Posts by bad company

    Fand den HDR50 immer grottenhässlich und hab nen Bogen drum gemacht, bis ich nach einer OP aus Langeweilegründen an einen ran kam und ihn mir mal näher angeschaut hab, ihn auf Aluherz und Gumminieren durchgecheckt habe. Und was soll ich sagen; das Teil macht schon irgendwie richtig Spass :thumbsup: Ist halt ein Plastikbomber, mittlerweile auch als Volksrevolver bezeichnet, da relativ preiswert, bundesweit recht weit verbreitet und zudem auch eine internationale Fangemeinde. Einfache Technik und endloses Zubehör, sinnvolles und unnötiges. Entsprechend kann man viele Euros auf der Strecke lassen.


    Wer wirklich eine Projektilempfehlung und dafür richtig tief in die Tasche greifen will, schaut mal auf Z-RAM vorbei und sich die Z.50 steel bullets an. Nein ist nicht mein Shop, sind aber mE echt eine der gescheitesten Geschosse, wenn man mal was anderes wie 3D-umdruckte Stahlkugeln mit furchteinflößenden Produktnamen will.


    Ansonsten als "homedefense" lieber nen Knüppel, aber auch dazu taugt die Waffe wohl, zumindest ein Mal und dann kann man sich die Plastesplitter aus der Hand popeln :wogaga:


    Klar das Schießsportenthusiasten den HDR in der Luft zerreißen, doch will nicht wissen wie viele hier heimlich im Keller damit Dosen schubsen :johnwoo:  ;)

    Habe zwar eine "echte", ältere Röhm RG 88 sowie RG 89, führe allerdings weder die Eine, noch die Andere.

    Dafür aber stets einen klaren Geist, zwei Fäuste, Ellenbögen, Kniee usw und ein 42a konformes EDC Mercator für die Brotzeit und das ganz ohne lästigen Papierkram :-)

    Aber wers braucht und sich dadurch "sicherer" fühlt, nur zu ;-)

    Antwort von Diana/GSG bzgl des Mod 10:


    ...

    Leider können wir Ihnen zu diesem Modell auch keine weiteren Information zukommen

    lassen außer, dass das Seitenspannergewehr von 1949 bis 1953 ausschließlich in E<7,5J

    produziert wurde.

    ...


    Produziert wurde also lt. deren Unterlagen das Mod 10 von 1949 bis 1953. (bisher ging ich von einem Zeitraum von 50-52 aus)

    Bzgl meiner Anfrage nach (Ersatz)teilen verwiesen sie an das bekannte "Waffencenter Gotha".

    Cool! Das Ding sieht aus wie eine stark weiterentwickelte Diana Modell 1, welche bekanntlich ein Knicker mit eben diesem Einschraublaufsystem ist. So eine von 1938 ist mir ja vor Kurzem (wie im Forum beschrieben) zugelaufen.

    da ich mich mit älteren Diana (bisher) nicht auskenne, schonmal danke für den Tipp! Ja, der Einschraublauf meines Modell 10 ähnelt dem des Mod 1, könnte tatsächlich, auch zeitlich und vom System her, eine Weiterentwicklung sein.


    Edit: das mit den Fertigungsjahren 50-52 deckt sich auch mit meiner Recherche, allerdings ohne Erwähnung der "britischen Linie"... sehr interessant!

    Beide von mir im Netz gesichteten Modelle trugen Diana Mod 10 Markings. Eines wurde in der BRD angeboten, dass andere hat es wohl nach Belgien verschlagen...

    Hallo!


    Bei einer Entrümpelung fiel mir ein verstaubtes und angerostetes, kleines Luftgewehr in die Hände und somit in die Sammlung.


    Es handelt sich um ein Diana Mod 10 aus Dezember 1950 (lt Markierung "12/50" am Hinterschaft")


    Viel habe ich hierzu im Netz nicht gefunden. Lediglich, dass dies ein zwischen 1950 und 1952 in geringer Stückzahl produziertes Gewehr ist.

    Auch das es sich wohl um das erste von Diana mit Seitenspannersystem produzierte handelt (zumindest eines der ersten).

    Diese spärlichen Angaben fand ich im Netz, ergo ohne Gewähr.

    Es hat einen 4,5mm Glattlauf, welcher eingeschraubt wird (Einstecklauf). Durch den abgeschraubten Lauf ist es auch zu laden; Rundkugeln wie Diabolos habe ich bisher verwendet.


    Leider habe ich kein Foto vom Fundzustand gemacht, es sah aber wirklich erbärmlich aus.

    Also erstmal gereinigt, in Öl "gebadet", alles gangbar gemacht und gefettet.

