There are 7,614 replies in this Thread which has previously been viewed 1,598,861 times. The latest Post (December 6, 2025 at 7:58 AM) was by Geronimo Tell.

  • ... dein Anspruch ist nicht vermessen. Indoor bekommt man mit Aufwand die 7er Gruppe auf 50m ins 50 Centstück. Aber da muss dann schon alles passen. Die HW hat durch das zweiteilige System leider eine Schwachstelle und die spürt man bei Temperaturveränderung. Deshalb bin ich von der HW100 zu einer FX Dreamline und nun final zur FX Impact M3 gewechselt. Die M3 läuft mit FX Heavys auf 50m top. Ich schieße mit ihr auf 1 Euro-Stücke fürn Kasten Bier.

    Daystate habe ich bisher nur Gutes gehört. Die Red Wolf zwinckerte mich auch schon an. Aber ich bleibe bei der M3. Ist für mich handlicher.

  • .../... Man darf sie nicht in den Anschlag ziehen, man darf den Kopf beim zielen nicht abstützen, man darf sie am besten nur mit dem Abzugsfinger berühren damit man sie sich nicht nennenswert verwindet.

    Denke nicht, dass das etwas mit "Verwindung" zu tun hat. Benchrest wird grundsätzlich so geschossen, wie du es beschreibst. Daher haben die BR Gewehre auch so eine komische Schaftbacke bzw. keine. Wenn du im ZF auf max. Vergrößerung zoomt, wirst du spätestens ab 32fach feststellen, dass sogar dein Pulsschlag den Schuss verwackelt kann. Undzwar auf 25m respektive 50m ganz schön heftig. Also auf so große Distanz zumal mit einer HW100, die ha kein Matchgewehr ist, immer so wenig wie möglich Berührungspunkte zum Gewehr. Mit einer BR-Auflage ist das recht einfach. Mit Sandsack, Bipod oder ausschließlich Vorderschaft aufgelegt, ist das kaum möglich. Daher wir BR auch meistens mit Vorder- + Hinterschaft aufgelegt geschossen.

    Wenn du kein Einzellader haben willst, fallen die meisten sehr exakten Matchgewehre natürlich raus. Und Mehrlader, ob Automaten oder Repetierer sind von Haus aus nicht so exakt wie Einzellader.

    Aber mach doch mit der HW100 weiter so. Vielleicht kitzelst du mit entsprechenden Dias noch was raus. Auf 50m würde ich Rundköpfe bevorzugen.

  • Vielleicht tragen ein Paar Bilder zum Thema etwas bei.

    Dies ist eine Steyr Challenge :F: . Sie ist heute noch ein absolutes Schätzchen in Sachen Konstanz undPräzision. Das Problem ist, was hinter dem Gewehr mit zwei Ohren am Kopf steht..., ansonsten schießt die Steyr auf 50m genau dahin, wohin man zielt.

    Die Schussgruppen wurden Sandsack aufgelegt geschossen, nach vorhergehendem Anschießen von 20 Schuss . Also kein Benchrest, aber unter vergleichbaren Bedingungen auf 50m mit den Nachbarn als KK-Schützen 50m Stehend Aufgelegt. Einziger Unterschied: Ich habe auf den 10m-Spiegel von 45mm verwendet. Kann man rechts schön sehen, wie klein der Spiegel im Gegensatz zu den anderen KK-Spiegeln ist.

    Jede kleinste Veränderung des Anschlags verursacht eine Verlagerung des Trefferbildes. Zum Schluss wollte ich es nochmal genau wissen- und dann war mal Schluss.

    Gruß, Technixx

    P.S. Wie im Post vorher erwähnt - Rundköpfe sind das Mittel der Wahl.


  • Ich glaub ich bin abermals noch nicht fertig mit ihr, sie gefällt mir in vielerlei Hinsicht einfach zu gut wenn ich mir ganz viele Videos anschaue, Huma Regulator ist bestellt.

