Posts by Seukendorfer

    Keller ist kein Problem, verankern (ordentlich) würde ich allerdings immer, ist zwar keine Vorschrift, falls mal was passiert, kann es aber zB. mit der Versicherung Probleme geben, die Schreiben oft eine Verankerung bei unter 1 Tonne vor. Bei kleineren Schränken kann es auch Probleme mit dem Amt geben, was nützt der sicherste Schrank wenn man den mit 2 Mann oder einer einfachen Sack/Schubkarre abtransportieren kann?


    Da es eine Mietwohnung ist kann ich nicht verankern. Versicherung wäre mir egal, weil wenn die Bude abbrennt habe ich Pech gehabt und bei Diebstahl eben auch. Eine 1500€ Waffe würde ich sowieso nicht versichern. Als Schrank würde ich einen 30-40kg Schrank wählen. Für eine Kurzwaffe reicht das ja.


    Das ist jetzt nur ein Szenario das ich mit einem Freund diskutiert habe. Selbst würde ich es niemals so machen. Nur es würde mich einfach mal interessieren ob es theoretisch so "einfach" geht.

    Ich wohne in einem Mehrfamilienhaus. Dort habe ich einen Kellerraum und eine Einzelgarage.

    Könnte ich mir da einfach einen geeigneten kleinen und zugelassenen Waffenschrank/Waffentresor reinstellen und es wäre behördlich in Ordnung? Eine Verankerung ist ja nicht vorgeschrieben.

    Oder ist das zu einfach zugänglich und die Behörde würde am Ende doch meckern.

    Was bevorzugt ihr und warum?

    Holz sieht für mich einfach besser aus und fühlt sich wertiger an. Dafür ist Kunststoff leichter, pflegeleichter und gerade draußen weniger empfindlich.

    Ich schwanke ehrlich gesagt zwischen Optik und praktischem Nutzen.

    Wie sind eure Erfahrungen? Würdet ihr immer Holz nehmen oder hat Kunststoff für euch klare Vorteile?

    EL LOBO

    Jetzt hat es bei mir auch Klick gemacht. 😄

    Du störst dich gar nicht an der Waffe, sondern an meiner „Luftdruckwaffe“.

    Druckluftwaffe wäre technisch also die korrekte Bezeichnung. Wieder etwas gelernt. 👍

    Wobei ich zu meiner Verteidigung sagen muss, dass sich „Luftdruckwaffe“ offenbar ziemlich hartnäckig in den allgemeinen Sprachgebrauch eingeschlichen hat. Selbst der Duden scheint mit uns sprachlichen Banausen inzwischen seinen Frieden gemacht zu haben. 😄

    Ich gelobe trotzdem Besserung und werde versuchen, einem alten Mann künftig keine unnötigen Schmerzen mehr zuzufügen. 😉

    Danke für den Hinweis!

    Danke euch erstmal für die vielen Rückmeldungen und die unterschiedlichen Sichtweisen.

    Vielleicht kam mein Ausgangspost etwas zu sehr so rüber, als würde es mir beim Jagdschein hauptsächlich um mehr Möglichkeiten beim Waffenbesitz gehen. Das ist definitiv nicht der einzige Grund und nur dafür wäre mir der Aufwand ehrlich gesagt auch zu groß.

    Das Interesse an der Jagd und allem was dazugehört ist bei mir durchaus vorhanden. Gerade deshalb beschäftige ich mich momentan überhaupt intensiver mit dem Thema und überlege, ob ich diesen Weg gehen möchte.

    Was ich aus euren Antworten auf jeden Fall mitnehme ist, dass man Jagd und Sportschießen nicht einfach als zwei unterschiedliche Wege zum gleichen Ziel betrachten sollte. Beides hat seinen eigenen Schwerpunkt und offenbar auch jeweils seine Vor und Nachteile.

    Besonders interessant finde ich die Aussagen von denen, die tatsächlich beide Seiten kennen. Genau solche Erfahrungen aus der Praxis wollte ich mit meiner Frage bekommen.

