um Faktor 2 unterscheiden.

    Ich benutze das Programm SSF (sharpshooter friend) von http://www.proprock.chat.ru/software/ssf.html (die Seite ist auf russisch, aber das Programm hat englische Oberfläche). Da gibt es die Möglichkeit BC auszurechnen, wenn man die Geschwindigkeit in zwei Entfernungen weiß. Also habe ich von http://www.straightshooters.com/ourtake/s410egrid.html die Mündungsgeschwindigkeit und V10 für JSB Exact .177 genommen und daraus BC ermittelt - 0.0226. Dann habe ich mit diesem BC und V0 aus der Tabelle (1076fps - 328m/s) die Rechnung durchgeführt und die berechnete V50 mit der gemessenen (von der gleichen Seite) vergliechen - gemessen wurde 715fps - 218,075m/s und berechnet wurden 221,74m/s - also die Genauigkeit des Programms ist sehr gut (als Gewicht hatte ich 8,5gr angegeben wie in der Tabelle steht).

    Zum Vergleich die Berechnung für H & N Match mit den Daten von http://www.straightshooters.com/ourtake/r48grid.html. Mit V0 = 306m/s (1004fps) und V10 = 269m/s (883fps) kommt BC von 0.0148 raus. Mit diesem BC und V0 = 306m/s bekommt man laut SSF V50 = 182,23m/s, gemessen wurde V50 = 183,3m/s.

    Wenn ich mit den Daten von GPB rechne, dann kommt BC von 0.0264 raus und die berechnete V50 ist 178m/s. Zwar hatte GPB 173m/s gemessen, aber das ist kein großer Unterschied - wenn z.B. die reale V0 231,5 und nicht genau 231m/s wäre und V10 218,5 statt 219, dann würde BC von 0,0244 rauskommen und V50 wäre dann 174,3. Um genauer sagen zu können, ob Programme genau sing, müsste man die Geschwindigkeit bis auf 0,1m/s genau messen.