    Was soll ich sagen: das Teil schießt nach 72 Jahren und ggf Jahrzehnten in der Ecke in der es abgestellt war, nun mit Druck die Kugel durch den Lauf!

    Nix wurde erneuert, alles original inklusive Dichtung und Feder!

    An Vorder- und Hinterschaft befinden sich Riemenbügel. Auf Grund der geringen Maße gehe ich von einem Gewehr für Pimpfe aus.


    Ein schönes Stück Nachkriegs-Zeitgeschichte und ein Beleg für Deutsche Wertarbeit.


    Nun würde ich gerne mehr dazu erfahren; vielleicht hat jemand Informationen zu dem Gewehr(chen).


    Diana habe ich bereits angeschrieben und hoffe auf Antwort.


    Beste Grüße aus dem Hunsrück


    Edit: Der Lauf misst ca. 19cm, die Gesamtlänge von Laufkrone bis Hinterschaft beträgt ca. 75cm; ist also wirklich sehr kompakt bzw klein ;)

    Die Laufseele scheint von der optik her aus Messing zu bestehen.

    Edit2: Das Gewehr macht wirklich Laune. Mittlerweile ließ ich es mir nicht nehmen, verkupferte etwa ein halbes Gramm schwere Bleirundkugeln über den Chrony zu jagen. Trotz originalem Innenleben und entsprechend alten (und womöglich nicht mehr ganz so dichten) Dichtungen hat es eine erstaunlich konstante VO. Etwa 55m/s, womit es um die 0,8 Joule bringen dürfte. Ggf ändert sich die Leistung auch noch, wenn es wieder etwas "eingelaufen" ist.

    Bei einer "Schießbudendistanz" von etwa 2 Metern gelingen frei stehend etwa 1 Euro große Schussgruppen, was für einen Diana"Rentner" mE absolut akzeptabel ist.

    Las einmal etwas von 106m/s bei diesem Modell, wovon ich hier natürlich weit entfernt bin. Auf der anderen Seite kennt man ja die oftmals "wohlwollenden" Angaben im Weltennetz ;-) (nochmal den entsprechenden Text gelesen: da es sich um ein "überarbeitetes" Exemplar gehandelt haben soll (Dichtung, Feder?), dürften die 106m/s durchaus möglich sein)


    ...

    Habe heute noch 50 Holskugeln im cal. 40 bestellt, wenn alles da ist, kann es los gehen... ;-)

    Wo holst Du die Holzkugeln und in welchen Kalibern bzw Durchmessern gibts die? Maßhaltig? Bereits geschossen? Wie ist das Schussbild? Schön leicht in Bezug auf die 209er sind die ja.

    Hab mal die .36 Kanone in meinem Profilbild mit getapten 8er Holzdübeln bestückt. Naja, bei dieser Eigenkonstruktion von Projektil reden wir erst garnicht von Präzision...von der intuitiven Zielerfassung mal ganz abgesehen... ;-)

    Die Sache ist nur, 209er Zündhütchen sind Zentralfeuer, die Floberts aber Randzünder.

    :thumbup: autsch, wohl wahr.

    Bliebe nur ein grenzwertiges Basteln, eine Art "Plättchen" mit seitlichem "Stab" oder so, der dann den Rand erwischt, sofern dafür überhaupt der Platz ausreichen würde. da passe ich aus Verhälnismäßigkeit bis Machbatkeit...warum das Rad neu erfinden?;)

    (#2 wg. weiterer Bilder)


    Und hier die originalen Teile von Weihrauch, welche zusammen für 64 EUR (incl. Versand) bei HW zu haben sind. Wie ich finde, ein äußerst günstiger Preis im Hinblick auf die Qualität der Verarbeitung und dem Ergebnis. Und schon mal überhaupt, wenn man ggf. eine Vergoldung der brünierten Teile in Betracht zieht (> 100 EUR).

    den hinteren Bügel konnte ich mir schonmal. Jetzt fehlt mir nur noch der Messing-Abzugsbügel. HW scheint den nicht mehr anzubieten. Hat jmd vielleicht noch einen abzugeben? Oder Infos wer den aktuell noch anbietet?

    Dieses Thema is fur mich komplett neu. Ist diese Methode nur fur plingking geeignet, oder kan man auch ein wenig präzision bekommen? Ich meine, ob man eine 100% zuverlässige streuung von so 2-30mm bekommen kann?


    Ist es wirklich notwendig besondere Zundhutchen zu bekommen, oder funktioniert auch die meisten, ob sie auch nicht optimal sind?

    wenn man damit umgehen kann, sind schon interessante Streukreise möglich. Mit zB dem White hawk zumindest, da zB der Liegi keine Visierung hat, weniger.