    Ich werde mich jetzt noch etwas intensiver mit dem tatsächlichen Aufwand, der Ausbildung und natürlich auch der jagdlichen Praxis beschäftigen. Wenn, dann möchte ich den Jagdschein schon mit dem Anspruch machen, die Jagd später auch tatsächlich auszuüben und nicht nur die Prüfung abzulegen.

    Danke euch auf jeden Fall für den Input. Hat mir schon einiges zum Nachdenken gegeben.

    Mich würde einmal interessieren, was euch ganz grundsätzlich am Schießen mit Luftdruckwaffen reizt und warum ihr gerade bei Luftgewehr und Luftpistole gelandet seid.

    Wie ich zum Luftdruckschießen gekommen bin

    Bei mir war das keine bewusste Entscheidung nach dem Motto: Ich möchte Schießsport betreiben und suche mir jetzt die passende Disziplin aus.

    Das Interesse kam eher nach und nach. Erst ein paar Videos geschaut, sich mit der Technik beschäftigt und irgendwann selbst ausprobiert. Daraus wurde dann relativ schnell ein Hobby, bei dem ich gemerkt habe, dass mir gerade die Einfachheit daran ziemlich gut gefällt.

    Dabei interessieren mich sowohl Gewehre als auch Pistolen.

    Luftgewehr oder Luftpistole?

    Beim Luftgewehr gefällt mir dieses ruhige und konzentrierte Schießen. Man versucht, einen möglichst reproduzierbaren Anschlag hinzubekommen, achtet auf Atmung, Visierung und Abzug und ärgert sich dann trotzdem über einen Ausreißer, bei dem natürlich auf keinen Fall der Schütze schuld gewesen sein kann.

    Bei der Luftpistole finde ich dagegen gerade die zusätzliche Schwierigkeit interessant. Keine Schulterstütze, kürzere Visierlinie und jede kleine Bewegung wird sofort sichtbar.

    Auf dem Papier klingt es erst einmal simpel, eine Scheibe auf ein paar Meter Entfernung zu treffen. Wenn man dann versucht, wirklich enge Gruppen zu schießen, merkt man ziemlich schnell, wie viel Luft nach oben vorhanden ist.

    Genau das macht für mich einen großen Teil des Reizes aus.

    Man braucht nicht zwingend enorme Leistung oder große Entfernungen, damit Schießen anspruchsvoll wird. Ein kleines Loch im Papier ist erst einmal nicht besonders spektakulär. Zehn kleine Löcher möglichst an derselben Stelle zu produzieren, ist plötzlich eine ganz andere Geschichte.

    Konzentration und Entspannung

    Dazu kommt für mich der Entspannungsfaktor.

    Wenn ich schieße, beschäftige ich mich für eine Weile nur damit: Haltung, Atmung, Visierung, Abziehen, Treffer anschauen und wieder von vorne.

    Das ist für mich eine ziemlich gute Möglichkeit, den Kopf freizubekommen.

    Der praktische Vorteil von Luftdruck

    Und dann gibt es natürlich noch den ganz praktischen Teil.

    Luftdruck ist vergleichsweise unkompliziert. Die Waffen und vor allem die Munition können verhältnismäßig günstig sein. Man kann sehr viel schießen, ohne nach jeder Dose Diabolos darüber nachzudenken, was die letzten Stunden gekostet haben.

    Unter den entsprechenden rechtlichen und sicherheitstechnischen Voraussetzungen kann man seinem Hobby sogar zu Hause nachgehen. Gerade dieser letzte Punkt ist für mich nicht zu unterschätzen.

    Wenn ich Lust habe zu schießen, muss daraus nicht gleich ein halber Tagesausflug werden. Sachen raus, Scheiben aufhängen, schießen und anschließend wieder wegräumen. Dadurch greift man vielleicht auch häufiger zur Waffe und trainiert regelmäßiger.

    Warum eigentlich nicht scharf?

    Auf der anderen Seite frage ich mich natürlich trotzdem gelegentlich: Warum eigentlich nicht scharf?

