An Silvester (25/26) verschoss ich Leuchtkugeln der Marke Zink Leuchtsterne, Orchidee und Twin Colors. Mit einer ansonsten hervorragend funktionierenden Walther P88 Compact mit hervorragender Gecco Munition.
Zu 80 % Fehlzündungen.
Das Rätsel war mir einigermaßen groß.
Bis ich heute das Kleingedruckte las: nur geeignet für die Kaliber 6mm Flobert, .22 knall und .315 knall.
Somit war das Rätsel gelöst.
Wo aber kommen auf einmal Leuchtkugeln her oder überhaupt Signalmunition, die für die Kaliber 8 und 9mm nicht geeignet sind?![]()
PS. Die weitverbreitete These, dass die früher von Röhm und jetzt von Umarex produzierten Modelle, eine miese Qualitär haben, konnte ich zumindest für die Walther P88 nicht bestätigen. Sehr wohl aber für die PP, die mir am letzten Sylvester um die Ohren flog, als Pyromunition mehrfach direkt im Abschussbecher explodierte. Recht interessant, wenn eine Knallpatrone ohne Gehörschutz im Abschussbecher explodiert, aber auch lebensgefährlich. Fast unglaublich heutzutage: Der Händler stritt die Probleme nicht ab, sondern zahlte das Geld anstandslos zurück.
Fehlzündungen bei Zink Signalmunition
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Eine lange Zeit lang, stand auf allen Pyros drauf, nur geeignet für 6mm Flobert. ( früher:-)
Die Erweiterung .22 knall und .315 knall habe ich auch vor kurzen zum ersten Mal erst gesehen.
Geeignet für 8mm und 9mm habe ich noch nie gelesen.
Habe mich aber auch lange Zeit nicht damit befasst.

Nachtrag:
Mein Favorit war ein 15mm Ratter die hieß "Cracker Sirene" , die war richtig laut . Die zerlegte sich schon mal gerne kurz vor der Mündung mit 9mm Knall. Das war dann sehr unangenehm für den Schützen.
Allerdings waren die Platzpatronen auch noch stärker geladen zu der Zeit.
Wenn mal etwas nicht gezündet hat, war noch Öl im Lauf , darum habe ich erst immer eine Trommel /Magazin ohne Pyros durch geblasen.
Die zuverlässigste Zündung hatte ich immer mit 6mm Flobert

Da sind so meine Erfahrungen zu dem Thema.
Grüße
Dampf
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Normalerweise haben Abschussbecher für die 9mm PAK eine Entlastungsbohrung die den Druck reduziert.
Hier zum Angucken:
Der Abschussbecher einer Walther P99 im 9mm PAK mit Entlastungsbohrung.
Abschussbecher I für Walther PP, P99, PPQ M2, PPQ M2 Navywww.kotte-zeller.deUnd hier der Abschussbecher einer Röhm RG300 in 6mm wo man sieht das er keine Entlastungsbohrung hat.
Abschussbecher f. Röhm RG 300 Schreckschusspistole 6 mm P.A.K.www.kotte-zeller.de
Das deine Pyros nicht gezündet haben kann an verschiedenen Sachen liegen und das muss wegen der oben genannten Sachen dann nicht am Kaliber liegen.
Vielleicht schlecht geladene Platzpatronen, falsch gelagerte Pyros oder wie ich es einmal erlebt habe das im Lauf oder bei der Laufsperre Ölrückstände von der Reinigung/Konservierung drinnen waren die anscheinend die Zündung des Pyros verhindert haben. -
... Recht interessant, wenn eine Knallpatrone ohne Gehörschutz im Abschussbecher explodiert, ...
Moin,
hast du zufällig ein Foto, bzw einen Hersteller/Bezeichnung von dieser "Knallpatrone",
deine Angaben klingen merkwürdig.
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Was ist wohl mit Knallpatrone gemeint........
Er hat seine Erfahrung damit gemacht und gut ist.
Zum Thema zurück, du kannst auch Pyros mit 8mm/9mm ohne Probleme verschießen.
Die Abschussbecher haben Entlastungsbohrungen wo der überschüssige Druck entweicht.
