Posts by Kaheti

    ich will nix kaputt machen.... deswegen. Aber ich probiere nochmal. Ob ich Erfolg hatte werde ich dann schreiben. Für die bisherigen Antworten bedanke ich mich bei allen. Jetzt aber rutsche ich erstmal ins neue Jahr.

    Hallo alle

    Ich war krankheitsbedingt jetzt schon sehr lange nicht mehr hier. Ich hinke der Welt vielleicht auch etwas hinterher.... jedenfalls habe ich mir erst jetzt das Narconia QB78 zu Weihnachten schenken lassen.... und zwar im Set mit Schalldämpfer und Zielfernrohr. Und hierzu hätte ich eine Frage. Das Zielfernrohr ist ein Simmons und besitzt nichts, womit ich eine Focusierung einstellen könnte. Angeblich geht das automatisch...aber wie genau funktioniert das? Woher weiß dieses Zielfernrohr wie scharf oder unscharf ich sehe?

    Flachstahl in der Stärke 1,5mm zu kriegen ist echt ne Herausforderung. Habe aber jetzt was geeignetes gefunden, was ich ÜBER die bisherige Schiene schweissen will. Allerdings hab ich jetzt schon 30 Jahre nicht mehr geschweisst.... da werde ich wohl erst mal ein paar Übungen machen müssen bevor ich mit dem SCHWEISSDRAHT an die Waffe gehe. Aber alles zu seiner Zeit. Sobald das Oki anfängt antiquarisch zu werden, werde ich wohl fertig sein ;)


    nette Grüße


    Kalle

    Danke für die Antwort. Ich hab ihn rausgekloppt bekommen. Der ist zwar jetzt krumm, aber es gibt ja auch gehärtete Stahlbolzen die passen sollen.
    Mir ist bei meinem Gewehr die Spannschiene etwas verbogen. Die montiere ich jetzt komplett ab und werde sie gegen irgendwas anderes ersetzen oder sie per Schweissen verstärken. Ich weiß nur noch nicht was ich hierfür an Material nehmen kann. Zwei Oktis wären optimal ....dann würde ich gleich zwei Schienen aufeinander schweissen ;)
    So'n Material in der Stärke - und erstrecht mit solcher Wölbung bekommt man ja irgendwie nirgendwo.
    Wenn ich mit dem Umbauen beginne, dann werde ich - sofern hier immer noch Interesse an diesem Gewehr besteht - auch wieder Arbeitsbilder reinstellen.


    nette Grüße
    Kalle

    Also.... ich entschuldige mich bei der ganzen Welt dafür, das ich ggfs. mal was "falsches" aus "falschen" Beweggründen gekauft habe...aber nun ist sie (die Waffe) nunmal hier. Ich werde sie behalten...vielleicht kommt ja mal ein Einbrecher oder so....
    Aber dennoch nochmal eine Frage (oder zwei) dazu:
    Wozu in aller Welt kann man eine solche Waffe denn überhaupt brauchen? Soweit ich das sehe wird sowas ja in Massen frei verkauft, sieht man sich aber die gesetzlichen Bestimmungen an, dann schätze ich mal, das nur die allerwenigsten die wirklichen Vorausssetzungen für eine Nutzung erfüllen. Ich jedenfalls hab mal im Garten geschossen... das hat man sicherlich noch drei Strassen weiter gehört. Geht also nicht. In den Wald und auf irgend ein Feld ist auch verboten. Paintballanlagen in Deutschland sind rar und dann meistens auch immer weit weg von einem und zudem auch abhängig von weiteren Mitspielern. Und wozu gibts für solche Waffen Pfefferabwehrgeschosse. Was macht man damit, wenn man mit solchen Waffen nicht wirklich auch schiessen darf, wenn es Notsituation erforderlich machen würde?
    Hier in Deutschland sind die gesetzlichen Bestimmungen doch so, das man sich eher per Messer stechen lassen muß und dabei tunlichst vermeiden sollte, selber aber gegen das Waffenführungsgesetz zu verstoßen.
    Mir jedenfalls erschliesst sich der Sinn nicht, der von solchen RAM-Waffen ausgehen soll. Zumindest im Hinblick auf die Massen, die bei den meisten Waffenhändlern angeboten und verkauft werden nicht, weil es eben erheblich an Möglichkeiten der Nutzung mangelt.


