Posts by Hovercat

    Indoor (4-7 Meter, Scheiben, Entenkasten, Tonröhrchen, Biathlonziel etc.) verwende ich prinzipiell eine Schießbrille.
    Mir ist auch schon alles Mögliche (von Diabolo bis .43 Hartgummi) wieder entgegengeflogen, allerdings hatte ich bisher noch keinen Treffer, der irgendwie "gezwiebelt" hätte oder so stark war, dass sich eine Rötung o.ä. gezeigt hätte.
    In die Augen will man natürlich trotzdem nichts kriegen - also ist Schutz da Pflicht.


    Das einzige, was in meinem Hobbyraum bisher durch Querschläger gelitten hat, ist ein LCD-Bildschirm - da hinterlassen auch eher langsame Diabolos teilweise Kratzer, die nicht mehr rausgehen ...

    Nudeln sind auch nicht schlecht, machen aber auch nicht wesentlich weniger Dreck als Tonröhrchen (ab und zu staubsaugen muss man in beiden Fällen).

    Nimm Nudeln.

    Abgekommen bin ich jedenfalls von diesen Kunststoffröhrchen oder -Plättchen aus dem Fachhandel - da erzeuge ich lieber Ton- oder Teigreste statt Plastikmüll.
    Tipp: wenn man ein (dünnes) Fliegengitter vor den Schießkasten spannt, werden die Geschosse kaum abgelenkt, aber es fliegt nur noch wenig Splitterkram nach draußen. :thumbup:

    Tonröhrchen (macht Dreck, aber ich mag das Zersplatzen und sie lassen sich gut auf einem Brett mit Nägeln aufreihen),
    Manchmal Kreideplättchen (aber auf Zimmerdistanz keine Herausforderung, da bräuchte ich so eine rotiertende Scheibe wie in der Schießbude ...),
    Mit SoftAir oder .43-Rubberballs gerne auf Birchwood-Casei-Splatterziele,
    Ab und zu leere Dosen oder Uhrenschachteln (wenn es stabiler Karton ist, bleiben T4E-Kugeln drin liegen)
    Der Rest teilt sich auf auf EntenZombikasten, einen externen Klappzielkasten und ein Biathlon-Ziel



    die Scheibe ganz oben dient für <0,5 Joule Fullauto - BBs bleiben kleben ;) - der Biathlonkasten wurde inzwischen nachlackiert
    das mittlere Brett wo hier die Plättchen hängen, wurde ebenfalls entfernt, weil zu Rückprall-angällig. Vielleicht kommen da mal bewegliche Ziele hin ...


    neben den Zombies hab ich mir noch diese Klappziele gegönnt


    Grüße

    4,5mm Diabolo lässt sich kaum mit RAM in .43 vergleichen - sowohl was Einsatzzweck als auch Präzision betrifft.


    Ich besitze sowohl die Umarex Beretta M92 FS als auch die PPQ M2 T4E - beide machen Spaß, aber man sollte wissen, was man möchte:


    Schießen auf bis zu 10m auf Scheibe oder Plinkingziele: klar 4,5mm Diabolo - mit den Trommelmagazin-Umarexen lassen sich für Hobbywaffen schon recht gute Streukreise realisieren.


    Übung des Handlings einer scharfen Waffe oder Funplinking auf wenige Meter und entsprechend größere Ziele: T4E/RAM ist fun - auf kurze Distanzen ist der Einschlagseffekt auch ein ganz anderer; die Coladosen dürften eher fliegen, als nur durchlöchert zu werden ... prinzipiell ist der Einsatzzweck der RAM-Waffen jedoch aus meiner Sicht beschränkter; der Einsatz zur Selbstverteidigung ist mehr als zweifelhaft, und die Kosten pro Schuss sind um einiges höher (bei Gummikugeln, die man nicht unbegrenzt wiederverwenden kann). Dazu kommen andere Anforderungen an die Ziele - die Kugeln neigen viel eher zum Zurückprallen als Bleidiabolos.


