There are 2,666 replies in this thread, which has been viewed 473,623 times. The last post (July 25, 2026 at 5:03 PM) was by Martin_81.

  • Da ist das Ding. Ich habe Weihrauch angeschrieben, und die konnten mir bestätigen, dass es ein 1966 Modell ist. Der Transferport beträgt 4mm.

    Es ist kein erstes altes Luftgewehr. Der Zustand ist jetzt nicht so schlecht. Man kann aufjedenfall mit arbeiten.

    Die Originale Leder Laufrichtung ist total zerbröselt, demnach auch nur 172m/s v0.

    Habe dann das Gewehr in seine Einzelteile zerlegt, den Kolben auf der Drehmaschine abgeschliffen und das Hemd unten poliert, die Stirnfläche des Gegenstücks wo dann die Federführung mit Kontakt hat ebenso. Dann Lauf und System geputzt. Anschließend angefangen den Schaft abzuschleifen.

    Mir ist folgendes aufgefallen: zwischen Lauf und System bei der Verschraubung waren keine Gleitscheiben. Sind die erst später gekommen, oder wurden die Mal vergessen?

    Aufjedenfall brauche ich jetzt erstmal Ersatzteile :)

    Den Zustand der Kolbendichtung kann ich leider nicht abschätzen, werde Mal probieren mit einlegen in Öl.

  • Ich benötige nochmal eure Hilfe, ich habe Probleme damit, die 1966er Hw35 auf ihre ursprüngliche v0 zu bringen.

    Mit alter Kolben Lederdichtung (ohne Behandlung) und 3cm kürzerer Weihrauch Feder hatte sie ca. 205m/s mit 0,51g Diabolos.

    Lederdichtung etwas in Öl eingeweicht (maximal ca. 2std) und neuer Feder 3cm Länger, genauso 205m/s

    Umbau auf Synthetische Dichtung mittels Adapter und diesen 2mm gekürzt, mit einem Pre Load Washer (2mm) im Kolben und der neuen Feder: 177-180m/s.

    Andere Diabolo Sorte mit steigendem Gewicht: Abfall der v0. Baracuda Match mit 0,69g ergaben grad mal 125m/s.

    Laufdichtung ist neu und auch richtig eingebaut. Ich würde gern die Ursache wissen, warum das so ist

  • Hi,

    es kommt immer mal vor, das die alten Syteme nicht gleichmäßig ausgedreht sind, deswegen sind in meinen 35er und der Burgo vor 1970 immer noch Lederdichtungen drin und da ich sie auch schießen möchte, auf 7,5J gekürzte 16J Federn drin. Wenn mal bei einem meiner alten Schätzche eine Lederdichtung durch ist dreh ich mir ein passendes Werkzeug und mach sie mir selber.

    Gruß Michel

    Ich kann beides: PCP und Preller..........gell da guggsch!!!

    Edited once, last by Igelmichel (July 6, 2024 at 12:36 AM).

  • Ich habe den vorhanden 4mm Transferport auf ca. 3mm mittels Messing Röhrchen verjüngt. Dachte es wird was in Verbindung mit der Synthethik Dichtung helfen, aber leider nicht.

    Also entweder die 30,7mm (Statt 30,1mm) Airjoe Dichtung wird funktionieren, oder es muss wieder Leder rein. Ich konnte zum glück einen alten Hw35 Kolben ersteigern, notfalls hat ja WCG Nachbau Dichtungen.

    Schade, dass ausgerechnet ich das Glück habe, ein Gewehr zu erwischen, dessen Systemhülse oval ist :(

  • Aus Luftgewehrshop im Netz

    Luftdruckgewehr Weihrauch HW 80K - die technischen Daten

    • Bezeichnung : Weihrauch HW 80K
    • Kaliber: 4,5 mm
    • Gewicht: 3,9 kg ohne Zielfernrohr
    • Länge: 1060 mm
    • Lauflänge: 410 mm
    • Abzug: Matchabzug Rekord
    • Schaft: Buchenholzschaft mit Fischhaut und Schaftkappe für Rechtshänder


    Luftdruckgewehr Weihrauch HW 80 - die technischen Daten

    • Bezeichnung : Weihrauch HW 80
    • Kaliber: 4,5 mm
    • Gewicht: 4,0 kg ohne Zielfernrohr
    • Länge: 1150 mm
    • Lauflänge: 500 mm
    • Abzug: Matchabzug Rekord
    • Schaft: Buchenholzschaft mit Fischhaut und Schaftkappe für Rechtshänder

    In wieweit das korrekt ist?