    Zündhütchen müssen in dem Fall 209er sein, da das die einzigen Kompatiblen sind. Es sind Schrotzünder und eher mit "Platzkartuschen" zu vergleichen, nicht mit "normalen" Primern a la 1075 oder so.

    mE ist die Stärke der 209er eher zu vernachlässigen, da doch meiner Erfahrung nach eher mit marginalem Unterschied.

    doch mehr macht es mir Müh an die CCi 209er Zündhütchen zu kommen.

    Hey König, schau mal bei grauwolf.net, Federall sind auf Lager und gleichwertig von der Kraft zu den CCI. Es scheint aber generell Lieferschwierigkeiten zu geben.

    https://www.grauwolf.net/wiede…ml?grauwolf_waffenart=223

    Super, danke. Hab allerdings bereits 2x100 Stück bestellt. Mit Gefahrenzuschlag liegt man bei 26 Euro! ;(||;)

    Erlaube mir mal etwas unbezahlte Händlerwerbung zu machen. Sommer 2020 (lt vorliegender Rechnung) habe ich Primer bei


    Wiederladewelt24.com


    bestellt, wobei der Gefahrgutversand bei 9,75€ lag.


    Aktuell wird dieser mit 12,00Euro bis 31kg angegeben, wofür man einige 209er beziehen könnte :-)

    Vor Jahren hab ich mal ne Dose .22er skenco ultramag mit einem Gewicht von 1,71g ergattern können.
    Sehen aus wie die üblichen ultramags, nur "fetter", und mit gutem halben Gramm mehr Gewicht pro Pellet. Die Dose ist aus Blech und nicht wie üblich aus Plaste.
    Seinerzeit für 14,50€ erstanden (Preisschild pappt noch drauf). Seitdem und auch zuvor habe ich die niemals gesehen und auch bis heute nicht mehr. Ich weiß nicht ob die für den Markt außerhalb der BRD gedacht sind oder ggf garnicht mehr produziert werden.
    Die angebrochene 150er Dose hab ich mit etwa 100St. immer noch. Besonderes wird nicht unnötig verballert ;-)
    Auf Grund des Gewichts und der Messingspitze in entsprechenden Gewehren natürlich ne Wucht.
    Meine Crosman2240 spuckt die auch aus; aber die frisst sowieso alles :D natürlich mit weniger bis fast garkeiner Deformation des Geschosses.



    Die üblichen 5,5mm 1,18g ultramag nutze ich unregelmäßig. Konnte aber nie klagen.
    Im cal .25 sind die leider zu lang für meine Dominator. Aber wenn man die Messingspitze rauszieht (die steckt nur "lose" drin) und diese am hinteren Teil kürzt/abfeilt und wieder in die Hohlspitze des Dias einsteckt, kann man die für die 10mm Magazine anpassen. Was nicht passt, wird eben passend gemacht ;-)


    Edit: jaja die ultramags lassen mich irgendwie nicht los :D grad gesehen, dass ich vor fast auf den Tag genau 7 Jahren bereits von den 1,71g ultramags genau in diesem Thread berichtet hab. Sry für die Wiedrholung :whistling:

    Mein Kenntnisstand ist, daß die Indoor-Pistons nur auf die großkalibrigen Pedersolis Cal .36 & .44 & .45 passen und mit Indoor-Polymerkugeln geschossen werden sollen.

    Danke für die Antwort. Soweit mir bekannt passt das Indoor Piston auf alle (Pedersoli) Percussionwaffen mit einem 1/4*28 Gewinde, was zumindest mE die neueren, gängigeren als "Standart"(?) aufweisen sollten. Beim Liegi .44&.36 ist die Kompatibilität vom ID Piston bekannter "Standart". Die mir eigentlich vom Typ her bekannten dp Zimmerpistolen hatte ich diesbezüglich gar nicht auf dem Schirm gehabt, obwohl diese sich vom zentral sitzenden Piston eigentlich besonders gut für den Antrieb mit 209ern eignen sollten. Habe eine White Hawk und hier ist es werksseitig genauso; 209 Primer, zentral sitzender Zündstral.
    Habe bei zwei Händlern nachgefragt. Der eine bestätigt mir zwar, daß er mir die belgische Salon Pistole bestellen kann, schweigt sich aber über die Kompatibilität zum ID Piston aus.
    Die Antwort des zweiten Händlers steht noch aus.
    Werde ggf direkt mit der dp Vertretung in der BRD Kontakt aufnehmen. Vielleicht kann auch jemand im Forum die Kompatibilität bestätigen oder negieren.
    Du meinst ja, ggf wurde bei dir am Piston ein Gewinde geschnitten.