    Eine weitere Alternative zu Diabolo wären 4,5mm Stahl-BBs (zu den entspr. Waffen gibt es hier schon etliche Threads) oder auch Softair mit 6mm Kunststoff-BBs. Hier kommt es vor allem darauf an, ob Präzision oder ein möglichst "realistisches" Handling der Waffe die Priorität ist.

    eigentlich wird bei allen mir bekannten co2 Blowback-Waffen durch den Blowback auch der Hahn gespannt (eine Bewegung des Verschlusses nur für die Optik ist mir noch nicht untergekommen).
    Allerdings stimmt es, dass zumindest bei den gängigen Diabolo-Lösungen durch den Abzug dennoch der Weitertransport der Geschosse geleistet werden muss (z.B. durch Rotation des Magazins).


    Bei BB-Waffen ist das aber etwas anderes, da dort die Kugeln im Magazon durch Federkraft transportiert werden, in sofern sollte der Abzugswiederstand bei BB-Waffen mit Blowback geringer als der bei Diabolo-Waffen sein (was die Erfahrung auch bestätigt, z.B. bei der Racegun oder den diversen GBB im Softairbereich verglichen mit einer P226 oder Gamo PT-85)


    Je nach Bauart des Magazines kann man mit dem verbleibenden Abzugsweg und -Widerstand aber ganz gut leben. Dennoch ist auch mir keine Diabolo-Blowback bekannt, die durch den Blowback neben dem Spannen des Hahns auch das Magazin weiterbewegt. Interessant wäre so eine Lösung allerdings allemal, und technisch halte ich sie auch prinzipiell für realisierbar ...

    es war für mich halt die naheliegendste Lösung für das, was schon vorhanden war. Natürlich könnte ich auch zusammengeknüllte Tücher in die einzelnen Fächer vom Schießkasten stopfen, und Zielscheiben davorhängen - der Umbau wäre vielleicht marginal aufwändiger (Einlagen für Tonröhrchen usw. raus, Tücher rein), aber alles in allem würde sich das nicht viel nehmen - so lange ich nicht genau die Kante eines Zwischenbodens treffe.


    Der Sinn des Hängetuchs war auch weniger das Löcherprotzen, sondern der Wunsch, dass die Mumpeln nach dem Treffer im Kasten bleiben, statt zurückzukommen. Und das funktioniert ganz gut (bis sie durch die Löcher zurückkommen, brauchts schon viele Löcher ...). Erwähnt habe ich das hauptsächlich, weil ich tatsächlich überrascht war: Ich hätte angenommen, dass die Gummikugeln bei einem lose hängenden Handtuch/Duschvorleger durch das Zurückweichen des Tuches ausreichend abgebremst werden, statt durchzuschlagen (Es wird ja auch oft empfohlen, einen Schießkasten mit mehreren Lagen hängendem Textil (nicht nur Teppich, auch von Küchenhandtüchern o.ä. hab ich schon gelesen) auszustatten).


    Btw.: Ich hatte auch mal vor, für 4,5 oder 6mm BBs ein dünes Fliegengitter vor den Kasten zu spannen - die Ziele dürfte man (gerade bei beleuchtetem Kasteninneren) noch ausreichend gut sehen, und die BBs (und vor allem Teile zersplitterter Tonröhrchen u.ä.) sollten am zurückfliegen gehindert werden.
    .. wie stark das Netz die Flugbahn ablenkt (es hängt ja max. 5cm vor dem Ziel), müsste man aber mal in der Praxis sehen.

    ich habe für die T4E-Waffen meinen "normalen" Schießkasten (Sperrholz mit entspr. Einlagen und Fächern für Scheiben, Tonröhrchen etc.) mit einem vorne herunterklappbaren stabilen Handtuch ausgestattet, auf das sich z.B. Splatterburst-Targets von Birthwood Casey (z.B. solche) aufkleben lassen.


