Posts by hannibaal

    Noch ein kurzes Wort zu Plasmas 284 - vielen Dank für den kurzen Bericht. Ich komme ursprünglich aus Sachsen-Anhalt und da haben "die Alten" auch immer davon erzählt, dass man Mopedfedern verbaut hat, um die Knicker stärker zu machen. Da hat man mal eine Vorstellung, was die so angestellt haben :rolleyes:
    Und das "Lehrgeld" ist wirklich billig. Für die erste Aufbereitung eines III-60 habe ich damals über 200€ bezahlt. Dafür durfte ich aber auch den ganzen Prozess begleiten und habe mit dem Büma über 6 Stunden zusammengehockt und mir alles erklären lassen (inkl. neue Feder zuschneiden und anlegen - dafür ist er nach 20 Uhr im Mietshaus in den Keller und hat die Flex angeworfen 8| ). Die Erfahrung muss man eben sammeln.

    Ah, danke für die Einordnung. Mein I-53 hat einen GST-Stempel. Ich habe dank Neuanschaffung eines größeren Schraubendrehers nun auch alles auseinander bauen können. Der obligatorische Nagel war natürlich schön in die Manschette eingearbeitet || Die Manschette erschien mir aber auch nicht zu sein, wie sie sollte. Da wurde nur ein flaches Stück Leder verbaut und mit zu kurzer und scheinbar unpassender Schraube das erste Drittel des Gewinde im Kolben zerfurcht. Ich hoffe, dass die Ersatzschraube dann lang genug ist, um weiter unten ins intakte Gewinde zu greifen.


    Mir sind da noch zwei Sachen aufgefallen:


    > Die Scharnierschraube war sehr (!) fest. Auf der Gegenseite hatte ich aber keine Scharnierhalteschraube (s.a. Link Gotha III-56). Soll das so sein oder kommt da eigentlich eine Scharnierhalteschraube rein? Ein "Loch" ist in der Scharnierschraube ja vorhanden.



    > Die Abzugshalteschraube und Mutter brauche ich neu,welche in Gotha aber (noch) nicht im Programm sind. Weiß jemand, ob die vom III-56 passen?


    VG, Christoph

    Hallo,
    ich habe zu meinem aktuellen I-53 Projekt eine kurze Frage. War der Abzug standardmäßig einstellbar? Mein Abzugsbügel ist geschlossen, insofern gehe ich davon aus, dass er nicht einstellbar ist. Das Gewehr ist aber etwas verbastelt und bei einer Bildersuche hatte ich I-53 mit Einstellschraube gesehen.


    LG, Christoph

    Hi, falls du ein umfassendes Werk dazu suchst, dann könntest du dir bspw. folgenden Titel aus der Bibliothek holen (ggfs. über Fernleihe -> Universität der Bundeswehr in München hat das. Mir war das bei Amazon zu teuer für einmal reinschauen):


    Luftgewehr Schiessen 2010 von von Reinkemeier, Bühlmann, Eckhardt et. al.


    Da sind die relativ aktuellen Inhalte mit Bildern von Olympiaschützen im Training mit drin. Gut ist auch, dass die 3-Stellung (Kniend und Liegend) sowie Auflage mit behandelt wird (Link zu Amazon).


    Viel wird darin aber auch über die aktuelle Ausrüstung gemacht (Jacke, Hose, Handschuhe etc.). Besser fand ich da ein Werk aus der DDR (lag bei uns in der Sportbibliothek rum), wo die Inhalte auf "normale" Leute mit Alltagskleidung zugeschnitten waren. Aber die Techniken/Ansätze sind dann eben 50 Jahre alt. Dennoch sicher besser als blauäugig, denn ein paar Grundlagen bleiben gleich. Ein Meisterschütze aus den 70ern wird (körperliche Fitness außen vor) mit seiner Technik auch heute sehr gut abschneiden. Das würde ich als These mal in den Raum stellen :whistling:

