Was reizt euch am Schießen mit Luftgewehr und Luftpistole und warum nicht scharf...

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  • Vereinsmeierei und die gewünschte Teilnahme an Wettbewerben

    Dito. Ist leider nicht so entspannt wie in Texas oder Norwegen, wo man nach Feierabend einfach mal zum Schiessstand fahren und zwei Schachteln durchjagen kann, am besten mit der Lieblingsmusik im Ohrstöpsel.

    Bei mir im Verein wurde mehr Bier am Tresen gesoffen als geschossen :/:sleeping:

    GmbH

  • Ich befürchte, das wird auch mein Problem werden, falls ich mich mal einem Verein anschließen möchte, um auch weiter als 10 m schießen zu können. K.A., ob es hier überhaupt einen Verein gibt, bei dem man nicht "Kölle alaaf" mitbrüllen muss.

    Wenn man es richtig macht, genügt ein Schuss. Das ist der Weg.

  • Dito. Ist leider nicht so entspannt wie in Texas oder Norwegen, wo man nach Feierabend einfach mal zum Schiessstand fahren und zwei Schachteln durchjagen kann, am besten mit der Lieblingsmusik im Ohrstöpsel.

    Bei mir im Verein wurde mehr Bier am Tresen gesoffen als geschossen :/ :sleeping:

    GmbH

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    Das mit dem Gesaufe kann ich nicht bestätigen. Glaube auch nicht, dass das in heutigen Zeiten noch so verbreitet ist. Ansonsten ist Vereinsleben halt Vereinsleben. Da geht's eben auch bei einer weniger kommunikativen Sportart wie dem Schießen um etwas, was man mit anderen macht. Wer darauf keinen Bock hat, dem bleibt ja immer noch die Einzelmitgliedschaft im Verband.

  • Nach dieser Definition hier wäre nur ein Federdruckgewehr ein Druckluftgewehr und ein Pressluftgewehr nicht, eine CO2 Waffe schonmal gar nicht...8o

    Naja, Druckluft und Pressluft sind im Prinzip ja 2 Begriffe für eigentlich fast die gleiche Sache.

    Druckluft wird vor Ort erzeugt, Pressluft ist gespeicherte Druckluft (meist mit höheren Drücken).

    Bei CO2 handelt es sich technisch tatsächlich nicht um Druckluft, da es nur ein kleiner Teil der normalen Luft bzw. ein Gas was in geringen Mengen in der nomalen Luft vohanden ist. Im Prinzip handelt es sich da also um eine Druckgaswaffe. Darum ja auch der Oberbegriff Kaltgaser😉.

  • Schert nicht alle über einen Kamm, nicht jeder Verein ist so.

    Hätte man mich vor Zehn Jahren gefragt, hätte ich auch gesagt, nie im Leben den Aufwand für die WBK und den Quatsch mit der Brauchtumspflege.

    Und ich hatte die ganze Zeit einen Verein quasi fast vor der Haustür, wo es eben keinen Zwang in irgendeine Richtung gibt. Du kannst an der Brauchtumspflege teilnehmen, du musst es aber nicht. Dir werden Wettkämpfe und Lehrgänge angeboten, wenn du das aber nicht möchtest nimmt dir das keiner übel.

    So sehr ich mich auch davor gesträubt habe, das Miteinander und der Zusammenhalt den ich dann dort erlebte, hat mein Denken verändert. Nun bin ich aktiv in mehreren Disziplinen, bin Uniformträger, war letztes Jahr Schützenkönig und Vereinsmeister, hab die Sachkunde und Standaufsicht abgeschlossen, helfe im Verein wo ich kann. Zusammen mit meiner Frau waren wir die ersten Schützen in der damals neuen Bogensparte, sie vertritt jetzt sogar die Bogenschützen im Vorstand. Das alles hätte ich sicher nicht unter Zwang gemacht. Der Verein hat mir einfach so viel gegeben, dass ich etwas zurückgeben möchte. Ich hab auch nach kurzer Zeit schon einen eigenen Schlüssel bekommen und kann hinfahren wann immer ich möchte. Zwei Minuten Fahrt und ich bin da. Ein Traum. Das Vereinsheim mit Küche, Tanzsaal, Bühne, Tresen usw. darf ich für Familienfeste nutzen. Ich hab mir vorher alles autodidaktisch erarbeitet. Die Tipps die ich dort beim Training bekam haben mich in einem Bruchteil der Zeit zehn mal weiter gebracht.

    Vielleicht habe ich mächtig Glück mit dem Verein. Aber irgendwo wird es noch andere geben die auch so sind.

    Natürlich kenne ich auch Vereine in der Gegend, in denen Hardliner den Ton angeben und regelmäßig junge Mitglieder vergraulen. Aber die werden dann halt irgendwann weg sein. Moderne und Brauchtum schließen sich nicht gegenseitig aus. Aus dem Zwang muss nur eine Option werden. Dann schreckt es auch niemanden mehr ab.

