HW35 Höhenstreuung Ursache und Bitte um Lösungsvorschläge

There are 107 replies in this Thread which has previously been viewed 5,893 times. The latest Post (May 10, 2026 at 7:39 PM) was by grisonero.

  • Im Motor würde man das als Kolbenfresser bezeichnen .

    Ich meine ich hätte auch mal was davon gelesen das Polieren eher das gegenteil bewirken würde, stimmt das ?

    Im Motor ja auch nichts anderes man braucht den Kreuzschliff damit die schmierung nicht abreißt .

  • Im Motor würde man das als Kolbenfresser bezeichnen .

    Ich meine ich hätte auch mal was davon gelesen das Polieren eher das gegenteil bewirken würde, stimmmt das ?

    Im Motor ja auch nichts anderes man braucht den Kreuzschliff damit die schmierung nicht abreißt .

    Ja, das geht da aber um den Bereich wo die Kolbenringen laufen. Da wo beim Gewehr die Kratzer sind, läuft zum Glück ja keine Dichtung, da muss man beim Schleifen nur aufpassen dass man nicht zu weit nach vorne in den Dichtbereich kommt. Normalerweise sollte da der Kolben das Gehäuse gar nicht berühren, zumal da ja auch schon die Verriegelungsstange fasst. Ist schon sehr merkwürdig.

  • So habe heute die Schabestellen an Kolben und Gehäuseinnenseite mit Schleifpapier (weitgehend) weggeschliffen - Körnung zuerst 100, dann 240 und dann noch ganz leicht mit 320-er drüber. Es sind noch genug feine Kratzer für die Moly-Schmiere vorhanden.

    Nachdem ich auch sehr viel auf englischsprachigen Foren lese und im angloamerikanischen Raum einschlägige YT-Beiträge schaue war ich zu der Überzeugung gelangt dass es für die HW35 überhaupt kein Problem sein sollte auf die 16 Joule zu gehen. Da das dort ja sehr viele Leute machen müsste man doch - wenn es negative Folgen hätte - auch davon im I-Net was lesen (sehen).

    Bei uns in Österreich gibt es bis Kal. 5,5 (.22) keine Joulebeschränkungen also musste ich mir auch von dieser Seite her keine Gedanken drüber machen.

    Ich schieße auf meinem Schießstand in meinem allseitig mit Gebääuden und hohen Mauern umgebenen Hof auf Distanzen bis 40m. Daher wollte ich schon etwas mehr als die originalen 7,5 J. Aber ob es nun 14 J oder 16 J ist mir nicht so wichtig.

    Ich habe daher sicherheitshalber heute auch noch die Feder um 1 Windung gekürzt, die Enden schön angelegt und alles entgratet und poliert.

    Hoffentlich hat die Waffe nicht irgendeinen Fertigungsfehler der in Kurzer Zeit wieder zu dem gleichen Schaden führt.

    Dampfmaschine Hier noch einige Bilder vom Spanngestänge und der Aussenseite des Gehäuses - das war der Zustand vor dem Umbau auf TBT-Kit - es wurden ca. 50 Schuss mit 7,5J geschossen. Bereits da sind Trotz originaler Delrin-Gleiteinlage Riefen am Gehäuse zu sehen.

    haenelsammler Klar wär ein 'billigies' Übungsstück möglicherweise die vernünftigere Variante gewesen. Ich hab halt gern was wo noch niemend vorher herumgemacht hat. Mann weiß ja nie was man sich dann noch zusätzlich für Problemchen damit einhandelt.

  • Dampfmaschine Hier noch einige Bilder vom Spanngestänge und der Aussenseite des Gehäuses - das war der Zustand vor dem Umbau auf TBT-Kit - es wurden ca. 50 Schuss mit 7,5J geschossen. Bereits da sind Trotz originaler Delrin-Gleiteinlage Riefen am Gehäuse zu sehen.

