Posts by Triarier

    Guten Abend Forum,


    heute Abend war es nun soweit....


    ich war mit der holden im Schützenverein...
    Wer keine Lust hat, den ganzen Post zu lesen bis endlich die Auflösung kommt...erspart euch die Zeit...denn...es gibt leider nichts wesentlich Neues ausser ein scheinbar neuer Schwerpunkt.
    Ich habe mich auch entschlossen am Montag mal telefonischen Kontakt mit Feinwerkbau aufzunehmen in der Hoffnung, dass man sich mir da gnädig erweist und mir auch am Telefon helfen kann (ich weiß...solch Ferndiagnose ist nicht so einfach)


    Wir haben (ich nenne sie jetzt...die "Ungezähmte Widerspenstige" kurz "UW" ) zerlegt, zum Vergleich eine funktionstüchtige FWB 300s ebenso zerlegt und verglichen. Was konnten wir beobachten.
    Zum ersten...der Spannhebel ließ sich bei der UW nach dem spannen mit viel gerüttel und gezerre doch irgendwann nach vorn führen. Woran das lag, vermuten wir in dem nun folgenden Sachverhalt. Nur ist das ja kein Zustand. Ich weiß nicht ob es so sein soll aber:


    Bei der funktionstüchtigen FWB funktioniert dieser bewegliche Schlitten (Prellschlag) so, im ungespannten Zustand kann ich den beweglichen Schlitten hin und her bewegen, wenn ich spanne, Kolben rastet ein, beweglicher Schlitten (Prellschlag) ist nun FEST/FIXIERT, Diabolo eingelegt, Spannhebel nach vorn einrasten lassen, abkrümmen, bewegliche Schlitten wieder frei. Ob das so Original ist weiß ich nicht, man versicherte mir dies aber "dass muß so".
    mit dem Pfeil zeige ich, dass sich der Schlitten nach dem spannen nicht mehr nach vorn bewegen lässt




    Bei der UW ;-) im ungespannten Zustand kann ich den beweglichen Schlitten hin und her bewegen, wenn ich spanne, Kolben rastet ein, beweglicher Schlitten ist immer noch FREI beweglich, dadurch komme ich irgendwie nicht über dieses Quentchen heraus dass sich der Spannhebel auch wieder nach vorn schieben lässt, aber durch gedrücke klappts mal gut mal weniger, Spannhebel nach vorn einrasten lassen, abkrümmen, bewegliche Schlitten immer noch/wieder frei.



    hier ist die UW gespannt, Kolben arretiert, aber wie ihr sehen könnt, kann ich den Schlitten nach wie vor nach vorn bzw. hin und her bewegen



    Wo liegt hier das Problem?




    Nächste Sache die mir im Vergleich auffiel.


    Funktionstüchtige FWB: Nach dem abnehmen des "beweglichen Schlittens" und wieder montierens, muss man ja am Ende diesen , ich nenne es mal "Führungswinkel" mit diesem kleinen angeschrägten Bolzen und den zwei Knubbeln einführen. Wenn ich den jetzt in die Schiene führe und die Knubbel mit den kleinen Löchern des Schlittens überein bringe....genügt ein winziger Klaps von oben und es sitzt. Die Knubbel stehen nahezu perfekt über den Löchern des Schlittens.
    mit Hilfe de Striche habe ich gezeigt, dass die Knubbel gaaaanz leicht versetzt zu den Löchern stehen, ein Klapps und es sitzt



    Jetzt die UW : Wenn ich hier gleich vorgehe passiert folgendes. Ich drücke diesen "Führungswinkel mit den Knubbeln" in die Schiene ABER jetzt sieht das so aus
    hier könnt ihr anhand meiner Striche sehen das so stark versetzt die Knubbel unter den Bohrungen stehen dass ich KEINE Chance habe, sie übereinander zu bringen. Ich muss PFEIL der nach unten zeigt diesen angeschrägten Haken welcher in der Abzugsmechanik steht nacht unten drücken, oder von der Seite mit dem Ende eines Schraubendrehers fest gegen den Führungswinkel schlagen, dass jetzt der Bolzen des Führungswinkels über des Haken der Abzugsmechanik rutscht und so der Weg frei wird um den Führungswinkel mit seinem angeschrägten Bolzen weiter hinein zu drücken um jetzt endlich die Knubbel mit den Bohrungen überein zu bringen.