  • Druckluft ist wegen der geringen Kosten ideal zum Training. IdR treffen diejenigen die sehr viel LP schießen auch mit der Sportpistole gut. Wer so richtig Lust auf Präzision hat, der sollte sich mal an der freien Pistole versuchen :)

    Mit der GK-Pistole stellen sich meiner Erfahrung nach für Anfänger schneller Erfolgserlebnisse ein als mit LP oder KK. Deshalb sagen viele auch, dass sie lieber GK schießen.

    Schießen und Treffen sind zwei unterschiedliche Dinge und vor allem letzteres braucht viel und andauerndes Training.

    Es grüßt der Ottokar :^)

  • Mit der GK-Pistole stellen sich meiner Erfahrung nach für Anfänger schneller Erfolgserlebnisse ein als mit LP oder KK.

    Bei GK gehen kleine Abzugsfehler auch leicht im Rückstoß unter. Gerade bei LP sieht man durch die fehlenden anderen Einflussfaktoren sofort jeden Fehler.
    Und auch wenn viele meinen, das es blöd sei, in einem Verein erstmal nur mit der LP oder KK schießen zu dürfen, bevor man an GK kommt, ist das trainingstechnisch sehr sinnvoll.
    Und bei der häufig hier zu lesenden Aversion gegen "Vereinsmeierei" sollte man auch bedenken, dass durch die Vereine die Schießstände am Laufen gehalten werden. Ohne Vereine gäbe es dann nur noch kommerzielle Stände. Das hieße viel höhere Kosten und weniger Freiheiten. Besser würde es mit Sicherheit nicht.

    "Büchsen kann man nie zuviele haben!" Pippi Langstrumpf

    "A shotgun, in my opinion, must have three things: Boom, Boom, Boom." Phil Robertson

  • Vor ca. zwanzig Jahren habe ich die Waffen-Sachkundeprüfung abgelegt, jedoch hat mich die Vereinsmeierei und die gewünschte Teilnahme an Wettbewerben immer davon abgehalten in noch einem Verein Mitglied zu werden.

    Das würde ich nicht verallgemeinern. Zumindest heute sind viele Vereine sehr entspannt. Man muss manchmal nur etwas suchen.

  • Mit der GK-Pistole stellen sich meiner Erfahrung nach für Anfänger schneller Erfolgserlebnisse ein als mit LP oder KK. Deshalb sagen viele auch, dass sie lieber GK schießen.

    Unserer Erfahrung nach stellen sich bei ungeübten Anfängern mit GK eher hohe Schäden am Stand ein, da oftmals einige Schüsse nicht die Scheibe treffen. Von daher muss man da schon differenzieren.

    Das viele nur GK wollen ist mir bewusst, aber man hat in der ersten Fahrstunde in der Regel auch keinen Ferrari.

  • Na ja, GK ist eher der 30-Tonner als der Ferrari. Wenn der einmal geradeaus rollt, dann gehen kleinere Hin- und Herbewegungen am Lenkrad auch einfach unter.

    Auf kleinste Bewegungen reagieren eher die LP oder die FP, was dann im Beispiel viel mehr dem Sportwagen ähnelt. :)

    .... beim Bogenschießen ist das alles noch viel krasser finde ich.

    Es grüßt der Ottokar :^)

  • Beim GK kommen bei einem Anfänger halt auch mehr Emotionen auf als bei LP (ein lauter Knall und ordentlich Rückmeldung). Wobei LP so mit das Beste zum üben ist, ist halt nur "langweiliger". KK liegt irgendwo dazwischen, die ersten paar Schuss heißt es ahhh und ohhh, das lässt aber relativ schnell wieder nach. Wass man aber bedenken muss sind die Kosten für Munition, wer 1x wöchentlich auf dem Stand mit GK übt, ist in einem Jahr auch mal schnell 1.000€ ärmer.

  • Mit der GK-Pistole stellen sich meiner Erfahrung nach für Anfänger schneller Erfolgserlebnisse ein als mit LP oder KK. Deshalb sagen viele auch, dass sie lieber GK schießen.

    Schießen und Treffen sind zwei unterschiedliche Dinge und vor allem letzteres braucht viel und andauerndes Training.

    Da habe ich absolut gegenteilige Erfahrungen. 75 % der Anfänger sind mit einer 9 mm völlig überfordert. Und wer auf 10 m mit der Lupi die Scheibe nicht vernünftig trifft, trifft auf 25 m mit Gk erst recht nicht.

    An dieser Stelle kommt dann dein letzter Satz ins Spiel, dem ich nichts hinzuzufügen habe.✌️