Diana P 1000

  • Schick!
    Das gefällt mir gut!! :thumbsup:

    Ich bin nicht da,bin mich suchen gegangen!
    Wenn ich wieder da bin bevor ich zurück komme,
    sagt mir ich soll auf mich warten !

  • Danke für das Lob,


    verwendet wurden amerikanischer Nussbaum, Ahorn und ein unbekanntes rotes Tropenholz ( war mal eine Tischzarge von einem Kollegen - danke ), könnte pink ivory sein.


    Bei der Oberfläche bin ich noch am Überlegen - beim Ölen wird der Nussbaum stark angefeuert und dann aber dunkel.


    Ich könnte den Schaft auch mit DD - Lack spritzen lassen ( das machen sehr viele Hersteller ) - dann bleibt er heller und zeigt aber weniger von seiner schönen Textur - mal sehen.


    mit freundlichen Grüßen


    FrankDie

  • Ich würde ihn trotzdem ölen!
    Sieht einfach viel schöner aus bei Nussbaum.

    Ich bin nicht da,bin mich suchen gegangen!
    Wenn ich wieder da bin bevor ich zurück komme,
    sagt mir ich soll auf mich warten !

  • Hallo,


    ich habe nun doch geölt - 3 Schichten Truoil + eine Schicht Wachs später ist es dann schon fertig - ca 20 Stunden Arbeit ( ohne die Planung ).
    Ein neuer Abzugsbügel aus Alu mit mattem Einbrennlack behandelt und die brünnierten Schlitzschrauben ( original Kreuzschlitz - geht garnicht ) runden das Bild ab.
    Der Vorderschaft ist 5 cm kürzer als der von Diana - heute würde ich noch 4 cm mehr wegnehmen.








    mit freundlichen Grüßen und einen schönen Sonntag noch,


    FrankDie

  • Soo sieht das Holz doch mal richtig schön aus!


    Sehr stimmig deine P1000! :thumbsup:

    Ich bin nicht da,bin mich suchen gegangen!
    Wenn ich wieder da bin bevor ich zurück komme,
    sagt mir ich soll auf mich warten !

  • Sehr feine Holzarbeiten.
    Da kann man mal sehen wie aufwendig so eine Bearbeitung ist.
    So kann man den Schaft optimal auf sich einstellen.
    Klasse Arbeit!!! :thumbsup:

  • Tolle Holzarten, äußerst geschmackvoll aufeinander abgestimmt und wie immer bei Dir,
    professionell verarbeitet. Kann man nur den Hut ziehen.


    Herzliche Grüße
    Kurt

  • Hallo,


    danke für das Lob, mit der Zeit lerne ich immer was Neues dazu und es geht auch schneller von der Hand.


    mit freundlichen Grüßen,


    FrankDie

  • .......und die brünnierten Schlitzschrauben ( original Kreuzschlitz - geht garnicht ) runden das Bild ab.
    .....

    Ja, solche billig machende Kreuzschlitzschrauben sind auch mir immer wieder ein Greuel und haben m.M. (nicht nur) an Waffen nichts zu suchen.

    Den Kopf nicht nur zum Haare schneiden nutzen

  • Hallo,


    der Bau ist nun schon einige Zeit her, so richtig warm geworden bin ich mit der Diana aber nicht, irgendwas hat mich gestört.


    Bein Aufräumen hab ich sie mir jetzt doch noch mal angesehen und dabei ein paar Kleinigkeiten gefunden, die ich zu verbessern versuche.


    Erstens stört mit das Chaos im Mündungsbereich, Mündung und Kartusche enden nicht mit derselben Länge, die 4 mm Unterschied wirken als ob man es aber versucht hätte.


    Warum muss 2. die Kartusche eine silberne Rändelung haben und der Rest vorn ist schwarz?, warum hat die Kartuschenrändelung nicht denselben Durchmesser wie die Kartusche?



    Der Lauf wirkt mit seinen 15 mm Durchmesser gegenüber der 33 mm Kartusche sehr spillrig, zwischen Lauf und Kartusche sind reichlich 3 mm Platz.



    Viertens haben wir einen 2 mm Absatz beim Anschluss Lauf an den Systemkasten.




    Abhilfe ist hier relativ leicht zu schaffen:


    Ein Alurohr 20 x 2 mm wird auf 19 mm heruntergedreht und mit zwei Distanzrohrstücken 16 x 0,5 mm auf dem Lauf befestigt.
    Ich habe die Rohrstücken so lange innen ausgeschliffen bis der Laufmantel mit sanftem Druck auf den Lauf aufgeschoben werden konnte, eine weitere Befestigung des Laufmantels war nicht nötig.


    Aus Rohrstücken 20 x 3 werden Passstücken für den Ring der das Schalldämpfergewinde verdeckt und den Schalldämpfer-Ansatz gefertigt – einfach auf 19 mm runterdrehen und auf 15 mm aufbohren, eine Rändelung vervollständigt das ganze.


    Fehlt nur noch ein dünner Ring über dem Manometer der Kartusche, ein Stahlrohr auf 33 mm runtergedreht passt saugend.







  • Mattschwarz gespritzt und bei 160 °C im Backofen 45 min „ gehärtet „ ( ich verwende Hochtemperaturlack, der wird wohl härter als der Normale ) sieht das dann so aus:










    Rund 5 Stunden Arbeit, die sich meiner Meinung nach gelohnt haben.


    mit freundlichen Grüßen,


    FrankDie