Posts by Rakell

    Ich hänge mich hier mal mit rein, weil ich mit nem eigegen thread nicht weiter gekommen bin:

    Ich habe nach ca. 2 Jahren meine M11 nochmal rausgeholt, weil ich dann doch mal den Macken an der Präsizion nachgehen wollte. Ich hatte immer Ausreisser im Schussbild.

    Als mal auf Manometer geschaut: war grade im gelben Bereich. Einmal gespannt und ausgelöst, aber es gab nur den metallischen Klack, wenn der schwere Hammer aufschlägt. Da habe ich noch gedacht, dass das Manomter ziemlich ungenau ist und eben kein Druck mehr drauf ist.

    Ich habe den Lauf ausgebaut, und das (ich nenne es mal so) Transferstück, durch den der Ladedorn das Diabolo in den Lauf schiebt, ausgebaut. Sowohl Laufwurzel als auch die Kanten am Transferstück sahen nicht ganz so toll aus. Ich habe also alle Kanten gebrochen und poliert, damit kein Diabolo beim Laden beschädigt wird. Das vermute ich nämlich mal aus Grund für die Ausreisser. Also wieder alles zusammengebaut und auf knapp 200 bar aufgepumpt. Ich war schon richtig gespannt, ob das was gebracht hat.

    Also gespannt, Diabolo geladen und ausgelöst. Und was passiert ? Einfach nichts. Nur wieder der metallische Klack. Aber es wird kein Druck freigesetzt und der Diabolo bleibt da, wo er war.

    Jetzt sitze ich da mit 200 bar Druck auf der Kartusche und nichts passiert. Was kann die Ursache sein ? Wo soll ich zunächst mal nachsehen ?

    Ich habe die Retay X Treme ausprobiert, die ich letztes Jahr noch bei MWSS zum Schnäppchenpreis bekommen habe. Ich habe zwei Magazine (28 Schuss) WAIMEX Munition verfeuert. Kein einziger Klemmer und das Ding hört sich ziemlich laut an. Dancah noch zwei Magazine WAIMEX mit der P2, auch ohne Klemmer. Abschließend dann noch zwei/drei Trommeln 6mm mit dem ME 70. Der macht schon richtig Spaß und leise ist das kleine Ding nun auch nicht wirklich.

    Die Sicherung blockiert den Abzug. Den Abzug betätigen kann ich aber ohne Probleme. Es wird nur kein Druck freigesetzt. Kann natürlich sein, dass das Auslassventil nicht funktioniert. Ich wollte eigentlich nicht direkt alles zerkegen, sondern habe auf andere Hinweise gehoffr.

    AWenn ich mich an das Zerlegen mache. muss ich die Kartusche erstmal drucklos machen. Und leerschießen geht eben nicht (da habe ich im Post zuvor Unfug geschrieben). Da ist ja genau das Problem. Und bei der Gen 1 gibt es ja auch keine Entlüftungsschraube. Dann bleibt ja nur das Manometer vorne am der Kartusche zu lösen. Da habe ich aber Respekt vor bei knapp 200 bar Druck.

    Übrigens: die GSG M11 Gen 1 ist von der Grundkonstruktion das gleiche wie die M10 ( Version ohne Magazin). Die M11 Gen 2 hatte dann einen Regulator und eine Ablasschraube für die Kartusche. Die M22 (läuft unter der Bezeichnung Airmaxx) Ist der Nachfolger der M11 Gen. 2 mit einem Barrel Shroud.

    Ich habe nach ca. 2 Jahren meine M11 nochmal rausgeholt, weil ich dann doch mal den Macken an der Präsizion nachgehen wollte. Ich hatte immer Ausreisser im Schussbild.

    Als mal auf Manometer geschaut: war grade im gelben Bereich. Einmal gespannt und ausgelöst, aber es gab nur den metallischen Klack, wenn der schwere Hammer aufschlägt. Da habe ich noch gedacht, dass das Manomter ziemlich ungenau ist und eben kein Druck mehr drauf ist.

    Ich habe den Lauf ausgebaut, und das (ich nenne es mal so) Transferstück, durch den der Ladedorn das Diabolo in den Lauf schiebt, ausgebaut. Sowohl Laufwurzel als auch die Kanten am Transferstück sahen nicht ganz so toll aus. Ich habe also alle Kanten gebrochen und poliert, damit kein Diabolo beim Laden beschädigt wird. Das vermute ich nämlich mal aus Grund für die Ausreisser. Also wieder alles zusammengebaut und auf knapp 200 bar aufgepumpt. Ich war schon richtig gespannt, ob das was gebracht hat.

    Also gespannt, Diabolo geladen und ausgelöst. Und was passiert ? Einfach nichts. Nur wieder der metallische Klack. Aber es wird kein Druck freigesetzt und der Diabolo bleibt da, wo er war.

    Jetzt sitze ich da mit 200 bar Druck auf der Kartusche und nichts passiert. Was kann die Ursache sein ? Wo soll ich zunächst mal nachsehen ?

    Ich war jetzt doch auch mal neugierig auf die pp750. Am Sonntag bestellt, heute schon da. Bis dahin super. Eben habe ich sie mal auf knapp 200 bar aufgepumpt und das erste mal durch den Chrony geschossen ... und ähhhh ? Ganze 82m/s. Und nein, nicht mit 2 gr Super Monster Diabolos. Ganz normale Gecos. Und mit den JSB exact waren es dann noch 78 m/s. Wieder direkt zurückschicken oder sind das nur "Anlaufschwierigkeiten ? Oder gibt es irgendwas, was ich mal schnell prüfen kann.

