Posts by Druckluft4ever

    Gute Entscheidung!
    (Bin leider erst jetzt wieder in der Diskussion dabei.)

    ist denn der Zoom Bereich da bei meinen Keller Entfernungen auch voll nutzbar? sonst würde ich zum Hawke 4x32 ao tendieren

    Das Hawke Vantage 2-7x32 AO hat Parallaxenverstellung („AO“ !) und
    Fokus ab 5 Meter bis unendlich (Herstellerangabe), was ich für mein Glas für den gesamten Zoom-Bereich auch so bestätigen kann. Das 4x32 AO(!) hat auch die Parallaxeneinstellung, aber eben kein Zoom.


    Also im Keller würde ich Wert auf einen größeren Objektivdurchmesser legen.
    Ich habe hier 26/32/40/56 und 60mm Gläser.
    Der Unterschied zwischen einem 32er und einem 40er Durchmesser in der Helligkeit ist schon draussen bei Tageslicht zu erkennen.
    Und das sind schon etwas bessere Gläser.


    Vielleicht hilft dir das bei deinen Überlegungen.

    Lichtstarke Gläser (mit größerem Objektivdurchmesser) haben ihren unbestrittenen Vorteil besonders bei ungünstigen Lichtverhältnissen, zum Beispiel im Freien bei Dämmerung. Bleibt man beim selben Fabrikat, sind es in der Regel die besseren, aber auch teureren Gläser. Aber im Keller auf 6-8 Meter kann man ja unschwer für ausreichend Beleuchtung des Ziels sorgen.

    was für Montagen bräuchte ich dazu bzw welchast du dafür genommen?

    Habe mein Hawke auf einer HW 30S. Für die HW 100 könnte ich mir eine niedrige Weaver/Picatinny-Schiene (als Brücke) vorstellen, darauf eine niedrige 2-teilige Montage. Oder eine Blockmontage, wie @Parasite schon vorgeschlagen hat.


    Übrigens: Ohne Zoom gibt es das Hawke Vantage 4x32 AO MilDot.
    Aber Licht kann im Keller kein Problem sein (Ein kleiner LED Strahler auf den Kugelfang gerichtet und gut ist es). Ein großes Sichtfeld mit Tiefenschärfe braucht man da auch weniger.

    Hat jemand hier sich schon das neue Maxi Magazin von Charm´s geholt und erfahrungen damit `?
    hab nur die normalen von charm bis jetzt.
    in die neuen sollen 20 dia´s passen.

    Ein Carm-Magazin für 20 Dia.??
    Bis jetzt kenne ich nur diese: "High Capacity Variant" für 14x 4,5 mm bzw. 12x 5,5 mm.
    Die sind vom Durchmesser schon deutlich größer als die "normalen".
    Wenn man ein ZF oder eine Schiene darüber montiert hat, kann es schnell knapp werden.
    Kam bisher für mich schon deshalb nicht in Frage, weil ich das ZF beim Rifle nicht noch höher montieren wollte.

    Danke @Unfallchirurg für die präzise Beschreibung. :thumbup:


    In Sachen Flugkurve, Massenträgheit und Losbrechmoment muss man diese Diskussion eigentlich weniger am Kaliber (5,5 bzw. 4,5 mm) als am Geschossgewicht festmachen.
    Die üblichen 5,5 mm Diabolos haben ein Gewicht von um die 0,9 ... 1 Gramm.
    Wenn man wissen will, wie sich ein bestimmtes 4,5 mm-Luftgewehr (bei gleicher E0!) mit einem solchen Geschossgewicht schießt, kann man einfach einmal wirklich schwere 4,5 mm Dia. wie die JSB Exact Monster oder Exact Beast oder ähnliche versuchen. Die bei 4,5 mm in etwa das Gewicht der „normalen“ 5,5 mm-Diabolos.
    Es gibt Hersteller, die montieren 4,5 mm- bzw. 5,5 mm-Läufe auf sonst gleiche Systeme, dann meist auch noch mit gleicher Lauflänge. In einem solchen Fall habe ich mit einem 1 Gramm schweren 4,5 mm-Dia. einen sehr realistischen Vergleich.


    Viele Grüße

    Ist es irgendwie möglich den originalen Transferport der Chaser Rifle Version als Ersatz zu bekommen?

    Kontakt zu GSG aufnehmen. Die können meistens helfen.



    Überall kann man nur den Export Port kaufen.

    Ach tatsächlich? Ich dachte, der Exp. ist fast überall nicht lieferbar/vergriffen/vorbestellbar. :/



    Danke!!! Aber Erfahrungen hat wohl keiner mit dem Teil - Verarbeitung usw.

    Die Webley VMX hatte ich zwar noch nicht, aber dafür die Webley Nemesis - haben beide das gleiche technische Innenleben. Diese beiden Webleys haben zwar das gleiche Funktionsprinzip wie Chaser & Co., aber es ist nicht derselbe Teile-Baukasten.
    Laut, viel Druck, aber auch extremer CO2-Verbrauch - wie es in vielen Tests richtig beschrieben wird.
    Verarbeitung ist OK.
    Die Diana-Modelle (Chaser usw.) sind in meinen Augen eine andere Liga.