Wichtig ist auch immer das der Abschussbecher schön frei ist.
Guck dir mal das kleine Loch in der Mitte an, manchmal sammeln sich dort viel Pulverreste.
Deswegen auch den Abschussbecher immer gründlich reinigen. -
Normalerweise haben Abschussbecher für die 9mm PAK eine Entlastungsbohrung die den Druck reduziert.
Auch nicht immer, mein ME 900 SA hat keine.
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Auch nicht immer, mein ME 900 SA hat keine.
Interessant, merkt man da irgendwas bezüglich der Steighöhe der Pyros?
Zünden die Pyros besser/schlechter als in anderen kalibergleichen SSW mit Entlastungsbohrung am Becher?Da der ME 900 SA ein Revolver ist so könnte da nicht der Trommelspalt die Entlastungsbohrung am Becher überflüssig machen?
Ist bei dem Revolver der Trommelspalt größer als bei anderen SSW Revolver? -
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Normalerweise haben Abschussbecher für die 9mm PAK eine Entlastungsbohrung die den Druck reduziert.
Hier zum Angucken:
Der Abschussbecher einer Walther P99 im 9mm PAK mit Entlastungsbohrung.https://www.kotte-zeller.de/abschussbecher…-m2-ppq-m2-navy
Und hier der Abschussbecher einer Röhm RG300 in 6mm wo man sieht das er keine Entlastungsbohrung hat.
https://www.kotte-zeller.de/abschussbecher…ole-6-mm-p-a-k-
Das deine Pyros nicht gezündet haben kann an verschiedenen Sachen liegen und das muss wegen der oben genannten Sachen dann nicht am Kaliber liegen.
Vielleicht schlecht geladene Platzpatronen, falsch gelagerte Pyros oder wie ich es einmal erlebt habe das im Lauf oder bei der Laufsperre Ölrückstände von der Reinigung/Konservierung drinnen waren die anscheinend die Zündung des Pyros verhindert haben.oder es war ganz schlicht der falsche Abschussbecher montiert? (zu viel Druck?)
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Die Becher sind auf die Waffe abgestimmt, wenn ich richtig weiss haben sie eine PTB Nummer?
Die Entlastungsbohrung ist genau deswegen unterschiedlich gross, und ja, die verstopft manchmal.. -
Die neuen haben eine abgestimmte PTB Nummer... richtig! Aber früher gab es das nicht, und wenn das Gewinde passt kann man bei mehreren Waffen gerne mal den Abschussbecher vertauschen...
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Mir wurde früher (im Demmer Mannheim) beigebracht, das es so ist.
Das früher ist ca 25 Jahre her. -
Ich empfehle, den passenden Becher zu nehmen. Bei zu viel Druck auf den Pappröhrchen Pyroeffekt kann der schon mal durchzünden und im Becher explodieren. Signalsterne fliegen bei hohen Druck dagegen ohne zu Zünden weg.
Besser auch Brille und Gehörschutz tragen
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@Heavy
Die Steighöhe ist etwa wie bei einer Röhm Little Joe, also eher mittel hoch, die Zündung war einwandfrei bei Signalsternen.
Der Trommelspalt ist relativ gering, die Laufsperre ebenfalls, dafür hat aber die Trommel eine Fräskante, ähnlich wie beim Weihrauch WSA, da geht dann schon einiges an Sidefire raus und verloren.
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...da geht dann schon einiges an Sidefire raus und verloren.
Das könnten die Konstrukteure vielleicht berücksichtigt haben als sie den passenden Abschussbecher ausgesucht haben.
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Das wird genau so sein.

Der ME 900 SA dürfte eh ein HS Revolver (21) sein.
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Es ist falsch da von Verlust zu denken!
Das ist eine Entlastungs Bohrung, eben wegen zuviel Druck!
Der Druck, der zuviel ist muss weg, sonst zündet das Pyro nicht oder falsch. -
Natürlich ist das auch nur eine andere Form von einer Entlassungsbohrung, nur am Abschussbecher wäre es mir doch eigentlich lieber, als vorne aus der Trommel.
