Nachbar ruft Polizei-was kann ich unternehmen?

  • Ein Bekannter ist selber Polizist, der hatte auch so einen netten Nachbarn, hat bei jeder vermeintlichen Gelegenheit seine Kollegen angerufen, mein Bekannter hat ihm dann bei jedem noch so kleinem Vergehen einen Strafzettel an die Windschutzscheibe gehängt, dann hat das sofort aufgehört. Aber die Möglichkeiten hat eben nicht jeder.

    Everybodys darling is erverybodys Depp!

  • Guten Morgen Zusammen,


    ...die Geschichte klingt nicht gut und ich denke, der entscheidene Fehler wurde gleich am Anfang gemacht...
    Bei nem Umzug kannst Du immer davon ausgehen, dass alle Augen auf den "Neuen" gerichtet sind...man versucht ja in den ersten Augenblicken einzuschätzen, was das wohl für einer ist...und dieses Bild, dass Du in den ersten Minuten abgibst, haftet Dir den Rest der Zeit an..ob Du willst oder nicht...
    Und das ist Menschlich, dass man versucht den Gegenüber einzuschätzen...
    Genauso Menschlich ist es, Dinge die man nicht kennt oder die einem unheimlich sind, abzulehnen...
    Und da spielt es überhaupt keine Rolle, ob Du das nun darfst oder nicht.
    Beispiel aus meinen Leben...auch ich bin irgendwann mal umgezogen (wie wohl fast alle Menschen)..auch ich musste Gegenstände in mein "Heim" transportieren..darunter waren völlig harmlose Dinge wie meine Terrarien..besiedelt von Spinnen.. erlaubt, harmlos, aber doch dem ein oder anderen unheimlich...Ergebnis...egal wo ich war...das ist doch der Typ mit den Spinnen...auch unbekannte haben mich damit angesprochen..
    Wie gesagt, wir reden von "Tieren"...bei nem Wellensittich hätte es keine Sau interessiert...
    Jetzt kommst Du mit den Waffen.... absehbar, oder ?
    Die Frage ist nun, hätest Du die in ne Decke eingepackt, wo niemand es gesehen hätte, wäre alls gut....
    Tragst die natürlich offen in den Hausflur, ist das schon eine Provokation, ob beabsichtigt oder nicht...es provoziert. Auch ohne Dir was unterstellen zu wollen..manche fühlen sich extrem toll mit ner Waffe in der Hand, warum auch immer, und demensprechend geben sie ein Erscheinungsbild ab...
    Erinnerung an meinen Anfang...der Mensch beurteilt nach dem ersten Augenblick....
    Logo darfst Du Deine Waffen daheim auf dem Tisch zerlegen...und logo hat auch keiner hineinzusehen..aber nochmal..man weiß wie die Menschen auf Waffen reagieren und welche Meinung sie davon haben...muss man ihnen dann auch noch Angriffsfläche bieten ?
    Wir sind nunmal in Deutschland und nirgendwo anders...und manchmal, soll man seine "Rechte" nicht mit aller Gewalt durchsetzen...weniger ist als mehr..
    Ich würde es ruhen lassen und ihm keine weiteren Angriffspunkte mehr liefern..und Du wirst sehen, es erledigt sich von alleine...ganz nervenschonend...


    PS: auf nen vorherigen Thread bezogen...wenn der Dich dann auch noch mit nem Holster aufm Fahrrad sieht, kannste Dir sicherlich ausmalen, wie es weitergeht.


    In diesem Sinne, einen schönen Wochenstart Euch allen....Kai :-)

    ...fürchte nicht den Wind...denn ich bin der Sturm...

  • Es gibt halt so Idioten, wir hatten hier im Dorf auch mal einen Rentner der leider mit seiner Freizeit nichts anzufangen wusste, der hat jedes Auto was irgend wie etwas komisch stand fotografiert, aufgeschrieben und zur Anzeige gebracht, und noch Vieles, Vieles mehr, die zuständige Polizeiwache hatte für den Herrn schon eine eigene Ablage und war selbst schon recht genervt von dem Typ, zuletzt hat er die Bauern angezeigt die am Sonntag oder auch spät Abends tatsächlich noch schnell vor dem nächsten Regen ihre Ernte eingefahren haben. Das war dann sein Fehler, eines Nachts ist dann zufällig und von Allen unbemerkt ein Schieber von einem unbekannten Güllefass 2 m vor seiner Haustür aufgegangen, das Haus sah aus wie ein riesen Kuhfladen:thumbsup:, halt gut braun verputzt bis zum Schornstein :rolleyes:, und stank noch wochenlang :wacko:. Danach ist der Typ weck gezogen, fand die Wohngegend wohl nicht mehr so schön :-P .
    Solche Leute haben einfach zu viel Zeit, fühlen sich immer im Recht, und sind auch nicht zur Vernunft zu bringen, da hilft wirklich nur Gegenanzeige zu stellen, und gleichzeitig noch eine Unterlassungsklage anzustreben.
    Lass das die Polizei bzw. Staatsanwaltschaft erledigen, mach keinen Unfug, das mit der Gülle hätte damals auch schief gehen können, nur es hat/wollte wohl zum Glück keiner sehen.