    In deren Anleitung wird die Kugel und Feder entfernt. Wie ich es verstehe, ist der Regulator das Federscheibenpaket, dass die Kugel aufdrückt um dann den kalibrierten Druck zu haben? Durch entfernen der Kugel hat man nun keinen Weihrauch Regulator sondern nur einen Haufen Teile als Gewicht der undicht werden kann?

    Es wird immer davon geredet, ein möglichst großes Plenum zu haben um einen möglichst großen kalibrierten Luftvorrat zu haben,

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    hw100tuning.co.uk

    das hier scheint viel Sinn zu machen? Gibt es schon Erfahrungen dahingehend?

    Ist gerade leider nicht verfügbar, vielleicht könnte man es selbst herstellen. Im Prinzip ist es ein möglichst großer, unten verschlossener Zylinder der sich an der der Einstellschraube des originalen Einstellkappe abstützt und runderherum dicht sein muss?

    Edited once, last by ripper11 (December 2, 2025 at 9:51 PM).

  • ... großes Plenum ist notwendig, wenn du viel konstante Luft brauchst, bspw. für +20J und mehr. Für 7.5J reicht das was vorhanden ist völlig aus. Ein Plenum würde es bei 7.5J nur schwieriger machen zu Regeln, weil der Druckabfall so gering wäre und der Regular nicht zuckt. Lieber einen sauberen, spürbaren Abfall erzeugen mit dem der Regu vernünftig arbeiten kann, als so ein dahinkrichen.

  • Tatsächlich, das habe ich komplett falsch abgespeichert, ich lese parallel ein wenig herum

    Optimising hw100
    What is the procedure to get the best efficiency from a HW100k please?
    airgunforums.co.uk

    Hier hat der Mann für das Plenum gar auf 20% der Menge reduziert, für eine FAC HW 100 und wurde damit sehr glücklich. Spannend

    Hatten wir hier im Thread schon über Transfer Ports geredet und welche Änderung funktioniert hat?

  • Bei starken Luftgewehren bestimmt der
    Transferport wie schnell der Druck im
    Lauf aufgebaut wird und damit wie das
    Diabolo beschleunigt wird.
    Bei 7,5 J ist das nicht relevant, ein zu
    kleiner TP kann aber das schliessen des
    Ventils verzögern und führt zu unnötigem
    Luftverbrauch.

    Weise einen intelligenten Menschen auf einen Fehler hin und er wird sich bedanken.
    Zeige einem dummen Menschen einen Fehler und er wird dich beleidigen.

  • ... großes Plenum ist notwendig, wenn du viel konstante Luft brauchst, bspw. für +20J und mehr. Für 7.5J reicht das was vorhanden ist völlig aus. Ein Plenum würde es bei 7.5J nur schwieriger machen zu Regeln, weil der Druckabfall so gering wäre und der Regular nicht zuckt. Lieber einen sauberen, spürbaren Abfall erzeugen mit dem der Regu vernünftig arbeiten kann, als so ein dahinkrichen.

    Vollkommen richtig und gut erklärt! Aus diesem Grund verpasst Weihrauch dem Regulator zwei zusätzliche Bohrungen. Das Volumen des Arbeitsspeicher wird dementsprechend vergrößert ....

  • Hallo in die HW100 Gemeinschaft, ich hätte mal kurz eine technische Frage bezüglich der Abdichtung der Ladedorns(O-Ring).

    Sollte der wirklich 100% dicht sein beim Schuss? Mir ist nur aufgefallen dass ich zwar keinerlei Luftzug spüre aber wenn ich mit meiner E-Zigarette dampf dorthin puste und dann abdrücke sieht man wie der Dampf weggeblasen wird. Ergo nicht 100% dicht. Neuen O-ring hab ich schon probiert ändert nichts an dem Verhalten.