    Dadurch, das jetzt aber dieser Haken schon, wie soll ich sagen, angewinkelt steht und die Schräge des Bolzens drauf drückt, kann er nicht mehr in seine Ausgangslage zurück, egal wie sehr ich drücke und presse. Egal wie sehr ich den Schlitten nach hinten führe, dieser Haken der Abzugsmechanik kann sih nicht "entspannen"



    Ich habe auch beide Schlitten verglichen, ich sehe keinen Unterschied. Die Abzugsmechaniken habe ich beide verglichen jedoch bei der intakten nicht ausbauen können. Die ist dermaßen verharzt und verknaddelt ist, es spricht schon mit mir. Der Aufwand wäre nur mit einer Vollreinigung einhergegangen doch dazu fehlte mir leider die Zeit und auch das Equipment. DAs einzige was ich mal gegenseitig getauscht habe war dieser Führungswinkel. Dabei gab es aber auch keine Besserung. Ich vermute...und dabei lehne ich mich sehr weit aus dem Fenster, dass alle diese Probleme mit diesem Sachverhalt zu tun haben.



    Das solls erst einmal gewesen sein. Was sagt ihr nun dazu oder seit ihr jetzt genauso zerstreut wie ich mich fühle?


    Euch auf jedenfall einen schönen Freitag Abend und bis die Tage (ich bleibe am Ball).



    Schöne Grüße Thomas

    Vielleicht helfen die angefügten Dateien weiter ?

    Was ich gern noch wissen würde...


    Oldcrow hat im Post #2 auf Seite 1 eine Bilddatei angehängt mit einem Pfeil der auf ein winziges Bauteil in der Abzugseinheit zeigt. Leider steh ich da auf dem Schlauch was ich da genau prüfen soll. Ich habe das kleine Bauteil gefunden nur...was soll ich jetzt prüfen...sorry
    Naja ...morgen mal schauen....
    Männer und Waffen...da kann man sich ja ewig unterhalten...:-D

    Wollte nur darauf hinweisen - ich kann mit Papier besser als nach Video.
    Kennst du die Bastelvideos von dem einäugigen Ami?
    Der geht auf jeden möglichen Fehler ein.... 8)

    :-)
    ich bin über jeden Ratschlag dankbar Schrotty, insofern Danke auch dir
    Ja die Videos habe ich hauptsächlich als Hilfe genommen, der "Einäugige mit Augenklappe" ist sehr gut, erklärt prima und wie du sagst, geht er auf Fehlerquellen ein. Seine Videos (beide) habe ich ebenso gespeichert.

    Aus gegebenem Anlass - es muss nicht immer YouTube sein:
    Feinwerkbau 300 zerlegen
    :thumbup:

    Hallo Schrotty,


    danke diesen Inhalt kenne ich und habe ihn auch gespeichert. Ich versichere, genauso habe ich es tatsächlich nun 7mal zerlegt und zusammengesetzt. Schade ist nur, das gerade bei dieser guten Beschreibung, nicht auf die Zusammensetzung eingegangen wird, denn gerade hier könnten sich auch Fehler einschleichen.

    Hallo Wolf,
    ich gehe mal zu kurz wie möglich auf deine Denkanstöße ein. (Danke dafür)


    1. Ja der Abzug löst (nach Entnahme des Bolzens aus)


    2. richtig, die Raststange fährt nach hinten, bringt den Kolben in die Endstellung, aber am Ende des Weges muss die Klinke die Raststange freigeben, das sie sonst verriegelt und den Spannhebel nicht leichtgängig zum zurück führen freigibt. Dabei drückt auch die Raststange (wie schon erwähnt) gegen diesen Bolzen und ewegt das ganze System nach hinten...alles das tut es auch. Nur eben fehlt wie erwähnt am Ende des Weges der halbe Millimeter um die Sperrklinke zu entriegeln denn der Kolben ist ja schon hinten und hängt in der Endstellung fest.


    3. genau das hatte ich auch schon in Erwägung gezogen...(Abzugseinheit), nur was da wo falsch sein kann, kann ich aus Mangel an Erfahrung nicht sagen, daher morgen der Gang zum Verein. wenn ich die Lösung finde mache ich Fotos....wenns an mir lag, hoffe ich , dass andere nicht die gleiche Dummheit begehen.


    4. Ausgleichsscheiben auf den Rücklaufbolzen? Meinst du die Bolzen vorn, die wo auch die kleine Feder sitzt, die Bolzen mit den zwei Sicherungsringen? Da sitzen jedenfalls nur die beiden Sicherungsringe (E-Clips) in der Nut, sonst nirgendwo.