  • Du hast geschrieben, dass Du im Besitz einer Rechtschutzversicherung bist. Ruf da an und schildere den Fall, die werden Dir dann i.d.R. einen Anwalt in Deiner Nähe nennen. Das geht alles ganz unkompliziert und der Anwalt kümmert sich um den Rest. Wahrscheinlich wird er den Patienten anschreiben und auf mögliche Folgen hinweisen. Falls noch was passiert, wird er den Rechtsweg beschreiten. Passiert alles nur in direkter Absprache mit dir. Weiß ich leider aus eigener Erfahrung nur in einem völlig anderen Zusammenhang (Stichwort Handwerker) :thumbdown: Bock drauf hat da keiner, aber ich glaube in diesem Fall hilft nichts anderes.

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    "Sportverbände sind von ihrem Wesen her Verbreiter von Unsinn, von Bürokratie und profilierungsgetränkten Wichtigtuern."
    Dieter Hildebrandt, faz.net, 09.07.2012

  • Als Erstes wäre eine schriftliche genaue Protokollierung der Vorfälle sehr wichtig. Inzwischen dürfte der Nachbar aber bei Polizei und der Vermieterin den richtigen "Status" haben. Man könnte mal vorsichtig versuchen Erkundigungen einzuholen, ob werter Nachbar andere Nachbarn in Sichtweite auch schon drangsaliert hat. Ich würde durchaus eine Anzeige wegen falscher Verdächtigungen in Betracht ziehen, denn sonst wird das wohl nicht aufhören.

  • Ich hatte auch schon solche Situationen mit bösen Nachbar und was habe ich daraus gelernt:


    Polizei, Gerichte und Anwälte helfen nicht. Richter haben keinen Mumm mehr Recht zu sprechen sonder vergleichen lieber, Anwälte tun sich gegenseitig nichts und die Polizisten ... macht Euch selbst ein Bild von der Truppe! Wer gute Nerven hat, sitzt das aus, wer schlechte Nerven hat zieht aus. Das ist trotz Rechtsschutz (den man nach dem Prozess verliert) immer noch billiger, man bekommt keine Magengeschwüre und das Auto, Motorrad und Fahrrad bleiben schön heile und unzerkratzt.


    Das einzige was hilft, ist wenn eine nette Frau ihn anzeigt, er hätte vor dem Fenster onaniert oder sie unsittlich angefasst. Dann handelt die Polizei, weil der Druck gegen Triebtäter noch höher ist als gegen Waffenbesitzer!


    Viel Erfolg
    Hannes

  • Was sich in diesem Fall noch anbietet wäre die Einschaltung des Sozialpsychiatrischen Dienstes, aber sich vorher bei einem Anwalt klug machen. :-P

  • Ich find MadKai hat es sehr gut auf den Punkt gebracht, ohne Ausnahme.


    Vieles ergibt keine einfache Rechnung, so wird sich auch das hier hinziehen, egal mit welchen Mitteln.
    Wenn der Typ so entgeistert auf dich gepeilt ist, wirste den womöglich nimmer los.


    Wenn dir die Wohnung gefällt, würde ich noch einmal ein klares deutliches Wort mit ihm wechseln, ansonsten, vllt. auch aus Gründen des benachbarten Viertels, auch wenns stressig ist, eben ein neuer Umzug.. diesmal mit Decken, Kartons.