    Hallo grisonero,

    ich hatte dich so verstanden, das dein Setup mehr als 16 Joule bringen sollte , mein Fehler. Unabhängig davon, ist bei dem schon erwähnten 30er Kolben eine ziemlich hohe Federkraft für "16 Joule" nötig. Eine Diana 350 bringt bei , wie ich finde, niedrigere Spannkraft deutlich mehr als 16 Joule. Sei aber nur so erwähnt. Die Kunststoffeinlage im Spanngestänge kannte ich garnicht, ich kennen nur die ältere Ausführung mit der Stahlrolle. Aber auch die hinterlässt Spuren auf der Systemhülse.

    Ich habe , wie schon gesagt , einige HW35 in der starken Ausführung ruiniert, die Riefen innen (wie bei dir) waren nicht so extrem, aber die Spanngestänge haben sich aussen tief in die Hülse eingegraben.

    Ich denke, die Spuren auf deiner Systemhülse sind nicht von dem Delrin, sondern von dem Metallspanngestänge was seitlich etwas kippen kann.

    Meine persönliche Meinung, die HW35 schießt mit max.10-11 Joule noch relativ ausgeglichen, darüber empfinde ich es als nicht stimmig. Ist aber nur meine persönliche Meinung.

    Du wirst bei deiner HW35 wohl nicht umherkommen, den Kolben auch mit einem Kolbenring zu versehen. Man braucht ja nicht gleich eine Drehbank kaufen, ggf. hat jemand in deinem Bekanntenkreis die Möglichkeit den Kolben umzuarbeiten?

    Wünsche dir viel Erfolg beim optimieren deiner HW35.

    Grüße

    Dampf

  • Gab von Weihrauch ja früher sogar eine starke Ether Version der HW35. Mechanisch, wenn gut gemacht hält son Gewehr schon einiges aus.

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    Die Äther Version der HW35 (EL54) hat alles kaputt gekriegt, unter anderem konnte sie die Kolbenfeder zertrümmen. Auch die Präzision war eher bescheiden. Ich habe einmal probiert damit zu schiessen, hat aber nicht funktioniert. Ich hatte auch nicht die originalen Ampullen dafür.

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    Dampfmaschine Hier noch einige Bilder vom Spanngestänge und der Aussenseite des Gehäuses - das war der Zustand vor dem Umbau auf TBT-Kit - es wurden ca. 50 Schuss mit 7,5J geschossen. Bereits da sind Trotz originaler Delrin-Gleiteinlage Riefen am Gehäuse zu sehen.

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    Die Tatsache das Spanngestänge an Federkolbengewehren solche Beschädigungen hinterlassen können, (und wenn sie rumklappern auch auf die Schusspräzision einen schlechten Einfluss haben können ) war der Grund warum beim Walther (NEW) LGU das Spanngestänge so aufwändig "gelagert" wurde.

  • Das war natürlich falsch - die Waffe rastete beim Spannen nicht ein - Blockmaß Fehler. Nach darauffolgender Kürzung der Feder war aber alles gut.

    Ich hab da mal eine zugegenermaßen wilde Theorie:

    Wenn das Blockmaß deutlich zu lang ist und man die Feder mit Schwung auf Block preßt, dann wird die Feder zwangsläufig einen größeren Durchmesser bekommen (da wo es geht, außerhalb des Kolbens) Wenn jetzt der hintere Kolbenrand auf so einer "vergrößerten" Windung aufschlägt, besteht die Möglichkeit das er sich verformt. Nur ne Idee.

    Woher weißt du das?

    Es sind eher 14 als 16 Joule.

    Mir wurde vor ca. 3 Jahren eine WBK-pflichtige HW35 zum kauf angeboten. Sie stammte aus den frühen 90ern und es war noch die orginal Feder und Dichtung drin. Das Gewehr wurde regelmäßig geschossen und brachte nach all den Jahren 16,2J mit H&N FTT. Ich hab sie dann doch nicht genommen da der Umbau auf :F: bei dem damaligen BüMa zu teuer geworden wäre.

    Schaut mal das Bild vom Kolben vor den Umbau bei 2,00 Uhr an .