    Den Ausbruch würde ich auch ausstechen und eine Holzstückchen einpassen. Wie schon geschrieben wurde ist das Problem mit Leim und Holzstaub/-abrieb, dass die Beize und Firnis/Öl später nicht mehr angenommen wird. Zudem ist der Ausbruch ja nicht minimal. Da müßtest du schon mehrfach hintereinander Leim einfüllen. Der trocknet ja kräftig ein.

    Ich glaube auch nicht, dass die Stelle später groß auffällt. Achte aber auf die Faserrichtung. Ich mache bei einer Behandlung mit Leinölfirnis meistens nach der zweiten oder dritten Ölung einen Zwischenschliff. Der egalisiert und schließt die Poren mit dem öligen Abrieb. Dadurch fällt auch die eingesetzte Stelle nicht mehr so auf. Vor allem, wenn du das Stück an der einen oder anderen Stelle doch nicht so hundertprozentig eingepasst bekommen hast. Und die Beize kaschiert ja auch noch.

    Zum Backofenreiniger: ich lebe noch und mein Schaft auch. Obwohl bei mir auch ähnliche Warnhinweise auf der Dose stehen. Das müssen die Hersteller wohl für den Fall der Fälle machen. Weil schönes Wetter war, habe ich die Arbeit aber sowieso auf dem Balkon gemacht. Und wenn du empfindlich bist, ziehe Dir einfach eine Paar Einweghandschuhe aus Latex oder Vinyl an.

    Ich selber bin mir nicht so sicher, ob die schwarzen Verfärbungen tief ins Hirnholz eingezogenen Beizfarbe ist, eingezogenen Lackrückstände oder einfach nur Dreck der Jahrzehnte vom anfassen.

    Ist mir aber auch egal. Bei mir hat das mit dem Backofenspray wie oben zuvor beschrieben ganz gut geklappt. Aber zur Sicherheit kannst Du es ja vorher an einer unauffälligen Stelle testen, z.B. irgendwo innen oder unter der Schaftkappe (die ja nicht mehr drauf ist).

    So, ich bin auch etwas weiter gekommen. Vorab schon mal herzlichen Dank für die hilfreichen Hinweise von euch allen. Ich habe die schwarzen Stellen mit Backofenspray besprüht und nach drei/vier Minuten dann mit 240er Papier die Stellen geschliffen. Den feuchten Abrieb habe ich dann immer direkt mit einem Microfasertuch aufgenommen. Das ganze dann mehrfach wiederholt. Die Stellen sind noch nicht ganz sauber, aber deutlich besser.

    Der Hinweis mit dem grauen Schleier beim Backofenspray stimmt. Das gibt einen leichten Schleier. Da ich aber noch in der Schleifphase bin, ist der Schleier auch direkt wieder weg.

    So sieht es jetzt trocken und nass aus.



    Jetzt kümmere ich mich aber erstmal um eine neue Schaftkappe, die ich ja wahrscheinlich anpassen muss. Die alte Kappe ist nämlich völlig ausgehärtet und rissig. Vielleicht habe ich ja noch was passendes in meinen Grabbelkisten. Oder hat jemand einen Tip, welche Kappe in etwa passen könnte ?

    Ich benutze auch immer eine Ziehklinge. Bei hartnäckigem Lack weiche ich ggf. vorher kurz mit Abbeizer an. Dann gehts meist ganz gut. Dass durch schleifen und damit erwärmen Schmierpampe entstehen kann, kann ich grundsätzlich nachvollziehen. Das passt aber nicht zu der Beobachtung, dass die Verfärbungen haupsächlich an den Stellen sind, wo Handkontakt war. Wie auch immer. Ich versuche mal, ob man den Dreck mit Lösemittel zumindet teilweise auswaschen kann.

    Oje, noch ein Leidensgenosse. Ich habe auch eine HW35 mit Lochschaft in Bearbeitung. Hier ist der Zwischenstand.


    Ich hab´ mich schon zum Hänneschen geschliffen, aber die schwarzen Stellen (vor allem wo über Jahrzehnte ständig Kontakt mit der Hand war) sind schon ganz schön hartnäckig und ich befürchte, die bekommt man auch nicht wirklich mehr raus. Bei einem anderen Schaft habe ich früher mal versucht diese schwarzen Verfärbungen mit Wasserstoffperoxid zu bleichen. Hat aber nicht wirklich funktioniert und ist auch nicht gut für das Holz. Auch nicht mit Chlorbleiche. Dreck ist halt eben Dreck. Aber ist schon verwunderlich, wie diese Ablagerugen durch den originalen Lack in das Holz ziehen.

    Der Tip mit schwarzer Beize und erneutem abschleifen die Maserung zu betonen, klappt gut. Hier mal eine alte HW30 als Beispiel.



    Aufgetragen wurde erst schwarz, dann geschliffen, dann grün, dann geschliffen und dann Leinölfirnis. O.K. man braucht ein wenig Mut zur Farbe, aber bei der HW30 gefällt es mir. Passt auch gut zur originalen Brünierung, die über die Zeit braun geworden ist.

    Bei dem Lochschaft der HW35 bin ich aber noch nicht so mutig.