    nette Grüße
    Kalle

    Hallo
    Also das mit dem Klopapier war natürlich nur eine Metapher. Es gibt schon ernstere Gründe etwas zu verteidigen. Allerdings hatte ich nicht gewusst, das man für RAM's nicht mal den kleinen Waffenschein nutzen kann, obwohl dieser ja auch für Reizgaswaffen eigentlich gilt und man mit der RAM eben ja auch Reizgas (Pfeffer) verschiessen kann. Möglicherweise besteht hier ja eine rechtliche Gesetzeslücke die diese RAM's als Reizgaswaffe gar nicht erfasst. Keine Ahnung.... ich werde mich mal informieren.
    Naja... danke jedenfalls für alle Antworten. Dann werden wir diese Waffe eben nur zuhause halten. Zurück schicken werden wir sie nicht.


    nette Grüße
    Kalle

    Hallo Alle
    Angesichts der momentanen Lage in Deutschland und Europa fürchtet meine Frau, das es noch zu ziemlich schlimmen Zuständen kommen wird und Menschen "wegen einer Rolle Klopapier z.B." auch aufeinander losgehen werden. Jedenfalls wollte sie für sich etwas Sicherheit und so haben wir Ihr dann eine Walther PPQ M2 T4E cal.43 (knapp 200 Euro )bestellt zuzügl. Gummibälle zum Üben und für abschliessend dann Pfefferballs.
    Kann man zum Kauf hier allgemein was sagen? Ich habe überhaupt keine Ahnung von dieser Art Waffe. Ich hielt sie jedoch wegen der Möglichkeit Pfeffer zu verschiessen für die beste Lösung für Frauen, sich nötigenfalls auch mal verteidigen zu können.
    Irgendwelche Meinungen dazu?
    nette Grüße
    Kalle

    Ich hätte auch gleich nochmal ne Frage und zwar: weiß jemand wie der Stift rausgeht mit dem die Spannschiene befestigt ist? Also diese flache Schiene oben drauf.

    Ich hatte hier im letzten Jahr vieles über meine Bastelarbeiten am Okti berichtet.... seitdem hatte ich mit meinem Gewehr nicht mehr viel zu tun weil meine Sehkraft immer weiter nachließ. Inzwischen bin ich an den Augen operiert und das Sehen am Computer geht wieder für eine kurze Zeit... da dachte ich ich melde mich mal zurück.
    Mein Gewehr werde ich nochmals überarbeiten... habe noch einige Umbaupläne im Kopf. Zum wirklichen Schiessen komme ich eh wohl noch nicht...wegen der Augen.
    Auf jeden Fall an dieser Stelle mal an alle nette Grüße


    Kalle

    Hallo Alle
    Ich habe fertig. Ich zeige nun abschliessend meine Lösung für eine Zielfernrohr für das Oktoberfestgewehr. Ich stelle noch mal ein paar Bilder ein, zur besseren Veranschaulichung. Das ganze war nicht ganz leicht, da um eine zusätzliche Stabilität des Plastikteils hinbekommen zu können, viel mit Harzmasse gearbeitet werden musste. Innen musste dieses Führung um die ursprüngliche Länge in die Z-Schiene gefräst werden, die glücklicherweise dick genug dafür war. Es ist alles bombenfest... da wackelt nix. Es muß nur noch eingeschossen (eingestellt) werden. Nun, das Ganze war jetzt für mich ein ein rein persönliches Bedürfnis, da ich wie anfangs mal erwähnt hatte immer noch Sehprobleme habe und unbedingt so'n ZF haben wollte. Ich überlege jetzt noch über eine Mündungs-Laservisierung nach. .... aber alles zu seiner Zeit. Vielleicht aber dient eine Lösung dem ein oder anderen auch als Anregung ....im Günstigsten Fall liest der Hersteller hier mit und nimmt sich der hier diskutierten Probleme mit diesem Gewehr einem ernsthaft an. Ich hoffe, ich konnte mit meinen Basteleinlagen hier einige Anregungen bieten.
    nette Grüße
    kalle

