Auf der Suche nach einem Taschenfernglas: Eine Gegenüberstellung und Laienbewertung
Die drei Ferngläser Hawke Endurance ED 8x25, Meopta Meosport 8x25 und Minox X-Tour 8x26 spielen in der gleichen Preisliga. Optisch unterscheiden sie sich nicht dramatisch, alle drei liefern ein scharfes und klares Bild, wobei das Hawke ganz leicht die Nase vorne hat. Für eine professionelle Bewertung von Kontrast, Schärfe, CA, etc., fehlt mir die Expertise, deshalb versuche ich einen möglichst neutralen…
diopterauge
June 8, 2026 at 4:27 PM
Danke an Paramags für‘s Freischalten ind danke an illuminatus! für‘s Zurechtrücken der Tabelle!
Auf der Suche nach einem Taschenfernglas: Eine Gegenüberstellung und Laienbewertung
Die drei Ferngläser Hawke Endurance ED 8x25, Meopta Meosport 8x25 und Minox X-Tour 8x26 spielen in der gleichen Preisliga. Optisch unterscheiden sie sich nicht dramatisch, alle drei liefern ein scharfes und klares Bild, wobei das Hawke ganz leicht die Nase vorne hat. Für eine professionelle Bewertung von Kontrast, Schärfe, CA, etc., fehlt mir die Expertise, deshalb versuche ich einen möglichst neutralen tabellarischen Vergleich und schreibe erst zum Schluss meine persönlichen Gedanken zu meiner Entscheidungsfindung.
Die Verpackungen:
Die drei Ferngläser im Vergleich:
Die Dioptrieneinstellung (Minox, Meopta, Hawke):
Eigenschaft
Hawke
Meopta
Minox
Gewicht
300 g
400 g
340 g
Schutzkappen
Nur Objektiv
Okular und Objektiv
Okular und Objektiv
Haptik
Griffig, Checkering
Gut
Glatt
Fokusrad
Zäh
Leichtgängig
Sehr leichtgängig
Augenmuscheln
Knackig, klare Rastpunkte
Leichtgängig, schwammig, Rastpunkte sehr weich mit Spiel
Leichtgängig, Rastung etwas schwammig
Ausstattung
Wertiger Neoprenriemen, Tasche mit Gürtelschlaufe, Aufbewahrungsbeutel, Schutzkappen Objektiv, Reinigungstuch
Trageriemen, Schutzkappen Okular und Objektiv, Tragetasche
Wertiger Neoprenriemen, Tasche mit Gürtelschlaufe, Schutzkappen Okular und Objektiv, Reinigungstuch
Pro
Sehr kompakt, sehr leicht, gute Ausstattung
Stativgewinde, gute Ausstattung
Preis, sehr gute Ausstattung, Stativgewinde
Kritikpunkte
Anfangs beim Einblick etwas kippelig
Trageriemen ohne Polsterung, Tragetasche ohne Gürtelschlaufe, *sehr* geringer Tiefenschärfebereich
Das große Fokusrad drückt und reibt am Nasenrücken
Preis
~180-190 €
~160-170 €
~150€
Jetzt meine persönliche Meinung, ergründet auf subjektivem Empfinden:
Das Hawke erfüllt meine Anforderungen am besten. Es ist das kleinste, leichteste, bietet ein gutes Bild und eine gute Ausstattung. Und die längste Garantie von 10 Jahren. Gezahlt habe ich 156 € im Amazon Warehousangebot, da Retoure.
Das Minox ist ein tolles Glas, hier gefallen mir Bild und Schärfe sogar einen Ticken besser als beim Hawke und das größere Packmaß könnte dadurch aufgewogen werden, auch weil es mit Abstand am günstigsten wäre-aber das Fokusrad drückt auf der Nase und reibt beim Einstellen. Das kann aber bei anderer Gesichtsgeomtrie anders sein. Definitiv der Preis-/Leistungssieger. Preis 124 € im Angebot bei Foto Erhardt.
Das Meopta. Kein schlechtes Glas, aber bei mir ganz klar auf dem dritten Platz. Die Transporttasche hat keine Gürtelschlaufe, der Umhängeriemen ist, beschönigend, sehr einfach gehalten und passt nicht zur Preisklasse. Das Bild ist gut, aber gefühlt das dunkelste, die Scharfstellung dafür sehr empfindlich-Geschmacksache, mir gefiel es nicht. Preis 159 € bei Fernglas KW.
