Posts by Dampfmaschine

    in Deutschland FT-Schützen die Knicker mit 16 J schießen?

    Klar, aber nicht mit einer HW 35!

    Eine Diana 350 Magnum schießt mit 28 Joule in .177 angenehm und präzise. Habe ich u.a. ausgiebig getestet. Sie hat einen 28mm Kolben mit deutlich mehr Weg.

    Wirklich ausgeglichen schiessen allerdings Federkolbengewehre mit 25/26 mm Kolben.

    Solche werden beim FT/HFT benutzt.

    Sind aber zudem auch i.d.R. auch keine Knicker.

    Ich wollte eigentlich auch nichts mehr zu diesem Thema schreiben. Aber deine Hartnäckigkeit gefällt mir:thumbup::)

    Grüße

    Dampf

    Nachtrag: Ich habe auch schon einen Knicker mit einem 40 mm Kolbendurchmesser getestet:S

    Aber das ist eine andere Geschichte 8)

    Fremder
    December 7, 2020 at 12:53 PM

    Lies mal, für starke Leistung ist das Ding einfach nicht gemacht!

    Das ist auch überhaupt nicht neu, nur scheinst du das nicht einsehen zu wollen. Ein 30mm Kolben mit einem so kurzen Weg , erklärt es doch schon von selbst.

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    Gruß

    Dampf

    Nach dem abendlichen Zusammenbau und einem ersten Abknick-Test im 'Trockentraining' fühlte sich das gar nicht weich und gleitend an

    ...........

    ein deutlich wahrnehmbares Schabgeräusch ist zu hören und auch am Laufende ist beim Spannen dieses Schaben zu spüren.

    So wie sich das momentan anfühlt und anhört möchte ich nicht weiterschießen, ich habe beim Spannen das Gefühl dass Metall auf Metall mit gewalt rubbelt. Heute Abend wird nochmals zerlegt und geschaut wie sich die Situation an Kolben und Systemhülse darstellt.

    Weis genau was du meinst, könnte ich auch nicht mit leben.

    Das macht so keinen Spaß. Wenn du das wegbekommen willst, musst du das Spanngestänge von der Systemhülse und den Kolbenkontakt im hinteren Bereich entkoppeln. Ist aber nur mit Hausmitteln schwer machbar.

    Das war natürlich falsch - die Waffe rastete beim Spannen nicht ein - Blockmaß Fehler. Nach darauffolgender Kürzung der Feder war aber alles gut.

    Ich hab da mal eine zugegenermaßen wilde Theorie:

    Wenn das Blockmaß deutlich zu lang ist und man die Feder mit Schwung auf Block preßt, dann wird die Feder zwangsläufig einen größeren Durchmesser bekommen (da wo es geht, außerhalb des Kolbens) Wenn jetzt der hintere Kolbenrand auf so einer "vergrößerten" Windung aufschlägt, besteht die Möglichkeit das er sich verformt. Nur ne Idee.

    Die Theorie ist sehr wild :/;):thumbup:

    Woher weißt du das?

    Es sind eher 14 als 16 Joule.

    Mir wurde vor ca. 3 Jahren eine WBK-pflichtige HW35 zum kauf angeboten. Sie stammte aus den frühen 90ern und es war noch die orginal Feder und Dichtung drin. Das Gewehr wurde regelmäßig geschossen und brachte nach all den Jahren 16,2J mit H&N FTT. Ich hab sie dann doch nicht genommen da der Umbau auf :F: bei dem damaligen BüMa zu teuer geworden wäre.

    Ich sag ja auch nicht das es unmöglich ist, aber halt nicht die Norm. Ich habe sehr viele offene HW35 geschossen:)

    Grüße

    Dampf

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    Dampfmaschine Hier noch einige Bilder vom Spanngestänge und der Aussenseite des Gehäuses - das war der Zustand vor dem Umbau auf TBT-Kit - es wurden ca. 50 Schuss mit 7,5J geschossen. Bereits da sind Trotz originaler Delrin-Gleiteinlage Riefen am Gehäuse zu sehen.

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    Die Tatsache das Spanngestänge an Federkolbengewehren solche Beschädigungen hinterlassen können, (und wenn sie rumklappern auch auf die Schusspräzision einen schlechten Einfluss haben können ) war der Grund warum beim Walther (NEW) LGU das Spanngestänge so aufwändig "gelagert" wurde.

    Gab von Weihrauch ja früher sogar eine starke Ether Version der HW35. Mechanisch, wenn gut gemacht hält son Gewehr schon einiges aus.

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    Die Äther Version der HW35 (EL54) hat alles kaputt gekriegt, unter anderem konnte sie die Kolbenfeder zertrümmen. Auch die Präzision war eher bescheiden. Ich habe einmal probiert damit zu schiessen, hat aber nicht funktioniert. Ich hatte auch nicht die originalen Ampullen dafür.

    Dampfmaschine Hier noch einige Bilder vom Spanngestänge und der Aussenseite des Gehäuses - das war der Zustand vor dem Umbau auf TBT-Kit - es wurden ca. 50 Schuss mit 7,5J geschossen. Bereits da sind Trotz originaler Delrin-Gleiteinlage Riefen am Gehäuse zu sehen.

    Hallo grisonero,

    ich hatte dich so verstanden, das dein Setup mehr als 16 Joule bringen sollte , mein Fehler. Unabhängig davon, ist bei dem schon erwähnten 30er Kolben eine ziemlich hohe Federkraft für "16 Joule" nötig. Eine Diana 350 bringt bei , wie ich finde, niedrigere Spannkraft deutlich mehr als 16 Joule. Sei aber nur so erwähnt. Die Kunststoffeinlage im Spanngestänge kannte ich garnicht, ich kennen nur die ältere Ausführung mit der Stahlrolle. Aber auch die hinterlässt Spuren auf der Systemhülse.

