Posts by illuminatus!

    Ich wurde bisher nur zwei mal "auf der Straße" kontrolliert, gefilzt allerdings noch nie (Flughäfen ausgenommen). Beides hatte mit Arbeit bzw. dem Arbeitsweg zu tun:

    Einmal in Deutschland, ich hatte alle persönlichen Gegenstände inkl. Geldbeutel, Personalausweis und ÖPNV Abo am Tag zuvor liegen lassen und konnte somit weder Abo noch Ausweis bei der Fahrkartenkontrolle vorzeigen. Ich hatte allerdings auch kein Messer oder ähnliches dabei, lediglich einen Bereitschaftspieper, der meine Glaubwürdigkeit wohl etwas erhöht hat. Die Kontrolleure mussten eben zum Feststellen meiner Personalie die Polizei rufen.


    Und jüngst das:

    Die wollten sich wohl nur ein Zubrot verdienen. Mein Kollege und ich haben von der Sache jedenfalls nichts mehr gehört. Allerdings war ich auch nur deshalb so entspannt in dieser Situation, weil ich eben kurz zuvor meine Notebooktasche sowie den Tascheninhalt meiner Arbeitshose (Leatherman, Lampe, Schraubendreher...) im Hotelzimmer abgeladen hatte.


    EDC in der strengen Form gibt es bei mir nicht, das wechselt. Oft ist es ein unbedenkliches Klappmesser, manchmal auch eine Lampe. Richtig störend finde ich, dass jedes bessere Leatherman & co als Einhandmesser durchgehen würde.

    Auch wenn ich das Preppen nur so nebenher betreibe, bin ich mittlerweile zum Schluss gekommen, dass das Entscheidende am Preppen ist, nicht allen möglichen Kram zu haben, sondern zu verstehen was man wirklich(!) braucht. Und das reduziert sich bei mir auf nur ein paar wenige Dinge sowie ein paar grundlegende Nahrungsmittel. Ich brauche kein Multifunktionswerkzeug mit Solar und Bluetooth, und ich brauche auch kein Sonnenblumenöl.


    In einer 2-4 wöchigen Ausnahmesituation geht es für mich nur darum diese zu überstehen bis so etwas wie Normalität wiedereinkehrt und nicht sein übliches Verhalten weiterzuführen. Letzteres ist für mich der völlig falsche Ansatz.

    Guter Ansatz, ich würde hinzufügen: Wer sich im Alltag gut durch Improvisation anpassen kann, der hat auch in nicht vorhersehbaren oder planbaren Situationen bessere Karten.

    Ich bin auch vor längerer Zeit auf Studiomonitore umgeschwenkt, da ich mehr und mehr zum Herumschrauben an Synthesizern denn zum reinen Musikhören neigte. Dort Near- und Midfield, jeweils Neumann (ehemals Klein & Hummel). Das ganze Setup ist redundant, ich kann voll analog, voll digital oder in einer mir genehmen Mischung aus beidem arbeiten. Wobei analog dann aufnahmetechnisch bei 2 Spuren "Schluss" ist.


    Studiozeugs kann genauso Spßaß machen.

    rawing Sind die Spannzangen in deinem Halter für das normale Bohrfutter gedacht?

    Ich habe auch so eine Proxxon Bohrmaschine, wahrscheinlich etwas größer - der Tisch ist bei meiner annähernd quadratisch.


    Schutzbrille für draußen 8) :


    Der Messbunker hatte Risse und Sprünge gekriegt, man musste sich richtig was einfallen lassen, um die Leute da sicher rauszukriegen.

    Folgendes hat man sich einfallen lassen: Durch den Fallout zum Helikopter stapfen, unter dem Schutz von mit Sichtlöchern versehenen Bettlaken.

    Da gibt es eine ganz gute Doku, da wird das fast wortwörtlich wie von dir "zitiert" so wiedergegeben. Ich suche die heute Abend mal raus.


    Jodtabletten nur durch Aufforderung von sachverständigen einnehmen. Den richtigen Zeitpunkt kann man ohne Gammaspektrometer nicht bestimmen.

    Play, jeder kann es halten wie er will. Aber ich würde es nicht öffentlich breittreten.

    Ich finde die üblichen Sprüche wie z.B. "Ein guter Elektriker verträgt 400 Volt" eher zum Gähnen. Klar, man kann auch erstmal erden und kurzschließen, um anschließend die Spannungsfreiheit anzunehmen... aber etwas Ordnung im Vorgehen ist da finde ich schon angebracht.


    Mir hat so ein Spannungsheld mal eine Kundenabnahme durch Abgeben von komischen Lauten während des Stromschlags gestört. Total peinlich, ohne weitere Diskussion ab ins Krankenhaus!

    Frisch reingekommen beim Stadtbummel: Akinod Faltbesteck. Ich wusste es beim Kauf nicht, aber es kommt aus Frankreich. Zusätzlich zu Gabel und Löffel gibt es noch einen Flaschen- & Dosenöffner so wie eine Messerklinge mit stumpfem Wellenschliff. Die Hälften werden durch Stifte (zur Führung) und Magneten zusammen gehalten. Wäre ich Linkslöffler, wäre es ein Einhandlöffel.


    Den kleinen Schraubstock habe ich auch - ebenso einen Proxxon mit Bohrständer. Und einen Halter für den Proxxon mit Saugfuß. Der ist ganz praktisch, wenn man mit der Biegewelle arbeiten möchte.

    Verstehe. Das wäre mein Maschinchen gewesen für das Blech. Aber von Hand habe ich auch recht schnell umschalten können. War ja ein Einzelstück, keine Serie. Der Schalter hat meine Aktion also unbeschadet überstanden.


    Bei kleineren Gewinden habe ich immer gerne improvisiert. Gewindebohrer in die Säulenbohrmaschine gespannt und von Hand am Bohrfutter gedreht. Ging genau so schnell wie bei den Kollegen mit dem Windeisen, das Gewinde war aber stets im rechten Winkel :D

    Drehrichtungsumkehr bei Grundlöchern?


    Ich hatte für meine Abschlussarbeit dutzendweise Löcher für Harting Steckdosen zu bohren - also lediglich Blech in einer Schaltschrankseitenwand. Zum Vorbohren habe ich eine Auslegerbohrmaschine verwendet, für die Gewinde dann eine Akkubohrmaschine mit manueller Umschaltung der Drehrichtung. Hat Spaß gemacht und da das nicht die Hauptaufgabe war, war es auf diese Weise auch ruckzuck erledigt.


    Einen Roboter gibt es dafür bei uns erst seit ein paar Jahren. Bis dahin wurden selbst Schaltanlagen für Kundenaufträge noch von Hand angerissen, gekörnt, gebohrt, gesägt...

    Damit kannst Du dann ja quasi alles. Pneumatische Nietpistole schon im Besitz/bestellt? ;) Das macht richtig Spaß.


    Setzt hier noch jemand Maschinengewindebohrer in Handwerkzeugen ein?