Danke für die vielen Antworten und Empfehlungen. Mir ging es, wie Leuchtkeks2000 schon schrieb, wirklich um ein möglichst kompaktes Glas, mit allen diesbezüglichen Kompromissen (Dämmerungsstärke, etc..).
Heute sind das Minox und das Hawke angekommen, das Meopta soll am Montag geliefert werden. Ich schildere kurz meine ersten Eindrücke:
Eigenschaft
Minox
Hawke
Schutzkappen
Okular und Objektiv
Nur Objektiv
Gewicht
340 g
300 g
Haptik
Gut
Gut, griffiger wg. Checkering
Fokusrad
Sehr leichtgängig (mir zu sehr)
Griffiger, zäher (finde ich besser)
Augenmuscheln
Verstellbar, leichtgängig, Rastung etwas schwammig
Verstellbar, leichtgängig, Rastung knackig und klar
Kritikpunkte
Fokusrad drückt mir auf den Nasenrücken
Transportgröße
Etwas kippeliger, was den Durchblick angeht
Bonuspunkte
Stativgewinde
Packmaß
Ausstattung
Wertiger Riemen, Tasche mit Gürtelschlaufe, Schutzkappen für Okular und Objektiv, Reinigungstuch
Wertiger Riemen, Tasche mit Gürtelschlaufe, Schutzkappen für Objektiv, Reinigungstuch, Aufbewahrungsbeutel
Zu Schärfe, CA, Lichtstärke, Randschärfe, etc. versuche ich morgen etwas zu schreiben. Die Augen sind heute Abend müde vom Rundenkampf.
Was beide schon mal nicht gut können, deshalb habe ich es nicht in die Tabelle aufgenommen, ist mit aufgesetzter Brille durchschaut zu werden. Man blickt immer irgendwie von einer Seite durch einen Tunnel. Das kriegen größere Gläser deutlich besser hin. (Kann aber auch an Form und Größe meiner Gläser liegen. +1,0 und +1,25 dpt)
Nach jetzigem Stand liegt das Hawke wegen Packmaß und Gewicht vorne. Die Bewertung der Optik spare ich mir für morgen auf. Jedenfalls steigt die Spannung bzgl. der Lieferung des Meopta. Mir ist aufgefallen, dass dieses zum Minox eine verdammt große Ähnlichkeit in der Bauform hat. Wenn da die Nase auch vom Fokusrad drückt, dürfte die Entscheidung einfach werden.
Das habe ich früher auch gedacht, aber wer billig kauft, kauft zweimal oder dreimal.
Das Leica ist das erste Kompaktfernglas, mit dessen optischer Leistung ich wirklich zufrieden bin.
Ich vertrete den gleichen Standpunkt. Allerdings spielt hier der Kosten/Nutzen-Faktor eine Rolle. Brauchte ich es mehrmals die Woche als Pirschglas oder zur Vogelbeobachtung o.ä., dann würde ich vollkommen schmerzfrei das Geld für Leica, Zeiss oder Swarovski ausgeben. Auf meiner Tikka ist bspw. auch ein Kahles.
Aber das Glas ist nur für Reisen und Ausflüge gedacht, da sollte die Güte in der Preisklasse ausreichend sein. Falls ich mit keinem der Gläser zufrieden sein sollte, kann ich immer noch mehr Geld ausgeben. Aber mit Hawke bin ich bei den Lg Optiken immer gut gefahren.
Ich habe mir ganz dekadent mal alle drei von mir eingangs erwähnten Gläser zur Ansicht bestellt.
Das Minox gab‘s für 124 € bei Foto Erhardt, das Hawke für 152 € gebraucht wie neu bei Amazon und das Meopta bei Fernglas KW. Alles versandkosten- und risikofrei, was gefällt, bleibt bei mir.
Eigentlich mache ich sowas ja nicht, hat was von Zalando😖
Das Leica ist nur leider auch deutlich oberhalb von dem, was ich bereit bin auszugeben.
Verwendung soll das Glas auf Ausflügen und Urlaubsreisen finden. Jagdliche Leistungen sind nicht gefordert. Ich will nur nicht, dass Beobachtungen mit dem Glas anstrengend werden und dass das Bild möglichst unverfälscht ist. Dass man in dieser Preisklasse Abstriche machen muss, ist klar. Der Preis von Swarovski, Leica, Zeiss, etc. kommt ja irgendwoher. Der Preisunterschied ist für meine Bedürfnisse aber eher nicht gerechtfertigt.