    Hallo Alle...ich schreibe heute mal über meine weiteren Ergebnisse meiner Bastelarbeiten. Inzwischen konnte ich den abgebrochenen Schieber wieder reparieren. Aufgefallen bei z.B. anderen Reparaturversuchen anderer User war, das es überhaupt keine Beachtung fand, das der Schieber rechts und links Führungsfräsungen besitzt und damit in den äußeren Rohrmantel geführt wird, damit die Schiene beim Spannen nicht plötzlich nach oben herausspringen kann. Erst der untere Teil des Schiebers soll wohl dafür gdacht sein, den Kolben schliesslich nach hinten zu schieben. Dieser Teil ist auch um etwa 1-1,5mm breiter und deswegen bekommt man das Ganze Teil auch nur durch das vordere runde Loch in die Schiene eingefädelt.
    Zumindest in diesem Sinne, habe ich meinen Schieber jedenfalls konstruiert. (bild1) Es geht komplett eine 5mm Schraube durch... zuerst ein Gewindedistanzstück (innengewinde 5mm) mit Locktite verschraubt, (als Führungsstück für die obere Außenmantelwandung) dann den eigentlichen Schieber (Stahl) (der etwas breiter ist als als das Führungsdistanzstück) ebenfalls mit Locktite versehen fest aufgeschraubt. Ich habe zur besseren Ansicht mal eine Art symbolzeichnung angefertigt, die im Querschnitt gesehen zeigen soll, wie es ungefähr jetzt bei mir ist. (Bild- symbolische Dartellung) Das Ganze läßt sich gut durch das erwähnte Einführloch einschieben!
    Das Bild 2 zeigt das ganze im bereits gespanntem Zustand. In einem Video (https://www.kaheti.de/images/waffe/Federgleiter.MP4) läßt sich mehr oder weniger gut sehen, wie der Schieber "geschmeidig" für die feder gleitet, die sich ja in gespanntem Zustand ebenfalls krümmt. Da hakt rein gar nichts, ich merke eben nur das leichte Gleiten über der Feder.
    Das letzte Bild zeigt den ungeladenen Zustand. Leider kann ich keine besseren Aufnahmen liefern .... Ziehe ich jetzt am Hebel, setzt sich der Schieberteil gegen den Kolbenmantel und der läßt sich so - (mit etwas Kraft ...klar) bis zum Einrasten nach hinten ziehen. Testweise, hab ich das jetzt etwa gefühlte 100mal gemacht.
    Besser kann ich's nicht! Wenns jetzt nicht funktioniert, hau ich das Teil aus dem Fenster. Ich persönlich schätze, das die Führungseinfräsungen am Originalschieber schon eine vorprorammierte Sollbruckstelle sind. Da sollte der Hersteller sich mal Gedanken zu machen. Auch einfach nur Schweißpunkte draufsetzen, halte ich für unbedacht, weil dieser Schieber - wie bereits erwähnt, ja die Führungseinbuchtungen braucht um nicht nach oben herausspringen zu können.... die durchzuviel herumschweissen aber dann leider weg sein können.


    Ich hoffe, ich nerve nicht zuviel mit meinem eigenen Kram.


    nette Grüße


    Kalle

    Ich bedanke mich rechtherzlich. Ist halt nicht so einfach, wenn man neu in so'm Forum ist und noch nicht weiß wo sich alles befindet. Jetzt habe ich jedenfalls vieles zum gucken und eine Art Nachschlagewerk für eventeuell neu auftauschende probleme.
    Also herzlichen Dank für die schnell Hilfe.


    nette Grüße


    Kalle

    Hallo Alle
    Wo finde ich denn den jetzt mehrfach an mich vorgeschlagenen Bereich Tips/Tricks/Reparaturanleitungen? Hab mir schon fast nen Wolf gesucht und keinen gefunden.
    Wäre sehr schön wenn mir jemand weiterhelfen könnte bei meiner Suche.


    PS: Bastelarbeiten am Okti stauen sich..wegen Trocknungszeiten...Sonn und Feiertage. An Volkstrauertag da mit ner Flex rangehen, kommt glaube ich nicht so gut bei den Nachbarn an - schätze ich.


    nette Grüße
    Kalle

    Ich glaube jetzt nicht mehr das eine so modifizierte Feder eine gute Wahl ist, für ein Gewehr, an dem sich tatsächlich so nach und nach minderwertige Materialen geststellen lassen Zwanzigmal geladen und schon war die SCHUBECKE des Ladeschiebers abgebrochen ---also das dünne Teil hinten, mit welchem schliesslich der Kolben bewegt werden soll. Genau in der Knickstelle gebrochen. Jetzt scheint sich wohl meine Bastelzeit um einiges wohl zu verlängern. Wie krieg ich am Ende der Schubsstange nun ne neue Ecke hin? Vorallem aber , die länger hält(?)
    Isgesamt traue ich jetzt der kompletten Schubsstange - die ja aus Gußeisen ist - überhaupt nichts mehr zu. Ich beginne jedoch mit Plan A und versuche - vereinfacht ausgedrückt - mit Loch, Schraube und neuem Schieberklötzchen (das ich hier auf dem Bild noch nicht hergestellt hab) das Ganze nachzubauen. Wenn gar nichts mehr geht, mache ich die komplette Stange gleich in einem Stück aus VA. Wahrscheinlich wird das ganze Gewehr nach und nach überhall dort zerbrechen, wo ich nicht nachgeabrbetet habe ...schätze ich.