    Jupp aber das wäre im Anschlag 8:00 Position, die Hülse ist aber zwischen 9:00-11:00 und 13:00-15:00 zermartert.

    ier noch einige Bilder vom Spanngestänge und der Aussenseite des Gehäuses - das war der Zustand vor dem Umbau auf TBT-Kit - es wurden ca. 50 Schuss mit 7,5J geschossen. Bereits da sind Trotz originaler Delrin-Gleiteinlage Riefen am Gehäuse zu sehen.

    Hast du geprüft was da geschliffen hat?

    Auf deinem Bild käme diese Unregelmäßigkeit in Frage.

    Ich kann beides: PCP und Preller..........gell da guggsch!!!

    Edited once, last by Igelmichel (May 5, 2026 at 9:51 PM).

  • Könnt ihr in Ö nicht die offene Version kaufen ?

    Zum Thema Tunen , wenn der Hersteller das vor 60-70 Jahren mal auf 10-11 Joule gebaut hat da dann großartig mehr was raus zu holen ist immer ein Risiko .

    Was anderes ist es wenn ein Gewehr sowieso für deutlich mehr ausgelegt ist und dann eben nur gedrosselt wurde ,dann baut man es ja nur auf den Originalzustand zurück .

    Hat ein wenig was von aus einem Oldtimer nichts anderes ist ein HW 35 ja einen modernen Sportwagen machen zu wollen .

  • Woher weißt du das?

    Es sind eher 14 als 16 Joule.

    Mir wurde vor ca. 3 Jahren eine WBK-pflichtige HW35 zum kauf angeboten. Sie stammte aus den frühen 90ern und es war noch die orginal Feder und Dichtung drin. Das Gewehr wurde regelmäßig geschossen und brachte nach all den Jahren 16,2J mit H&N FTT. Ich hab sie dann doch nicht genommen da der Umbau auf :F: bei dem damaligen BüMa zu teuer geworden wäre.

    Ich sag ja auch nicht das es unmöglich ist, aber halt nicht die Norm. Ich habe sehr viele offene HW35 geschossen:)

    Grüße

    Dampf

  • Das war natürlich falsch - die Waffe rastete beim Spannen nicht ein - Blockmaß Fehler. Nach darauffolgender Kürzung der Feder war aber alles gut.

    Ich hab da mal eine zugegenermaßen wilde Theorie:

    Wenn das Blockmaß deutlich zu lang ist und man die Feder mit Schwung auf Block preßt, dann wird die Feder zwangsläufig einen größeren Durchmesser bekommen (da wo es geht, außerhalb des Kolbens) Wenn jetzt der hintere Kolbenrand auf so einer "vergrößerten" Windung aufschlägt, besteht die Möglichkeit das er sich verformt. Nur ne Idee.

    Die Theorie ist sehr wild :/;):thumbup:

  • Wie gesagt... In den UK Foren sind immer wieder w elche die Probleme damit haben, dass die aktuellen HW35 out of the Box über 12ft/lb laufen und deshalb Federn gekürzt werden. Da stehen dann z.B. solche Beiträge:

    Sobald da dann noch ein Tophead verbaut wird, geht's noch ein gutes Stück höher.

    Es sind sich allerdings so ziemlich alle einig, dass das Ding in .177 bei ca. 10.5 ft/lb am schönsten zu schießen ist. Darüber ist wohl nur in .22 noch OK.

  • Hat ein wenig was von aus einem Oldtimer nichts anderes ist ein HW 35 ja einen modernen Sportwagen machen zu wollen .

    Vorsicht! Hier habe ich nur gefährliches Halbwissen!

    Offenbar wurde im Leben der HW35 irgendwann mal der Hub von 65mm auf 70mm erhöht. Zusätzlich wurde das Material der Kolbendichtung von Leder auf Kunststoff geändert. Der Durchmesser des Transferports wurde optimiert und zuletzt die Form/Bauart der Kolbendichtung geändert. Alle Änderungen haben Leistungssteigerung mit sich gebracht.