    Schön, dass dieses Thema wiederbelebt wird.

    https://popadiv10.ru/pnevmatic…5-mm-derevyannoye-lozhe/#
    2020 Model, gibts leider nur in Russland

    Mit diesem Holzschaft finde ich die MP-61 richtig edel. Habe auch gleich nachgefragt: Keine Lieferung nach Deutschland.
    Es ist übrigens eine komplette MP-61 - nicht nur der Schaft.


    Habe auch noch einen anderen Schaft einzeln gefunden - sogar mit verstellbarer Schaftbacke:
    https://drozdpcp.ru/product/lozhe-mr-61-mod-025-v-sbore/

    wo bekommt er ein neuen lauf her ? garantie is ja wohl nun auch nix mehr....
    jemand ne idee ? er hat noch den kurzlauf ... aber den will er nicht.
    wo bekommt man sowas einzeln zu kaufen ?


    Stand schon einmal hier in diesem Thread: Wenn der Chaser-Langlauf hin ist, bleibt nur Kontakt zu GSG aufnehmen. Soviel ich weiß, muss der kaputte Langlauf zu GSG eingeschickt werden. Nur so gibt es Ersatz - entweder auf Garantie oder als kostenpflichtiges Austauschteil. Dieses Austausch-Prinzip ist wohl beim Anschlagschaft auch so.
    Es gibt bei GSG diese beiden Teile nicht einzeln als Ersatzteile zu kaufen - immer nur Austausch.

    Was ist der Unterschied an den beiden Gewehren? :thumbup:

    @Burgenlaender57
    Die MP-60 hat nicht das 5-Schuss-Magazin der MP-61 und lädt das Diabolo nicht automatisch beim Spannen. Das kann man auch nicht nachrüsten.
    Es gibt bei der MP-60 nur Einzelschuss / Repetierer. Jedes Diabolo wird in eine Lademulde gelegt und mit einem Ladedorn in den Lauf geschoben. (Ähnliches Laden wie auch bei einer Diana Chaser)
    Darüber hinaus hat die MP-60 noch eine zweite kurze 11-mm-Schiene in Höhe der Laufwurzel.
    Ach ja: Es gibt wohl keine MP-60 mit automatischer Sicherung. Allenfalls kann man den Ladedorn wieder zurückziehen, was aber keine Sicherung darstellt.

    Hallo


    Habe heute nochmal versucht, den Lauf zu richten. Alle Schrauben vom Schaft gelöst, zuerst die Laufhalterung fest geschraubt und dabei versucht, den Lauf in die richtige Richtung zu drücken. Hat leider nichts gebracht., die Abweichung nach Links bleibt, wenn auch minimal weniger. Werde die Waffe jetzt zurück senden und umtauschen. Mal sehen was SWS dazu sagt. Werde berichten wenn diese zurück ist.


    Hallo Frank,


    das ist echt schade, wenn man so'n Pech hat. Die Qualität scheint krass zu schwanken.
    Zurück damit, es gibt viele schöne Alternativen.
    Unsere Zeit ist zu wertvoll, um sich mit kaputten Teilen rumzuärgern.


    Viele Grüße

    Das ein schiefer Lauf bei diesen Modellen wohl keine Einzelfälle sind hatte ich ja schon in diversen Beiträgen gelesen.


    „Der Lauf ist schief“ – aber was genau?


    • Ist der Lauf krumm? (Einfach mal durch den Lauf der ungeladenen Waffe schauen, wenn der Ladehebel hinten ist.)
      Dann ist die Waffe defekt und müsste auf jeden Fall reklamiert werden.
    • Ist der Lauf etwa schief in der Systemhülse verbaut?
      Wenn nicht ganz offensichtlich am hinteren Laufende ein grober Montagefehler zu sehen ist, müsste man das Gewehr entschäften und prüfen, ob Systemhülse und Lauf in derselben Ebene liegen. Ist gar nicht so einfach zu überprüfen. Kommt aber wohl eher selten vor.
      Dann ebenfalls reklamieren!
    • Wahrscheinlich ist aber folgendes: Der Schaft (!) könnte die Ursache sein.
      Wenn man die Posts zur MP-61 liest, scheint das der häufige Fehler zu sein.
      Der Kunststoffschaft ist leicht verdreht (verwunden) und vielleicht zu locker angeschraubt. Dadurch sitzt der Visierträger schief und man kann nicht ordentlich über Kimme und Korn visieren.
      Das kann man versuchen zu korrigieren - siehe Post 3 weiter oben.

    Wenn der Schaft lange so verdreht war, lässt er sich evtl. gar nicht mehr anders montieren. Dann bleibt die Kimme schief. Abhilfe kann ein ZF oder RedDot bringen.

    ad 2.
    Die ist offensichtlich zu gering. Die Frage ist halt WARUM?

