Posts by black_friday

    Da hat es ein so altehrwürdiger Bereich wie das VL Schiessen sehr schwer. Wer dann aber dennoch den Zugang dazu findet, sollte nicht auf rein traditionelle Rahmenbedingungen verwiesen werden, damit kommt dieser Bereich gänzlich zum Erliegen.

    Das ist genau das Problem. In vielen Vereinen wird VL - Schießen nur noch von wenigen, älteren Schützen ausgeführt. Von daher ist es schon mal für Jüngere nicht so interessant.

    Dazu kommt noch, dass gerade viele der älteren Schützen sehr "traditionsbewusst" sind und mit Ihrem Verhalten die wenigen jüngeren Interessenten oft vor den Kopf stoßen.

    Z.B. wenn sie an der nicht "originalen" und deshalb angeblich nicht erlaubten (offenen) Visierung einer günstigen Einsteigerwaffe herummäkeln, während sie selbst mit einer für Einsteiger oft nicht erschwinglichen Custom - Waffe mit Diopter unterwegs sind.

    So ein Teil hatte ich mal in der Hand, ich fand den Anzug etwas schwergängig (und kein Stecher). Wurde wohl für den amerikanischen Markt gefertigt (zur Jagd) und gibt / gab es auch im Kaliber .50. Die Edelstahl - Version ist wohl leicht zu reinigen.

    Historisches Vorbild gibt es schon, ist an eine Hawken angelehnt. Die gab es auch mit Rundlauf (Ich hatte da mal vor ein paar Jahren mit einem traditionellen VL - Schützen eine längere Diskussion wg. meiner Dikar Hawken mit Rundlauf).

    Ein Besuch im SV ist da sicher sinnvoll, da man im persönlichen Gespräch einiges schneller klären kann.

    Auf jeden Fall.

    Ich habe auch am Anfang Lehrgeld bezahlt. Die Vorderlader, die ich mir vor Pulverschein und SV angeschafft hatte, habe ich dann schnell wieder verkauft.

    Im persönlichen Gespräch und durch ausprobieren lernt man doch deutlich besser, was zu einem passt als über das Internet.

    Oft gibt es im Verein auch jemanden, der eine Waffe zu verkaufen hat (dann meist billiger als z.B. bei egun).

    Aber mir geht es vor allem darum, auch mal zuhause zu schießen und das geht halt nur mit Luftdruck oder Indoor-geeigneten Vorderladern.

    Und solange es diese Möglichkeit noch gibt, muss man sie nutzen.

    Die Möglichkeit, in Deutschland mit indoor - VL zuhause zu schießen, gibt es leider schon jetzt nicht mehr (Energie zu hoch).

    Zumindest mit den serienmäßig zu erwerbenden Modellen.

    Einen "normalen" Vorderlader mit Indoor-Piston zu bestücken, ist auf Grund der Kaliber und deren Gewichte auch eher witzlos.

    Ist auch nicht so gedacht. Normalerweise verwendet man dann Kunststoff- oder Gummikugeln. Diese kann man, je nach Kugelfang, auch meist wiederverwenden.

    Das Schießen auf diese Art macht Spaß, du musst aber einen toleranten Schützenverein mit (teil-) offenem Luftgewehr - Stand dafür finden (stinkt nicht unerheblich).


    Das ist mir klar! Ich habe mehrere SVs in der Umgebung und kann dort schießen.

    Ich brauch mit der WH halt keinen Pulverschein oder eine "Nanny" am Schießstand.

    Ich würde dir trotzdem empfehlen, mal bei den SV der Umgebung vorstellig zu werden und zu fragen, ob dich jemand mal mit richtigen VL schießen lässt. Wenn im Verein VL Schützen aktiv sind ist das normalerweise kein Problem und der Spaßfaktor ist extrem viel größer als nur mit Zündhütchen.

    Ich wollte auf jeden Fall nicht derjenige sein, der jemandem eine WBK ausgestellt hat, der dann später in seiner Psychose was weiß ich mit seiner Waffe anstellt.

    Als Fahrprüfer wäre die Gefahr größer, dass derjenige, dem du den Führerschein zubilligst, jemanden mit dem Auto verletzt oder tötet.

    Oder als Verkäufer in einem Geschäft für Haushaltswaren, Abteilung Küchenmesser...

    Oder der Psychologe, der veranlasst, dass ein Straftäter wegen guter Führung vorzeitig aus dem Gefängnis entlassen wird und dann direkt die nächste Straftat begeht.



    Man kann nicht in den Kopf anderer Menschen hineinsehen.

    Und nur, weil einzelne Irre Mist mit einer Waffe anstellen macht es keinen Sinn, alle anderen unter Generalverdacht zu stellen.

    Bei Steinschlosswaffen darfst du auch den Lauf selbst fertigen (muss dann natürlich noch beschossen werden). Bei Perkussionswaffen darfst du das nicht. Die meisten Bausätze, die in Deutschland von Händlern verkauft werden, enthalten fertig bearbeitete, beschossene Läufe. Fertig bearbeitet werden müssen meist noch die Holz- und ggf. Messingteile. Zudem müssen den Lauf und das Schloss eingepasst werden.

    Ich habe ein paar mal misslungene Bausatzwaffen bekommen und gerettet (Nur ein mal kam jede Hilfe zu spät. Da hatte sich jemand mit Spax - Schrauben ausgetobt und zudem, warum auch immer, das Pistongewinde weggebohrt.).