    Die belgische könnt mir gefallen, wenn mit 209er Schrotzünder betrieben. Falls deine mal auf egun landet, gib mir Bescheid ;)

    wir sprechen doch von diesen Indoor-Pistons???
    Oder gibt es auch noch andere 209er Pistons?

    Hallo Jürgen,


    das ist "die" Zimmerpistole von DP, welche es in 4,5(4,3?)mm und cal .36 gibt?
    Wie "alt" ist dein Modell bzw weißt du, ob die Indoor Pistons in die aktuellen Zimmerpistolen von Pedersoli passen, diese Waffen das 1/4x28 Pistongewinde aufweisen?


    Beste Grüße, Andreas

    Beide Pedersoli Liegi haben Perkussionszündung.
    Zweifelsohne gewerblich.
    Im Angebot steht jedenfalls nichts von gültigem Beschuss. Womöglich testet der Händler/Hersteller sein Produkt, allerdings wäre dies lediglich ein "Beschuss" und noch lange kein "gültiger";)
    Da ich gerade das "Liegi Projekt" auf Eis gelegt habe, fällt es leicht vom wahrscheinlich unbeschossenen Glattlauf in meinem Wunschkaliber .25 Abstand zu nehmen.


    Dennoch wäre es interessant ob die Systeme von DP Liegi .44 und .36 identisch sind und die Läufe der beiden Varianten untereinander wechselbar.

    zum Liegi hau ich mal eben ne Frage raus:
    gehe ich recht in der Annahme, daß der DP Liegisich bei der .44 und .36 Version lediglich durch den aufgeschraubten Lauf unterscheiden?
    System identisch ist und man so beide Läufe untereinander tauschen kann?


    Intention/Vorgeschichte: vor einigen Tagen habe ich leider einen Liegi bei SWS retournieren müssen (was anstandslos funktionierte), da der Lauf des .36 völlig verrostet (nicht übertrieben!) war. Zwar strebte ich einen Tausch an (sofern neuer Ersatz lieferbar wäre -da nahm ich noch an, daß ich einen wie üblich mit Wasser gereinigten, schlecht getrockneten und ohne Korossionsschutz eingelagerten Versandrückläufer erwischt habe), doch der Norddeutsche Händler meinte, daß ALLE bei ihm lagernden .36er nur "in dieser Qualität" verfügbar wären. Bei erneuter Rückfrage meinerseits zur "Qualität" bezog sich dies tatsächlich bei allen auf rostige Läufe (angeblich nach Beschuss "schlecht gereinigt")!
    Besonders tragisch (und gefährlich für den Kunden), daß weiterhin im Netz bei SWS diese Liegi als Neuware feilgeboten werden. Bei meinem zumindest war ein erbsengroßer Rostbatzen im Lauf und ich will mir einen Scharfschuss damit überhaupt nicht vorstellen. Selbstverständlich wird jeder gewissenhafte Schütze eine neue Waffe überprüfen, doch da diese Liegi frei verkäuflich sind und auch mit 209er Piston betrieben werden können, könnten Menschen ohne rudimentäre Erfahrung dieser habhaft werden. ..
    mE nur noch als "Deko" verwendbar.


    Doch ich wollte nicht abschweifen, auch für diese "Warnung" kein Thema eröffnen.
    Werde weiter bei SWS kaufen und wie üblich, generell jede Waffe vor Nutzung gewissenhaft prüfen.


    Also sind die Läufe untereinander wechselbar?
    zB werden auf egun auch Glattläufe diverser Kaliber für den .44er angeboten.
    Gewinde und System sind identisch und so passen .44er Läufe auf den .36 und umgekehrt?
    Ggf. könnte ich mir nun einen .44er zulegen und dann mit kleinerem Kaliber und längerem Lauf umrüsten bzw den draufschrauben?
    Rechtlich: müssen die auf egun vertriebenen, selbst gefertigten Läufe einen Beschuss aufweisen? Die Qualität dieser scheint gut zu sein, ein Beschuss wurde nicht erwähnt und auch noch nicht nachgefragt.


    Danke und Grüße

    dann revidier ich das mal; hatte ich wohl falsch im Hirn gespeichert
    Heut vormittag den alten Beitrag



    Edit; Beitrag gesucht undgefunden. Wie oben erwähnt:


    45 grain, .31 Rundkugel verschossen nur mit Schrotzündern, läst somit Rückschlüsse auf die Stärke zu: