Moin zusammen,
ein Freund hat sich ein tolles "neues" Luftgewehr erstanden, ich soll doch mal schauen.
HW35 steht auf der anderen Seite, kein S oder K oder sonst etwas.
Kann man anhand der Seriennummer nicht das Baujahr ermitteln?
HW35 uralt?
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laut Weihrauch Database: Your Weihrauch product was probably manufactured in 1966.
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Er hat 50€ bezahlt...Zuerst habe ich im Hinterkopf gehabt: Weihrauch für 50€ = Schnäppchen...egal was davon. Immerhin schiesst das Gewehr seiner Aussage "sau genau"
.
Was sagt ihr? Lohnt es sich da was zu machen oder ist das was für die Kiste? -
Danke Chrissikofski , das heisst es braucht kein
, und ist absolut rettenswert? -
Da gruselt es mich, sollte die Dichtung nicht rund sein?
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Ja ist absolut rettenswert. Die hat die umlaufende Rille hinter der Kimme im System, die gab es ab 1968 nicht mehr. Die lederne Laufdichtung kann man gegen eine Kunststoffdichtung austauschen. Die lederne Kolbendichtung würde ich nicht austauschen, ebensowenig die Feder wenn sie noch halbwegs gerade ist. Ich würde sie öffnen, von altem Fett und Öl befreien, neu schmieren und wieder zusammenbauen. Den Kolben mit der ledernen Kolbendichtung über Nacht in Motoröl einweichen und du hast lange Zeit freude an dem Gewehr. Die älteren Modelle aus den sechziger Jahren sind kein nachwachsender Rohstoff, die werden immer seltener. Wer eine hat gibt sie nicht mehr her. Meine ist aus meinem Geburtsjahr 1965, die gebe ich unter keinen Umständen wieder her.
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Ich würde es auch erhalten.
Aus dem Jahr 1961 habe ich eins in der Export Version.
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Also los werden will er es wieder. Wir werden das Gewehr demnächst zu mir bringen, ich will auch mal schauen.
Ich habe ihm gesagt dass es potentiell gefährlich ist mit dem Ding in diesem Zustand zu schiessen.
Die Dichtung, oder was das ist, ist in Brocken vorhanden..
Ohne Reparatur und Überholung geht da gar nix.
Ich hoffe ich habe da keinen Murks erzählt.
Da ich ihm von Euch, (dem Forum mit den vielen schlauen Leuten) erzählt habe, darf es euch als Restaurations Objekt anbieten, das sonst irgendwo anders verschwinden würde.
Jetzt weiss ich nur wegen der Regeln nicht..
Ganz komplett ist es ja nicht, aber zumindest theoretisch schussfähig. -
Denk daran, das Ding "nicht zugriffsbereit" zu transportieren, also z.B. in einem verschlossenen Futteral. Und Vorsicht beim Ausbau der Kolbenfeder, die kann einem mit gehörig Schmackes entgegen kommen - nicht so schlimm wie beim Auto-Federbein, aber doch genug, um das achtsam zu machen.
Siehe den Link in meiner Signatur.
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Danke, ich hab schon überlegt wie das kommt mit dem Ding auf dem Rücken durch den Bahnhof

Die ist zusammengebaut, und eine Gewehrtasche ist auch dabei. Ein kleines Vorhängeschloss dran und gut ist.
Da ich da 0 Plan habe werde ich eher nichts auseinander nehmen..
Ich bin da schon bei der Chaser ängstlich was kaputt zu machen, da werd ich nicht... -
Ich habe ihm gesagt dass es potentiell gefährlich ist mit dem Ding in diesem Zustand zu schiessen.
Was soll daran gefährlich sein? Das Schlimmste was passieren kann ist dass der Diabolo im Lauf stecken bleibt
weil der Druck zu niedrig ist. Ansonsten kann da nicht wirklich was passieren.
Gruß
Thomas -
Keine Ahnung, er lässt es und glaubt mir, dass das erstmal repariert werden muss.
Ausprobiert hat er das Gewehr schon.. Immerhin funktioniert es.
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Nehmt die Rostbeule, aka ZF, da bitte runter, bevor es fest gerostet ist.
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Schau dir die Laufseele genau an. Eventuell vorher reinigen. Die Kerbe auf 12 Uhr deutet darauf hin das Nägel verschossen wurden.
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Das ZF ist in der Tat ein Wegwerfprodukt, üblicherweise ein 4x20. Für unter 50€ bekommt man heute schon ZF in 4-16x44 mit verstellbarem Objektiv.
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Gut aufgearbeitet bringt das alte Glas das alte Gewehr erst richtig zur Geltung. Nur meine Meinung.
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meine auch!
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ich bin immer auf der Suche nach alten zeitgemäßen "Strohalm-modellen" für meine alten LGs bei denen teilweise leider die originaleVisierung fehlt und ein altes Nickel Marburg 4x20 z.B oder eine Lisenfeld Berlin Stahloptik mit dazugehörigen Stahlmontagen passt zu einem alten Luftgewehr ... ist eben mehr authentisch als ein zweifelhaftes Chinaglas mit ebenso zweifelhafter Optik.
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Ich mag sie gern mit dem originalen Diopter, das wertet eine gut aufbereitete HW 35, meiner Meinung nach, so richtig auf.
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ja, beim einem Weihrauch findet man ja den originalen Diopter auch noch relativ leicht.... schwieriger wird´s mit anderen alten Lgs wie z.B. ein BSF 54 match oder einem Falke 90. Da sucht man schon recht lange. Bei alten britischen Gewehren kann es ähnlich schwierig sein die originalen Visierungen zu ergattern....und so lange ersetze ich sie durch zeitgemäße Zieloptiken