    Die Fette, die Wiederlader zum fetten unbeschichteter Bleigeschosse verwenden, sollen hauptsächlich verhindern, dass sich Blei im Lauf absetzt.

    Bei Vorderladern ist noch wichtiger, die Schwarzpulver - Rückstände weich zu halten. Deshalb sollte hier ein Fett mit höherem Wassergehalt verwendet werden. Z.B. eine Mischung aus Wollwachs und Wasser. Beliebt sind hier auch Handcremes.

    In einem parallelen Thread (den ich leider zu spät bemerkt habe) war von einer Art Diskontinuitätsgesetz die Rede. Müsste dann die Sitzung neu tagen und den Beschluss erneut diskutieren?

    Welchen Thread meinst du (könntest du bitte den Link posten)?


    Das Thema ist mir wichtig, da meine SSW Sammlung mittlerweile auf über 70 Stück angewachsen ist und ich einiges darin "investiert" habe. Einen KWS habe ich nicht, da ich die SSW nur sammle (bzw. an Silvester benutze) und nicht mit herumschleppe.

    Viele Messer sind heutzutage zum Batoning ( Holz spalten) gemacht. Wenn Interesse dazu, einfach googeln oder bei Youtube suchen.

    Das ist mir schon bekannt, der Sinn erschließt sich mir jedoch bislang nicht. Ein Outdoor - Messer muss für mich schnitzen, schneiden und gelegentlich mal ein paar Zweige abhacken können. Für gröbere Arbeiten nimmt man, meiner Meinung nach, besser ein Beil oder eine Axt.

    Was das auf Youtube so beliebte Brennholz spalten mittels Messer und Knüppel bringen soll weiß ich nicht. Denn als Anfeuerholz taugen auch dünne Äste. Dickere Äste kann man direkt verbrennen oder erfordern eine Axt.

    Klingenstärke 4,5mm gibt einiges her.

    Ich habe ein Hultafors Messer mit 3 mm Klingenstärke, das ist, meiner Meinung nach, für viele Anwendungen fast schon zu dick. Aber nicht kaputt zu bekommen.

    Bei 4,5 mm fallen mir, außer Holz spalten (wofür ich ein Beil habe) nicht viele Anwendungen ein.

    Hallo,

    ich weiß nicht, ob das schon bekannt ist:

    Bei der letzten In­nen­mi­nis­ter­kon­fe­renz waren auch Schreckschusswaffen ein Thema (TOP 51).


    https://www.innenministerkonfe…chluesse/202106_16-18.htm


    Bei den freigegeben Beschlüssen heißt es:

    "...Sie (die IMK) bittet das BMI unter Bezugnahme auf die in dem Bericht dargestellten Handlungsoptionen, geeignete gesetzliche Verschärfungen des Waffenrechts in Bezug auf Schreckschuss- und Signalwaffen vorzunehmen, mit denen künftig dem Erwerb und Besitz von Schreckschuss-und Signalwaffen besser begegnet werden kann und gleichzeitig das Führen dieser Waffen erschwert wird"


    Gibt es irgendwo nähere Informationen darüber, was da auf uns zukommen könnte?

    Falls das Gewinde nicht mehr richtig greift und du das Gewehr mit Schwarzpulver schießt müsste es unbedingt zum Büchsenmacher. Der kann dann ein größeres Gewinde schneiden und einen größeren Sockel einsetzen. Der Lauf muss dann aber neu beschossen werden.
    Hier in der Gegend gab es wegen so was mal einen tödlichen Unfall. Ein notdürftig reparierter Pistonsockel hatte den Schützen auf dem Nachbarstand in den Hals getroffen.

    Danke schon mal für die Antworten.
    Eine Sternfalt - Matrize habe ich bereits.
    Als Pulver wollte ich Schwarzpulver verwenden.
    Und als Hülsen z.B. gekürzte .38 SP.


    Interessant wäre für mich derzeit hauptsächlich die rechtliche Lage.



    du darfst aber nicht die maximal zulässigen Drücke überschreiten.

    Wo finde ich hierzu die für selbst geladene Patronen geltenden Maximaldrücke?

    Hallo zusammen, ich habe eine Erlaubnis zum Wiederladen nach §27 Sprengstoffgesetz und stelle bisher schon scharfe Patronen und Platzpatronen (Gewehrpatronen zum Salut schießen) her.
    Nun habe ich mich gefragt, ob ich auch selbst hergestellte Platzpatronen in Schreckschusswaffen laden und abfeuern dürfte.
    Im Netz habe ich dazu widersprüchliche Aussagen gefunden.

    Natürlich, mit 10 bis 15 Euro für 50 Schuss habe ich mit meiner 22lr was billiges zum schießen, das ist klar.


    Im Gegensatz zum Luftgewehr kann ich mit der 22er allerdings nicht zuhause im Keller schießen

    Du solltest dir hat überlegen, was du mit dem Luftgewehr vorhast. Wenn du im Keller auf ca. 10m schießt brauchst du wirklich nicht mehr als 7,5J.
    Auf 50m darf es dann schon deutlich mehr sein, hier sollten aber 16J ausreichen.


    Ist bei euch in Ö Munition generell so teuer oder redest du von Preisen für Matchmunition? Hier in D zahlt man für 50 Schuss KK in brauchbarer Qualität ca. 4,- €. 7×64 ist ja hauptsächlich ein Jagdkaliber, da gibt es halt kein breites Angebot an billiger Munition. Hier würde Wiederladen Sinn machen.