Posts by Bockaufblock

    Sehr ähnlich sind die vom 300 Junior. Da musst Du das Prisma annieten. Solche Kimmen mit den gerändelten Stellschrauben gibt's in Gotha. Ist das abgebildete Deins? Da fehlt ja nur die originale Stellschraube.


    Gruß, Micha.

    Bei Nussbaum ist mit poliert entweder das Ölfinish gemeint, welches am Ende poliert wurde, wahrscheinlicher jedoch der Schellack der nach dem ölen aufpoliert wird. Ich würde nicht mit Asche herangehen, so arbeitet man sich Dreck in die Poren ein. Schellack gibt es auch fertig zu kaufen, leichter zu verarbeiten ist Ballenmattierung.


    Gruß, Micha.

    Unglaublich, unberührter Originalzustand. Ich weiß ja nicht, was Du sammelst, aber verkaufe doch Deine bisherige Sammlung und orientiere Dich neu, so hättest Du einen perfekten Grundstock. :thumbsup:


    Gruß, Micha.

    Da muss ich Mal probieren, ob ich was vorzeigbares zu Stande bekomme. Wenn mir eins gelingt, werde ich es hochladen. Bestimmt innerhalb der nächsten Tage.


    Gruß, Micha.

    neumi: genau so kannst Du die Punzierung und die Fischhaut so lassen. Die neue Beize oder Schaftöl oder Lack (gern grün) :thumbsup: egalisieren den Unterschied. Die rauheren Oberflächen werden eh etwas dunkler. Nachpunzieren ist nur bei Schäden oder wenn Du Teile weggeschliffen hast notwendig. Da z.B. wie verodog schrieb vorgehen.


    Gruß, Micha.

    Ist ja auch Alles gesagt, braucht bloß den Haenelbereich von vorn durchzulesen. :thumbsup: War ja kein Wunder, dass erstmal Ruhe war. Ich fand die Kritik etwas überzogen. Schließlich braucht so ein Forum Mitglieder die sich einbringen. Aber manch einer braucht wohl das Forum nicht. Hoffentlich wird nicht der Nächste Neuling nicht wieder verkrault.


    Nur meine Meinung.


    Gruß, Micha. <3

    Und es schießt, da Du am Ende der Verstellung bist rechts hoch? Es führt leicht zu Verwechslungen, dass im Gegensatz zu den gebräuchlichen ZFs die Angaben sich auf "bei" beziehen.


    Gruß, Micha.

    Die Madenschraube würde so meist zu weit herausschauen und an der Kolbenfeder reiben. Vorsichtig mit dem Akkuschrauber? Das Stoßröhrchen geht auch gut am Schleifbock zu kürzen. Hast Du den? Richtig, im eingerastetem Zustand sollte das Stoßröhrchen die Magazinschachtbohrung zu einem Drittel bis Hälfte abdecken.


    Gruß, Micha.

    Dein Gummistöpsel ist bestimmt verschlissen. Entweder Du bestellst einen neuen, kannst aber zur Not etwas darüber beilegen, dass die Kugel wieder etwas mehr unter Druck steht


    Ich habe schon viele Haenels repariert, aber noch nie ein Messingbodenstück gesehen. Ist das original und jemand anderes schon Mal untergekommen?


    Gruß, Micha.

    Zum Einbau neuer Lederdichtungen: ich schraube nach dem Einweichen in Öl diese auf den Kolben auf und schiebe diesen verkehrt herum in die Systemhülse. Wenn die überstehende Dichtung dann dort anliegt, treibe ich vorsichtig diese hinein. Dann entnehme ich den Kolben wieder und schiebe ihn richtig herum in die Systemhülse bis nach vorn. Nun treibe ich vorsichtig den Kolben weiter nach vorn, dass sich die Dichtung setzt. Zuletzt ziehe ich den Kolben wieder heraus und schneide vorsichtig die Dichtung Stirnseitig Plan, dass diese etwa 0,5 bis 1mm über dem Dichtungseinsatz übersteht und baue den Kolben wieder ein. Geschliffen habe ich Kolbendichtungen noch nie (außer ich musste für Exoten improvisieren).


    Gruß, Micha.

    Es ist fast egal ob Zink- oder Aludruckguss, da sich beides fast unmöglich schweißen bzw. löten lässt.


    https://www.sonderlote.de/epag…sLegierungen&Locale=de_DE


    Wer es original mag, und kein Originalteil bekommt, kann von unten her an beiden Bruchhälften Material abtragen und dort mit Epoxidharz flächig ein Stahlplättchen zu Verbindung ankleben. Ist eine unauffällige und haltbare Reparatur. Die Variante mit den kleinen Stiften fand ich allerdings auch gut. Oder die Gothaer Stahlvariante, die überlebt dann das 49a....


