Posts by WLA-Funshooter

    So schön die vernickelte P99 auch ist:


    Scharf gibt es die doch nicht in Nickel. Von daher etwas teuer für eine SSW ohne Vorbild (was die Modellvariante angeht), wenn es auch eine brünierte gibt, die wie ein "Original" aussieht.

    Die Frage hatte ich mir auch direkt gestellt.

    Meine Recherche ergab dass es original eine Version in 'Titanium Coated' gab und vorher eine P99 QPQ. Letztere ist wohl sehr selten. QPQ steht für 'Quench Polish Quench', offenbar eine Form von Einsatzhärtung mit anschließender Oxidation für die 'Farbe'.

    Ist aber alles schon lange her, die letzten wurden wohl um 2005 hergestellt.


    Da es also sehr wohl ein echtes Vorbild gibt bin ich im Rennen :)

    War es nicht in diesem speziellen Fall sogar besser dass die Knifte so 'geschwächt' konstruiert ist?

    Wenn ich mir die Handlungskette ansehe hätte eine robusteren Konstruktion durchaus noch höhere Gasdrücke erreichen können. Und dann? Irgendwo muss der Druck ja hin...

    Da wäre ich an Ullis Stelle einfach froh dass es glimpflich abging und ich nicht für den Darwin Award nominiert wurde. :whistling:

    zu diesem Preis habe ich auch nochmal zugeschlagen.
    Wir werden sehen ob das Shopsystem ordentlich funktioniert.
    Zumindest bei meiner Zusatzerwerbung: P99 Gold Sonderedition hat die Automatisierung geklappt und sie ist direkt nach der Bestellung auf 'rot' gesprungen.

    Welche SSW gibt es eigtl. in Form von Langwaffen? Salut möchte ich ausschließen.
    Ich finde es immer wieder erstaunlich dass es quasi keine lange gibt. Der Aspekt des (verdeckten) Tragens ist offensichtlich.


    Hier eine Liste, mit Bitte um Ergänzung/Korrektur
    GSG StG 44 (aktuell vergriffen)
    GSG MP40 (aktuell erhältlich)
    Erma EGG 1 (Historisch)

    Jetzt habe ich noch einen kleinen Nachtrag.
    Um das Pistölchen nicht der Entsorgung zuführen zu müssen oder für einen 10er zu verscheuern habe ich es entrostet.
    Dazu habe ich alles auseinandergebaut und die Metallteile in ca. 25%ige Phosphorsäure gelegt. Die habe ich aus 75%iger Säure in einer Glasschale angemischt. Das ist günstig weil man einen 5 Liter Kanister schon unter 30 Euro bekommt und das Ganze dann sehr ergiebig ist. Man kann auch Rostumwandler aus dem KFZ Bereich verwenden, der basiert i.d.R. auch auf Phosphorsäure.


    Vorgehen war:
    - Teile demontiert
    - losen Rost ganz grob mit einer Drahtbürste entfernt
    - ca. 6 Stunden in die Säure gelegt, dabei abgedeckt und immer Mal den Fortschritt geprüft
    - Teile herausgenommen
    - direkt unter fließendem Wasser abgespült
    - abgetrocknet
    - mit WD40 getrocknet
    - mit Brunox ordentlich getränkt und 1 Tag ruhen lassen
    - mit geölter Drahtbürste sauber gemacht


    Während dem Bad sieht man Blasen am Rost aufsteigen und am Ende ist alles was Rost war grau/schwarz (bin kein Chemiker). Das lässt sich leicht entfernen und dann bleibt der narbige Stahl.

    Vielen Dank für die Hinweise. Dieser 'Terzerol' sieht tatsächlich sehr ähnlich aus, ist sicher das Modell oder Vorbild.
    Da der Lauf ebenfalls mit Beschusszeichen versehen ist und eine klare Trennlinie zwischen Lauf und System besteht gehe ich davon aus dass man diese leicht trennen kann.
    Der Lauf ist glatt, was zu der Beschreibung meines Vaters und dem Link von ottokar passt - Vogelschreck.
    Interessant finde ich die Angaben auf dem Lauf (Bild 2). '2grN. G. P M/71 | 6grBL'
    Scheinbar eine Ladeempfehlung.


    Nachtrag:
    Hier gibt es noch Infos dazu:
    https://www.br.de/br-fernsehen…krempel-terzerol-100.html


    Das Teil hat eine Sicherheitsrast.

    Interessantes Thema.
    Meiner persönlichen Erfahrung nach werden Messer, die nur einen 'Nagelhau' besitzen als Zweihandmesser anerkannt. Obwohl es ggf. mit Geschick (und nicht besonders schnell) möglich ist das Messer einhändig zu öffnen.
    Ob das gezeigte Messer einen Nagelhau hat oder das als Bohrung zur einhändigen Öffnung gilt...


    Abgesehen davon kann man bei vielen Messern das Spiel so einstellen dass es sich allein mit einer geschickten, dynamischen Handbewegung öffnen lässt.
    Sind das dann auch Einhandmesser?

    Also das bekannte Walther 6x42, um 50-60€ ging nach einigen Jahren sogar von dem Miniprellschlag meiner Airmagnum850 in die Brüche.
    Würde ich also jedenfalls niemandem für nen Preller empfehlen.
    Für das Geld und die Nutzungsdauer war es jetzt aber auch nicht wahnsinnig verkehrt.

    Prellschlag einer Airmagnum? Das ist sicher an etwas anderem verendet...
    Ich finde das Walther wirklich gut im Hauseinsatz auf 10m. Die LGV und meine HW97 haben es bisher auch nicht.beschädigt.


    Ich habe ein Hawke Sidewinder 6-24x56 gekauft für die Diana 54 Airking Pro. Jetzt müsste nur noch Knifte geliefert werden.

    Diana Airking Pro Schichtholz
    Diana Airking Pro


    Viel interessanter finde ich die ersten beiden. Ich hoffe, die werden so gut wie eine Diana 75/100


    Das normale und schon länger erhaltliche Airking kam ja irgendwie nicht so gut an. Ich meine bei dem wurde etwas die nicht optimale Drosselung auf 7,5J bemängelt ?

    Dazu hatte ich bei Diana angerufen und mit einem sehr freundlichen Mitarbeiter (aus dem Service) telefoniert. Laut seiner Aussage sind die 'Pro' und die 'alte Airking' bzgl. System identisch. Einzige Unterschiede sind das verstellbare Laufgewicht, der Zweibein-Adapter und dass keine Visierung vorhanden ist.
    Die Nachteile bzgl. 7,5 Joule Variante sind also bestenfalls im Detail optimiert - ich hoffe Diana liest fleißig hier im Forum mit ;-)
    Ob man mit den Nachteilen des Systems leben kann muss man abwägen. Immerhin ist es meines Wissens aktuell das einzige prellschlagkompensierte System auf dem Markt.
    Ich habe sie jedenfalls bestellt und warte auf eine Lieferung. Der Mitarbeiter hatte mir Juni als Auslieferungstermin an die Händler genannt. Das war aber im März.

    Kann hier jemand aktuelle, bzw. langfristige Erfahrungen zu kompensierenden Montagen beitragen?
    Die erste kommerzielle ihrer Art war meines Wissens von Diana und wurde hier diskutiert:
    Bullseye ZR Mount - rückstoßkompensierende Montage


    Mittlerweile gibt es auch "Nachbauten", ebenfalls (?!) Made in China.


    Nach allem was ich bisher gelesen habe und meinem technischen Verständnis ist die Wirkung bzgl. Minderung des Prellschlags gegeben, allerdings erkauft mit einer weiteren Komponente in der Toleranzkette. Wie groß schätzt ihr diesen Einfluss hinsichtlich der Präzision ein?

    Hab schon Mal den Spruch gelesen 'wenn ich sterbe sagt meiner Frau was die Waffen wirklich wert sind'.


    Leider habe ich bisher keine Vorkehrungen zur Verwertung getroffen. Bzgl. der erlaubnispflichtigen Waffen habe ich mir allerdings auch schon Gedanken gemacht. Problem ist ja hier dass niemand wissen darf wo der Schlüssel ist bzw. was die Kombination ist.
    Meinem Verständnis nach ist die einzige einwandfreie Lösung dass man ein Schließfach anmietet welches in den Nachlass geht.
    Oder hat hier jemand eine einfachere Lösung?

    Ich habe dort schon bestellt.
    Die Ware war einwandfrei und es lief alles sehr gut und schnell.
    Versandkosten waren logischerweise etwas höher (12,50 Pfund).
    Ein Tipp: immer vergleichen ob es günstiger ist bei PayPal in Euro oder in Pfund zu bezahlen. Das kann bei deinem Betrag schon einen Unterschied machen.

