Posts by Tomps166

    Saldierend verstehe ich so, dass die die Verbräuche auf allen drei Phasen aufrechnen. Ob des subtrahierend auch gemacht wird? Ich schreib jetzt wirklich mal die DIGImeto an. Versprochen.

    Getan. Warten auf Antwort.

    Ich fange mit einem Selbstzitat an. s.o.

    Am 01. Juni, 6 Wochen her, hatte ich den Meßstellenbetreiber angeschrieben, ob eine Einspeisung auf L3 mit den Verbräuchen auf L1 und L2 verrechnet werden. Wie zu erwarten gab es eine Bestätigungsmail mit der üblichen "ungewöhnlich viele Anfrage - Geduld haben" Floskel. 3 Wochen später wurde ich ungeduldig und sandte eine Nachfrage hinterher. Heute, weitere 3 Wochen später war ich so ungeduldig, dass ich nochmals zum Telefonhörer griff und die Kundenservicenummer des Meßstellenbetreiber anrief.
    Hätte ich lieber nicht getan und damit Nerven gespart. Die Dame wußte nichts, googelte live am Telefon nach dem Meßstellentyp und hatte als fachkundigste Antwort "schreiben Sie die Frage doch per Mail und haben Sie Geduld". Verbinden zu einem kompetenten Mitarbeiter "geht nicht". Mein Gefühl sagte mir, die weiß nicht mal, dass es 4 Leiter bedarf um Drehstrom zu transportieren.

    Ob eine Beschwerde bei der Bundesnetzagentur etwas hilft??

    Snatsch Ich gehe davon aus, dass Deine Verbraucher nicht alle auf der selben Phase wie die Einspeisung durch die Soalar laufen. Ich bezweifle weiterhin, dass die Stromzähler einen Überschuß auf L1 mit dem Verbrauch auf L2 oder/und L3 verrechnen.
    Um das zu ergründen, bin ich über ein Telefonat mit dem Netzbetreiber und dem aktuellen Versorger nicht hinaus gekommen. Die Antworten waren schwammig bis nichtssagend.

    Ich sollte mich mal zu einer Mail an den Meßstellenbetreiber aufraffen.

    Schon verrückt, wie viele Firmen auf dem Weg von der Erzeugung des Stromes bis zum Endkunden beteiligt sind. Ich kenne, in der Reihenfolge rückwärts nur Meßstellenbetreiber (DIGImeto, eine Tochtergesellschaft der Sachsen Netze), den aktuellen Versorger (SW GR), den Netzbetreiber (SachsenNetze). Wer davor geschalten ist und den Strom wirklich generiert und einspeist??
    Um die turnusmäßigen Austausch der Zähler zu realisieren kommt jedes Mal eine andere Elektrohandwerkerfirma nicht aus der nächsten Nähe. Und für die Meßstelle darf ich mir einen anderen Meßstellenbetreiber aussuchen!? Über den anfälligen Zählerwechsel informiert aber nicht der Meßstellenbetreiber sondern der Netzbetreiber. Das riecht alles nach Taschenspielertricks.

    Die Monate März, April und Mai sind jetzt als Testphase rum. "Balkonkraftwerk" mit 2 Paneelen direkt nach Süden ausgerichtet und sind ca. 40° gegen die Horizontale geneigt.
    Mein tagesdurchschnittlicher Verbrauch beträgt 400 W/h. An sonnigen Tagen wird ab ca. 9:00 bis 09:30 Uhr bis ca. 16:00 Uhr diese oder höhere Leistung vom "Kraftwerk" produziert. Statistisch deckt es also für rund 7 Stunden unseren Bedarf ab. Mehrproduktion wird ans Netz verschenkt.
    An trüben Tagen kommt die Anlage nicht über 200 Watt Momentanleistung hinaus. Eine Erweiterung um 2 Paneele würde das wahrscheinlich verbessern. Diese Paneel würde ich dann senkrecht aufständern und eines nach ESE und das andere nach WSW ausrichten um die tiefstehende auf- bzw untergehende Sonne maximal zu nutzen. An trüben Tagen wäre die senkrechte Ausrichtung wahrscheinlich kontraproduktiv.

    Trotzdem diese beiden Paneele nur ein kleiner Aufpreis zur bestehenden Anlage, ca. 160 € wären . Aber der Wechselrichter hat nur 2 Eingänge. Wie käme der mit 1x ESE + S und der andere Eingang mit 1x WSW + S jeweils parallel zurecht? Braucht es einen Wechselrichter mit 4 separaten Eingängen? Nochmals 200 €.
    Oder, da die Leistung an guten Tagen den Verbrauch deutlich übersteigt doch einen Pufferakku mit nominell ca. 5kWh nehmen? Nochmal ca. 1000 €, da wäre der Wechselrichter aber gleich mit drin. Der vorhandene somit übrig.