    Schönen Abend und nochmals Danke für den regen Austausch

    Die "Nacharbeit" an der alten gebrochenen Raststange ist jedenfalls sehr...sagen wir mal höflich ....nicht mit Liebe geschehen. So etwas hätte man mir seinerzeit in der Lehre um die Ohren gehauen. Eine Büchsenmacherarbeit sieht anders aus. Dies ist eher die eines Menschen, der es eilig hatte, dabei versuchte er eine Parabel in die Raststange zu feilen, hielt sich nicht an Graten auf und hämmerte vermutlich die extrem verunstaltete Nase der Raststange mit Gewalt in den Kolben.
    Naja...letzten Endes ist mir nur das Endergebnis wichtig und das ist für mich eine voll funktionstüchtige Sportwaffe. Diese altehrwürdige Lady muss wieder zum Leben erweckt werden.
    Einen schönen Abend euch


    PS: wenn ich es nicht vergesse, poste ich mal die alte Raststange...ein Graus

    Update,


    Heute morgen habe ich nochmals alles zerlegt und penibel zusammengesetzt. Geschmiert, auf Leichtgängigkeit geachtet, Rücklaufführungsstifte sitzen nicht verkantet, leicht eingefettet. Hinten dieses „Verschlussstück“ mit den Nippeln und der Schraube ist ebenso nicht verkantet und das Rücklaufsystem bewegt sich leichtgängig hin und her. Auf die richtige Ausrichtung des Kolbens geachtet, Nase der Raststange steckt perfekt in der Nut, Spannhebel problemlos in der Nut des Kolbens eingesteckt. Das Ganze also so wie es sein soll und leichtgängig.


    Nun zum xten Funktionstest. Beim spannen mit dem Spannhebel kommt die Raststange zurück, zieht den Kolben mit normaler Kraftanstrengung (Federn) nach hinten. Die Raststange drückt JETZT gegen den Bolzen der quer in diesem „Rücklaufschlitten“ sitzt (Bilder im ersten Thread). Die Raststange schiebt jetzt das ganze System nach hinten bis zur Endstellung und da....genau jetzt fehlt gefühlt der halbe Millimeter das die Sperrklinke auf der Raststange die letzte Raste frei gibt.
    Entnehme ich den Bolzen und drücke nun leicht weiter in Richtung Endstellung, kommt nun die Raststange genau dieses Quentchen nach hinten um die Speerklinke zu lösen.


    also alles wie vorher (es ist zum verzweifeln)


    Was habe ich an der alten (gebrochenen Raststange gesehen) als ich alles zerlegt hatte.
    Ich erwähnte ja, dass ich schon beim ersten Zerlegen alles erneuert habe, so auch die Raststange (die ja früher irgendwann mal gebrochen war).
    Nun verglich ich diese alte mit der neuen Raststange.
    Es sieht so aus, als ob da bei der alten Raststange mal jemand herum gefeilt hat und zwar.....genau....am hinteren Ende welches gegen den Bolzen drückt, so als ob er sie um 0,...mm verkürzt hätte.


    Also für mich gibt es drei Möglichkeiten.
    1. ich bin zu ungeschickt und ich mache Fehler
    2. die Waffe hat einen Schaden aus früherer Zeit und wurde deswegen schon mal dran „rum gemacht“ anstatt defekte oder verbogene Bauteile auszuwechseln (was ich aber leider nirgends feststellen kann)
    3. der Bolzen müsste gefeilt und somit etwas „dünner“ werden um somit etwas mehr Weg frei zu geben oder die Raststange müsste am hinteren Ende 0,...mm gekürzt werden um da des fehlende Müh rauszuholen um die Sprerrklinke freizugeben


    Ihr seht, es ist wohl verzwickter als ich dachte.
    Ich überlege schon, ob ich mir ein funktionstüchtiges FWB300 aus dem Verein zu holen um dann zu vergleichen. Es ist zum Mäuse melken :-(


    schöne Grüße und ich bin gespannt auf eure Meinungen
    Sorry, für den Roman

    Hallo Markus.
    Das Gewehr als solches ist in allen Baugruppen intakt. Ich habe alle Dichtungen, Federn und die Raststange erneuert.
    Jedesmal,wenn ich sie wieder zerlegt habe und ich nachschaute war alles in Ordnung.
    Wie gesagt, es funktioniert alles WENN ich den Haltebolzen entnehme (wie auf den Bildern gekennzeichnet).
    Das Problem ist, das wenn der Bolzen da sitzt wo er hin soll, stößt beim Spannen die Raststange auf dem letzten Millimeter gegen diesen Bolzen. Darum lässt sich das Gewehr nicht 100% spannen und darum rastetet die Raststange nicht aus und gibt den Weg frei um den Spannhebel leichtgängig nach vorn zu führen.
    Kurz gesagt.
    Ohne Bolzen funktioniert alles.
    Mit, blockiert dieser die Bewegung der Raststange auf den letzten Millimeter.
    Ich werde heute nochmal alles zerlegen, einschließlich Kolben.