    liebe grüße


    Kalle

    Hallo
    @verodog ... Plastik zu weich, war auch meine Befürchtung, deswegen wird das Ganze auch mit einer Schraube von oben hinein in den letzten Teil des Gewehrmantels (dort hinten, wo sich die zwei dicken Bolzen befinden) befestigt. Da rüttelt nix mehr. Allerdings - wenn doch alles schief gehen sollte, hab ich noch einen Plan B. Dann nämlich will ich so'ne Federabdeckung incl. Z-Schiene gleich komplett aus Alu anfertigen.
    Im Bild zu sehen, mal die Vorabversion. Hinten ist die Schraube deutlich zu sehen und auch ist zu sehen das sich der Spannhebel in Endstellung befindet - die Spannschiene also komplett unter die Abdeckung geführt ist. Alles ist fest und nix wackelt, was dem superteuren Zweikomponentenkleber und natülich der hinteren Schraube geschuldet ist. Die komplette Abdeckung muss jetzt erst nochmal neu lackiert werden. Ich habe zur Demo mal ein Leuchtpunktvisier montiert. Ein Zielfernrohr sollte also auch keine Probleme machen. Und! Natürlich kann mit grober Gewalt auch dies kaputt gehen, aber so'n ZF ist ja nicht dafür gedacht um damit rumzumachen sondern nur um hindurch zu sehen. Im zweiten Bild ist das Durchgucken mal fotografiert. Man kann den Leuchtpunkt sehen...ist aber 1. noch nicht eingestellt und 2. wirkt der Durchblick auch durch die Kamerahaltung deutlich schief. Auch der obere Teil des Ladehebels stört beim Durchsehen nicht. Wichtig war mir eine geringe Parallelendistanz zum Lauf - also eine niedrige Aufbauhöhe. Ich will das Ganze nicht präzise auf bestimmte Distanzen einstellen, sondern den somit geringen parallelen Abstand zum Lauf nutzen.
    Zur Feder nochmal: meine neue Feder war tatsächlich um etwa 1-1,5cm länger als die alte. Nicht gemessen, nur geschätztes Augenmaß. Wenn ich die feder nochmal ausbauen sollte, werde ich mal nachmessen.
    Zum Holzschaft: Aufgrund der fein- und kurzwelligen Maserung, die man im Inneren des Schaft's deutlicher sehen kann, kommt es - auch von der Farbe her der Erle ziemlich nahe.


    nette Grüße


    Kalle

    Hallo
    Naja, in erster Linie geht es bei meinem Okti darum, ein ZF oben drauf zu bekommen. Ich sehe das neben der momentanen Erforderlichkeit eben auch als eine Bastelherausforderung. an mich selbst. Hier ist eben auch der Weg das Ziel.
    Zur kurz von mir erwähnten Schussenergie und den Einbau neuer Feder und Dichtung. Feder und auch Dichtung sind inzwischen eingebaut. Klappt!!


    @hoeflerrr ... die neue Feder ist aber auch um etwa 1,5cm länger (meine jedenfalls) und erfordert von daher schon höheren Kraftaufwand beim Laden. Ich habe meinen Federweg noch zusätzlich komprimiert und kann immer noch gut laden ...ist zwar merklich schwerer, aber es geht dennoch gut - selbst mit abmontiertem Holzschaft. Leider kann nicht messen, wieviel Kraft das Gewehr aufbringt. Ich hab so'n Testgerät nicht aber jetzt ist sowieso Ende der Fahnenstange erreicht.
    @Lolan2000 .... recht herzlichen Dank für die Genesungswünsche. So'n Krebsleben seit 10 Jahren ist nicht einfach. Ich habe mich jetzt entschlossen, nach fast 40 Jahren wieder mal anzufangen mit Schiessen ...das Okti ist jetzt erstmal wieder mein 1. Gewehr .... mal sehen was draus wird. Ich wollte halt mal wieder was anderes machen, neben meinen primären Hobbys. Wie beschrieben zwar, habe ich leider meine Sehbeeinträchtigung beim Spontankauf des Okti nicht einkalkuliert und so ist das Ganze jetzt erstmal zur Bastelsache geworden.
    Wie bereits geschrieben werde ich nächste Woche mein Ergebnis hier zeigen. Die Plastikabdeckung auf der ich die Schiene montiert habe, ist mir durch das Fräsen des Schubweges etwas kaputt gegangen so, das ich mit Kunstharz reparieren musste und der trocknet ja leider 24 Stunden und dann muß das Teil auch wieder neu lackiert werden.... dauert halt alles.


    nette Grüße


    Kalle