Das ist so nicht ganz richtig.
Warum geht der VDB nicht dahin und macht es öffentlich?
Der VDB hat natürlich ein Interesse daran, dass seine Mitgliedsunternehmen - überwiegend Waffenhändler - weiter verkaufen können. Die "Klarstellung" des BMI bedeutet erstmal: Es wird keine zeitnahe Behördenintervention bezüglich der vor dem 24.7. zugelassenen F-Waffen geben, kein Polizist und kein Staatsanwalt wird hier anders handeln als das BMI es vorgibt.
Würde der VDB jetzt öffentlichkeitswirksam die "Klarstellung" inhaltlich oder faktisch anzweifeln, dann würde das nur zur Verunsicherung des Handels und der Kunden beitragen und überdies das BMI ziemlich sauer machen.
Da wäre ich aber vorsichtig mit der Aussage, "kein Polizist ". Unsere Behörde berät grad mit dem LKA wie weiter zu verfahren ist. Man brauch nur an den falschen kommen und zack hast du den Salat.
Wie die Behörde bereits sagte im Schlimmstenfall gibt es 16 unterschiedliche Handlungsanweisungen für jedes BL eine .
Zweitens genau das ist der Knackpunkt. Die Verkäufe würden einbrechen. Man würde den Ärger der Händler auf sich ziehen, andererseits ist es derzeit Strafbar für die Händler an Personen zu verkaufen die keine Erlaubnis haben. Das Gesetz steht nunmal.
Und warum würde es das BMI sauer machen ? Weil man sie mit der Nase in den eigenen Dreck drückt um ihnen den Fehler klar zumachen ?
Die Begründung wird auf kurz oder lang verschwinden und zählt sowieso nicht als rechtsgültig. Danach ist es glückssache wie es vom Gericht ausgelegt wird.