    Hallo in die Runde,


    ich habe am Wochenende meine HW97 (kein Tuning, "Stino") im Garten ausgeführt und mich mal mehr auf den Abzug konzentriert. Dabei ist mir aufgefallen, dass nach dem Vorzugsweg und dem Druckpunkt eine Art kleiner Kriechweg kommt. Am "ersten Druckpunkt" erhöhe ich langsam weiter die Kraft und dann kratzt/kriecht der Abzug ein kleines Stück zum "zweiten Druckpunkt". Dort kann ich dann halten und bei weiterer Krafterhöhung löst sich dann der Schuss. Kennt das jemand und hat vielleicht einen Rat für mich? (gerne auch Verweis auf alte Beiträge -ich habe nicht die älteren Weihrauch-G-Beiträge gelesen :whistling: )


    Viele Grüße,
    Christoph

    Hi,


    ich hatte mich auch damit jüngst etwas beschäftigt - aber eher vom MB01 Ende her (für Indoor - habe ich verworfen, da Sniper und Indoor < 6m sich einfach nicht vereinen lassen. An Airsoft-Events habe ich kein Interesse). Wenn du Plinking schreibst, dann nehme ich aber an, dass du nicht aktiv auf einem Airsoft-Feld spielst, sondern eher im Garten o.ä. Die Softair haben m.W.n. in Deutschland auch das F im Fünfeck - du kannst damit also nicht einfach so in Wald und Wiese rumballern.


    Nun zum Plinking - in einem Testvideo der MB01 (Youtube) hat sich der Tester gefreut, dass es auf 60 m so ein Ölfass/Tonne trifft. Das BB schlug da irgendwo drauf ein. Für die 500 € der SSG10 bekommst du aber definitiv F-Luftgewehre, mit denen du Streukreise in der Größenordnung Handteller statt Fass schießen kannst. Leider weiß ich nicht, ob die SSG10 die Präzision auch auf 60 Meter bringt. Kann ich mir bei den 2,8 J und den leichten BB nicht vorstellen. Da lasse ich mich aber gerne eines besseren belehren.


    Wenn es aber irgendwann auch mal auf ein Spielfeld gehen soll, dann lohnt sich die SSG wahrscheinlich eher als ein LG. Das du noch ein ZF brauchst, hast du noch im Blick?


    VG, Christoph

    Hallo,


    ich habe mir gerade den Schaft der I-53 vorgenommen und da sind wieder Fragen aufgekommen. Habt Ihr Tipps für mich für folgende Fragestellungen?
    1. Am Schaft bleiben nach dem Schleifen ein paar tiefe schwarze Rillen - sollte man einfach tiefer schleifen oder mit Hitze+Feuchte alles etwas aufquellen und dann schleifen?

    2. Das markierte Führungsstück ist nur einseitig angeschweißt. Muss das so sein oder sollte man die Lücke (rechtes Bild, Blick entlang der Systemlängsachse) mit nem Schweißpunkt sichern?

    3. Zur Schraube am Systemende gehört sicher noch eine Mutter, oder?


    Viele Grüße,
    Christoph

    Die Laufdichtung ist der offensichtliche Teil :) Dann noch eine Schleiforgie, brünieren, Feder und Dichtung prüfen, Schaft sieht auch aus wie... Das ist noch ein langer Weg - der aber gangbar ist, nun das es einen Plan für diesen Makel gibt. Danke!

    Hallo,


    ich habe hier ein I-53, dem mittelfristig neues Leben eingehaucht werden soll. Leider "klappert" es bei geschlossenen Lauf, da die Verriegelung scheinbar mal mit Gewalt gelöst wurde (s. Bilder). Bei einem 303-8 ist diese "Nase" durchgängig.
    Daher meine Frage: Wie kann ich das am besten wiederherstellen? Meine erste Idee ist Auftragsschweißen vom Arbeitskollegen und dann wieder sauber runterfeilen. Vielleicht ginge ja noch so fest aushärtender "Metallkleber" von Loctite oder Uhu o.ä.


    Was denkt ihr?


    Viele Grüße,
    Christoph

    Hi,


    Ich will mich demnächst an meine Diana 75 wagen. Die Dichtungen bröseln alle vor sich hin. Anleitungen und Berichte (WilderSüden) wurden geladen und gelesen, aber noch nicht ganz verstanden. Wie ist das bei der Hammermethode und der Abschlusskappe gemeint (s. Beitrag GiseWhcs, bzw. scheint der Tipp ja so gut zu sein, dass er übernommen wurde)? Erfolgt der Schlag von hinten längs zur Lauf- bzw. Systemachse? Oder von links/rechts, d.h. quer zur Systemachse (wobei ich mir da eher vorstellen kann, dass das Gewinde was abkriegt bzw. das System vom Kreis- zum Ovalquerschnitt deformiert wird).