    .. allerdings gehen die Gummikugeln locker durch das Handtuch durch: dadurch bleiben sie zwar im Kasten, aber das Tuch wird öfters mal ausgetauscht werden müssen ...

    nur der Vollständigkeit halber: für F-Waffen gibt es auch fertige Einstellhilfen mit einem auf einem Stift montierten Laserpointer fertig zu kaufen (nicht nur als Hülsen für Revolver).
    Für den Stift, der in den Lauf gesteckt wird, liegen dafür Aufsätze mit unterschiedlichen Durchmessern bei. Nennt sich "Laser Bore Sighter":


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    ich habe mir so ein Ding vor einiger Zeit mal zum ausprobieren bestellt, finde die Konstruktion aber nicht sehr präzise, weil sich das Teil doch etwas im Lauf bewegen lässt.

    @MC-81: ich würde für Indoor als leichtes Einsteigergewehr auch das Baikal IJ MP 61 in Erwägung ziehen. Ist ein Preller/Seitenspanner, aber für die Distanzen, die man in der Wohnung so zu Verfügung hat, meiner Erfahrung nach völlig ausreichend (was die Präzision betrifft).


    Vorteil: hat 5-Schuss-Magazine, macht ziemlichen Spaß (@Topic: Federbolzen passen leider keine rein).

    Reichen denn Kunststoff BBs von der Wucht her aus, die Figuren umzuklappen? Ich hätte gedacht die sind zu leicht.

    Bei 3 - 4 Joule aus einem Ruger Superhawk (8") mit 4-5 Metern Abstand ist das kein Problem, wenn man nicht zu tief trifft. Viel mehr Energie haben auch die gängigen co2-Pusten in 4,5mm nicht. Die BBs sollten aber nicht zu leicht sein - getestet habe ich es mit 0,20 - 0,25g.



    Quote from Schütze Benjamin

    Die Targets hängen pendelnd. Ist alles ne Frage der Balance. Im Zweifel das Gegengewicht bearbeiten und man kann die Targets umpusten...Alles ne Frage der Physik.

    Stimmt, aber das ist immer ein Spiel zwischen Masse, Gewicht und Trägheit. Wenn der obere Teil des Pendels schwerer wird, und der untere ebenfalls abgefeilt wird, wird das Teil möglicherweise kopflastig und hält nicht mehr in der Senkrechten. Mann muss es wohl einfach probieren, aber bevor ich an meinem Kasten rumfeile, warte ich lieber, bis ich einen zweiten habe. ;-)

    In 50 Cent Läden gibt es auch Gummimatten als Fußabtreter mit Gewebeeinlage. Das sollte eine Weile halten und gut dämmen.

    keine schlechte Idee. Man müsste nur sehen, ob sich dadurch das Gewicht der Figuren so erhöht, dass schwächere Waffen wieder keine Chance haben.


    Eine Schicht aus 1-2mm starken Gummi könnte schon eine Weile halten. Wie dick (und swcher) die Gummimatten sind, die Du erwähnst, weiß ich nicht - klingt aber relativ massig für so kleine Figuren.

    Man versaut doch keine Göttin mit Bolzen schießen

    da haste wohl Recht, meine wären mir dafür wohl auch zu schade. Ich habe aber ziemlich viele Bolzen rumliegen ... hmmm
    Mein Marksman Repeater schafft die Bolzen jedenfalls nicht, bei der "the GAT" kamen sie zumindest vorne raus, aber Zielen war Glückssache.
    Die B36 kommt mir zwar etwas zu wuchtig vor für die luftigen Bolzen, aber bei der hätte ich wohl am wenigsten Skrupel.




    Danke für die Info zum Gamo. Ich biete gerade mal spaßeshalber bei einer auf eGun mit. :thumbup:


    Dass man ein Haenel damit nicht vergleich kann, ist mir klar - was anderes als 4,4mm Punktkugeln aus DDR-Produktion ist mir da auch noch nie reingekommen. ;-) Vielleicht war die Bezeichnung "BBs" dafür unglücklich gewählt.