    Der Reiz ist ohne Frage vorhanden. Ein richtiges Großkalibergewehr oder eine Pistole in einem entsprechenden Kaliber ist technisch und vom Schießerlebnis her etwas anderes als eine freie Luftdruckwaffe. Das kann und muss man gar nicht wegdiskutieren.

    Aber brauche ich das für das, was mich persönlich am Schießen interessiert?

    Da bin ich mir gar nicht sicher.

    Mich interessiert in erster Linie die Präzision und die Herausforderung, selbst besser zu werden. Ob das Geschoss dafür mit ein paar Joule oder mit einem Vielfachen davon unterwegs ist, ändert an meiner eigenen Aufgabe zunächst erstaunlich wenig.

    Natürlich hat Luftdruck auch Nachteile. Die Möglichkeiten zu Hause sind begrenzt. Die Entfernungen sind meist überschaubar und wer sich für größere Distanzen, andere Disziplinen oder die besonderen Eigenschaften verschiedener Kaliber interessiert, stößt irgendwann an Grenzen.

    Auch das Gefühl beim Schießen ist ein anderes. Rückstoß, Mündungsknall und generell das Erlebnis einer scharfen Waffe kann ein Luftgewehr oder eine Luftpistole nicht nachbilden.

    Die Frage ist nur, ob man genau das überhaupt sucht.

    Günstiges Hobby? Nicht unbedingt.

    Dazu kommt eine Sache, die ich am Anfang etwas unterschätzt habe: Luftdruck kann zwar ein günstiges Hobby sein, muss es aber definitiv nicht bleiben.

    Am Anfang denkt man vielleicht noch, dass ein Gewehr und eine Pistole vollkommen ausreichen. Dann möchte man plötzlich eine bessere Optik. Danach interessiert einen ein anderes System. Federkolben, Vorkomprimierer, CO₂, Pressluft – und schon hat man wieder etwas gefunden, das man unbedingt einmal ausprobieren möchte.

    Bei Pistolen ist es nicht anders.

    Erst reicht irgendeine einfache Luftpistole. Dann möchte man einen besseren Abzug. Dann vielleicht etwas mit Pressluft. Irgendwann schaut man sich Matchpistolen an und stellt fest, dass man für eine Luftpistole problemlos Beträge ausgeben kann, für die andere Leute eine scharfe Waffe kaufen.

    Von günstig kann dann irgendwann nur noch bei der Munition die Rede sein.

    Ist Luftdruck nur die Vorstufe zum „richtigen“ Schießen?

    Was ich außerdem interessant finde, ist die teilweise vorhandene Einstellung, Luftdruck sei so etwas wie die Vorstufe zum „richtigen“ Schießen.

    Das sehe ich inzwischen überhaupt nicht mehr so.

    Natürlich kann eine Luftpistole oder ein Luftgewehr ein Einstieg sein. Aber muss danach zwangsläufig etwas anderes kommen?

    Für mich eigentlich nicht.

    Wenn jemand Spaß daran hat, auf zehn Meter mit einer Luftpistole möglichst sauber zu schießen oder mit einem Luftgewehr kleine Gruppen zu produzieren, ist das doch nicht weniger Schießsport, nur weil es weniger knallt.

    Andererseits kann ich auch jeden verstehen, der irgendwann sagt, dass ihm genau das nicht mehr reicht und er auf größere Entfernungen und andere Kaliber möchte.

    Wie sieht es bei euch aus?

    Deshalb würde mich besonders die Meinung derjenigen interessieren, die beide Welten kennen:

    Schießt ihr Luftgewehr und Luftpistole, obwohl ihr auch scharfe Waffen besitzt? Wenn ja, warum? Was macht euch beim Luftdruck vielleicht sogar mehr Spaß?

    Und umgekehrt: Was kann euch eine scharfe Pistole oder ein Gewehr bieten, was ihr beim Luftdruck vermisst?

    Ebenso würde mich interessieren, wie es bei den reinen Luftdruckschützen aussieht. Habt ihr überhaupt Interesse daran, irgendwann scharf zu schießen, oder sagt ihr ganz bewusst, dass euch Luftgewehr und Luftpistole vollkommen reichen?