    VG, Chris

    Oder du nimmst das als Anlass in Kooperation mit deinem Kumpel einen eigenen Schaft zu bauen. Da kannst du dir viel Inspiration bei den Beiträgen von Nutzer Brecht holen. Auch Anleitung und so.

    Da kann ich nur zustimmen. Ich suche derzeit auch noch 2-3 Gewehrchen/Pistolen, aber manchmal kommt 4 Wochen lang nix, dann gibt's 3 auf einmal und davon nur eins wirklich tauglich/gewünscht.

    @ertz
    Ich lasse mich mal überraschen, ob das Rad wirklich ein Problem wird. Erstmal muss die Kompression bei mir wieder laufen. Die FWBs haben m.E. ja auch eine Rückschlagsicherung für die Spannhebel, aber da ich noch keine FWB habe, bin ich mir nicht sicher ab welcher Reihe. Oder ist das bereits seit der FWB 150 Standardausstattung?


    VG, Christoph

    Hallo Edwin,


    Der Hebel lässt sich leicht nach vorn führen (Kompressionshülse mit Luft füllen) und am Ende schnappt der Haken in die Zähne. Sobald man das System ein Stück schließt/komprimiert und dann "aus Gründen" wieder öffnen möchte (Rumspielerei beim Versuch die Mechanik zu kapieren), "knacken" sofort die Zähne bzw. brechen etwas ab. So habe ich zumindest bei mir erkannt, warum die Zähne genau an der Stelle verschlissen sind. Der Hebel ist da weit geöffnet (~90° zum System) und du hast problemlos viel Kraft um einen winzigen Zahn in eine Richtung zu bewegen, in die er nicht will :whistling:


    VG, Christoph

    Hallo Manolosolo,


    die Stifte sitzen echt fest. Du solltest definitiv einen passenden Splinttreiber (Pin Punch) verwenden und das System nur leicht gedämpft lagern (vielleicht Holz + 2-3 Lagen Stoff?). Der Stift ist ja auf beiden Seiten zu sehen, sodass er nicht ernsthaft verklemmt sein kann. Geduld und zartfühlende Gewalt sollten helfen. Vom Bohren würde ich erstmal absehen. Habe ich das richtig verstanden, dass die (27) bei dir auch komplett fehlt?


    - englisch -
    The pens are really stuck. You should definitely use a suitable pin punch and place the system only slightly cushioned (maybe wood + 2-3 layers of fabric?). The pin is visible on both sides, so it can't be seriously jammed. Patience and tender violence should help. I would refrain from drilling for the time being. Did I understand correctly that the damper (27) is completely missing at your Diana, too?


    best regards, Christoph

    Hallo,


    ich bin insofern weiter gekommen, dass ich mich entschieden habe das Rädchen so zu lassen. Mein Mechaniker auf Arbeit meinte, er kriegt das wahrscheinlich mit etwas Gewalt runter und dann kann man das neue draufsetzen und den Stift per Schlagen wieder "aufpilzen" sodass es hält. Mir ist das zu riskant an dem Teil und es kommt m.E. auf die Lage der 3 Zähne an. Am Anfang (Hebel weit offen) kann m.E. nicht viel passieren, da die Kompression nicht sehr groß ist. Weiter "hinten" (Hebel wird angelegt, Luft stärker komprimiert) sind die Zähne aber in Ordnung, d.h. der Hebel ist vor Rückschlag gesichert.


    Daher würde ich die Frage stellen: Welche 3 Zähne sind betroffen? Spielen die eine Rolle?
    Wenn es um die saubere Restauration geht, dann sollte es sicher gemacht werden. Viel Erfolg dabei und lass hören/sehen wie es funktioniert!


    VG, Christoph


    P.S.: meine Diana 100 habe ich zwar bereits mit Dichtmittel versehen, aber leider fehlt gerade die Zeit für Zusammenbau und Test ;( Ich würde gerne (positive) Fortschritte posten!