  • Inwiefern schießt sich denn die Hw80 anders als die hw35?

    Ich habe zwar keine HW80 aber zur HW35 kann ich sagen dass der Prellschlag trotz 7,5 Joule Feder und Kunststoffdichtung recht heftig ist.

  • Inwiefern schießt sich denn die Hw80 anders als die hw35?

    Die HW 80 ist das Flagschiff von Weihrauch. Sie hat genau wie die HW 35 einen 30mm Kolben aber wesentlich mehr Hub und in der offenen Version auch wesentlich mehr Leistung. Die HW 80 ist groß und schwer, aber durchaus angenehm zu schießen. Die HW 80 ist in der F Version aber überdimensioniert, soviel Masse braucht man nicht, aber Spaß macht sie trotzdem ;)

  • Frage zu Federkolbengewehren:

    Kann der Kolben Schaden nehmen, wenn ich sehr leichte Dias verschieße?

    In der HW100 verschieße ich ab und an H&F FT green, die ein Gewicht von 0,37 Gramm haben.

    Jetzt wollte ich diese in einer FWB 300S nutzen, aber ich frage mich, ob das vielleicht schädlich sein könnte? Ein andere User hat mit der FWB JSB exakt RS verschossen und die kamen auf 200m/s und das Gewehr fing an zu dieseln... Aber vielleicht war das auch nur Zufall...?!

    In der FWB-Gruppe habe ich die Frage bereits gestellt, aber da scheint gerade Urlaubszeit zu sein. :)

    Marcus

    Den Mutigen gehört die Welt. :)

  • Wir müssen uns bei 7,5J Gedanken machen.

    Warum?

    Der Kolben wird bei Federdruckgewehren nach dem Auslösen beschleunigt und auf einem Luftpolster kurz vor dem Ende des Kompressionsraum abgefangen. Der kolben schlägt also nur mit geringer Federspannung auf die Wand der Kompressionshülse. Ist kein Diabolo geladen oder ein Filz ensteht das Polster nicht -> Der Kolben schlägt ungebremst auf -> die Feder kann brechen, der Kolben, Kolbenpuffer und/oderdie Dichtung kann beschädigt werden. Daher bitte keine Leerschüsse, und Filzpropfen nur mit Dia hinten dran.

    Bei 0,37g und 7,5J sollte aber nichts passieren, zumal Zinn meines Wissens etwas härten denn Blei ist, was das Losbrechmoment wieder ein wenig erhöht.

    Auch gehe ich davon aus das H&N das getestet hat und ich habe keine Warnung gefunden das man die Dinger nicht in Federdruck-LG`s verwenden darf. Bei manchen superleichten Kompositgeschossen steht das drauf.


    Gruß Michel

    Ich kann beides: PCP und Preller..........gell da guggsch!!!

  • Hallo Michel,

    genau, die bleifreien Dias sind härter und die Felder hinterlassen eine deutlichere Spur, als bei den Bleidias.

    Das Losbrechmoment scheint also höher zu sein...

    Danke für den Denkanstoß.

    Marcus

    Den Mutigen gehört die Welt. :)

  • Gibt es einen bestimmten Grund, wieso du Zinn Diabolos, anstelle von Blei verschießen möchtest? Summerhill

    In Amerika haben einige festgestellt, dass zu leichte Diabolos, die Feder schneller verschleißen lassen als schwere Diabolos. Da die in anderen Energieregionen schießen und das feststellen, muss da also ein gewisser Verschleiß vorhanden sein.

    Übrigens wurde der Stahl vom Lauf, dessen Wärmebehandlung, das Profil und der Drall auf Blei Diabolos abgestimmt, ich hätte da zu viel Bammel, dass verkupferte oder Zinn Diabolos, längerfristig dem Zug-Feld Profil schaden. Dass die Kanten noch scharf sind, aber mit der Zeit abrunden.