Die Zeiss Victory Reihe liegt deutlich über meinem avisierten Budget. Und das Terra ED Pocket wird aufgrund der Verarbeitung kritisiert, die nicht dem Preis und dem Namen gerecht werden soll.
Ganz ehrlich, das Hawke ist mein Favorit. Das kommt in seinen Bewertungen richtig gut weg.
Ein altes 8x32 haben wir und das liefert ein erstaunlich gutes Bild. Ist mir aber schon zu groß und zu schwer. Es soll wirklich ein Taschenfernglas sein.
ich möchte mir ein taugliches Taschenfernglas anschaffen und suche „The best Bang for the Buck“.
Drei Gläser haben es in den engere Auswahl geschafft, vielleicht hat jemand ja eines davon und kann berichten.
1. Hawke Endurance ED 8x25
2. Meopta Meosport 8x25
3. Minox X-Tour 8x25
Die Abstriche und Kompromisse bei derart kleinem Optiken sind bekannt und werden billigend in Kauf genommen. Es soll wirklich so klein sein, damit ich es auch wirklich regelmäßig mitnehme.
Hat nix mit Stöckchen zu tun. Die Waffenbehörden in NRW legen das entsprechende Urteil des OVG NRW als allgemeingültig aus. Es wurden alle Waffenbesitzer angeschrieben, dass die Schlüssel in einem Schrank mit entsprechender Schutzklasse und Zahlenschloss zu verwahren sind. Und da die Behörden wissen, welche Schränke man zuhause hat, ist es ihnen möglich, hierzu Kontrollen durchzuführen.
Was rechtswidrig war und ist. Dieses Urteil wurde vom OVG Niedersachsen zurechtgerückt. Dem VDB sei Dank. Muss man sich also nicht gefallen lassen. Aber genug davon, ich hatte nicht vor, die Diskussion hier vom Thema wegzuführen. Die Rechtslage ist ja eindeutig geklärt.
Das OVG Niedersachsen in Lüneburg negiert in seinem Urteil (AZ: 11 LB 508/23) das berühmt-berüchtigte „Schlüsselurteil“ des OVG Nordrhein-Westfalen in Münster…
Ich finde die HW40 eigentlich sehr leise. Aber das ist nur meine persönliche Meinung. Die HW44 wird mit Schalldämpfer ähnlich leise sein, wie die HW100/110. Da hört man eigentlich nur noch das Schlagstück und den Einschlag im Kugelfang. Und ein leiser Kugelfang ist mindestens genauso wichtig, wie eine leise Waffe. Wenn nicht sogar wichtiger. Alte Kleidung, Lappen, Handtücher sind hier das Mittel der Wahl.
Ich habe meine Flugakkus in einer Munitionskiste gelagert. Starkes Blech, luftdicht. Ich denke/hoffe, dass die im Falle eines durchgehenden Alkus standhält. Wobei es das mal einer Probe auf‘s Exempel wert wäre.
Ein Lipochecker kostet wenige Euro und sollte in jedem Haushalt, in dem Lipos genutzt werden, vorhanden sein. Gibt’s auch mit Warnton bei einstellbarer Spannungsuntergrenze.
Das Ladegerät ist ein Balancerlader. Die für den Hersteller günstigste Variante, wenn er „Plug&Play“ verkaufen möchte.
Taugliche Ladegeräte gibt es heutzutage schon ab 30-40 € im Modellbaubereich. Von ISDT z.B.. Die laden dann auch bedeutend schneller, als das mitgelieferte Gerät.
Wenn eines unserer Mitglieder das so anböte, nähme ich das dankend an. Aber anfragen würde ich einen derartigen Testintervall sicher nicht.
Hört sich für mich danach an, als solle die Waffe individuell zugewiesen werden und der zukünftige Schütze sich ausgiebig mit der Waffe vertraut machen. Es lässt sich aber auch an einem Einzeltermin feststellen, ob es passt und soll auch nicht dein Problem sein.
Die 900 Wp unserer vier Module erzeugen aktuell über 4 kWh/Tag. Bei gutem Wetter. Der Balkon ist südwestlich ausgerichtet und die Module werden von 11:30 Uhr bis Sonnenuntergang direkt bestrahlt. Im April bisher 31 kWh, im März knapp 75 kWh.