    Ei, ich kann mir das lebhaft vorstellen, aber so gehts ja kaum weiter :pinch:

  • Das miese an der ganzen Geschichte ist, es ist bei weitem kein Einzelfall und solche Fälle häufen sich immer mehr. Leider sitzt man als Unschuldiger immer am kürzeren Hebel, obwohl man das Recht auf seiner Seite hat. Das kann ich aus eigener Erfahrung sagen, leider. Wenn man da keine Nerven hat wie Stahlseile, hilft nur ein Umzug. Denn solche Nachbarn werden sich niemals ändern und immer weiter unbescholtene Mitbürger transalieren und falsch verdächtigen... Da hilft auch kein "...komm, wir trinken mal ein Bier zusammen und ich erkläre dir mein Hobbie..." oder andere bruhigenden Worte. Diese Menschen sind einfach so und fertig. Ich bin auch immer für reden und will alles im Guten klären, aber das ist fast immer vergeudete Zeit... X( :kotz: :bash: :cc


    Grüße aus der Eifel, Patrick :winke:

  • Vom Mobieltelefon geschrieben, ausführliches folgt:


    Ich habe gerade beim Anwalt-einem vernünftigen, der auch unser Hobby teilt- einen Termin für morgen gemacht und er wird dann mal erst ein schreiben aufsetzen bezüglich der Sache. Zu dem punkt "die Waffe als erster Eindruck"


    Der Transport erfolgte natürlich in einer großen (und verflucht schweren) verschlossenen Holzkiste, blickdicht. Ausserdem hatte ich den grumpy Grandpa oder überhaupt besuch nicht erwartet, darum lag der kram auch auf dem Tisch... Wenn ich gewusst hätte dass jemand hallo sagen wollte hätte ich wohl eher weniger die Artilleriegeschütze offen liegen gelassen. Ausserdem hab ich grad dran gearbeitet, da passiert das schonmal. 10 minuten später und ich wäre in der Testphase gewesen. Dann hätt's geknallt.


    Ps: während ich den text hier verfasse hat meine vermieterin angerufen um mir zu erklären dass der kerl ein (zitat)"Vollarsch" ist und ich mir keine sorgen zu machen brauche, da sie bei meinem anwalt wegen der Sache vorsprechen möchte um die sache auch aus ihrer sicht zu erklären.


    Und ich werd hier net wegziehen.. Erstens hat meine Mangasammlung noch nie so gut in einem Regal ausgesehennund zweitens.. Wieso sollte ich auch. Ich bin ein lammfrommer Bürger der nichts verbrochen hat


    Ausserdem kann man sich keinen besseren Nachbarn als mich wünschen. Wenn ich schon Ohrenzerfetzenden Metal höre, dann nur über schallschluckende Kopfhörer.


    Und ich gehe auch immer ganz sicher, dass sich da nicht mal ein Querschläger in nachbars Fenster verirrt...

  • Lieber Tizzandor.
    Deine Wohnsituation ist, um es vorsichtig auszudrücken, suboptimal. Jetzt ist das Fällen einer glasklaren Entscheidung gefragt:


    1.) So toll ist es da sowieso nicht. Dann käme ein erneuter Umzug in Betracht.


    2.) Dir gefällt es da. Dann mußt Du die Situation vor Ort ändern.


    Ich würde meine Vermieterin einbestellen, den ungeliebten Nachbar dazu und den Dialog suchen. Hierbei ist es wichtig ruhig zu bleiben denn meistens tobt nur der am lautesten rum, der unrecht hat. Sollte das dann nicht fruchten, kannst Du immer noch den juristischen Weg wählen und hast praktischer Weise Deine Vermieterin noch als Zeugin. Eine Bekannte hat es geschafft, dass ein Verfolger oder neudeutsch Stalker, ihr auf gerichtlicher Anordung nicht mehr näher als XY m kommen darf.
    Diese Bemühungen Deines Nachbarn könnten sich ja auch nachteilig auf Deine Gesundheit auswirken. Dann entsehen zusätzlich finanzielle Nachteile, die man ebenfalls geltent machen kann. Auf längere Sicht hin wird er sich zum Horst machen und ein ordentliches Eigentor einfangen. Kopf hoch!


    L.G. Udo


    P.S.: Wichtig ist es natürlich jetzt keine Angriffsfläche zu bieten. Das heißt für die nächste Zeit absolut vorbildlichen Umgang mit dem Hobby. Auf eine derartige Steilvorlage wird er vermutlich warten.

    Die friedlichsten Menschen,
    die mir bis jetzt begegneten,
    waren bewaffnet!

    Edited 2 times, last by BMP I ().

  • Hilft nicht - dazu muss man aber auch klar sagen, wenn sich jemand permanent grundlos beschwert, dauert das nicht lange und er wird von der Polizei auch nicht mehr ernst genommen. Dann wird die Polizei von sich aus tätig, weil diese Anrufe dann belästigend der Polizei sind und dieser unnötig Arbeit aufzwingen. Das ist unabhängig davon, dass man sich das als rechtschaffener Bürger nicht gefallen lassen muss und dem widerrechtlichen Treiben des Nachstellers nicht dulden muss. Wenn der nicht Ruhe gibt, ruhig mal eine Anzeige machen.