    Und dann natürlich die klassische Frage:

    Gewehr oder Pistole?

    Ich finde beide auf ihre Art interessant. Beim Gewehr reizt mich die Präzision und die Möglichkeit, wirklich kleine Gruppen zu schießen. Bei der Pistole gefällt mir, dass der Schütze noch gnadenloser gefordert wird und man sehr schnell merkt, wie viel die eigene Technik ausmacht.

    Vielleicht ist genau das für mich am Ende der größte Reiz an Luftdruck:

    Es ist relativ einfach, damit anzufangen. Aber verdammt schwer, wirklich gut darin zu werden.

    Wie ist das bei euch?

    Hallo zusammen,

    mich würde mal eure Meinung zu folgendem Gedanken interessieren.

    Vorausgesetzt man hat wirklich Interesse an der Jagd, ist bereit entsprechend zu lernen und bringt auch das nötige Durchhaltevermögen für die Jägerprüfung mit. Ist es dann eine sinnvolle Option den Jagdschein zu machen, wenn man sich sowieso intensiv mit Waffen beschäftigt und langfristig nicht ausschließlich an das Bedürfnisprinzip als Sportschütze gebunden sein möchte?

    Mir geht es dabei nicht darum irgendwelche gesetzlichen Vorgaben zu umgehen. Mein Eindruck ist einfach, dass Jäger waffenrechtlich teilweise andere Möglichkeiten haben und das Thema Waffen dort naturgemäß ein fester Bestandteil der Jagdausübung ist.

    Ich habe außerdem den Eindruck, dass die Behörden bei Jägern mit dem Thema Waffen teilweise etwas entspannter umgehen als bei Sportschützen. Vielleicht täuscht das aber auch.

    Gibt es hier Leute die sowohl Jäger als auch Sportschützen sind und aus der Praxis berichten können?

    Wie groß ist der Unterschied tatsächlich und würdet ihr sagen, dass sich die Jägerprüfung unter diesen Voraussetzungen lohnt?

    Hallo zusammen,

    ich überlege gerade mir entweder ein neues Luftgewehr zu kaufen und bin dabei auf Balistas.de gestoßen.

    Da der Händler aber aus Tschechien kommt und dort natürlich auch stärkere Versionen angeboten werden, bin ich etwas unsicher.

    Hat hier schon jemand als deutscher Kunde bei Balistas bestellt und kann sagen, ob die angebotenen Luftgewehre auch wirklich sicher als deutsche Version mit maximal 7,5 Joule geliefert werden?

    Ich habe keine WBK und möchte wirklich auf keinen Fall versehentlich eine stärkere Version geliefert bekommen und dann eine Waffe im Haus haben, die ich so gar nicht besitzen darf. Das würde mir ehrlich gesagt eher schlaflose Nächte bereiten.

    Mir ist deshalb wichtig, dass ich mich darauf verlassen kann, dass bei einer Bestellung der 7,5 Joule Variante auch wirklich genau diese Version kommt und alles für Deutschland passt.

    Vielleicht hat ja jemand dort schon eine Weihrauch bestellt und kann berichten wie das abgelaufen ist und ob die Waffe entsprechend gekennzeichnet war.

    Würdet ihr dort ohne Bedenken bestellen oder lieber bei einem deutschen Händler kaufen?

    Danke euch

    Hallo zusammen,


    ich schieße sehr gerne mit dem Luftgewehr und meine Weihrauch HW50S macht mir dabei wirklich viel Spaß.


    Nun musste ich mich wohnungstechnisch leider etwas verkleinern und bin deshalb auf der Suche nach einem geeigneten Kugelfang.

    Wichtig wäre mir, dass nicht nur der eigentliche Zielbereich abgedeckt ist, sondern auch drumherum noch großzügig abgesichert wird.


    Hat jemand von euch dafür eine gute Lösung im Einsatz oder kennt einen Kugelfang, der sich dafür eignet?


    Bin für Tipps und Erfahrungen dankbar!