Posts by grisonero

    PlinKing Danke für deine Ausführungen und die Links!
    Kolbenrundlauf habe ich schon ganz am Anfang beim Einbau des TBT-Kits mit dem Akkuschrauber getestet. Leider habe ich keine Drehbank wo man den Rundlauf mit der Messuhr exakt überprüfen könnte.

    haenelsammler Die Wandstärke des Kolbens habe ich noch nicht gemessen, aber Aussen- und Innendurchmesser habe ich und nach der Differenzberechnung würde die Wandstärke je nach Messstelle zwischen 1,6 und 1,75 mm betragen

    Das Gewehr ist nun - ohne Abzug und Schaft zusammengebaut.

    Beim Testen (Spannen des Systems) habe ich festgestellt dass kurz vor dem Ende des Spannweges,
    an dem Punkt wo der im Zentrum des Kolbens befindliche Führungsdorn in das Loch des Abzugskopfs hineingleitet, eine deutliche Stufe zu spüren ist. Am verbleibenden Spannweg ist für die Spannbewegung, auch im frisch geschmierten System, geringfügig mehr Kraft erforderlich. Allerdings sind am Führungsdorn keinerlei Schabespuren erkennbar.

    Gleichzeitig habe ich auch den Gelenkspannhebel an dieser Stelle der Spannbewegung beobachtet und konnte keine Änderungen der Position des Gelenkspannhebels oder des Lichtspaltes zwischen Gelenkspannhebel und Systemhülse feststellen.

    Es ist aber genau die Stelle in der Kolbenbewegung wo die Abschabungen sowohl am Kolben als auch an der Systemhülse deckungsgleich waren.

    Ich werde noch weiter damit 'herumspielen' - vielleicht fällt mir ja doch noch irgendwas auf...

    haenelsammler Das war nach der 1. Reparatur vor 2 Tagen mit der gekürzten TBT Feder (ca. 13,6J im Mittel)

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    Ich bin derzeit noch am Überlegen was ich jetzt weiter unternehmen werde.

    Wenn ich mit der original HW35 Feder zusammenbaue habe ich wahrscheinlich damit die Symptome gemildert aber die Ursache nicht beseitigt. - Will heißen: die Reibung an den neuralgischen Stellen ist weniger - es dauert daher länger bis Schäden merk- und sichtbar werden, aber weg sind sie deswegen nicht. Wenn der Kolben gerade nach hinten läuft dann darf er auch nicht rubbeln.
    Man müsste den Grund, warum der Kolben beim Spannen hinten verkantet beseitigen. Was mir dazu einfallen würde wäre:
    1. anderer Gelenkspannhebel (22,95 bei SWS)
    2. Kolben mit Gleitring (79,95 bei AirJoe)
    3. Schleifen oder biegen (an welcher Stelle und wieviel?)
    4. ist die Führungslasche an der Systemhülse zu knapp? (Gelenkspannhebel streift an der Unterseite / Metall auf Metall)

    haenelsammler  Igelmichel  Ferrobell heute war Zerlegen, Betrachten und und Nachdenken am Programm. Da ich kein Vergleichsobjekt habe kann ich nicht wirklich beurteilen ob am Gelenkspannhebel etwas verbogen ist. Die Lasche an der Systemhülse in der der Gelenkspannhebel geführt wird schaut auf einer Seite auch aus als wäre sie nicht ordentlich verschweißt. Ich stelle mal eine ganze Menge Bilder rein die ich heute gemacht habe:

    Kolbeninnenhülse (Kratzspuren von Gelenkspannhebel):

    Kolben nach 50 Schuss Schabespuren auf 11 Uhr:

    Systemhülse innen Schabespuren auf 11 Uhr:

    Gelenkspannhebel links:

    Gelenkspannhebel rechts:

    Gelenkspannhebel Oberseite auf Präzisionslineal liegend:

    Glenkspannhebel Unterseite auf Präzisionslineal liegend:

    Führungslasche auf der Systemhülse rechte Seite:

    Führungslasche auf der Systemhülse linke Seite:

    Führungslasche von vorne:

    Lichtspalt / Kontaktzone zwischen Gelenkspannhebel und Systemhülse:

    Bin noch am Überlegen und Nachdenken was die nächsten Schritte sein werden

    Eure letzten Kommentare bringen mich auf einen neuen Hoffnungsansatz. Da beim Spannen das Schaben erst ab der 2. Hälfte des Spannvorganges auftritt hatte ich schon von Anfang an das 'Gefühl' dass es mit dem Spannhebel bzw mit dem Angriffswinkel auf den Kolben zu tun haben könnte. Ich habe auf dieser Waffe den schraubbaren Gelenk Stift von AirJoe verbaut um mir das Abnehmen des Laufes bei Arbeiten im hinteren Bereich der Waffe zu ersparen. Bei meinen HW30 kann ich nach Abschrauben des Stifts das Gestänge nach vorne herausziehen - bei dieser HW35 ist das nicht möglich (Buckel nach oben). Nun meine Vermutung: das Gestänge hat einen 'Buckel' nach oben und drückt daher im 2. Abschnitt des Spannvorganges den Kolben nach unten. Ich vermute auch dass es sich eventuell schon um einen 'Geburtsfehler' gehandelt hat, da der Kolben schon bei der 1. Inspektion nach wenigen Schüssen im Originalzustand Schabespuren aufwies. Durch den Einbau der stärkeren Feder hat sich das dann gravierend ausgewirkt. Bin am überlegen ob ich jetzt im zerlegten Zustand gleich das Gestänge mit Hilfe der Spannzange in der Hobelbank leicht gerade biege???

    Du hast schon Recht, ich habe um das beurteilen zu können natürlich viel zu wenig Erfahrung.

    Deshalb habe ich mich - vor der Umrüstung mit TBT-Kit - auch lange Zeit intensiv im I-Net umgeschaut, sowohl hier als auch in zahlreichen englischen und amerikanischen Foren. Dort liest man nirgends etwas dass die HW35 über 7,5 J Probleme machen würde.

    Natürlich setzen Physik und Material Grenzen. Gibt es nicht auch

    in Deutschland FT-Schützen die Knicker mit 16 J schießen?

    Ich habe soeben folgende Werte gemessen:
    Der Kolben hat mit eingeschobener Kolbeninnenhülse innen einen Durchmesser von 23,6 mm. Die Feder hat einen Aussendurchmesser von 21,6 mm

    Sowohl Kolben als auch Systemhülse haben wieder neue Abschabungen.

    Ich kann einfach nicht glauben, dass das HW35 für diese Stärke nicht geeignet sein soll. Wenn man sich im Internet umschaut wird die z.B. in den USA mit deutlich über 16 J verwendet und niemand berichtet von Problemen, ganz im Gegenteil - immer wieder wird die Robustheit und 'Unverwüstlichkeit' der HW35 betont.

    An der Aussenseite des Spannarmes ist eine starke und deutlich sichtbare Kratzrille - also an der dem Delrin-Streifen gegenüberliegenden Seite (in Schießposition auf 6 Uhr).

    Das Geräusch zwar beim Spannen schwer punktgenau zu lokalisieren, aber ich glaube fast dass die wahrnehmbaren Kratzgeräusche beim Spannen von dort kommen. Kann es sein dass dadurch ein zu starker einseitiger Druck auf den Kolben ausgeübt wird?

    Heut Abend kommt - zum Vergleich - mal die original Feder (7,5 J) rein und morgen wird weiter getestet.

    Ich habe die Erfahrung gemacht dass jedes Gewehr ein sehr 'individuelles' Werkzeug ist und es sowohl bei der Munition als auch beim Zubehör oft einiges an Abstimmung und Ausprobieren braucht um das optimale Ergebnis zu erreichen. Wenn du die sehr zahlreichen Videos von Nick Stanning (TBT) auf YT anschaust zielt er mit seinen Sets ja genau in diese Richtung. Außerdem habe ich seit meiner Moped-Zeit (ist schon etliche Jahrzehnte her) Freude am tunen - NICHT weil ich das Schnellste, Stärkste... haben will sondern mein Spielzeug gerne an meine Vorstellung anpassen möchte.

    Nach Zerlegen und Sichtkontrolle der Gehäuseinnenseite (Kolben ausbauen habe ich mir erspart) ergab sich folgendes Bild:

    (Noch) werden keine Späne abgeschabt. Ich frage mich nun ob die schabenden Geräusche beim Spannen vom Kontakt Kolben-Gehäuse oder vom Spannhebel kommen. Bin am Überlegen ob es Sinn macht von AirJoe einen HW 35 Tuning Kolben Basic (der ist mit Führungsring) bestelle (https://airjoe.de/products/hw35-…=49206493479177). Ist halt nicht gerade billig, oder ob ich das Geld spare und mir in nächster Zeit eine billige kleine Chinesen-Drehbank kaufe um solche Arbeiten selber zu erledigen. Selber kann man es halt genauer an die individuellen Maße der eigenen Waffe anpassen.