    Gestern hat erst ein Schützenkollege erzählt dass er vor vielen Jahren beim Volksfest während dem offiziellen Raketenfeuerwerk mitten in der Zuschauermenge mit seiner 9mm P.A.K. 'mitgeschossen' hat. Also Pfeiffer und Knall.
    Würde heute mindestens zum Polizeieinsatz und Verlust der waffenrechtlicher Erlaubnisse führen...

    Ich bin nicht begeistert von der Fachkompetenz unserer Regierung. Aber um zu erkennen dass Schleudern, Bögen und Armbrüste gefährliche, tödliche Waffen sind braucht es weder einen Jörg Sprave, noch irgendwelche Kinder. Die Dinger wurden ebenso wie all die Hieb- und Stichwaffen zum Töten entwickelt und werden seit tausenden Jahren dafür benutzt. Das sollte wirklich jedem auch ohne YouTube klar sein.


    Die Frage ist wie viel Freiheit und Verantwortung man als Regierung dem Volk überlässt. Und da gibt es wie angesprochen in den letzten Jahrzehnten in DE nur eine Richtung. Ist dadurch irgendetwas sicherer geworden?
    Leider ist die Kreativität der Menschen groß und dadurch werden sie immer Möglichkeiten finden anderen zu schaden. Ob mit legalen oder illegalen Waffen oder eben etwas ganz anderem.


    Mit Dekowaffen hat meines Wissens auch niemand Unfug auf YouTube verbreitet und trotzdem wurden die Regeln verschärft.


    Wenn es der Regierung wirklich um Sicherheit geht dann sollte man Fragen wer eine Gefahr für andere darstellt und warum. Und dann versuchen diesen Personenkreis möglichst klein und ungefährlich zu halten. Sei es durch Therapie, Wegsperren oder weitsichtige Außenpolitik.

    Hallo. 'Jetzt' wohl nicht. Sofern du Sportschütze bist gilt die Regelung von maximal 2 Waffenerwerbungen pro 6 Monate. Wenn also z.B. die erste Waffe am 12.06. erworben wurde, dann irgendwann eine zweite, kann am 13.12. die dritte Waffe erworben werden.
    Jäger kaufen Langwaffen Repetierer soviel und wann sie wollen.

    Ich habe den Mythos um die Kaschi und Klone nie verstanden. Das ist eine für den Krieg konzipierte Waffe, die unter allen (Dreck)Umständen funktionieren muss. Das geht aber zu Lasten der Präzision. Aber ich schmeiße meine Waffen nicht im Dreck.
    Zudem eine Patrone, die als nicht besonders präzise bekannt ist.
    Das verpackt in billigster Blechprägetechnik. Schön geht anders.

    Naja der Mythos liegt eben in dem unvergleichlichen Erfolg hinsichtlich Herstellungszahlen, Einsätzen und Bekanntheitsgrad.
    Das ist glaube ich bei Sportschützen, die das Teil in DE kaufen der ausschlaggebende Aspekt. In manchen Ländern ist sicher auch ein geringer Preis für Waffe und Muni richtig und wichtig.
    Ich persönlich bevorzuge im realen Sportalltag ebenfalls die amerikanischen Konstruktionen. Wenn aber die bekannten Einschränkungen hinsichtlich Waffenanzahl und Kaliber nicht wären - wer weiß.
    Was ist die beste Variante der SWD? Also hinsichtlich Präzision und Qualität?

    Meinem Verständnis nach ist der Sports Auto Focus eher ein Werbegag.
    Das Fernglas hat schlichtweg keine zentrale Fokusverstellung und das Auge macht die Arbeit.
    Denselben Effekt habe ich, wenn ich ein Fernglas mit entsprechender Verstellung auf 'unendlich' einstelle. Dann sehe ich bis zu einer gewissen Vergrößerung ab einer gewissen Entfernung alles scharf was ich ansehe.


    Ein echter Autofokus wäre eine elektromechanische Verstellung wie es in der Mehrzahl der Kameraobjektive stattfindet. Beim Steiner verliert man eben den Nahbereich, was bei vielen (z.B. militärischen) Anwendungen keine Rolle spielt und daher zweckmäßig ist. Es aber als Autofokus anzupreisen finde ich gewagt.