    Gruß, Micha.

    das es heute nicht mehr so ist, liegt wahrscheinlich an den minderwertigen Nachbauten der Ersatzteile,
    wie Stoßröhrchen, Federn und Manschetten.


    Wenn man so liest, das jeder noch nach 50 Jahren Originalteile ala Old Stock hat und verkauft, fragt man sich woher die kommen. Die DDR war eine Mangelgesellschaft. Es gab keine massenhafte Bevorratung mit Ersatzteilen egal in welcher Branche.

    Es gab so schlecht Teile, dass wenn es etwas gab, gehortet wurde. Ein Trabantfahrer hatte unter Umständen 3 Wartburganlasser. So oder so ähnlich war es auch mit Teilen bei Bümas. Ich selbst habe mein Lager an LG Teilen erst jetzt aufgelöst, obwohl ich seit 11 Jahren kein Geschäft mehr habe. Und manche Sachen hab ich trotzdem aufgehoben, obwohl ich nicht eine einzige Haenel habe. An der Qualität der Nachbauteile liegt es denke ich nicht, ich unterstelle eher (nicht böse gemeint) fehlende Erfahrung. Ich kann ein 49a so zusammenbauen und dabei vorregulieren, das es beim ersten Versuch funktioniert. Wer da von 0 anfängt kann tatsächlich verzweifeln...


    Gruß, Micha.

    Ja, so ehrlich muss man sein, das 310 ohne dem Feinabzug ist äußerst robust. Es ist aber anderseits keinesfalls so, dass das 49a nach jedem verschossenen Magazin eine Revision braucht. Wenn alles gewissenhaft durchrepariert ist (was sich einige aus gutem Grund nicht antuen wollen) ist es sehr zuverlässig und nicht so störanfällig wie es hier rüber kommt. Häufig werden Fehler bei der Reparatur gemacht, die den Ruf des ganzen Gewehrchen schädigen. Denke es liegt in erster Linie daran, dass es am Markt fast nur Schrott zu kaufen gibt und dann unfachmännich Reparaturversuche unternommen werden. Der dabei entstehende Frust ist hier zu lesen.


    Gruß, Micha.

    Zum Vergleich 49 zum 310: Wenn man ein top erhaltenes 49er mit einem 310er vergleicht, wirkt das 310, was freilich auch ein guter Repetierer ist, fast billig. Die Sicherung, die schlankere Schattform, das Schichtholz (gab's beim 310 auch, relativ selten), die filigranere Visierung, das bessere Finish und Haptik. Ich bin auch der Meinung, dass die Mechanik geschmeidiger läuft. Kann natürlich auch zum Teil subjektiv sein. Fakt ist: das 49er war in der Herstellung definitiv teurer.


    Gruß, Micha.

    Ich denke es muss erstmal weh tuen. Jim wird nach dem Verkauf des 49a erst das Gespür für die gute alte Haenel Wertarbeit entwickeln und schon nach ein paar Monaten heimlich auf den Markt schielen. Und dann, wenn er es nicht mehr aushält, geht's richtig los mit den Haenelvirus, dann braucht er als Vergleichsstücke noch die Anschütz, Diana und CZ Repetierer. Oh, oh, das wird teuer....da macht er sich keinen Kopf mehr wegen läppische 23,- €.


    Gruß, Micha.

    abgesehen davon, das es nicht erlaubt ist, sollte man im Kopf behalten, das mit mehr kinetischer Energie auch das Gewicht des Geschosses steigen sollte, damit es nicht zu schnell wird und sinnlos herum trudelt.
    Es wäre technisch kein Problem z.B ein 312 mit entsprechender Feder und verstärkter Spannvorrichtung
    auf rund 26 Joule zu bringen. Wenn du dann ein Diabolo mit 0,45 Gramm verschießt, bist du im Überschallbereich. Aber nein, nix mit Überschallknall. Das Diabolo würde im Lauf so dicke Backen machen
    das es stecken bleibt, weil es sich aufbläht.

    Ich glaube der Kompressionsraum beim 312 ist nicht größer als beim 303/304. Wo sollen denn da 26 Joule herkommen? Und bevor man sich über die Spannvorrichtung Gedanken macht, würde ich das Augenmerk auf die Abzugseinrichtung richten, die hält sowas auch nicht aus. Zu dem sich aufblähenden Diabolo wird es so ablaufen, das der Kopf den Lauf mit Überschallknall verlässt und der Kelch diesen in Schrotform folgt. Die gesamten Haenels sind nicht zum sinnlosen Tuning geeignet, im Grunde eher Schade drum.


    Gruß, Micha.