    Hobby22 Die Feder bewegt sich ohne Kontakt frei in der Kolbeninnenhülse und hat dort auch noch einiges an Spiel. Hier die von mir gemessenen Maße der Weihrauch-Feder im Vergleich mit der TBT-Feder:
    TBT: AD 21,4 / Draht 3,6
    Weihrauch: AD 19,5 / Draht 2,8
    Nach der letzten Kürzung ist auf der Feder überhaupt keine Vorspannung mehr, der Zusammenbau (Einschrauben des Verschlussstückes) geht daher spannungsfrei und sehr einfach.

    Ich hab jetzt alles wieder geschmiert und zusammengebaut. Frage mich auch ob sich durch weiteres Schießen das vielleicht gibt weil sich alles 'einläuft' oder ob ich die Waffe damit fortlaufend weiter kaputt mache.

    Wär halt schön wenn sich alles so weich (damit meine ich nicht mit so wenig Kraftaufwand!) wie bei meinen HW30 bewegen ließe.

    Nach dem abendlichen Zusammenbau und einem ersten Abknick-Test im 'Trockentraining' fühlte sich das gar nicht weich und gleitend an :P||:thumbdown:.

    Der Spannwiderstand ist natürlich aufgrund der um 1 Windung gekürzten Feder merkbar leichter ABER: ein deutlich wahrnehmbares Schabgeräusch ist zu hören und auch am Laufende ist beim Spannen dieses Schaben zu spüren.

    Ich habe - mit ungutem Gefühl - heute morgen 25 Testschüsse mit JSB Exact 0,547g / 8,44gr Durchmesser 4,43 (mit denen hatte ich bisher im Vergleich die besten Ergebnisse) gemacht.
    Auf 25 Meter Distanz kam ich nach einigem Herumspringen des Trefferpunktes bzw. Einstellen der Optik auf das untenstehende Trefferbild (siehe Foto linke Seite):

    Für die absolvierten 25 Schuss hier die Dokumentation der Werte:


    So wie sich das momentan anfühlt und anhört möchte ich nicht weiterschießen, ich habe beim Spannen das Gefühl dass Metall auf Metall mit gewalt rubbelt. Heute Abend wird nochmals zerlegt und geschaut wie sich die Situation an Kolben und Systemhülse darstellt.

    So habe heute die Schabestellen an Kolben und Gehäuseinnenseite mit Schleifpapier (weitgehend) weggeschliffen - Körnung zuerst 100, dann 240 und dann noch ganz leicht mit 320-er drüber. Es sind noch genug feine Kratzer für die Moly-Schmiere vorhanden.

    Nachdem ich auch sehr viel auf englischsprachigen Foren lese und im angloamerikanischen Raum einschlägige YT-Beiträge schaue war ich zu der Überzeugung gelangt dass es für die HW35 überhaupt kein Problem sein sollte auf die 16 Joule zu gehen. Da das dort ja sehr viele Leute machen müsste man doch - wenn es negative Folgen hätte - auch davon im I-Net was lesen (sehen).

    Bei uns in Österreich gibt es bis Kal. 5,5 (.22) keine Joulebeschränkungen also musste ich mir auch von dieser Seite her keine Gedanken drüber machen.

    Ich schieße auf meinem Schießstand in meinem allseitig mit Gebääuden und hohen Mauern umgebenen Hof auf Distanzen bis 40m. Daher wollte ich schon etwas mehr als die originalen 7,5 J. Aber ob es nun 14 J oder 16 J ist mir nicht so wichtig.

    Ich habe daher sicherheitshalber heute auch noch die Feder um 1 Windung gekürzt, die Enden schön angelegt und alles entgratet und poliert.

    Hoffentlich hat die Waffe nicht irgendeinen Fertigungsfehler der in Kurzer Zeit wieder zu dem gleichen Schaden führt.

    Dampfmaschine Hier noch einige Bilder vom Spanngestänge und der Aussenseite des Gehäuses - das war der Zustand vor dem Umbau auf TBT-Kit - es wurden ca. 50 Schuss mit 7,5J geschossen. Bereits da sind Trotz originaler Delrin-Gleiteinlage Riefen am Gehäuse zu sehen.

    haenelsammler Klar wär ein 'billigies' Übungsstück möglicherweise die vernünftigere Variante gewesen. Ich hab halt gern was wo noch niemend vorher herumgemacht hat. Mann weiß ja nie was man sich dann noch zusätzlich für Problemchen damit einhandelt.