    Ich werde es morgen mal ohne die Abzugseinheit testen. Ich gehe aber mal davon aus, dass es dann auch wieder funktioniert. Denn wie ich oben schrieb...eigenartig ist, dass wenn ich den Haltebolzen heraus nehme, ist alles so wie es sein soll.


    Der Mitnehmerbuckel sitzt richtig, ich prüfe morgen mal den Kolben. Dann zerlege ich halt alles komplett. Irgendwo muss isch ja der Fehler eibgeschlichen haben.

    Wenn ich den Spannhebel nach hinten führe, höre ich ein leichtes klicken. So kenn ich das auch von anderen FWB 300 bei uns im Verein. Ich habe mir verschiedene Videos und Bilder angesehen.
    Wenn ich die Abzugseinheit von oben ansehe, so dass der Abzug unten und die Raststange oben mit der Nase oben zu mir zeigt. Dann halte ich die Nase beim Aufschieben in die Führungsschiene so, dass das lange Teil der Raststange nacht links zeigt also zum Lauf.


    Danke für Eure Mühen

    Guten Abend und schöne Grüße an das Forum,


    ich bin Thomas, neu hier im Forum. Seit 1992 im Schießsport tätig und mit ein paar Unterbrechungen wieder im Schützenverein angesiedelt. Nach einigen Tests mit verschiedenen Luftgewehren, hat mich die Präzision wie auch technische Rafinesse der FWB 300s beeindruckt. Kurz um...im Schützenverein eine alte, defekte, ausgeliehen und restauriert.


    Nun habe ich beim Zussammensetzen ein Problem in der Funktiuonsprüfung. Ich habe mir mehrfach verschiedene deutsche, englische Videos und Beschreibungen angesehen und finde keine
    Lösung für mein Problem. Daher suche ich nun in eurem Wissen und Erfahrungen mit diesem schönen Gewehr einen Rat und ich hoffe inständig, dass Ihr mir helfen könnt.


    Problem.(siehe Bild 1)
    Beim Gewehr alle Dichtungen, Federn und Kolbenring erneuert, gefettet, zusammengesetzt. Bei der Funktionsprüfung jedoch, stellte sich folgendes Problem ein.
    Ich spanne den Spannhebel und führe ihn bis zum einrasten zurück. Jetzt müsste ich eigentlich den Spannhebel leichtgängig nach vorn führen können um das Diabololager zu schließen. FEHLANZEIG. Es klemmt in der hintersten Stellung.


    (nun zu Bild 2)
    Nach 6maligen Zerlegen und zusammensetzen der Baugruppen stellte ich folgendes fest. (Schraubendreher)
    Der Schraubendreher zeigt auf die Arretierungsnase welche in der Raststange wandert ABER die Raststange fährt nicht soweit nach hinten zurück um die Arretierungsnase wieder fei zu geben, daher blockert diese Nase (gefangen in der letzten oder vorletzten Rastung) die Freigabe und der Sapnnhebel klemmt.



    (Bild 3)
    Nach einigen Versuchen und tüfteln sah ich, dass der Bolzen (mein Finger hält ihn) welcher diese Abdeckung etwas fixiert tatsächlich im Weg ist. Also...es stören 1-2 mm. Die Raststange stösst beim spannen gegen diesen Bolzen und darum kann ich mit Hilfe des Spannhebels den Kolben mit Raststange nicht komplett nach hinten ziehen und darum rutscht die Arretierungsnase nicht über die letzte Rastung.


    (Bild4) zeigt nochmal die Arretierungsnase auf der letzten Raststangen Kerbe.



    (Bild5)
    hier habe ich mal zum Test den Bolzen entfernt und wenn ihr genau hin seht (ich habe es rot markiert wo der Bolzen ursprünglich saß) fährt jetzt die Raststange beim Spannen bis ganz nach hinten, die Arretierungsnase ist frei und der Spannhebel lässt sich leicht und ohne Probleme nach vorn führen.



    Jedoch kann ich ja jetzt nicht den Bolzen einfach weglassen, der hat schon seinen Grund.
    Vielleicht wisst ihr schon wo der Fehler liegt. Wo habe ich hier einen Fehler gemacht? Was habe ich vergessen, was nicht ganz perfekt zusammengesetzt?


    Ich freue mich jetzt schon mit euch den Fehler zu beheben, ich bin tatsächlich am Ende mit meinem Latein. Besten Dank im Voraus und immer "Gut Schuß"


    Grüße Thomas