    V0 zu gering - deshalb liegen die Treffer zu tief und sind nicht wiederholgenau.
    Also an der Verstellmöglichkeit am Visier oder Zielfernrohr liegt das nicht.
    Es kommt einfach zuwenig Druck hinter das Diabolo.
    Ich würde in dieser Richtung weiter nach der Ursache suchen.
    Vielleicht zerstört ein Grat in der Breech den hinteren der kleinen Dichtringe am Lauf? Oder es fehlt tatsächlich die Dichtung an der Laufwurzel. Das wären dann die einfacheren Optionen.

    Noch ne andere Möglichkeit, die Abweichung auszugleichen? Würde schon gerne bei der offenen Visierung bleiben, evtl ein Diopter montieren (gibt es wohl aber nur direkt aus Russland?)

    Der Lauf muss auf jeden Fall gerade sein. Es könnte auch sein, dass der Lauf gerade ist, aber der Kimmenträger verdreht montiert wurde. Das behebt man aber auch so, wie ich oben (Post 3) beschrieben hatte.
    Ob sich ein Diopter lohnt?? Ich habe ein Zielfernrohr montiert:
    Pro/Contra Baikal Mp61

    Hallo,


    keine Panik, man liest hin und wieder von einzelnen Fällen, dass bei der MP-60/61 der Lauf schief montiert wurde.


    Meistens lässt sich der Lauf ganz einfach ausrichten. Dazu muss man ein paar Schrauben lösen und später wieder festziehen:


    • Auf der linken Seite unter dem Kimmenträger sitzt (links) eine Schraube, die den Laufhalter spannt.
    • Am Vorderschaft unten gibt es die Schraube, die den Laufhalter hält.


    Beide Schrauben lösen und dann den Lauf ausrichten. Falls das nicht reicht, kann man auch noch die beiden Schrauben lockern, die den Vorderschaft rechts und links am System halten (Schrauben sind links und rechts vor dem Abzug.)


    Jetzt müsste sich der Lauf gerade ausrichten lassen und man zieht alle Schrauben wieder fest.


    Ansonsten ist die MP-60 ein schönes leichtes und auch sehr präzises Gewehr für kurze bis höchstens mittlere Enfernung. Glückwunsch zum Kauf und viel Spaß damit. :thumbup:
    Viele Grüße

    Heute habe ich das Projekt erstmal abgeschlossen.
    Verbaut habe ich neben der Laufdichtung auch noch neue Gleitscheiben, eine neue Feder sowie vordere und hintere Federführung - großes Dankeschön an AirJoe!
    Da die Wasana-Dichtung noch nicht eingetroffen ist, muss vorläufig die alte Lederdichtung weiter ihren Dienst tun. Sie hat keine Risse und ist auch nicht brüchig oder spröde. Also habe ich die Lederdichtung in den vergangenen Tagen mehrfach mit Fett durchgeknetet und schließlich wieder eingebaut.
    Alles funktioniert jetzt wieder absolut reibungslos. Kaum zu glauben, dass die Technik schon 48 Jahre alt ist.
    Übrigens bleibt der Schaft erst einmal wie er ist. Ist authentisch so.

    Ich habe eine neue Laufdichtung sorgfältig auf gut 2 mm Länge gekürzt. Das passt jetzt gut. :D

    Möglicherweise war hier tatsächlich original eine Lederdichtung verbaut. Die Ersatzteil-Nr. gibt darüber leider keine Auskunft. (Ich hatte kurz überlegt, wieder eine Lederdichtung anzufertigen, aber wozu eigentlich?)
    Ein O-Ring als Laufdichtung kann aber wirklich nur ein Notbehelf sein. Der bläst ab, bevor die 7,5 J erreicht sind.


    @verodog Lackieren statt brünieren war für mich einfacher zu erledigen. Vor dem Brünieren hätte ich die abgeschliffenen Oberflächen noch sehr ordentlich aufbereiten müssen, damit das später ansehnlich ist. Außerdem habe ich festgestellt, dass es hier kaum noch Werkstätten gibt, die ein Brünierbad haben und mal eben die Teile behandeln.
    Die lackierte Systemhülse wird nicht groß beansprucht. Das wird schon ordentlich bleiben. Beim Lauf kann ich mir einen Laufmantel vorstellen, wenn sich der Lack abnutzt.
    Diese HW 30 soll ja kein Stück für die Vitrine werden. 8)

    Hallo,
    wurden früher an der HW 30 andere als die aktuellen Laufdichtungen verbaut? Bei meinem Exemplar war ein O-Ring eingesetzt, was ich für einen Scherz gehalten hatte. Aber die Nut für die Dichtung ist nur 1,6 mm tief.
    Die neue Dichtung ist jedoch 4,5 mm lang und steht deshalb fast 3 mm aus dem Laufblock heraus.
    Gab es vielleicht früher andere Laufdichtungen?
    Ich habe die Nut gründlich gereinigt und nicht den Eindruck, das da etwas eingesetzt wurde.