    Aufgefallen ist mir das ganze weil die V0 Abweichung nach meinem O-Ring Service sehr groß war. da hab ich allerdings festgestellt das das Blech das den Ladedron führt verbogen war und der Dorn deshalb 2-3mm zu weit hinten war(hier hat man wirklich eine Luftzug gespürt beim Schuss). Nach dem geradebiegen jetz kein Luftspürbar aber mit Dampf sichtbar.

    Deshalb wäre meine Frage ob hier evtl. trotzdem ein neues Bleck fällig ist um das 100% dicht zu bekommen oder das im gewissen maßen "normal" ist.


    Grüße

    Max

  • ... das muss dicht sein!

    OK hab schon bischen getestet wenn der Dorn im Lauf steckt und ich von vorne in den Lauf puste und bisschen Druck direkt von oben auf den Dorn gebe mir den Fingern bläst das sofort ab... Seitlich oder von unten geht das quasi nicht nur mit "Gewalt" würde ja heißen der dorne sitz zu weit unten....kann das von einem minimal krummen Blech kommen(optisch isses schon gerade aber ganz Plan isses nicht mehr) oder eher vielleicht die beiden Systemhälften Versuche besser zu fluchten?

  • DerKerl ... wenn was verbogen war/ist, würde ich es bestellen und die Waffe zerlegen. Dann jedes Element einzeln auf Auffälligkeiten begutachten: Hammerdorn verbogen oder Einarbeitungen usw.. Ggfs. gleich die Hammerfelder nacharbeiten: rechtwinklig anlegen, polieren und Flunatieren. Auch würde ich eine komplett neue Dichtung setzen, hier auch auf die Materialempfehlungen achten. Es gibt Besseres als die originalen.

    Wie alt ist die HW und wieviel Schuss sind ca. durch?

    Edited 2 times, last by Knickerboy (December 4, 2025 at 11:17 PM).

  • Also die HW is ca 3 Jahre alt Schuss kann ich nicht sagen wie oft der Vorbesitzer geschossen hat aber im allgemeinen kaum Gebrauchsspuren an Schaft etc.

    Was ich schon gemacht habe. Alles entfettet also im System(hinten) Schlagdorn etc. Und aktuell alle sich langsam bewegende Teile mit nen Keramikfett eingefettet hauchdünn...

    O Ring Werd ich mal bestellen für den Ladedorn.

    Schlaghammer Feder und diesen Hülse mit der gesicherten Einstellschraube hab ich heute gleich mal entgratet geschliffen/poliert bis 3000 Schleifpapier. Da warte ich aktuell auf das Flunatec kommt morgen. Ist mir jetzt auch nichts aufgefallen am Schlagdorn bzw dem Schlagstück lief auch im Akkuschrauber schon rund.

    Die Konstanz ist eigentlich ganz gut gewesen zuletzt(nach dem geradebiegen) war immer so zwischen 2-3m/s zwischen Max und min aber es war immer wieder mal nen Ausreißer dabei der nochmal 2-3m zusätzlich abweicht, meistens sogar nach oben :/.

  • Spannhebel mit Spannblech und Ladedorn zwingend austauschen! Abzugsystem komplett zerlegen. Bauteile und Abzugeinheit sorgfältig und intensiv mit Kaltreiniger entfetten. Zu empfehlen ist der Reiniger von Würth (Sprühdose). Anschließend alle Bauteile (Abzugeinheit) mit FlunaTec behandeln, 24 Std einwirken lassen. Danach mit einem fuselfreien Wolltuch trocken reiben. Zu guter letzt kommt der Fön zum Einsatz, mindestens eine halbe Stunde. Der Backofen ist keine gute Idee. Die Bauteile müssen richtig heiß sein. Die Poren auf der Metalloberfläche schließen sich und der Keramikschmierstoff kristallisiert. Es entsteht nach dem Zusammenbau der sogenannte Kugellagereffekt.Es reicht nicht aus nur einzelne Bauteile zubehandeln. Seit vielen Jahren verfahre ich so und bin vom Resultat begeistert. Nach drei Jahren wiederhole ich den Vorgang. Das polieren der Schlagfeder versteht sich von selbst.