Posts by m4r7in

    Meine hat jetzt gut 30 Jahre auf dem Buckel, auch da scheint ein Lauf eingezogen zu sein, der Magnet zieht am Lauf allerdings gut an.

    Ich bin mir tatsächlich nicht mehr sicher, ob die alten HW70 auch schon aus Zink gefertigt waren. Meine alte aus den 80ern hab ich leider nicht mehr. Die hatte so einen schicken, braun marmorierten Kunststoffgriff vom Typ "Unkaputtbar", und natürlich auch noch keine Schiebesicherung.
    Hat deine schon einen schwarzen Griff und Schiebesicherung. Das könnte sich schon um 1990 rum geändert haben.
    Der Magnet hält an meiner neuen auch, ich vermute wegen dem Stahl-Einstecklauf, hält aber deutlich schwächer als direkt auf einem Stück Stahl.

    Ein Kumpel von mir hat mal versucht die Frontscheibe im alten Daimler wegen dem Nikotin mit Aceton zu reinigen. Das war es dann gewesen. Mit der neuen Frontscheibe hat er dann besser gesehen. Aufgehört mit dem Rauchen hat er aber deswegen nicht.

    Wie ? Hat der eine Frontscheibe aus Plexiglas oder war die innen irgendwie beschichtet, mit so'nem schicken grünen Streifen ?

    Kann ich nicht so genau benennen.
    Hab mal die Klarsicht-Kunststofffront einer Stereoanlage mit Spiritus versaut. Sah dann auch aus wie "Milchglas".
    Seitdem bin ich vorsichtig beim Reinigen von Kunststoffen mit Alkohol.

    Ich hatte mich vor einiger Zeit über die Beschichtung meiner 2019 erworbenen HW70 gewundert.
    Ich hatte den Eindruck das die womöglich Pulverbeschichtet oder lackiert ist.
    Hier hatte ich das schonmal geschrieben. Der Thread ist aber zu alt um da direkt weiterzuschreiben, deswegen nur nochmal ein Link zum alten Faden:


    Neue HW70 Pulver-beschichtet ?


    Damals hatte ich sogar Weihrauch angeschrieben, um in Erfahrung zu bringen, was das für eine Beschichtung ist. Weihrauch antwortete, es sei eine Brünierung.
    Jetzt hab ich einen interessanten Bericht im Netz gefunden der besagt, daß die neue HW70 größtenteils aus Aluminium gefertigt währe. Lauf und Druckzylinder währen demnach aus Alu. Im Lauf säße jedoch ein dünner Stahl Einstecklauf. Die Beschichtung sei ein Epoxid-Beschichtung.


    https://www.pyramydair.com/blo…hw-70a-air-pistol-part-1/


    Ich habe zunächst mit einem Magneten geprüft und festgestellt, daß Lauf und Druckzylinder nur sehr schwach magnetisch sind. Das liegt vermutlich daran, daß sich in Lauf und Zylinder Stahlteile befinden ( Einstecklauf, Kolben & Druckfeder).
    Gestern habe ich die Laufmündung nachgearbeitet, und sie dazu, zunächst winklig gefeilt. Dabei bestätigte sich, daß im Lauf, ein dünner Stahllauf eingearbeitet ist. Das Material des äusseren Laufs feilte sich jedoch eher wie Zink.
    Ebenso hat die Pistole, für Aluminium, doch ein zu hohes Gewicht. Hab dann den ausgebauten Lauf gewogen und meine Vermutung, anhand einer Volumenberechnung, überprüft, und es scheint sich definitiv um Zinkdruckguss zu handeln.
    Die Epoxid-Beschichtung währe damit auch plausibel, denn Zink lässt sich vermutlich nicht brünieren.


    Ich hatte in den 80ern bereits mal eine alte HW70. Von der hatte ich allerdings den Eindruck, daß sie, im wesentlichen, aus Stahl gefertigt war.
    Also scheint die neue HW70 nur ein billiger Abguss der Alten zu sein. Bislang funktioniert sie dafür recht gut, fragt sich natürlich wie lange. Insbesondere beim Druckzylinder aus Zinkdruckguss hab ich die Sorge, daß er schnell verschleissen könnte, denn es läuft ja immerhin ein Stahlkolben darin. Und die Oberflächenbeschichtung ist auch eher unangenehm klebrig.


