So habe heute die Schabestellen an Kolben und Gehäuseinnenseite mit Schleifpapier (weitgehend) weggeschliffen - Körnung zuerst 100, dann 240 und dann noch ganz leicht mit 320-er drüber. Es sind noch genug feine Kratzer für die Moly-Schmiere vorhanden.
Nachdem ich auch sehr viel auf englischsprachigen Foren lese und im angloamerikanischen Raum einschlägige YT-Beiträge schaue war ich zu der Überzeugung gelangt dass es für die HW35 überhaupt kein Problem sein sollte auf die 16 Joule zu gehen. Da das dort ja sehr viele Leute machen müsste man doch - wenn es negative Folgen hätte - auch davon im I-Net was lesen (sehen).
Bei uns in Österreich gibt es bis Kal. 5,5 (.22) keine Joulebeschränkungen also musste ich mir auch von dieser Seite her keine Gedanken drüber machen.
Ich schieße auf meinem Schießstand in meinem allseitig mit Gebääuden und hohen Mauern umgebenen Hof auf Distanzen bis 40m. Daher wollte ich schon etwas mehr als die originalen 7,5 J. Aber ob es nun 14 J oder 16 J ist mir nicht so wichtig.
Ich habe daher sicherheitshalber heute auch noch die Feder um 1 Windung gekürzt, die Enden schön angelegt und alles entgratet und poliert.
Hoffentlich hat die Waffe nicht irgendeinen Fertigungsfehler der in Kurzer Zeit wieder zu dem gleichen Schaden führt.
Dampfmaschine Hier noch einige Bilder vom Spanngestänge und der Aussenseite des Gehäuses - das war der Zustand vor dem Umbau auf TBT-Kit - es wurden ca. 50 Schuss mit 7,5J geschossen. Bereits da sind Trotz originaler Delrin-Gleiteinlage Riefen am Gehäuse zu sehen.


haenelsammler Klar wär ein 'billigies' Übungsstück möglicherweise die vernünftigere Variante gewesen. Ich hab halt gern was wo noch niemend vorher herumgemacht hat. Mann weiß ja nie was man sich dann noch zusätzlich für Problemchen damit einhandelt.