    Ich habe , wie schon gesagt , einige HW35 in der starken Ausführung ruiniert, die Riefen innen (wie bei dir) waren nicht so extrem, aber die Spanngestänge haben sich aussen tief in die Hülse eingegraben.

    Ich denke, die Spuren auf deiner Systemhülse sind nicht von dem Delrin, sondern von dem Metallspanngestänge was seitlich etwas kippen kann.

    Meine persönliche Meinung, die HW35 schießt mit max.10-11 Joule noch relativ ausgeglichen, darüber empfinde ich es als nicht stimmig. Ist aber nur meine persönliche Meinung.

    Du wirst bei deiner HW35 wohl nicht umherkommen, den Kolben auch mit einem Kolbenring zu versehen. Man braucht ja nicht gleich eine Drehbank kaufen, ggf. hat jemand in deinem Bekanntenkreis die Möglichkeit den Kolben umzuarbeiten?

    Wünsche dir viel Erfolg beim optimieren deiner HW35.

    Grüße

    Dampf

    Normalerweise soll eine kleine Stahlrolle den Druck des Spanngestänges auf den Kolben aufnehmen. Ich denke das bei dir , aufgrund der großen (?) Spannkraft alles aus dem Gleichgewicht geraten ist. :/

    Das HW35 taugt einfach nicht für das was du da vorhast. Jedenfalls nicht ohne diverse weitere Umbaumaßnahmen, wie Kolbenführung etc. Der 30er Kolben Ø ist suboptimal für solche Leistungserhöhungen mit überstarken Federn.

    Grüße Dampf

    Danke an alle für Eure Infos und Tipps!

    Dampfmaschine Der TBT-Maxi-Kit wurde mir von Nick Stanning (Verkäufer der TBT-Kits) nach Anfrage per Mail empfohlen. Ich hoffe ja doch dass er mir nicht zu was riet was die Waffe in kurzer Zeit kaputt macht.

    Doch, das hat er eigentlich getan, wobei das natürlich nicht seine Intention gewesen ist. Mit einem guten Schmiermittel wäre das in dieser Form auch nicht geschehen.

    Die HW35 eignet sich nicht für so eine Leistungsteigerung. Der Kolben mit seinen 30mm Durchmesser ist da zuviel des Guten. Schon die Originale starke Feder , ist sehr stark und bringt so gerade mal 12-14 Joule .

    Eine Diana 350 ist viel besser ausgelegt für hohe Leistung. Der Kolben hat so ca.28mm Durchmesser und die Wege sind größer.

    Sie ist für mich mit das ausgeglichenste starke Luftgewehr.

    Hier noch die Bilder von dem HW35 Kolben mit Führungen.

    Die Höhenstreuung hat da nichts mit zu tun.

    Das Kolben dort Riefen erzeugen ist fast normal, in diesem Fall war da keine geeignete Schmierung, daher ist es ausgeartet. Der Kolben wird dort an die Wandung gedrückt vom Spannhebel, das kann man nicht verhindern. Es gibt Kolben die dort aufgeweitet und gehärtet sind. Wenn man diesen Bereich dann noch poliert hat und mit einer Molypaste bestrichen hat , hatte man Ruhe.

    Ich habe persönlich so schon sehr viele Luftgewehre zerstört ,während diverser Dauertests. Also ohne Härtung und geeigneter Schmierung. Das geht soweit das sie sich nicht mehr spannen lassen!

    Die bessere Methode ist dort ein Kolbenring anbringen, wie es z.B. hochpreisigere LG haben.

    Kann man mit Hilfe einer Drehbank selber machen. Habe irgendwo noch so einen HW35 Kolben mit einem Kolbenring aus Bronze rumliegen, kann Morgen ein Bild machen.

    Musashi hat hier mal vor langer Zeit einen Tuningbericht eingestellt , in dem er gezeigt hat wie man Führungsnoppen aus Delrin in diesem Bereich einsetzt.

    Der Bericht bezog sich allerdings auf die 97k, Dort wird der Kolben stirnseitig nach hinten von der Kommpressionshülse geschoben, so daß dort keine Druckriefen wie in diesem Fall entstehen.

    Habe dieses jetzt nur erwähnt, weil man dort mit den Augen klauen kann :) Wie man eine Führung in den Kolben bekommt.

    Ein Kolbenring ist aber einfacher zu fertigen, so man denn die Gelegenheit dazu hat.

    Grüße

    Dampf

    Nachtrag: Wie Igelmichel schon weiter oben schrieb, bleibt der Kompressionsraum davon unberührt.

    Der würde nur beschädigt werden, wenn der Kolbenkopf schlecht befestigt ist, also z.B. der Zylinderstift dort übersteht , welcher den Kolbenkopf/Dichtungsaufnahme hält. Weis aber nicht ob da aktuell noch ein Stift verbaut wird? Hat jetzt aber auch hiermit nichts zu tun.

    Laufseele und Visierlinie fluchten nie , deshalb hat man die Höhen - und in diesem Fall, die Seitenverstellung am ZF .

    Mit ihr schwenkt man die beiden Linien parallel zueinander. Wenn der Verstellbereich nicht mehr ausreicht , um das anzupassen, dann muss man mechanisch korrigieren. Einige Montagen haben noch eine zusätzliche Supportmöglichkeit dafür. Fand man früher öfter vor:)

    Es gab da auch Zielfernrohre, die hatten garkeine Seitenverstellung.

    Grüße

    Dampf