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So ein Problem kenne ich zwar nicht aus eigener Erfahrung, aber ein alter Schulkollege hatte etwas ähnliches 1993 auch. Bei seiner Reck PK 800 war ein Span vom Drehen / Fräsen genau in der Zentralbohrung verkeilt - da, wo der Zündfunke durchzischt. Nachdem wir den mit einer Reißnadel aus seiner Werkzeugkiste rausgeprokelt haben, war das Problem vom Tisch. Das kann hier auch passiert sein. Oder, falls es ne ältere Waffe ist, daß Rost die Bohrung zugesetzt hat.
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An Silvester (25/26) verschoss ich Leuchtkugeln der Marke Zink Leuchtsterne, Orchidee und Twin Colors. Mit einer ansonsten hervorragend funktionierenden Walther P88 Compact mit hervorragender Gecco Munition.
Zu 80 % Fehlzündungen.
Das Rätsel war mir einigermaßen groß.
Bis ich heute das Kleingedruckte las: nur geeignet für die Kaliber 6mm Flobert, .22 knall und .315 knall.
Somit war das Rätsel gelöst.
Wo aber kommen auf einmal Leuchtkugeln her oder überhaupt Signalmunition, die für die Kaliber 8 und 9mm nicht geeignet sind?
PS. Die weitverbreitete These, dass die früher von Röhm und jetzt von Umarex produzierten Modelle, eine miese Qualitär haben, konnte ich zumindest für die Walther P88 nicht bestätigen. Sehr wohl aber für die PP, die mir am letzten Sylvester um die Ohren flog, als Pyromunition mehrfach direkt im Abschussbecher explodierte. Recht interessant, wenn eine Knallpatrone ohne Gehörschutz im Abschussbecher explodiert, aber auch lebensgefährlich. Fast unglaublich heutzutage: Der Händler stritt die Probleme nicht ab, sondern zahlte das Geld anstandslos zurück.Warum das passiert
Bei hochwertigen Herstellern wie Zink oder Funke wird das Schwarzpulver (die Verzögerung) sehr stark verdichtet (gepresst). Das hat zwar Vorteile für die Lagerstabilität und eine gleichmäßige Brenndauer, führt aber zu zwei Problemen:
Glatte Oberfläche: Durch den hohen Druck entsteht eine fast spiegelglatte Oberfläche auf dem Satz. Der Feuerstrahl der Platzpatrone findet kaum "Angriffspunkte", um die Verbrennung zu starten.
Abstand im Becher: Wenn die Munition locker im Zusatzlauf sitzt, entweicht der Druck oft seitlich, bevor die Hitze den hart gepressten Satz entzünden kann.
Das "Anreissen" – Ein zweischneidiges Schwert
Meine Methode mit dem Messingstift (oder früher oft auch mit einer Nadel) vergrößert die Oberfläche des Pulvers und schafft kleine Vertiefungen, in denen sich die Hitze fangen kann.
Physikalisch logisch: Es funktioniert tatsächlich besser, weil die Zündenergie effektiver übertragen wird.
Sicherheitsrisiko: man sollte es eigentlich nicht machen. Durch mechanische Einwirkung auf den Zündsatz kann es im schlimmsten Fall zu Mikrorissen kommen. Das kann dazu führen, dass der Satz nicht verzögert, sondern sofort im Becher durchzündet (Deflagration).
Was man stattdessen tun kann
Wenn du heute Probleme mit harten Sätzen bei Zink-Feuerwerk oder Funke hast, gibt es ein paar sicherere Wege:
Wahl der Platzpatronen: Manche Kartuschen (z.B. PPU oder Victory) sind "dreckiger" geladen und produzieren einen heißeren Funkenstrahl als sehr saubere Sorten (wie z.B. Walther).
Reinigung des Zusatzlaufs: Oft sind die Entlastungsbohrungen im Becher leicht verschmutzt. Wenn dort zu viel Druck entweicht, reicht die Hitze nicht für den harten Satz.
Setztiefe: Achte darauf, dass die Pyros bis zum Anschlag im Becher sitzen, damit kein unnötiger Totraum entsteht.
LG
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