    Soweit, freundliche Grüße, Martin

    Ich hab eine alte Diana LP 5G Luftpistole, Baujahr 1988.
    Schon immer war der Verschluss etwas "schwach". Ich hab die jetzt, nach vielen Jahren, mal wieder rausgeholt und zerlegt.
    Dabei ist mir aufgefallen, daß der Verschlusskegel etwas schräg nach unten eingebaut ist, sodaß die gefederte Kugel des Verschluss, nur sehr knapp über die Spitze des Kegels schnappt.
    Dadurch läßt sich der Verschluss sehr leicht wieder öffnen.
    Hat hier schonmal jemand so einen Diana Verschlusskegel ausgebaut ? Ich hab keine rechte Idee wie man den raus bekommt.


    Hab ein recht gutes Bild bei "4komma5" gefunden. Da sieht es aus, als währe da einfach nur ein zylindrischer Zapfen dran. Sind die eingepresst oder mit Loctite eingeklebt ?


    https://www.4komma5.de/Diana-V…na-Artikelnummer-30028100


    Ein Bild meiner LP - Verschlusskegel ist etwas nach unten geneigt eingebaut.


    Gruß Martin


    EDIT:
    Ich hab das Problem jetzt so gelöst, daß ich auf der Unterseite den Kegel mit einem kleinen Motorschleifer einfach etwas abgeschliffen habe.
    Der Keil sitz noch immer Bombenfest, sodaß ich ihn warscheinlich nicht rausbekommen hätte. Und selbst wenn ich ihn rausbekommen hätte, währe das Loch indem er sitz immernoch schief gewesen. Also war das mit dem Schleifen warscheinlich die beste Lösung. So sollte die Verschlusskugel etwas weiter über die Spitze kommen und mit etwas mehr Kraft zuhalten.


    Bilder vor und nach dem Schleifen.


    Bei meinem alten Diana Luftgewehr 27s von 1983 ging der Abzug etwas schwer, kratzig und ungleichmäßig.
    Beim Zerlegen zeigte sich dieses runde Metallblättchen, welches im Zylinder, unter dem Abzug, eingenietet ist, und auf welchem der Abzug "wippt", ziemlich abgenutzt.
    Es sind deutlich 2 kleine Dellen zu sehen, wo die Druckpunktschraube und ein zweiter Nippel die Scheibe, beim Auslösen, berühren.
    Die bogenförmigen Schleifspuren im Bild sind allerdings vom Wegschleifen der Vernietung mit meinem Proxxon Schleiferchen, und nicht etwa Abnutzung. Das Scheibchen ist ein bisschen hart, aber auch nicht so richtig hart. Kein Problem, mit einem harten Schraubenzieher oder einer Zange, Kratzer rein zu machen... Warum man da nichts härteres gewählt hat, ist mir nicht so richtig klar - vielleicht um die Schraube und den Nippel am Abzug-Züngel zu schonen ?
    Jedenfalls hab ich mich entschlossen, ein billiges Schälmesser als Ersatzteilspender zu wählen. Die Klinge scheint durchgehend hart zu sein, und ist deutlich härter als das original Teil. Diese billigen Messer haben einen Bereich mit gleichmässiger, paralleler Stärke hinter der Schneide, sind somit also ideal geeignet. Die Stärke des Messerrückens(0,6mm) ist etwas dicker als beim original Blättchen(0,4mm). Die Abzugskarakteristik/der Vorzugsweg verringert sich dadurch etwas, was mich jedoch nicht stört. Durchmesser der Scheibe ist knapp 10mm.
    Ich habe die Klinge auf einer Seite poliert, bevor ich das Blättchen aus dem Messer getrennt habe. Die Rückseite habe ich mit grobem Schmirgelpapier aufgerauht - zum besseren Verkleben. Ich habe das Ersatzblättchen nicht eingenietet. Dazu war einfach nicht mehr genug Material vorhanden. Stattdessen hab ich es mit Uhu Endfest 300 eingeklebt.
    Bis jetzt funktioniert der Abzug einwandfrei und Arshglatt(böses zensiertes Wort :D ). :)


    _____________________altes Blättchen______________________________________________________ Ersatzteilspender______________________________

    Ich kann auch nur raten:
    Ist das vielleicht eine übliche Kennzeichnung, aus einem anderen Land, die der Bedeutung des F im Fünfeck in De entspricht ?
    Immerhin ist am Ende das < 7,5 aufgedruckt, was so eine Bedeutung irgendwie nahelegt. Weitere Analogie: 5 Eck ist ähnlich dem Diamant.
    Vielleicht könnte das C.N. dann die Länderkennung sein.


    Jedenfalls sieht es aus, als wäre es vom Hersteller mit reingelasert.