    Solange es bei Diabolos bleibt, hält sich der "Schaden" an den Figuren in Grenzen (die leichte aber reversible Verformung nach hinten tritt natürlich je nach Energie immer auf).


    Stahl-BBs hinterlassen aber teilweise schon deutlich sichtbare "Krater" auf der Oberfläche, und prallen (bekannterweise) dazu in alle Richtungen ab.


    6mm BBs aus Kunststoff erzeugen keinen Schaden an den Zombies, zerplatzen aber.


    Ich hatte auch zuerst überlegt, die Figuren mit PlastiDip o.ä. zu überziehen (eignet sich teilweise für Kunststoff-Griffschalen), bin aber zu dem Schluss gekommen, dass diese dünne Schicht nicht lange halten dürfte. Wenn da jemand anders (Langzeit-)Erfahrungen gemacht hat, wäre das schon interessant.


    Interessanterweise lassen sich die Klappziele im Originalzustand aus 4,5m mit einer Softair Federdruck-Pumpgun mit ca. 0,9 Joule Gesamtenergie gut umlegen, wenn bei einem Schuss alle drei BBs die Figur treffen.

    Diese Gewehre verschießen pro Schuss 3 BBs gleichzeitig mit angeblich 0,9 Joule Gesamtenergie durch drei Innenläufe; geladen werden "Schrotpatronen" mit 30BB Fassungsvermögen, man hat also immer 10 (dreifach)Schuss.


    Das macht schon Laune, zumal die (teilweise gesplitterten) Kunststoff-BBs relativ ungefährlich sind, wenn man eine Schutzbrille trägt.

    ich würde (falls noch nicht genannt) auch noch die Walther PP bzw PPK dazuzählen. (und zur Makarov evtl. die TT-33)


    Bei den Gewehren vielleicht noch einen Vorderschaftsrepetierer - Ob M1873 (Carbine) oder M870 sei mal dahingestellt. ... oder ist das wieder zu neu?

    Ich hatte mir die Zombies mit einseitig klebenden Dämpfungsschaummatten (keine Ahnung, wie sich das Zeug richtig nennt, gibts in Platten zum Ausschneiden in vielen Stärken, nutze ich sonst zum elastischen Abstandshalten im Modellbau) bedeckt. Schießt sich allerdings schnell runter. Nächster Versuch werden vielleicht solche Filzbeläge, die man unter Tischbeine klebt ... ;-)


    Ich denke aber, dass ein guter Teil des Geräuschs auch vom Aufschlagen der Figuren hinten auf der Metallleiste erzeugt wird ...


    Es kommt vor, dass sich die Figuren nach einiger Zeit nach hinten biegen (ich schieße mit allem möglichen darauf; von Softair über Stahl-BB bis 5,5er Diablols aus HW45 oder der Crosman 2240), teilweise aus nur 4m Entfernung). Sie lassen sich aber per Hand ganz gut wieder nach vorne biegen - zwar nicht unbedingt wieder exakt aufrecht, aber echte Zombies stehen ja auch nicht wirklich gerade. ;-)

    . verodog: das Teil besteht doch fast nur aus Kunststoff, oder?


    Ich hab hier noch ein Norconia B36 (Unterhebenspanner), das mit Dias trotz Extremeinstellung des Korns auf 4m immer noch ne Handbreit zu hoch schießt - die werde ich mal mit Federbolzen testen, vielleicht fliegen die ja etwas tiefer ... ;-)


    Ist allerdings etwas schwer das Teil. Ich habe noch eine alte Diana 25 und die kleine Diana 16. Bekommt man auch recht günstig, und dürften sich für das Bolzenschießen eignen.


    Für BBs gibts bei mir nur Haenel 310 (die BBs mit Blei natürlich ...)