  • Leider muss die Polizei solchen Anzeigen zwingend nachgehen, denn gerade in sachen Waffenrecht rächen sich vermeintlich kleine Nachlässigkeiten schnell. es wird also immer wieder dazu kommen, daß die Jungs in blau bei Dir vor der Tür stehen, wenn sie der Grummelnachbar anruft...leider ;-(


    Was ich hier als Ansatzpunkt sehe, ist, daß der Nachbar eklatant Dein Grundrecht auf Unverletzlichkeit der Wohnung und der Privatsphäre verletzt, wenn er Dich beobachtet. Ein versehentliches Wahrnehmen solcher Aktivität ist sicher mal möglich und dann auch eine meldung verständlich, aber bei 3-4 Anzeigen in Folge und immer unmittelbar nach dem Vorgang ist auffällig und riecht nach unberechtigter Ausspähung Deiner Wohnung. Grundrechtsverletzungen sind immer sehr gute Aufhänger, da alle anderen Rechte in deutschland darunter stehen - und Wohnung ist nun mal schön weit oben einsortiert. **g**


    Ich denke mal, da setzt Dein Anwalt auch an, und was die Vogel-Vorwürfe angeht...das wäre geradezu perfekt für §164. Kein toter Vogel und kein Zeugenbeweis + Gegenbeweis der Abwesenheit = perfekte Ausgangslage ;-) Nur ist 164 ganz klar ein Anzeigedelikt, da mußt Du also selbst als Geschädigter tätig werden und auch nachweisen, daß Dir die Maßnahmen der Aufklärung und Strafverfolgung Schaden zugefügt haben. zeitverlust allein reicht nicht, aber Ermittlungsbeamte in der Wohhung sind schon eine "erhebliche Beeinträchtigung des Wohlbefindens". Anwalt braucht's dazu erst mal nicht (auch wenn er das Ganze natürlich geschliffener und nachdrücklicher daherkommen läßt als ein Laie), nur Internet + Anzeigenerstattung sind erforderlich. Danach kümmert sich der Staatsanwalt. Manchmal reicht sowas (das Ermittlungsverfahren) schon, um den Nachbarn zur Räson zu bringen, ohne daß man wirklich gegeneinander antreten muß.


    Mit reden allein und mit Gegenspionage + Aktionen (wie hier kja auch schon vorgeschlagen) kommt nix raus außer Eskalation und irgenwann vielleicht sogar ernsthafte Auseinandersetzung. Besser ist's allemal, auf dem Rechtsweg zu bleiben und die Freiräume des Miet- und Grundrechts einzufordern. Mach Dir immer klar, daß Du keine strafbare Handlung begangen hast bisher und somit letztlich auch ein Gericht so entscheiden wird. Daraus kann man eine Menge innerer Ruhe schöpfen und den Ärger in ein inneres Lächeln umwandeln ;-)


    Zitat dazu: "Wenn Du sagst "Ich ärgere mich..." - dann weißt Du ja schon, wer Dich ärgert."


    Gruß
    Roman



    der Stare auf seinem Grund und Boden auch Sonntag Mittag per 9mm-Knall verteiben kann und vom (einzigen) Nachbarn noch dafür gelobt wird ;-) Immerhin fressen die seine Kirschen ja genauso gern wie meine...

    Mehr als jede Belehrung lehrt die Erfahrung :-D

  • Wäre ich an Deiner Stelle, würde ich mir schnellst möglich eine neue Wohnung suchen und ausziehen.
    Diesen Streß würde ich mir definitiv nicht antun, dazu ist das Leben einfach zu kurz.
    Egal wie es weiter geht, es wird nie so werden das Du dich wohlfühlen wirst.

    Gruß Thomas

  • Wäre ich an Deiner Stelle, würde ich mir schnellst möglich eine neue Wohnung suchen und ausziehen.
    Diesen Streß würde ich mir definitiv nicht antun, dazu ist das Leben einfach zu kurz.
    Egal wie es weiter geht, es wird nie so werden das Du dich wohlfühlen wirst.


    Am Besten ist einfach auswandern, am besten nach Texas. Dort wirst du schief angeschaut, wenn du nix mit Waffen am Hut hast!


    Tx.