    Hast du die Diabolos einigermassen gleichmäßig tief gesetzt ?
    Ich hab mir angewöhnt immer ein Hilfswerkzeug zu verwenden, um die Diabolos zu setzten. Z.B. das kugelige Griffende eines kleinen Schraubendrehers. Damit sollen die Diabolos allerdings nicht 1mm tief versenkt werden - sondern nur knapp, vielleicht 2 Zehntel, unter den Rand der Lauf-Bohrung.
    Mit Zinn-Diabolos hab ich allerdings noch keine Erfahrungen gemacht.

    Um das zu vervollständigen - Weihrauch antwortet auf meine Frage nach der Oberflächenbeschichtung der neuen HW70:


    Fa. Weihrauch <info@weihrauch-sport.de>


    Sehr geehrter Herr B*****

    wir nehmen Bezug auf Ihre E-Mail vom 06.04.2019.

    Es handelt sich um eine Brünierung.

    Mit freundlichen Grüßen

    Weihrauch-Team


    Weihrauch & Weihrauch
    Sport GmbH & Co. KG
    Industriestr. 13, 97638 Mellrichstadt

    Ich hab ein 27s von 83. Wenn ich das schüttel klackert es auch. Ist aber ein dezentes Klackern, so als wenn ein Kleinteil etwas Spiel nach rechts und links hätte, nicht so, als wenn ein Teil im Zylinder frei rumfliegen würde. Hört sich, jedenfalls bei meinem LG, nicht besorgnisserregend an, und ist mir bislang auch nicht aufgefallen. Ich muss das Gewehr allerdings schon etwas kräftiger schütteln. Wenn ich es einfach nur nach recht und links neige, höre ich nix.

    Ich hab gerade mal eine Anfrage wegen der Oberflächenbehandlung der HW70 an Weihrauch geschickt.
    Mal sehen was die dazu sagen. Öffentlich erwähnt wird es, im Kontext der HW70, zumindest nirgends.

    Dachte ich auch erst. Ist aber warscheinlich dadurch entstanden, daß dort eine Art Stopfen drin steckte, der verhindert, daß die Beschichtung auch ins Laufinnere gelangt.
    Letztendlich hab ich gemerkt daß da eine Kunststoffschicht drauf ist, als ich die Senkungen für die großen Unterlegscheiben, rechts und links im Verschlussblock, "schabenderweise" geebnet habe.
    Denn da war auch diese Beschichtung drunter.

    Ich hab gestern eine neue HW70 gekauft und hab mich über die Beschichtung/Lackierung gewundert. Man sieht es ganz gut an der Mündung - da ist das Metall, etwa 2mm um die Bohrung, blank und dann fängt die Beschichtung an. Man erkennt, daß die Schichtdicke, im Vergleich zu einer Brünierung, deutlich stärker ist. Die Beschichtung ist recht hart, lässt sich aber abkratzen.
    Hat jemand von euch auch ein neues Modell mit dieser Beschichtung ?
    Ist es eine überhaupt eine Pulverbeschichtung, und, gibt's sowas jetzt öfter bei Waffen ?
    Ein ausgesprochenes "Qualitätsmerkmal" scheint es mir jedenfalls nicht zu sein !


    Gruß Martin

    Ich danke euch für eure ausführlichen Informationen und Warnungen.
    Ich werde das, demzufolge, definitiv NICHT ausprobieren !


    @Mike83
    Mit geringer "Leistung" meinte ich bspw. einen zu leisen Knall oder, daß SSW nicht zuverlässig repetieren, wobei das beim Revolver ja keine Rolle spielt.

    Ich lese immer wieder, daß die Knallpatronen keine zuverlässige Leistung mehr bringen und die Leistung von Hersteller zu Hersteller variiert.
    Kürzlich stellte sich mir die Frage - taugen die 9x17 Blanks, welche beispielweise in Wühlmausfallen und Viehbetäubungs-Apparaten eingesetzt werden, als Ersatz für 9mm R.K.?


    Bsp.:
    https://hausschlachtebedarf.de…gskartuschen-kaliber-9x17


    Hier sollten die Hersteller ja auf eine gleichbleibende Leistung bedacht sein, um die zuverlässige Funktion der Geräte sicherzustellen. Ebenfalls dürften die Treibladungen frei von irgendwelchem "Dreck" sein, da sich wohl niemand den teuren Bolzenschuss-Apparat ruinieren mag.


    ABER - hält eine SSW diesen Kartuschen stand ? Es gibt sie immerhin in 4 verschiedenen Stärken.
    Ich will natürlich auch kein unnötiges Risiko eingehen. Und, passen die überhaupt in einen 9mm Schreckschuss-Revolver ?


    Gruß Martin