    Meine Exceltabellen geben für jeden Fall ca. 2,5 Jahre Amortisation aus. Wenn man nicht den Fehler macht zum "Nur mal sehen ob das was taugt" zu klein kauft.
    Davon mit einem Elektriker den Umbau meiner Hausinstallation für eine erwachsene PV-Anlage zu besprechen hält mich die Aussicht ab anschließend auch mit Zimmermann und Dachdecker über eine Generalsanierung des Scheunendaches zu sprechen. Das Dach des Wohnhauses ist durch Gauben zergliedert und erlaubt nur E/W-Ausrichtung der Paneele.

    Lieber bestgun , ich seh da ein Törtchen neben Deinem Avatar. Herzlichen Glückwunsch zur Entscheidung am gleichen Tag wie meine Mutter Geburtstag zu haben. Das sollte ein gutes Omen für Dich sein. Wir Kinder treffen uns heute zum 89. bei ihr. Ich wünsche Dir, dass zu Deinem 89. ebenfalls Deine Kinder mit zahlreichem Anhang zu Kaffee und Kuchen erscheinen!

    Wieviel Volt und Ampere werden denn gebraucht? Bei Pollin.de gibt es relativ preiswerte Labornetzteile bis 18V und 3 Ampere.

    Alte Batterieladegeräte ohne Intelligenz sollten in der gleichen Preisklasse liegen, sind aber nicht regelbar.

    Danke an Holger für den Hinweis auf die Anzeige 2.8.0.
    Habe mich also mal intensiver mit der Anleitung zum Zähler befaßt. (RTFM) Festgestellt, dass nach rund einem Monat Betrieb der sogn. Balkonanlage 44 kWh kostenfrei an den Energieversorger gingen.

    Die zur Anlage gehörende App sagt 99 kWh sind produziert worden.

    Die von rawing genannten 55-65% Eigenverbrauch treffen also bei mir zu (akt. 55%).

    Was ich bezweifle ist die aus meiner Sicht Marketingaussage, dass der Stromzähler zur Abrechnung die drei Phasen gegeneinander ausgleicht.


    Hier der Versuch das Schema der Stromverteilung über den Zähler darzustellen. Durch wechselweises Abschalten der Hauptsicherungen habe ich den Leitungsstrang, auf dem die Balkonanlage angeschlossen ist, als L3 gefunden. Die Produktion der Anlage kommt also direkt allen Verbrauchern auf L3 zu Gute. Überschüssige Energie geht über den Zähler ans Netz und wird über 2.8.0. registriert. Diese Energie "schenke" ich dem Stromversorger oder dem Netzbetreiber oder wem auch immer.
    In den YT Videos die ich gesehen hatte, wurde auf entsprechende Frage immer gesagt, der moderne Zähler würde überschüssige Energie auf z. Bsp. L3 mit der Entnahme auf L1 und L2 verrechnen. Das bezweifle ich sehr. Kann da jemand von euch eine Aussage zu machen?

    Abschließend noch eine andere Frage. Bei dem Überschuß von knapp 50 % die ich aktuell sehe, kann man über einen kleinen Zwischenspeicher nachdenken. Der sieht ohne zusätzliche Meßeinrichtungen und Kommunikation ja nichts vom aktuellen Verbrauch in der Anlage? Wie kann der also sinnvoll ohne zusätzliche Arbeiten am Sicherungs- oder Zählerschrank betrieben werden. Aus dem Gespräch mit dem Verkäufer bei Hornbach, selbst Betreiber einer Balkonanlage mit 4 Panelen entnahm ich, dass er mit Zeitschaltung arbeitet. Das ist wieder sehr nebulös und kann an realen dynamischen Verbäuchen daneben programmiert sein.
    Also die Frage: Kleinen Akku (1-2 kWh) dazu oder sein lassen?

    Genau, Interesse ist auch mein Grund so ein Teil aus 2 Paneelen in den Garten zu stellen. Gekauft bei Hornbach für 250 EUR. Das "Kraftwerk" bestehend aus 2 Paneelen, einem Wechselrichter Growatt mit 2 Eingängen 800 Watt Abgabeleistung und 5 Meter Anschlußkabel. Nach Betonsockel, Halteklammern, Antransport und separatem Kabel 25 Meter waren insgesamt 600 Euro weg. Da wird die Amortisation halt doppelt so lange dauern. Seit dem 6.3. in Betrieb und insgesamt im März, also innert 25 Tagen, 67 kWh erzeugt. Wieviel davon Eigenverbrauch ???


    Das Sparen de luxe beginnt mit der Badesaison am Pool. Da bin ich relativ sicher, dass die Anlage die Betriebskosten für Umwälzung Warmwasser und Filterung kompensiert.