    Ein Weg entsteht, wenn man ihn geht.

  • Hi, :^)


    was Du so alles rechtlich machen kannst, das wurde schon ausführlich beschrieben. Der Weg zum Anwalt ist nicht verkehrt und ich würde mich persönlich mit einer relativ einfachen Maßnahme zusätzlich noch schützen. Wenn Du irgendwann eine WBK beantragst und den Beamten ist nur noch bewusst... da war doch mal was mit Waffen..


    Bitte den zuständigen Revierführer und Streifendienstleiter um ein persönliches Gespräch. Schildere die Situation nochmal von vorne, vielleicht lassen sie eine Tippse mitschreiben UND dann sagst Du, Du kommst Dir nicht nur belästigt und gestalkt vor, Du hast Angst, dass die Situation irgendwann eskaliert. Dann gibst Du eine Kopie des Rechtsanwaltschreibens dazu und bittest um Unterrichtung der Schichten, dass die bei zukünftigen Anrufen gleich mit der richtigen Laune beim Opa aufschlagen.


    Das kenne ich aus Erfahrung, da ist man relativ sauer, weil immer nichts dran ist, andere Sachen liegenbleiben usw. Als Werkzeug wird keiner gerne missbraucht. Wenn er, der Opa, nicht aufhört Dich zu belästigen, dann ist das auch ein möglicher fristloser Kündigungsgrund seines Mietvertrages. Die alte Dame wird sicher Frieden im Haus wollen. Auf Deiner Seite hast sie ja. :thumbsup:


    Die Stellung von Strafanzeigen im Sinne des StGB und OWiG behältst Du Dir ausdrücklich vor.


    LG Andreas :^)

    Die Zukunft ist jetzt und jetzt ist schon Vergangenheit.

  • Wäre ich an Deiner Stelle, würde ich mir schnellst möglich eine neue Wohnung suchen und ausziehen.
    Diesen Streß würde ich mir definitiv nicht antun, dazu ist das Leben einfach zu kurz.
    Egal wie es weiter geht, es wird nie so werden das Du dich wohlfühlen wirst.


    Naja, son Nachbar soll ja auch kein guter Freund werden, der soll einen einfach nur in Ruhe lassen, und umziehen würde ich wegen so einem auch nicht, der Weg über einen Anwalt und die Polizei ist schon der Richtige, und wenn die Vermieterin auch noch voll hinter einem steht ist es doch Klasse.
    Meistens sind solche Denunzianten der Polizei auch schon von früheren Meldungen bekannt, die Polizei ist halt verpflichtet Meldungen über Waffengebrauch nachzugehen, also müssen die eben Klingeln und die Sache klären. Da sind die Beamten und der Beschuldigte nun mal zu bedauern, darum frühzeitig Gegenmaßnahmen einleiten.

  • Wegziehen wäre doch reine Kapitulation. Seid ihr nicht sonst immer Fans von My Home Is My Castle?


    Der Weg zum Anwalt ist der einzige Weg. Ein Gespräch zu suchen (und dann noch ohne Zeugen) bringt bei diesen Charakteren doch nichts. Wenn sie sich überhaupt darauf einlassen würden, was ich bezweifle.


    Halt uns - soweit die notwendige Diskretion es erlaubt - auf dem Laufenden.

  • Halt uns - soweit die notwendige Diskretion es erlaubt - auf dem Laufenden.


    klaro ist doch selbstverständlich, ich will ja nicht der einzige sein der sich aufregt ;)


    ich denke ich kann froh sein, dass ich noch nicht den Aufkleber der national Rifle Assatiation an meinem Türfenster angebracht habe, sonst wär der gute spitzel noch an einer Herzattacke krepiert...


    naja mal sehen was sich morgen ergibt

  • Ich würde allerdings versuchen den unliebsamen Nachbarn möglichst wenig zu provozieren. Und erstmal dafür sorgen dass mir keiner in die Fenster schauen kann. Leider sind wir nicht in den lieberalen Niederlanden wo es im Grunde (fast) egal ist was in den oft frei von außen einzusehenden Wohnungen passiert.


    Hier bei den kleinbürgerlichen enggeistigen Mentalitäten drumherum ist es schwer genug unserem Hobby nachzugehen, daher sollte man immer sehr vorsichtig sein und sich das Leben nicht schwerer machen als es schon ist. Man muß sich leider nicht besonders anstrengen eventuell vor Gericht den kürzeren zu ziehen, egal welche Idioten man als Gegner hat.


    Grüße - Bernhard